News Nach FBI-Klage: Für Apple sind US-Behörden Schuld am iPhone-Ärger

Andy

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#1

Luthredon

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#2
Ich versteh überhaupt nicht, was das für den vorliegenden Fall bringen soll. Ich meine, glaubt das FBI, Apple kann NACHTRÄGLICH in dieses spezielle, gesperrte iPhone etwas einbauen? Dann wäre die Backdoor ja schon drin ... Also was soll das?

@CB: ich glaube auch nicht, dass Apple 'iPhone-Ärger' reklamiert hat ... was soll denn diese infantile Sprache? Gerade zur Zeit hat Apple jede Menge 'iPhone-Ärger' (1.1.70, Music, Cloud etc.), das hat überhaupt nichts mit dem FBI zu tun.
 

Ned Stark

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#3
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#5
FBI und andere dummen Amis .... es gibt auch noch andere Firmen und nicht jeder Tali läuft gerade mit einen IPhone rum.
 
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#6
Apple kann NACHTRÄGLICH in dieses spezielle, gesperrte iPhone etwas einbauen? Dann wäre die Backdoor ja schon drin ... Also was soll das?
Falsch, Die Daten sind auch nach dem einspielen einer anderen Firmware Vollkommen verschlüsselt, darum geht es aber auch nicht.
Was das FBI möchte, ist die Schutz Mechanismen, welche zusätzlich zum Schutz der Verschlüsselung eingebaut sind aushebeln.

Derzeit ist es so, das nach 10 Facher eingebe des Falsche Codes der Speicher des Telefons Gelöscht wird. Das FBI will explizit, das diese Schutzfunktion, welche die Verschlüsselten Daten zusätzlich schützt. Abgeschaltet wird.

Die maximale Anzahl an Ziffern ist 6 und kann aus Buchstaben, zahlen und Sonderzeichen bestehen. das sind entweder per brute Force 10 Stunden oder 22 Jahre Maximal.

Kurz um, Das FBI will das die Bruteforce Schutzfunktion für das Passwort ausgehebelt wird, die dauen sind nach wie vor Stark Verschlüsselt.

Das ist keine Backdoor, das ist ein Gezieltes aushebeln von zusätzliche Schutzfunktionen und hier Weigert sich Apple Gott sei dank.
 
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#7
In Zukunft werden die Firmen beim Verschlüsseln dann einfach verlangen, dass ein Passwort bestimmter Länge und Komplexität ausgewählt werden muss. Dann kann man in Zukunft auch einfach alle Sicherheitsmaßnahmen weglassen, es ist quasi nicht zu knacken.

So hat man dann keine Verantwortung mehr und kann sagen, dass man nichts machen kann, um das Knacken zu erleichtern.
 
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#8
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#9
Wieso gibt man das iphone nicht dem Hersteller, diese haben den Code für die Hintertür (natürlich nicht an einem PC mit Internet) und Apple überreicht den Inhalt der FBI und fertig!
 
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SineNefas

Gast
#10
Ja und? Es interessiert mich, was sie jetzt machen und nicht was sie früher gemacht haben. Schließlich kaufe ich ein Produkt nicht, wegen den früheren Aktionen, sondern wegen der zukünftigen Ausrichtung.
 

estros

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#12
Wer sich einmal mit Kriminalbeamten unterhält, weiß, was wichtig ist. Und ein Smartphone hat verdammt viele Informationen über einen und es werden immer mehr. Früher war das alles klar kein Problem, in Zukunft kommt Geld und Kreditkarten etc rein. Dort bleiben den Beamten nur noch Verbindungsdaten der Provider, die noch angefragt werden können. Diese bieten Anhaltspunkte, jedoch mit VOIP geht auch hier mehr zu Daten, und die sind alle verschlüsselt. Wird eine der Fragen der Zukunft, nimmt Kriminalität ganz gleich welche Art zu bzw deren Aufklärungsrate ab, oder wird es keine Unterschiede geben. Man sieht, hier geht es nicht ausschließlich um das FBI, es wird richtungsweisend die Zukunft bestimmen. Das dies in der Öffentlichkeit diskutiert wird dank FBI ist für die Sache nur gut.
Wieso gibt man das iphone nicht dem Hersteller, diese haben den Code für die Hintertür (natürlich nicht an einem PC mit Internet) und Apple überreicht den Inhalt der FBI und fertig!
Das geht vielleicht bei Android, aber iOS wird eben mit dieser Sicherheit vermarktet und der Grund, warum viele denen vertrauen. Nur der User hat die Macht. Und ein Terrorist wäre quasi dumm, kein iPhone zu verwenden.
 

Pizzataxi

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#13
Als ob Apple die Daten nicht schon längst rausgerückt hätte, wenn es nicht öffentlich geworden wäre.

Wer hier glaubt, Apple setze sich plötzlich für den Datenschutz ein, glaubt auch noch an den Weihnachtsmann.
Google, Whatsapp und Facebook unterstützen Apple. Alles Großkonzerne, denen der Datenschutz am Herzen liegt :lol:

Leute, aufwachen!

In über einem Monat ist die Verhandlung, die sich dann auch etws hinzieht. Bis dahin ist soviel Gras drübergewachsen, wahrscheinlich sogar das neue iPhone rausgekommen, dass sich kein Schwein mehr dafür interessiert und dann kann Apple die Daten wiederherstellen.
 
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#14
Wie verhält es sich eigentlich bei Android? Wird hier das Gerät auch gelöscht nach x falschen eingeben?
 
S

SineNefas

Gast
#15
@Pizzataxi

Du checkst es nicht oder? Den allen liegt etwas an dem Datenschutz. Schließlich machen sie Geld mit den Daten. Google und Apple verkaufen diese übrigens nicht.
 
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#17
@SineNefans
Nein die großen Konzerne würden niemals Daten verkaufen niemals. Ein Schelm der böses denkt.
Man sollte natürlich ihnen glauben wenn sie sagen sie reichen die Daten nicht weiter.
Und deren Produkte werden natürlich auch nur von Firmen produziert wo Arbeitsschutz groß geschrieben wird. Den Minenarbeitern geht es blendent. Ja genau und im Krieg wird mit Rosen geschossen die einen Regenbogen hinter sich her ziehen. Und die Pharmaindustrie entwickelt Produkte nicht damit sie Geld bekommen Nein sie machen es aus Liebe.
Also ich glaube ja alles was mir von großen Firmen gesagt wird. Sie würden niemals niemals ihren Kunden anlügen. Denn so was macht man nicht und ist böse.

BTT

Dieses Thema ist doch nur eine PR Sache. Die werden schon längst ein Backdoor haben.
 
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#19
Warum sollten sie? Das lese ich immer wieder, aber ich sehe keinen plausiblen Grund.
Wenn ich eine Verschlüsselung entwerfe, wieso sollte ich eine Backdoor einbauen. Sollte dies öffentlich werden, kann das erhebliche Konsequenzen haben. Welchen Vorteil hätte ich durch eine Backdoor denn als Ausgleich?
Mich als Konzern interessieren doch die verschlüsselten Fotos etc nicht. Damit mache ich kein Geld. Soweit ich weiß, gibt es keine Verpflichtungen für Backdoor.

Also einfache Frage, was hätte Apple für wirtschaftliche Vorteile mit einer Backdoor.
 

IntelOnly

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#20
"Verantwortlich für den Passwort-Wechsel ist laut dem FBI ein Mitarbeiter der Gesundheitsbehörde von San Bernardino."

Hab ich da was verpasst? Dann kennt das FBI also die Person, die das Passwort kennt??? Wozu dann der "Ärger"?
 
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