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Sammelthread Fußball-Weltmeisterschaft 2026 - USA/Kanada/Mexiko
- Ersteller boarder-winterman
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- Für weitere Antworten geschlossen.
kunig30
Ensign
- Registriert
- März 2019
- Beiträge
- 130
Nicht wirklich. Eigentlich nur mit der Fußspitze relativ gerade über den Rasen geschleift, verdreht war da nix.
Ist aber auch egal, passiert ist passiert. Wie gesagt, mich wundert nur immer ein bisschen warum Profisportler so leicht kaputt gehen.
Ist aber auch egal, passiert ist passiert. Wie gesagt, mich wundert nur immer ein bisschen warum Profisportler so leicht kaputt gehen.
Das hast dir doch schon selbst beantwortet!kunig30 schrieb:, mich wundert nur immer ein bisschen warum Profisportler so leicht kaputt gehen.
Die relevanten Körperteile bei Profisportlern sind Belastungen ausgesetzt an die die Otto-Normal-Muskulatur lieber nicht mal zu denken wagt.
@kunig30 ich glaube, du unterschätzt, was da für Kräfte wirken. Es mag auf den Bildern wie „schleifen“ aussehen, aber er kommt mit dem zeh auf, dann bringt ihn den Spieler von hinten aus dem Tritt und dabei berührt er sich selbst und verdreht den Fuß noch mehr.
Ist zwar kein Fußball und sicher etwas anders, aber ich kann aus 20 Jahren Skaten versichern, dass sehr banal aussehende Dinge ganz üble Folgen haben können.
Dazu kommt, der menschliche Körper ist extrem robust. Damit so eine Verletzung passieren kann, müssen schon heftige Kräfte wirken.
Also nur ein „Schleifen“ war das aus meiner Sicht nicht.
Edit: als ich das in der verlangsamten Wiederholung gesehen habe, war mir direkt klar, dass was schlimmeres ist.
Ist zwar kein Fußball und sicher etwas anders, aber ich kann aus 20 Jahren Skaten versichern, dass sehr banal aussehende Dinge ganz üble Folgen haben können.
Dazu kommt, der menschliche Körper ist extrem robust. Damit so eine Verletzung passieren kann, müssen schon heftige Kräfte wirken.
Also nur ein „Schleifen“ war das aus meiner Sicht nicht.
Edit: als ich das in der verlangsamten Wiederholung gesehen habe, war mir direkt klar, dass was schlimmeres ist.
Kleine Einschätzung von mir zum Deutschland Spiel. Fazit vorneweg: das Positive überwiegt am Ende (hätte es für mich selbst bei einem 1:1). Man hat nicht aufgegeben, hatte gute Impulse durch die Einwechselspieler und sich am Ende hoffentlich Selbstvertrauen geholt. So ein Spiel bringt für den Turnierverlauf mehr, als ein ungefährdetes 3:0 gegen einen überforderten Gegner. Einziger Dämpfer ist die Verletzung von Schlotterbeck.
Kurz zum Schiri: alle großen Szenen wurden am Ende eigentlich richtig entschieden, er war rel. großzügig, wirkte aber nicht souverän und überfordert. Hoffen wir mal, dass der keine wichtigen Spiele bekommt.
Interessant in der 1. HZ fand ich, dass vorher die großen Lücken zwischen den Reihen der Ivorer erwähnt wurden, die es dann so überhaupt nicht gab. Sie standen kompakt, ohne sich einzuigeln, waren technisch gut, schnell und den Deutschen körperlich haushoch überlegen.
Die 4 Offensiven hatten dem quasi nichts entgegenzusetzen, man merkt, dass auch Wusiala außer Form ist, dann sieht man schnell alt aus. Auch Pavlovic hatte Probleme, Nmecha dagegen schon wieder mit einem sehr guten Spiel. Es gab von allen viel zu leichte Ballverluste und Fehlpässe, oft ist das ja auch ein Zeichen für zu wenig Bewegung und fehlende Anspielstationen.
