News Huawei: Weniger Smartphones und Rückkehr in Verbände

Frank

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Wie die South China Morning Post unter Berufung aus Industriequellen berichtet, hat Huawei die Produktion mehrerer Smartphone-Modelle beim Auftragsfertiger Foxconn entweder komplett eingestellt oder zurückgefahren. Ob es sich hierbei um eine Reaktion auf die Sanktionen der US-Regierung handelt, ist allerdings unklar.

Zur News: Huawei: Weniger Smartphones und Rückkehr in Verbände
 

Axxid

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Wenn China mal eben amerikanische Produkte fuer 1-2 Monate weder produzieren, noch einfuehren wuerde, wuerde sich das wohl schneller loesen lassen..
 

TimTaylorX

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Mich wundert es eh das China so ruhig ist gerade und sich das so gefallen lässt, dabei könnte man der USA recht zügig zeigen wer eigentlich die Weltmacht Nr. 1 ist
 

Satan666

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Axxid

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China kann eigentlich immer auf Zeit spielen.
Sie haben sich die Ressourcen gesichert (nicht nur in China, sondern auch in Afrika), haben selber mit den groessten Markt und investieren massiv in Bildung sowie Infrastruktur.
Sie stehen das locker durch bis Donald abgewaehlt wurde.
 

engineer123

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Bei den beiden sitzt KEINER am längeren Ast.
Da gibt es zwischen USA und China gegenseitige Abhängigkeiten, mal ist der, mal der im Vorteil.

Was aber die Rückkehr in die Verbände wieder mal beweist ist, dass sich China und seine staatlich kontrollierten Unternehmen einen Scheißdreck um internationale Regulierungen und Branchen weite Zusammenarbeit kümmert.

Wie gesagt, wir haben immer wieder mal mit China Unternehmen zu tun, die Zahlungsmoral liegt im Durchschnitt unter der von dt. oder West-Unternehmen.

Für mich ist es absolut richtig, dass denen endlich mal eins in die Schnauze gegeben wird und gezeigt wird, dass sie nicht einfach alles machen können nur weil sie ne Milliarde Einwohner Nation sind.
 

pipip

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Mich wundert es eh das China so ruhig ist
Wieso ?
Wo ist denn der größte Absatzmarkt für Smartphones ? Asien, besonders China, Singapur, Taiwan. Wachstumsmärkte sind Indien. Solange Huawei dort ihren Absatz halten kann, können sie sich entspannen.
Im Westen wird es schwieriger ja, aber dort ist immer noch Apple und Samsung am Weitesten verbreitet und darum geht es dem "Protektionismus" seitens Trump/Westen.
Die wirklichen Einschnitte haben wir Kunden im Westen, da eigentlich gute Produkte wie das P30 Pro ect jetzt im schlechteren Licht stehen, obwohl diese Produkte super Smartphone mit guten Kameras sind und das zu einem nachvollziehbaren Preis.

Für Apple ist der Absatz in China schwerer geworden, somit macht man es Huawei jetzt schwer im Westen Absatz zu machen.

So sehe ich das zu mindestens. In China hat jeder Internet, überall gibt es Wlan. Man hat WeChat und zahlt per Handy-App in jedem Schuppen, selbst dort wo das Essen "nichts" kostet. Ob das jetzt über Android, iOS oder ein OS von Huawei passiert, solange WeChat und Co funktioniert, was Software aus China ist, ist es den Chinesen egal, weil sonst eh alles gesperrt ist. Nur mal als Bsp.

Man stelle sich vor, Oppo und Vivio (x27) würden sich auch langsam in den Westen wagen.
China spricht man oft Kopieren nach. Aber mittlerweile kopieren sie oft besser als die Produkte aus dem Westen. Am Ende machen sie das, was andere Firmen bereits machen. Rekombinieren. Bisher gab es mehr Notebooks aus China, die ich "kaufen" würde, als von sonstigen bekannten Hersteller, die teils bis heute keine ordentliche Kühlung schaffen.
 
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drago-museweni

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China müsste einfach seinen Markt öffnen so das auch ausländische Firmen Chinesische kaufen können, aktuell ist das sehr einseitig deswegen kann ich die USA schon ein Stück weit verstehen...

Mich schmerzt immer noch das unsere olle Regierung bei KUKA nicht interveniert hatte...

Ich hoffe das die USA und China zu einer Lösung kommen, ohne das die Spirale noch weiter ausweitet...
 

dante1975

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Spannendes Thema.
Da ich mir grade vor 1,5 Monaten das Huawei Media Pad geholt habe bin ich gespannt wie es weiter geht.
Eins muss man Trump aber lassen, Eier hat er^^
 

Forum-Fraggle

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Bei den beiden sitzt KEINER am längeren Ast.
Da gibt es zwischen USA und China gegenseitige Abhängigkeiten, mal ist der, mal der im Vorteil.

Was aber die Rückkehr in die Verbände wieder mal beweist ist, dass sich China und seine staatlich kontrollierten Unternehmen einen Scheißdreck um internationale Regulierungen und Branchen weite Zusammenarbeit kümmert.

Wie gesagt, wir haben immer wieder mal mit China Unternehmen zu tun, die Zahlungsmoral liegt im Durchschnitt unter der von dt. oder West-Unternehmen.

