Sammelthread Formel 1 Talk 2016-26 (1. Beitrag beachten)

Tja, RedBull wurde auch schon während der Saison eingebremst, indem man die Regeln angepasst hat.
Und Mercedes hat auch oft genug von Regeländerungen maximal profitiert, was den Vorsprung überhaupt erst möglich gemacht hat. Daher nur legitim, dass man hier wieder durchgreift.

Reset gibt es ab 2022. Und die Motoren bekommt man so auch eher auf einen Stand.
 
Ich vermisse die Zeiten mit Tankstopps und taktischen Reifenwechsel und packenden Duellen.Damals konnte auch ein Motor unterlegenes Team durch Taktik immer noch was rausholen und es kam deutlich mehr auf fahrerisches Können a la Senna, Prost, Mansell und Schumi an.
Da saß man 2Std. gebannt vor der Glotze und hat sich kaum getraut pinkeln zu gehen.
Heute läuft das so nebenbei, passiert ja eh nichts Spektakuläres und am Ende siegt einfach das beste Auto.
Start Ziel Sieg
 
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Das stimmt einfach nicht. Vor allem in der Ära Schumacher waren die Rennen genauso einseitig dominiert von Ferrari, wie jetzt von Mercedes. Auch in früheren Jahren gab es so gut wie immer ein dominantes Team - damals gab es allerdings mehr Ausfälle/Unfälle. Echte Kopf an Kopf Duelle um die WM waren immer schon selten.
 
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Um fair zu sein. Ich würde behaupten 2017 und 2018 war Mercedes kein dominantes Team. Der Ferrari als Auto war in beiden Jahren in meinen (Laien-) Augen auf Augenhöhe und am Ende hat Hamilton sich gegen Vettel, wegen Schwächephasen des letzteren und seines Teams 2-mal durchgesetzt.

In beiden Jahren wäre der WM Kampf auch zum Ende hin extrem spannend geworden, hätten wir beispielsweise in beiden Teams 2 Fahrer gehabt, die fahrerisch alle gleich stark wären (Bottas und Raikkönen hatten einfach beide gar keine Chance), zumal Red Bull ja auf der einen oder anderen Strecke auch noch mitmischen konnte.

Edit: Was das Racing in der "Königsklasse" angeht, frag ich mich auch manchmal warum ich mir das überhaupt noch anschaue. In zig anderen Rennserien hast du mehr "Wheel to Wheel Racing", in der Formel 1 hast du halt den Start wo sich was tun kann und dann durch Strategie, oder wenn dein Auto gerade einen gravierenden Vorteil hat. Kommt es zu einem Überhol "manöver", sind die nur selten in Kurven, wie wir es z.B bei Verstappen gegen Leclerc 2019 (?) gesehen, sondern meistens durch Geschwindigkeitsüberschuss durch DRS und Slipstream auf langen Geraden, auch Konter des überholten Fahrzeugs bleiben in den allermeisten Fällen aus.

Ich freu mich echt auf die 2022 Regularien, mit denen man hoffentlich wieder "normal" überholen kann.
 
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Silverangel schrieb:
@nebulein: Klar. Habs Rennen schließlich dort angesehen.
Und bei mir lief jedes Rennen Top. Keine Ruckler, Disconnects oder sonstige Probleme. An F1TV selbst liegts also nicht.
Warum du probleme mit deinen Logindaten hast. Idk.

Stimmt schon. Aber er stellt sich auch da oft nicht gerade gut an. Lässt sich sehr oft von langsameren geschickt ausmanövrieren und ausbremsen.
Also ich hab 300Mbit Glasfaserleitung und kann mich nicht mal am Desktop PC einloggen, geschweige denn es vernünftig schauen. Hatte auch schon, dass ich die ersten 15 Minuten vom Rennen einfach nicht rein kam. Ich konnte ehrlich gesagt nur das 1. Silverstone Rennen bis jetzt normal darüber schauen.
 
@nebulein: Nichts was wir in dem Thread ausgiebig diskutieren werden. ;) Kannst ja nen Thread im passenden unterforum aufmachen warum du dich nicht einloggen kannst und deinen Schwierigkeiten (was auch am Provider/Route und und und... liegen kann)

@hallo7: Genau. Früher durften manche sogar nicht mal mitfahren, weil sie zu langsam während des Quali waren.🙃
 
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hallo7 schrieb:
Vor allem in der Ära Schumacher waren die Rennen genauso einseitig dominiert von Ferrari, wie jetzt von Mercedes.
War bei mir damals der erste Knick beim F1 schauen. Hab dann lange Zeit gar nicht mehr, bzw nur sporadisch mal das ein oder andere Rennen gesehen. Ist derzeit nicht anders. Irgendwie heißen die ersten 3 Namenskürzel immer Ham, Bot und Ver. Nur die Reihenfolge variiert.

Von daher läuft F1 eher nebenher und ich spicke ab und zu mal auf den Bildschirm, ob sich was getan hat.
Die Funksache bei Vettel wegen der Reifen. Kam für mich wie eine Retourkutsche rüber, da Vettel ja auch gerne mal keine Antwort gibt. Bin gespannt, wie lange dieser Rosenkrieg gut geht. Oder ob eine der Parteien irgendwann die Notbremse zieht.
 
So in den Jahren 2008-2012 hab ich sehr gern F1 geschaut, weil da mit Ausnahme von 2011 immer viele Fahrer Chancen auf Siege und die WM hatten. Ich hoffe ja, dass man sich in zwei Jahren daran wieder annähert, denn wenn immer Hamilton, Bottas oder Verstappen gewinnen, hat die Rennserie auch keinen Reiz mehr.
 
2000 und 2003 waren sogar übers Jahr gesehen eher knapp für Schmi. 2002 und 2004 hat er wirklich alles in Grund und Boden gefahren.

