Fußball-Stammtisch (2013) Teil II (Regeln im 1. Beitrag beachten!)

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Was den HSV unsympathisch macht ist nicht seine Chancenverwertung, die ist Grauenhaft, die Gegentore sind nach Fehlern von Subotic gefallen und das was heute dann da war, ist eben die Ungerechtigkeit des Fußballs Fehler zu bestrafen, wenn man nicht konsequent sein Spiel weiter durchzieht.

Was den HSV unsympathisch macht, ist die Überheblichkeit der ganzen Luftpumpen in Hamburg, in etwa das München des Norden, viel Schicki-Micki, Möchtegern-High-Society, C- und F-Promis, Möchtegern-Weltstadt und so weiter, viel heiße Luft wo nicht viel bei rum kommt.

Bei dem Verein (und der ganzen Stadt) klafft nun mal eine riesige Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit, die blasen sich alle auf und am Ende lassen sie die Luft raus wie bei nem Ballon.

Das ist ein Verein geführt von großmauligen und großspurigen Spielern und Funktionären und mehr auch nicht.
Das ist das, was den Verein unsympathisch macht, dann eine Medienszene in Hamburg und ein Verhalten von Spielern, welche nach einem Sieg von EL träumen und nach einer Niederlage vom Abstieg.

So sehr ich Hamburg mag und viele gute Bekannte da habe, welche auch HSV Fans sind, so sehr ist mir der HSV zuwider.
 
Zilp-Zalp:
Hat Mchitarjan ("Mücke" aus diesem Thread ist mit Abstand der coolste Spitzname)
wirklich den Kagawa gegeben? hab' das Spiel nicht gesehen (Arbeit..) aber schon vor Wochen hiess es ja,
daß Klopp mit diesem Transfer vom "System Götze" zurück zum "System Kagawa" wollte.
P:S.: Afaik steht Kagawa nur als Nachfolger von Park in Manchesters Diensten um Fernsehrechte und Trikotverkäufe in Südostasien zu beflügeln.
Der Verein kauft bewusst nicht die besten für die Position, sondern die besten Asiaten(was Kagawas Verdienste nicht kleinreden soll.).
 
Zilpzalp schrieb:
Ja, genau deshalb sind sie unsympathisch. Ich mag Mannschaften nicht, die konstant schlechter sind als ihre Gegner und sich trotzdem so viele Punkte ergaunern wie beispielsweise letztes Jahr, wo sie leistungsmäßig knapp über den Abstiegsplätzen waren aber 7. wurden. Problem?
Ist eine Mannschaft schlechter, die 5/5 macht oder eine Mannschaft die 2/10 macht? Ist eine Mannschaft schlechter, weil der beste Mann der Torwart ist der alles hält? ist eine Mannschaft besser, obwohl sie das Tor nicht trifft?
Klar ist es schöner eine Mannschaft zu sehen, die offensiv spielt und viele Chancen hat, aber letzendlich gewinnt die Mannschaft, die besser spielt - Ziel des Spiels sind schließlich Tore und nicht vergebene Chancen.
(Das mag die spielweise unsympathisch machen, aber (Achtung Phrasenschwein!) besser ist wer die Tore macht. Und das SPiel heute wurde durch diese Effektivität der Hamburger doch deutlich interessanter)

@AeS Da kann ich dir zustimmen.
 
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Als nächstes kommt wohl, dass er möchte, das der HSV absteigt und Augsburg und Braunschweig dafür drin bleiben :freak:
Gar nicht drauf eingehen.

Die Nordclubs sind ziemlich angeschlagen zur Zeit. Das wird nächste Woche Not gegen Elend.
 
@KL0k
Würde mich nicht wundern ;)

Seit ein paar Jahren haben einige Dortmunder die Überheblichkeit aber auch gepachtet. Fängt in der Champions League an und hört irgendwo in der Bundesliga auf. Aber so ist der Fußball nunmal...
 
