Da werden ein bisschen die in Europa gewachsenen Strukturen und die Sozialisierung vernachlässigt, ja, Fußball ist in unseren Köpfen auch sozialisiert.
China, einige Öl-Staaten und selbst die USA sind ein gutes Beispiel das man mit Geld Weltstars holen kann, es sich aber am Ende eben trotzdem nicht wirklich rechnet, weder sportlich, finanziell, sondern allgemein für den Stellenwert des Sports im Land und den Stellenwert des Fußballs aus dem Land über die Grenzen hinaus.
Alleine Weltstars zu holen würde also noch lange nicht an den Pathos heran reichen mit dem Kinder durch den europäischen Kontinent gefüttert werden oder den Pathos den selbst überregional, wie in lateinamerikanischen Ländern die Kinder mit europäischen Fußball gefüttert werden.
Aber es stimmt, der gesamte Weltverband und alle EUFA und FIFA Verbände müssten an einem Strang ziehen und es einfach mal machen.
Einfach mal sagen „es reicht, ihr verdient genug, Deckelung aller Gehälter und Transfervolumen“.
Oder wie China es macht, man einigt sich, dass die Hälfte aller Transfererlöse in die Jugendarbeit des jeweiligen Landes fließen muss.
Man kann immer sagen das und dies funktioniert nicht, nur wenn man auf der Stelle tritt, dann kommt man dem SuperGAU noch viel schneller viel dichter als wenn man sich wenigstens in irgendeine Richtung bewegt.
Vielleicht muss das Konstrukt Fußball auch scheitern, vielleicht muss es eine Super Liga geben und Fußball sich als gesellschaftliches Ereignis lösen und nur noch für effekthaschende Fans da sein.
Vielleicht ist am Ende auch das der Fortschritt.
Wer weiß das schon.