Da würde ich die Dominanz von Mercedes schon als schlimmer (im Sinne der Spannung) ansehen.
 
Da stimme ich dir zu, Mercedes dominiert wirklich jedes einzelne Jahr. Auch bei der Dominanz von Red Bull muss man sagen, dass es nur 2011 und 2013 eindeutig war, 2010 waren auch noch Alonso und Hamilton, wenn ich mich recht erinnere, im Titelkampf mit den RBs und 2012 hat eh gefühlt jeder mal gewonnen. Mit etwas weniger Glück und in Brasilien 2012 ein bisschen schlechterer Tagesform wäre Vettel vermutlich nicht viermal Weltmeister geworden.
 
Früher gabs halt öfter gravierende Regeländerungen. Auch Red Bull hat man mit den Aero Regeln mehr als einmal ausgebremst. Bei Mercedes scheinen etwaige Änderungen hauptsächlich die Konkurrenz auszubremsen.
 
Eine Idee, die ich auch ganz gut finde, ist das Verbot der Telemetrie.
Damit sind die Rennen ja so planbar geworden. Ohne müsste der Fahrer schauen, wie er sein Rennen einteilt.
Da gibt es dann keine Target Lap Time mehr usw.

Aber auch die jetzigen Überlegungen (siehe Artikel) sind auch eine Reaktion auf die weiter anhaltende Überlegenheit der Mercedes. Das ist eben auch schlecht für das Geschäft.
 
Tankstops, mehr Reifenwahl (hersteller) und es waere schon jetzt spannender.
 
Salamimander schrieb:
Tankstops, mehr Reifenwahl (hersteller) und es waere schon jetzt spannender.

@Salamimander Kannst du mir erklären wie eine längere Standzeit beim Boxenstopp und unterschiedliche Reifenhersteller, die ja dann auch vermutlich einfach unterschiedlich gut sind die F1 spannender machen würden? Wenn Mercedes jetzt beispielsweise auch noch einen Vorteil bei den Reifen hätte würde das die Lücke doch einfach noch größer machen.

Das ist eine ehrliche Frage. Ich verfolge Formel 1 erst seit 2017 aktiv und kann es vielleicht deshalb nicht nachvollziehen. Ich habe nur immer das Gefühl, dass da eine Menge Nostalgie mit reinspielt und früher eben nicht alles besser war.
 
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Die Standzeit mag dann länger sein, dafür hatte man zur Zeit der Tankstopps mehr Spielraum mit der Strategie. Mit mehr oder weniger Kraftstoff starten und dafür dann am Start schneller sein.
Zu der Zeit war es so, dass man mit der Menge Kraftstoff aus dem Qualifying starten musste.
Da ist man dann eben entweder mit möglichst wenig Kraftstoff die Qualifikation gefahren, um möglichst vorne zu sein oder mit mehr Kraftstoff, um einen längeren Stint fahren zu können oder eben eine Mischung daraus.
Das hatte schon was. Wird es aber wegen Sicherheitsbedenken nicht wieder geben.

Verschiedene Reifenhersteller kann natürlich auch problematisch sein. Aber ein anderer Hersteller wäre vielleicht ganz gut. Pirelli hat ja regelmäßig Probleme, vernünftige Reifen zu stellen.
Auf jeden Fall sollte man 2022 nicht wieder versuchen, künstliche Spannung zu erzeugen mit Reifen, die sich schnell auflösen.
Wenn man da nämlich wieder dicht hintereinander her fahren kann, sollten die Reifen das auch aushalten. Sonst wird man statt Action wieder nur Taktieren sehen.
 
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Wurde eigentlich gut beantwortet. Man hat mehr Spielraum beim Gewicht. Ferrari würde stark profitieren. (Als Beispiel). Und Sicherheitsbedenken ... wenn ich diese Ausrede schon höre 🤮. Beim Tanken ist weniger passiert als beim Fahren!
 
Was schon sehr viel bringen würde ist, wenn sie es mit dem Funk genau wie in der MotoGP machen würden. Kurz, es gibt keinen während des Rennens! Ausgenommen die Karre droht zu explodieren, dann gibts ne Anweisung zum Abstellen. Aber ansonsten den Fahrer alles alleine machen lassen.

Das könnte man sofort ab dem nächsten Rennen schon umsetzen und es kostet nicht mal was.
 
Salamimander schrieb:
Tankstops, mehr Reifenwahl (hersteller) und es waere schon jetzt spannender.

Genau das gab es in den 90igern und es war immer sehr spannend anzusehen, wie die Teams taktische Reifenwechsel und Tankstopps durchgeführt haben, mit welcher Taktik bzgl. Reifenwahl und Tankfüllung gefahren wurde, wie die Unterschiede zwischen Michelin und Pirelli waren etc.
Da war in meinen Augen einfach viel mehr Abwechslung drin.
Aber ein Fakt ist natürlich unbestritten, früher gab es (leider) auch deutlich mehr schwere Unfälle und Todesfälle zb Stefan Below, Ratzenberger, Senna

PS
Verdammt bin ich alt geworden
 
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Man könnte auch die elektronischen Helferlein mal etwas reduzieren. Wenn man sieht, dass so ein Bolide mit 1000PS an der Hinterachse nahezu ohne Wheelspinn am Start los peitscht, weil die Elektronik den Schlupf regelt und wahrscheinlich die Leistung untenraus reduziert wird in den ersten Gängen, dann könnte man mit Sicherheit auch da einiges noch machen. Funk wäre auch eine gute Idee. Wir hatten z.B. im RL Cup gar keinen Funk auf den Motorrädern, da muss man dann immer an der Boxenmauer stehen und schauen ob der Fahrer ein Signal gibt.
 
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