Also ich kenne genug Fans anderer Vereine, die aufgrund dessen, was beim HSV die ganze Zeit abgeht, denen den Abstieg gönnen würden. Mit Überheblichkeit hat das mal nichts zu tun...

Wobei ich davon ausgehe, dass man mit Kreuzer nicht den schlechtesten Mann verpflichtet hat. Aber der Vorstand der geht gar nicht, den muss man da oben mal loswerden, dazu der Kühne, der Kreuzer nach 6 Wochen bereits durch Magath ersetzen will! Nenene...
 
Zilpzalp schrieb:
Ich habe ja kein Problem damit, wenn man für sein eigenes Team alles gibt und zu allen Mitteln greift, die man findet, darum mag ich auch Spieler wie Jones sehr. Ich habe uach kein Problem, wenn man beim Schiri meckert, wenn man nichts gemacht hat, aber VdV ist einfach nur zum Kotzen. Mir fällt grad kein Spieler ein, den ich noch weniger leiden kann als ihn.

Ich bin echt froh, dass ich diese Einschätzung nicht exklusiv habe. Vor allem diese Doppelmoral zwischen gefoult werden und selber foulen, grenzenlos widerlich.

Man hat mich das Spiel gestern aufgeht. Gegen das 2:1 kann man nicht viel machen, aber wäre das 2:2 so bei FIFA gefallen, hätte ich mich tierisch über die beschissene Programmierung aufgeregt, so blöd kann ja schließlich in der Realität niemand verteidigen. ;)

Ein einfaches 2:0 wäre mir gestern lieber gewesen.

Thema Sammer: Grundsätzlich halte ich das was er sagt nicht für falsch, aber bin ich der Einzige, der glaubt, dass er in Zukunft Probleme mit der Beachtung und dem ernst nehmen bekommen wird, wenn er die Schlagzahl beibehält?
 
Das ist wohl Sammer wie er leibt und lebt, genau für sowas wurde er offensichtlich auch eingestellt. Nach der letzten Saison hat er doch auch quasi Narrenfreiheit.

Ich meine mich erinnern zu können, dass er in der letzten Saison zu einem ähnlichen Zeitpunkt so etwas gemacht hat. Da hatte ich besonders mit dem Blick zur Champions League kein gutes Gefühl und wir wissen ja was dabei heraus kam.

Heute ist es zwar eine andere Situation aber so langsam muss es souveräner werden, dass nicht alles falsch läuft sieht man ja an der Anzahl der Gegentore. Man muss halt immer weiter arbeiten, leider ist die letzte Saison sehr schnell vorbei aber ausruhen darfst du nicht.

Genau deshalb war der Trainerwechsel auch richtig, nur darf man dies nicht als Ausrede benutzen obwohl eine Systemeinstellungen Zeit braucht. Es ist also eine schwierige Situation...

These: Nicht Götze, nicht Thiago, nicht Martínez und ebenfalls nicht Guardiola sondern Sammer war der wichtigste Transfer der jüngeren Vergangenheit.
 
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SothaSil schrieb:
Ist eine Mannschaft schlechter, die 5/5 macht oder eine Mannschaft die 2/10 macht? Ist eine Mannschaft schlechter, weil der beste Mann der Torwart ist der alles hält? ist eine Mannschaft besser, obwohl sie das Tor nicht trifft?
Klar ist es schöner eine Mannschaft zu sehen, die offensiv spielt und viele Chancen hat, aber letzendlich gewinnt die Mannschaft, die besser spielt - Ziel des Spiels sind schließlich Tore und nicht vergebene Chancen.
(Das mag die spielweise unsympathisch machen, aber (Achtung Phrasenschwein!) besser ist wer die Tore macht. Und das SPiel heute wurde durch diese Effektivität der Hamburger doch deutlich interessanter)

Dies liegt an meinem Fußballverständnis. Für mich ist folgendes grundsätzlich gültig:

"Verwertung von 100%igen ist Zufallssache und bei jedem im Mittel etwa gleich".

