News Kickstarter suspendiert Kampagne von Ouya-Exklusivtitel

vandread

Lt. Commander
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wenn die das Geld nur wollten um sich wehrend der Exklusivität über Wasser zu halten weil man keine großen Verkaufszahlen erwartet... wozu dann die Exklusivität?
 
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flappes

Rear Admiral
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"Vorwürfe aus der Community zu entkräften"

Wieso Community? Hätten die eine Community, dann wäre die Finanzierung doch kein Problem gewesen.
*ok ok der wer echt böse*
 
M

Miami1988

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Die lassen sich abzocken und keiner unternimmt etwas.

Ich verstehe nicht, wieso bei Kickstarter die Projekte so in die Höhe getrieben werden.

Ich finde, wenn das Finanzierungsziel erreicht ist, sollte die Kampagne geschlossen werden.
 

-MoonwalkeR-

Lieutenant
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war leider nur eine frage der zeit bis die miesen abzocker daherkommen.
 
D

dasmarci

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Über 900$ im Durchschnitt für so einen "Kack"? Entschuldigt bitte meine Wortwahl, aber das Spiel sieht echt nicht professionell aus.
Wer soll denn bitte glauben, dass es da mit rechten Dingen zugeht?
 
H

Hans_Hinterseer

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wtf? was zur Hölle ist Astroturfing? Was ist eine Graswurzelbewegung?!?

Ich glaub der Autor kifft zuviel... sag doch einfach Stimmungsmache oder Propaganda!
 

BOBderBAGGER

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Der Begriff Astroturfing, auch Kunstrasenbewegung, bezeichnet – insbesondere im US-amerikanischen Sprachraum – politische Public-Relations- und kommerzielle Werbeprojekte, die darauf abzielen, den Eindruck einer spontanen Graswurzelbewegung vorzutäuschen. Ziel ist es dabei, den Anschein einer unabhängigen öffentlichen Meinungsäußerung über Politiker, politische Gruppen, Produkte, Dienstleistungen, Ereignisse und Ähnliches zu erwecken, indem das Verhalten vieler verschiedener und geographisch getrennter Einzelpersonen zentral gesteuert wird.
http://de.wikipedia.org/wiki/Astroturfing

Als Graswurzelbewegung wird im deutschsprachigen Raum eine politische oder gesellschaftliche Initiative bezeichnet, die aus der Basis der Bevölkerung entsteht
http://szenesprachenwiki.de/definition/graswurzelbewegung/
 
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moniduse

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Bekommt man als Unterstützer am Ende nur das jeweilige Spiel/Produkt, oder hat man dann weitere Privilegien (z.B. prozentualen Anteil an späteren Einnahmen)? Versteh nämlich nicht, wieso jemand tausende Dollar für ein Spiel spendet.
 

terraconz

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Finde ich sehr komisch das hätte ich nie suspendiert seine Erklärungen schienen mir schlüssig und auch sein Angebot alle suspekten accounts zu sperren und das Geld nicht zu zählen deuteten für mich eher in die Richtung das er damit nichts zu tun hat. Wenn dann hätte ich viel eher gerechnet das dieses Football Spiel gesperrt wird denn ein viel offensichtlicherer fraud geht nicht mehr. Sie verstoßen gegen Lizenzen, machen unmögliche Versprechungen und das Verhalten der backer war um ein vielfaches auffälliger als bei „Elementary, My Dear Holmes!“.
Ich bin eh gespannt wann EA reagieren wird ich vermute sobald der angekündigte patch kommt in dem die Lizenzen eingefügt werden.
 

Criamos

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wtf? was zur Hölle ist Astroturfing? Was ist eine Graswurzelbewegung?!?

Ich glaub der Autor kifft zuviel... sag doch einfach Stimmungsmache oder Propaganda!
Astroturfing ist viel mehr als nur Stimmungsmache/Propaganda und wird (leider) in Zukunft immer stärker eingesetzt werden. Auf Produktbewertungs-Portalen o.ä. ist sowas schon gang und gäbe. Um das eigene Produkt von legitim erscheinenden Fake-Accounts besser bewerten zu lassen, zahlen manche Firmen viel Geld.

Bekommt man als Unterstützer am Ende nur das jeweilige Spiel/Produkt, oder hat man dann weitere Privilegien (z.B. prozentualen Anteil an späteren Einnahmen)? Versteh nämlich nicht, wieso jemand tausende Dollar für ein Spiel spendet.
Nun, im Normalfall werden ja auch nicht solche Summen gespendet - bei den Ouya-Exklusivtiteln hingegen verspricht Ouya die bei Kickstarter erreichte Summe mit dem Geld aus dem Fond zu verdoppeln, d.h. zu den 171.000 von KS kommen nochmal 171.000 aus dem Ouya-Fond.

