1. Die Autos sollen leichter werden, weil man dann auch wieder später bremsen kann. Außerdem ist das auch besser für die Reifen und den Benzinverbrauch. Zudem werden die Autos wieder agiler. Da haben sich schon manche Fahrer drüber beschwert, dass die aktuellen Autos zu träge sind.
Der ganze Hybrid-Quatsch trägt eben ordentlich zum Gewicht bei.
2. Klar hat das mit dem ganzen Hybrid-Zeug zu tun. Etliche Kühler und zusätzliche Komponenten brauchen Platz. Die Motoren sind bereits extrem kompakt. Weniger Leistung ist zudem nicht gewünscht.
Ohne die ganzen Kühler und zusätzlichen Teile könnte man eine Menge Platz sparen.
3. Es geht am Ende darum, dass die Teams mit mehr Ressourcen hier diese auch in größere Vorteile ummünzen können. Mit einfacherer Technologie wäre es vermutlich auch einfacher, brauchbare Kühler zu bauen bzw. man bräuchte ja weniger Kühler. Der Punkt ist natürlich etwas spekulativ, aber im Grunde stimmt es.
4. Hat nicht unbedingt direkt etwas mit den Motoren zu tun. Durch das höhere Drehmoment auch bereits bei weniger Drehzahl verschlimmert es das Problem halt. Aber das Elend fing 2014 an, als die Reifen ja eine Sollbruchstelle haben sollten, damit es mehr "Action" gibt. Seitdem ist das ein Eiertanz mit den Reifen.
Daher bin ich dafür, dass man einfach haltbare Reifen baut und eine Anzahl an Pflichtstops vorschreibt.
5. Wegfall der ganzen Telemetrie haben auch schon mal ein paar Fahrer angesprochen. Aber auch die sagten, dass es mit den komplexen und empfindlichen Motoren so gar nicht machbar wäre, weil es so viele Parameter gibt, die überwacht werden.
Außerdem wird so halt auch jedes Rennen von der Box ferngesteuert. Die Hersteller bzw Top Teams wollen das natürlich genau so gerne haben, damit sie alles kontrollieren können.
6. Das wäre eine Möglichkeit. Ich meine aber mich zu erinnern, dass die MGU-H dann trotzdem ein limitierender Faktor ist. Wird dann zu heiß oder so. Außerdem musst du dann auch beide Limits nach oben verschieben. Benzinmenge für das Rennen und die kurzfristige Menge für mehr Leistung.
Aber trotzdem wäre es besser, wenn der Fahrer entscheiden könnte, wann er welche Leistung abrufen kann.
7. Bitte was? Vor allem Mercedes und Ferrari haben mit dem Erhalt der MGU-H (total nah an der Serie

) doch entscheidend dafür gesorgt, dass Audi/Porsche oder andere Hersteller kein Interesse mehr an einem Einstieg haben. Du hast doch bei Honda gesehen, wie lange die Lehrgeld zahlen.
Porsche hat sogar einen Prototypen-Motor für ein Reglement ohne MGU-H gebaut. Da war definitiv Interesse vorhanden! Nur hatten Mercedes und Ferrari einfach Angst vor Audi und Porsche, weil die nämlich Know-How aus der LMP1 haben.
8. Dass die Hersteller und manche Teams zu viel Macht haben, haben wir hier doch bereits mehrfach erörtert. Die Mercedes Kunden werden immer für Mercedes stimmen und bei den anderen Teams ist es auch so.
Die einzige Überraschung, wenn man so will, bei der Abstimmung zu den Reifen war Renault.
Natürlich hat das irgendwo auch mit den Motoren zu tun. Gibt vermutlich irgendwelche Knebelverträge für die Kunden. Außerdem sind die so teuer und komplex, dass die Kundenteams sowieso immer mehr in Abhängigkeit geraten.
Und weil es keine externen Partner und insgesamt simplere und günstigere Technik gibt, wird sich daran auch nicht viel ändern. Es wird eher noch schlimmer werden.
Aber Liberty und die FIA haben immer noch zu viel Schiss vor den Konsequenzen, um da einmal richtig durchzugreifen und richtig tabula rasa zu machen.
Und dieser ganze Ökö-Quatsch hat sich ja wirklich größtenteils mit synthetischen Kraftstoffen erledigt. Dann könnte man zumindest auf halbwegs serienrelevante Technik (einfaches KERS) und V6-BiTurbo-Motoren gehen.
Damit wären jenseits der 1.000 PS auch gar kein Problem und man wäre so manches der genannten Probleme los.