Ich weiß nicht warum, aber das war schon lange die ""Philosophie"", nach der ich Spiele auch beurteile. Und dass die Quote ungefähr bei allen Teams auf dem gleichen Niveau ist (über längere Zeit gesehen), stimmt auch statistisch. Darum täuscht manchmal auch der Eindruck, den man hat, dass Torjäger die zichfach pro Saison treffen (beispielsweise Gomez) eine besonders gute Verwertungsquote haben, obwohl es viel mehr so ist, dass sie viel mehr Chancen kreiren und so auch mehr an der Zahl nutzen.

Klar gibt es auch Phasen, wo ein Stürmer on fire ist und toll verwertet, wie beispielsweise Lewa bei uns in der letzten Rückrunde. Aber vor und nach solchen Phasen gibt es auch immer die, in denen auch ein Weltklassestürmer viele Chancen braucht, weil er nicht in Topform ist.

Außerdem ist hat die Verwertung von 100%igen auch rein gar nichts mit den Fähigkeiten zu tun sondern nur mit den Nerven, und die sind auch stark abhängig von Form und aktueller Lage.


Für mich heißt das in der Beurteilung konkret: Besser war nicht die Mannschaft, die mehr Tore gemacht hat oder die Mannschaft, die vorm Tor kaltschnäuziger war. Sowas ist für mich kein wirklich existierendes Attribut, weil selbst Topspieler diese Kaltschnäuzigkeit nur hin und wieder zeigen. Besser ist für mich die Mannschaft, die nennenswert mehr klare Chancen herausspielen kann, egal mit welchen Mitteln. Diese Mannschaft wird statistisch in den meisten Fällen gewinnen und hat es rein aus fußballästhetischer Sicht meines Erachtens auch verdient.

Oder kann man wirklich sagen, dass eine Mannschaft, die 15 Großchancen hat, 5 mal Latte trifft und sonst an einem überragenden Torhüter scheitert und dann durch die zwei Zufallsprodukte vom Gegner 1:2 verliert, verdient verloren hat?

Man kann dann vielleicht sagen "selbst Schuld" oder "Abschlussstärke ist auch eine Qualität", aber hat man nicht immer irgendwie im Inneren das Gefühl, dass der mit dem Chancenplus es einfach verdient hätte zu gewinnen und einfach wahnsinniges Pech hat? Ich weiß nicht, wie es bei euch ist, aber ich kann da nicht anders, als das Spiel so zu beurteilen, für mich ist das unbegründbar ungerecht.

Und meines Erachtens gibt mir die Statistik (wie weiter oben erwähnt) auch Recht: Dass eine Mannschaft zwei von zwei Chancen reinmacht ist nicht Können, sondern Zufall, sonst könnte diese Mannschaft dauerhaft hohe Quoten aufrecht erhalten, was nunmal keiner kann. Genauso ist es auch mit dem Gegner, für den es Zufall ist, dass er so eine grausame Chancenverwertung hat, sonst könnte er die Klasse gar nicht halten.

Ich kann es nicht als fair empfinden, wenn eine Mannschaft zufällig oder glücklich Punkte holt, die sie aus meiner Beurteilung nicht verdient hat. Ist einfach so.


Fun Fact: Düsseldorf hatte letztes Jahr in der Hinrunde fast keine Torchancen, aber eine brutale Chancenverwertung. Ich glaub, ich hab sogar darauf hingewiesen und gesagt, dass sie es in der Rückrunde sehr schwer haben werden, weil sie schlicht viele Punkte unverdient und glücklich geholt haben. Und genauso kam es dann auch, in der Rückrunde hatten sie dieses Glück eben nicht und auf einmal gabs lange gar keine Punkte mehr. Die Chancenverwertung war eben keine besondere Leistung, sondern ein Zufall.


schpaik schrieb:
Seit ein paar Jahren haben einige Dortmunder die Überheblichkeit aber auch gepachtet. Fängt in der Champions League an und hört irgendwo in der Bundesliga auf. Aber so ist der Fußball nunmal...