Für mich ist es absolut richtig, dass denen endlich mal eins in die Schnauze gegeben wird und gezeigt wird, dass sie nicht einfach alles machen können nur weil sie ne Milliarde Einwohner Nation sind.
Sitzt am längeren Ast, auf ihm, oder hat ihn ;)
Eigentlich bedarf USA mal eher den Umstand gebased zu werden. Es muß immer nach ihrem Willen gehen uns der orientiert sich ausschließlich am Wohl der USA, nicht das der Weltgemeinschaft. Die USA haben noch nie einen Krieg aus humanitären Gründen geführt (auch Wk2 nicht), das waren bestenfalls Nebeneffekte die marketingtechnisch mitgenommen wurden.
Woran man das z.B. gut erkennen kann ist die Rassentrennung die bis in 60/70er hineinreichte.
China ist sicher kein Waisenknabe, aber die USA sollten vom Höhenflug mal runter.
 

textract

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Mich schmerzt immer noch das unsere olle Regierung bei KUKA nicht interveniert hatte...
Fürde Kuka wurden händeringend Abnehmer aus Deutschland, oder der EU gesucht, aber good old Europe verkauft lieber, statt zu kaufen. Vor ein paar Jahren hat bspw. ja auch die BASF erst ihre OLED-Sparte an Chinesen verkauft.

Den Managements bei uns ist in den meisten Fällen völlig egal was mit Firma und Arbeitnehmern passiert, Hauptsache die Zahlen stimmen und wenn sie nicht stimmen, dann werden sie halt für einen gekürzten Bonus im noch immer zweistelligen Millionenbereich entsorgt.

Der westliche Markt ist zu klein, als das sich selbst westliche Firmen darum scheren würden.

China ist sicher kein Waisenknabe, aber die USA sollten vom Höhenflug mal runter.
Wird nicht passieren, solange sich niemand traut die USA zu sanktionieren und gerade im Westen ist man von den USA sehr abhängig was die Stabilität des Landes angeht. Die meisten staatlichen und EU-Behörden werden abgehört, oder sind durch die NSA mit Killswitches kompromittiert, das wissen wir seit Snowden. Nachdem es aber unsere "Freunde" sind, ist das ok.
 

Sun_set_1

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Fürde Kuka wurden händeringend Abnehmer aus Deutschland, oder der EU gesucht, aber good old Europe verkauft lieber, statt zu kaufen. Vor ein paar Jahren hat bspw. ja auch die BASF erst ihre OLED-Sparte an Chinesen verkauft.
Es ist ein himmelweiter Unterschied, ob niemand zu Kuka gehen konnte - oder wollte.

Fachkräfte im Maschinenbau und Robotik gibts in good old Europe ingesamt zu Hauf. Nur halt zu wenig für alle Branchen. Wenn aber die good old Autoindustrie in good old Europe mal wieder alle Spitzenkräfte und Patentträger durch Spitzengehälter direkt in die Automobilbranche holt, dann ist das halt so.

Thema wird dann politisch ausgeschlachtet, da man ja einen Hidden-Champion der Branche XY nicht einfach so verkaufen kann.

Wenn die Wirtschaft aber Fach/Spitzenkräfte einer bestimmten Branche abwirbt und diese woanders in der Wirtschaft einsetzt, dann ist das eben so. Dann hat die lokale Wirtschaft, durch ihre inneren und äußeren Einflüsse entschieden, dass diese Kräfte eher im Automobilsektor gebraucht werden.

Da kann man jetzt natürlich hingehen und auf die pösen Chinesen sowie die böse Bundesregierungs schmipfen.
Bei ~4% Arbeitslosigkeit könnte man aber auf die Idee kommen, dass schlicht nicht mehr genug Leute vorhanden sind, überall Branchenführer zu sein, wo man es denn gerne wäre.

Da kann man sicherlich als Gesellschaft drüber diskutieren. Natürlich kann man Kuka retten und die Fachkräfte durch staatliche Subventionen da halten. Nur, dass es dann halt nicht bei Kuka bleibt. Und das bedeutet dann auch, dass eben diese Kräfte nicht mehr für die Chemie, Pharma oder Automobilbranche bereit stehen. Dann werden die Abstriche halt zukünftig dort gemacht.

Aber, wie heißt es so schön, irgendeinen Tot muss man halt sterben.

Nur: Für all das, können die Chinesen relativ wenig.

Gut, man hätte die natürlich Bitten können, genauso wie Afrika doch bitte nochmal nen paar Jahrhunderte an der absoluten Armutsgrenze zu leben. Aber irgendwie hatten die da einfach kein Bock drauf.
 
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Wattwanderer

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Mittlerweile überwiegt das Gefühl China spiele nicht nach gleichen Regeln. So lange sie weit genug hinten war hat man das toleriert aber jetzt bekommt man Angst.

Auch kann man niemandem verdenken wenn jemand versucht für sein Land das größte Stück vom Kuchen abzuschneiden. Zumindest so lange bis durch Egoismus der Kuchen nicht kleiner wird.

Vor einigen Tagen las ich einen Artikel wie USA Japan zurechtgestutzt hat. Bin gespannt ob USA auch China kleinbekommt oder China doch ein anderes Kaliber ist als Japan.

Noch steuert sich China wie ein Sportwagen. Einmal am Lenkrad gedreht und schon werden Haken geschlagen.
 

tomasvittek

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Wenn China mal eben amerikanische Produkte fuer 1-2 Monate weder produzieren, noch einfuehren wuerde, wuerde sich das wohl schneller loesen lassen..
Gute idee! Die us bürger werden einige zeit keine produkte aus china kaufen können. Und dafür... schickt china aber-millionen bürger in die armut da sie ihre arbeit verlieren. Familien werden hungern und es wird um die pure existenz von millionen menschen gehen.

Klingt toll deine idee. /s

Eigentlich unfassbar das dieses „argument“ in jedem threat aufpoppt und auch noch so viele likes bekommt...
 
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