Wenn die Geldgeber bei dem Kickstarter Projekt gar keine Spieler sind, sondern, wie es ihnen unterstellt wird, aus den Reihen der Entwickler stammen... den Rest kann man sich denken ;)
 

etking

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Mit dem bei Kickstarter oder durch Zugaben erhaltenen Geld kann man machen was man will, keiner verlangt, dass man auch nur einen Cent in das vorgestellte Projekt investiert. Und genau hier liegt das Problem, Kickstarter braucht dringend wenigstens ein minimales Controlling der Projekte, denn momentan ist es die ideale Plattform für Betrüger.
 

Frank

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Artikel-Update: Im offiziellen Ouya-Blog nahm Julie Uhrmann, Gründerin des Ouya-Projekts, nun Stellung zur Kontroverse: „Die Antwort hat uns überrascht – wir dachten, dass es [gemeint ist der „Free the Games“ Fond, Anm. d. Red.] großartig wird – wie könnte es das nicht werden?“ Uhrmann betont, dass es dem Ouya-Team wichtig sei, offene Spielentwicklung zu fördern, doch „offen zu sein [...] bedeutet manchmal, dass Dinge nicht so klappen, wie man es sich erhofft hat. Und wenn es nicht klappt, dann bekommt es jeder mit.“.

Dennoch sei das Ouya-Team „OK mit all dem“, denn dank der Offenheit würden Fehltritte auffallen und Ouya könnte sie korrigieren. Wie die Korrektur des Problems in den Augen der Ouya-Schöpfer aussieht, schildert Uhrmann wie folgt: „Wir glauben (immer noch) daran, dass großartige Spiele auf diese Weise entdeckt werden können – durch euch. Wenn wir die Zweifel bei Seite schieben können und den Geist des Fonds, und von Ouya, so annehmen, wie er gemeint war, könnten wir davon überrascht werden, was ein bisschen Positivität hervorbringen kann.

So scheint Uhrmann kein Problem damit zu haben, wenn sich ein zweifelhaftes Projekt mit großen Stücken aus dem Fond „bedient“, da ihnen die „Offenheit“ ihres Fonds und der Ouya-Plattform anscheinend wichtiger ist als die möglicherweise missbräuchliche Verwendung der Gelder. Entsprechend bitter war daraufhin die Reaktion aus der Spieler- und Entwicklercommunity: Mike Bithell, Schöpfer des Puzzle-Jump'n'-Runs „Thomas Was Alone“, meldete sich in den Kommentaren zum Blogpost zu Wort. Bithell sei „aus vielen Gründen“ traurig über die Stellungnahme und die Art, wie solch „offensichtlich höllisch zweifelhaften Vorhaben“ öffentlich von Ouya unterstützt werden. Er hoffe darauf, dass sich die Ouya-Macher noch aus der Situation herauswinden, bevor sie auch nur einen Penny an die „Gridiron Thunder“-Initiatoren bezahlen.

Weiterhin kritisierte Bithell die Art und Weise, wie der „Free the Games“-Fond aufgezogen wurde: Es sei unmöglich für kleine Indie-Entwickler mit legitimen Projekten die 50.000-US-Dollar-Hürde überhaupt zu knacken, erst recht für neue Entwickler, die die Ouya-Plattform als solche hegen und pflegen sollte. Rein aus mathematischer Sicht sei das Konzept schon fehlerhaft, wie auch andere Nutzer in vorherigen Kommentaren zum Post anmerkten. Bithell sei bestürzt über den Prozess: „Ein paar Reiche tricksen das System aus, um etwas reicher zu werden, während eine Reihe von unglaublich begabten Indie-Entwicklern [...] bis zu dem Punkt verärgert sind, dass sie die Plattform komplett verlassen.“ Ouya sei ein „wunderschöner Traum einer Konsole, die komplett vom Mangel an Verständnis des Spielraums, für den sie designt wurde, ruiniert wird“.
 

Crishan

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d4nY

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wenn die das Geld nur wollten um sich wehrend der Exklusivität über Wasser zu halten weil man keine großen Verkaufszahlen erwartet... wozu dann die Exklusivität?
genau das habe ich mich auch gefragt Oô da kann man doch gleich plattformunabhängig entwickeln

aber die mentalität der ouya-entwickler bezüglich der "ausbeutung" ihres fonds, sagt eigentlich schon alles über die konsole und das projekt, was man wissen muss...
 

testuser58

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Ich sehe es ja ein: Es ist schon schwierig, so komplett ohne eine Möglichkeit, etwas nachzuschlagen... :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:
Was macht man da nur? Wie, um alles in der welt kommt man nur an Informationen? :freak:
Oh, Moment... :evillol:
Wenn der Begriff erklärt wird mit einem anderen Begriff (Graswurzelbewegung, vermutlich schlecht eingedeutscht von gras roots democracy), den man wiederum erst nachschlagen muss ist das schon suboptimal....
 
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