Was hat das mit Überheblichkeit zu tun? Der HSV ist für mich schon seit langem der unsympathischste Verein, am ersten Spieltag habe ich mir einen hohen Sieg der Schalker gegen den HSV gewünscht. Als einer, der mit den Lagern nichts zu tun hat, kann man nichts wissen, aber es gibt schon seit zich Jahren eine Feindschaft zwischen HSV- und BVB-Anhängern (aus unterschiedlichen Gründen).

Aber im Ernst, ein Team nicht zu mögen hat doch nichts mit Überheblichkeit zu tun. Dann könnte ich Mainz oder Augsburg auch nicht mögen, weil sie dann ja nicht meiner Kragenweite entsprechen würden.

schpaik schrieb:
These: Nicht Götze, nicht Thiago, nicht Martínez und ebenfalls nicht Guardiola sondern Sammer war der wichtigste Transfer der jüngeren Vergangenheit.

Da widerspreche ich:

Nicht Götze, nicht Thiago, nicht Dante, nicht Mandzukic und auch nicht Sammer oder Poop Guardiolel waren der wichtigste Transfer.

Der 40-Millionen-Mann Martinez wars. Ich hab den Transfer anfangs noch belächelt, aber der hat in jeder Hinsicht den Unterschied ausgemacht.

Und: Sammer wird überbewertet. Falls es nicht schon geschehen ist, dann wird es bald dazu kommen, dass ihm keiner mehr zuhört. Er strahlt nicht die Glaubwürdigkeit aus, die es braucht, wenn er mahnt. Man merkt doch, dass er es sich schlicht zur Aufgabe gemacht hat, immer zu mahnen, wenn es möglich ist, doch das wirkt zu kalkuliert, jedenfalls auf mich.

Mahnendes Wort wird meist erst dann ernst genommen, wenn es von einer Person kommt, die normalerweise durch Zurückhaltung glänzt und generell stoisch ist. Erst dann, wenn das Mahnen unüblich ist und man das Gefühl hat, dass die mahnende Person außerhalb des gewohnten Musters agiert, glaubt man, dass tatsächlich was falsch läuft.
 
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Da magst du Recht haben Zilpzalp aber niemand von uns weiß wie sich Sammer intern äußert.
Gefühlt immer wenn sich Sammer öffentlich kritisch äußert kommen sofort stimmen, dass er nicht glaubwürdig sei etc. Ich halte Sammers Leistung sogar für unterschätzt. Zitat Thurn und Taxis im Dopa: "Ohne Sammer hätte Bayern letzte Saison nicht die Champion League gewonnen."

Jeder mag seine eigene Meinung zu den Äußerungen Sammers haben aber ich verweise nochmal auf meinen ersten Satz. Wenn Sammer intern auch mal lobt, kann er durchaus öffentliche glaubwürdige Kritik äußern. Gäbe es wiederum Interviews mit Lobhudeleien würde der nächste Artikel von Sammers und Bayerns selbstverliebtheit handeln.

Letzten Endes macht er dies aber nur für die Mannschaft und nur zum Teil um die Medien abzulenken.

Nach den nächsten Wochen können wir uns gerne nochmal darüber unterhalten, dann wird man sehen wie sich die Lage entwickelt hat. Ebenfalls bei Dortmund wird man dann sehen in welche Richtung diese Saison gehen wird.


Martínez war natürlich sportlich der wichtigste Transfer, er hat die nötige Stabilität im Mittelfeld wieder gebracht und Schweinsteiger entlastet. Umso schwerer fällt seine erneute Verletzung.
 