Beim Gegentor ist natürlich Kimmich entscheidend beteiligt, genau wie prophezeit. In der speziellen Situation war es sogar weniger seine Geschwindigkeit, die eigentliche Ursache ist, dass er eben nicht ständig RV spielt und daher schon die Positionierung + Bewegung an sich nicht ideal ist (genau das ist der Unterschied zu Lahm). Ich bin kein Freund davon, jemanden auf einer ungewohnten Position spielen zu lassen. Leider bleibt es trotzdem das geringste Übel.
Offensiv hat man die Einschränkungen noch viel mehr gemerkt, Kimmich war deutlich zurückhaltender unterwegs, was dem Respekt vor der Geschwindigkeit geschuldet ist, aber ganz viele Impulse nach vorne rausnimmt, das hat man enorm gemerkt.
Zurück zum Gegentor: leider spielen auch alle anderen da Grütze, man wird nie 100% der Flanken verhindern können, da muss man schon beim Gegner sein (und zwar nicht alle Verteidiger bei einem), um auch mal was abzuwehren. Tah sah noch ein paar Mal ganz schlecht aus, besonders bei der Verlegenheitsgrätsche im Mittelfeld, wo er einfach stören muss, aber nicht die ganze Seite aufmachen darf.
Damit sind wir in der 2. Hälfte. Die 15min nach der Pause bis zum Dreifachwechsel haben mich wirklich geschockt, da hat einfach alles gefehlt. Man hatte immer noch nicht kapiert, dass der Schiri viel laufen lässt, keine Gelbe kassiert, lief nur hinterher und hat nach vorne nicht stattgefunden. Das darf so einfach nicht passieren.
Erst nach den Einwechslungen (und der zunehmenden Müdigkeit der Ivorer) wurde es besser, da lagen dann auch öfter mal 1-3 Spieler auf dem Boden. Da wurde der Kampf angenommen und sich gegen die Niederlage gestemmt. Chancen - und Tore - waren dann nur die logische Konsequenz. Oh Wunder, kaum bringt man einen Neuner, kann auch jemand Tore schießen. Außerdem wurde häufiger über Außen gespielt, was dann auch in der Mitte für Räume gesorgt hat. Wurde von den Experten auch schon vorher erwähnt, im Spiel aber erstmal nicht gemacht (klar, ohne Stürmer, der Hereingaben verwerten kann natürlich auch schwierig).
Ich freue mich auf die nächsten Spiele, wenn alle zusammenarbeiten, sehe ich durchaus Potenzial.
Kurz zum Schiri: alle großen Szenen wurden am Ende eigentlich richtig entschieden, er war rel. großzügig, wirkte aber nicht souverän und überfordert. Hoffen wir mal, dass der keine wichtigen Spiele bekommt.
Interessant in der 1. HZ fand ich, dass vorher die großen Lücken zwischen den Reihen der Ivorer erwähnt wurden, die es dann so überhaupt nicht gab. Sie standen kompakt, ohne sich einzuigeln, waren technisch gut, schnell und den Deutschen körperlich haushoch überlegen.
Die 4 Offensiven hatten dem quasi nichts entgegenzusetzen, man merkt, dass auch Wusiala außer Form ist, dann sieht man schnell alt aus. Auch Pavlovic hatte Probleme, Nmecha dagegen schon wieder mit einem sehr guten Spiel. Es gab von allen viel zu leichte Ballverluste und Fehlpässe, oft ist das ja auch ein Zeichen für zu wenig Bewegung und fehlende Anspielstationen.
Beim Gegentor ist natürlich Kimmich entscheidend beteiligt, genau wie prophezeit. In der speziellen Situation war es sogar weniger seine Geschwindigkeit, die eigentliche Ursache ist, dass er eben nicht ständig RV spielt und daher schon die Positionierung + Bewegung an sich nicht ideal ist (genau das ist der Unterschied zu Lahm). Ich bin kein Freund davon, jemanden auf einer ungewohnten Position spielen zu lassen. Leider bleibt es trotzdem das geringste Übel.
Offensiv hat man die Einschränkungen noch viel mehr gemerkt, Kimmich war deutlich zurückhaltender unterwegs, was dem Respekt vor der Geschwindigkeit geschuldet ist, aber ganz viele Impulse nach vorne rausnimmt, das hat man enorm gemerkt.