@Zilp:

Sowohl Torwart als auch Stürmer gehören auch zum Team. Will heißen: Wenn man das Tor nicht trifft, den Torwart nicht überwindet und eine reinbekommt, dann mag man für den Zuschauer attraktiver gespielt haben, gezeigt haben, dass man mehr Potential hat usw. - aber man hat nicht gezeigt dass man besser ist. Im Fußball gibt es nunmal die einfache Definition: Wer mehr Tore schießt bekommt die Punkte und ist somit besser. Das ändert nichts daran, das solche Siege dann glücklich und unverdient sind - aber man war besser.
Das man solche Siege als unsympathisch ansieht, das kann ich durchaus verstehen. Dass es für Hertha eine ärgerliche Niederlage ist verstehe ich auch - aber Stuttgart war nunmal in der Lage ein Tor zu erzielen und Hertha nicht (besseres Beispiel für die Diskussion, da in Dortmund doch die Mannschaft mit mehr Torchancen gewonnen hat).

Abgesehen von der Definition die die Regeln vorlegen, kann jeder eine andere Definition anwenden, z.b.: wer das Tor nicht trifft hat in meinen Augen nunmal genausowenig verdient zu gewinnen. Eine Defensive Taktik die eben auf genau solche Effizienz setzt hat durchaus auch seine Berechtigung - und ist kein Betrug.


(Ich gehe hier immer davon aus, dass korrekte Bedingungen vorhanden sind. Sprich: Wem einen unberechtigten Elfmeter zum Sieg verhilft ist auch nicht besser - schließlich wäre die Szene bei korrekter Regelauslage anders gekommen.)
 
Fanfeindschaft zwischen BVB und HSV? Da gehst du vielleicht von einem ganz kleinen Teil aus, offiziell gibts(/gab) lediglich eine Fanfreundschaft (klick).
 
Also wenn der Zilp mal recht hat, dann hat er recht. :D
Nicht nur bei der Chancenverwertung der Stürmer regiert König Zufall, nein, das ganze Spiel ist durch Glück und Zufall geprägt. Hat erfreulicherweise Hummels erst vor ein paar Monaten, ich glaub anlässlich Malaga, in einem Interview klargestellt. Zu 70% alles Glück und Zufall - das ist Fußball.

Meine Meinung zu Sammer dürfte hinlänglich bekannt sein und kann notfalls im Aquarium nachgelesen werden, auch hier liegt Zilp goldrichtig.
Diese Mahnerei ist nur Kalkül, absolut unglaubwürdig und wird vor allem viel zu häufig platziert. 2-, 3-mal im Jahr könnte man damit vielleicht eine Wirkung erzielen, aber nicht pro Woche. Diese Penetration erntet von Spielerseite garantiert nur noch schallendes Gelächter, da wird jeder zustimmen, der langjährig einer Mannschaft angehörte und so einen Vogel als Vortänzer hatte. Effekt gleich null, ist nur was für die Medien und stärkt die Profilierungssucht.

@schpaik
Zitat Thurn und Taxis im Dopa: "Ohne Sammer hätte Bayern letzte Saison nicht die Champion League gewonnen."
Das ist genau die Einseitigkleit, die wir alle lieben. Was hingegen Thomas Strunz, der auch in der Runde saß und den man nun wirklich etwas mehr Ahnung zugestehen muss, gesagt hat, lässt du schön untern Tisch fallen. Weil es diametral in die andere Richtung geht und dir wahrscheinlich so gar nicht in den Sammer-Kram passt.
Ich kann hier auch gerne aus meinem Freundeskreis berichten, zum größten Teil Herthaner, die sich genau wie ich seit Sammers Einstieg immer weiter von Bayern München entfernen und mittlerweile eine ausgeprägte Antipathie zum Verein haben. Es ist der Punkt gekommen, wo man sie sogar international verlieren sehen möchte.
Bisher gab es eigentlich nur einen Verein, den man nicht ausstehen konnte, bei dem sich das aber genau andersrum entwickelt - Wolfsburg.
Allofs macht den Verein positiver, Sammer vergrault auch die letzten Neutralen.

Wer nach einem 2:0 Sieg erneut so ein Fass aufmacht, erntet von Nicht-Bayern nur noch Kopfschütteln. Zumal nicht für einen Hauch der Trainer hinterfragt wird, der mir seinem Hasardieren diese Verunsicherung der Mannscvhaft ja erst auslöst. Es ist nicht zu erkennen, wo Guardiola hinwill. Keine Handschrift, kein Stil, kein System - das wäre die richtige Spielwiese für den Sportvorstand, nicht das Team. Selbst bei Jens Keller sieht man mehr, obwohl man nach wie vor nicht viel sieht.
 
Für mich war auch Martinéz DER Transfer schlecht hin, kein Sammer oder sonst wer. Ohne Martinéz hätten wir nie und nimmer das Tripple geholt, da lege ich mich fest.

Auch so kann ich Zilpzalp´s Post nur Unterschreiben. Genauso beurteile ich auch Spiele. Klar, ich wollte gestern die Tabellenführung zurück und habe gehofft, dass Dortmund verliert oder wenigstens Unentschieden spielt. Hätte mich dann aber extremst aufgeregt, wenn der HSV das mit dieser Leistung geschafft hätte.

@Camillo: Das mit Guardiola sehe ich wieder anders. Man erkennt eine Handschrift, ein System. Nur kommen unsere Spieler damit bis auf ein paar Ausnahmen einfach (noch) nicht zurecht. Mir war von Anfang an klar, dass das mit diesem Trainer Zeit braucht. Wenn der Vorstand schlau ist, trainiert Guardiola die Mannschaft auch nächstes Jahr.. auch wenn er diese Saison keine Titel holen sollte.
 
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Was soll man denn bitte bei Braunschweig vs Nürnberg tippen - Blinde unter sich, klassisches 0:0? *grübel*
 
Camillo schrieb:
Was soll man denn bitte bei Braunschweig vs Nürnberg tippen - Blinde unter sich, klassisches 0:0? *grübel*

Ich tippe auf ein 0:1, einfach weil Braunschweig so krass schlecht ist, die mit Abstand schwächste Mannschaft der Liga. Aber ein 0:0 ist auch vorne mit dabei unter den wahrscheinlichsten Ergebnissen...
 
@Camillo
Soll ich hier das ganze Dopa Gespräch zitieren? ;) Natürlich nehme ich mir ein Zitat welches meine Meinung unterstreicht. Was hat "was-erlauben-Strunz" denn gesagt. Hab es schon wieder vergessen...

Warum schaust du dir denn eigentlich Sammer Interviews an, wenn du ihn doch nicht ausstehen kannst? Nur um motzen zu können?
Ich z.B. mag diese gespielten Witze von Klopp nicht. Als Konsequenz daraus schaue ich mir keine Interviews von ihn an. Obwohl ich mich daran wahrscheinlich früher oder später gewöhnen muss, wenn Hoeneß seinen Fehler revidiert damals den falschen Jürgen gewählt zu haben.


Gehe ebenfalls von einen Nürnberger Sieg aus.
 
Camillo schrieb:
Was soll man denn bitte bei Braunschweig vs Nürnberg tippen - Blinde unter sich, klassisches 0:0? *grübel*

Da ich das 0:0 habe, wird es so nicht ausgehen. Schöner 0 Punkte Spieltag, weil man wegen Umzug die 15:30 Spiele gestern verpasst hat, hat doch was. ^^
 
Marcel^ schrieb:
Fanfeindschaft zwischen BVB und HSV? Da gehst du vielleicht von einem ganz kleinen Teil aus, offiziell gibts(/gab) lediglich eine Fanfreundschaft (klick).

Also bei mir im Freundeskreis gibts zwischen BVBlern und HSVern regelmäßig verbalen Zoff, da ist von Freundschaft nicht mehr viel zu spüren ;)
Kann den BVB auch partout nicht ab, das entwickelt sich schon eher in Richtung Todfeind ;) Die Stimmung gegenüber Bremen z.B. ist finde ich jedoch deutlich besser geworden (vor allem seit Wiese weg ist und man sich nicht mehr um die Internationalen Plätze kloppt xD).
 
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