Zurück zum Gegentor: leider spielen auch alle anderen da Grütze, man wird nie 100% der Flanken verhindern können, da muss man schon beim Gegner sein (und zwar nicht alle Verteidiger bei einem), um auch mal was abzuwehren. Tah sah noch ein paar Mal ganz schlecht aus, besonders bei der Verlegenheitsgrätsche im Mittelfeld, wo er einfach stören muss, aber nicht die ganze Seite aufmachen darf.
Damit sind wir in der 2. Hälfte. Die 15min nach der Pause bis zum Dreifachwechsel haben mich wirklich geschockt, da hat einfach alles gefehlt. Man hatte immer noch nicht kapiert, dass der Schiri viel laufen lässt, keine Gelbe kassiert, lief nur hinterher und hat nach vorne nicht stattgefunden. Das darf so einfach nicht passieren.
Erst nach den Einwechslungen (und der zunehmenden Müdigkeit der Ivorer) wurde es besser, da lagen dann auch öfter mal 1-3 Spieler auf dem Boden. Da wurde der Kampf angenommen und sich gegen die Niederlage gestemmt. Chancen - und Tore - waren dann nur die logische Konsequenz. Oh Wunder, kaum bringt man einen Neuner, kann auch jemand Tore schießen. Außerdem wurde häufiger über Außen gespielt, was dann auch in der Mitte für Räume gesorgt hat. Wurde von den Experten auch schon vorher erwähnt, im Spiel aber erstmal nicht gemacht (klar, ohne Stürmer, der Hereingaben verwerten kann natürlich auch schwierig).
Ich freue mich auf die nächsten Spiele, wenn alle zusammenarbeiten, sehe ich durchaus Potenzial.
garfield121
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Sodele, jetzt also Argentinien - Österreich
Kerner, Klopp und Müller sind wieder lustig am Plaudern
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sverebom
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Sane wurde durch eine Gegenbewegung der ivorischen Abwehr aus seiner Position gelockt und war dann nicht da, um Kimmich zu unterstützen, wie es sein Aufgabe war. Das hat er über seine Spielzeit eigentlich auch gut gemacht, aber hier hat er sich locken lassen, und Kimmich war auf sich alleine gestellt.xStram schrieb:Beim Gegentor ist natürlich Kimmich entscheidend beteiligt, genau wie prophezeit. In der speziellen Situation war es sogar weniger seine Geschwindigkeit, die eigentliche Ursache ist, dass er eben nicht ständig RV spielt und daher schon die Positionierung + Bewegung an sich nicht ideal ist (genau das ist der Unterschied zu Lahm). Ich bin kein Freund davon, jemanden auf einer ungewohnten Position spielen zu lassen. Leider bleibt es trotzdem das geringste Übel.
Das ist eine Schwäche am "System Wusiala". Wen die da vorne den Ball verlieren, rollt gleich ein Konter auf Deutschland zu, den dann Sane und Brown ablaufen müssen (so viel am Rande dazu, warum Nagelsmannn an Sane festhält). Wenn die schlafen oder raus genommen werden, läuft der gegner auf das Abwehrmonster Kimmich zu.
Kann man machen, aber dann müssen die reihen davor hellwach und fleißig sein, damit möglichst nichts Kritisches auf Kimmich zuläuft.
Und man hat eine bessere Raumabdeckung im Mittelfeld, aus der man schnelller gegen den Ball agieren, diesen zurückholen und dann im umschaltspiel selber sofort gefährlich werden kann. da war deutschgland dann sehr viel stabiler, nicht nur weil civ müde wurde, sondern weil die mannschaft tatsächlich stabiler stand.xStram schrieb:Erst nach den Einwechslungen (und der zunehmenden Müdigkeit der Ivorer) wurde es besser, da lagen dann auch öfter mal 1-3 Spieler auf dem Boden. Da wurde der Kampf angenommen und sich gegen die Niederlage gestemmt. Chancen - und Tore - waren dann nur die logische Konsequenz. Oh Wunder, kaum bringt man einen Neuner, kann auch jemand Tore schießen. Außerdem wurde häufiger über Außen gespielt, was dann auch in der Mitte für Räume gesorgt hat. Wurde von den Experten auch schon vorher erwähnt, im Spiel aber erstmal nicht gemacht (klar, ohne Stürmer, der Hereingaben verwerten kann natürlich auch schwierig).
Hells_Bells
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