Test Reader's Choice Awards: Bester SSD- und bester HDD-Hersteller 2026

DJMadMax schrieb:
Du würdest auch bei ner Autoabstimmung mitmachen, obwohl das ein Vielfaches einer popeligen SSD kostet.
Noch... :mussweg:
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: DJMadMax
Ich habe eine Samsung 990 Pro und 970 Evo Plus und bin zufrieden.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Aduasen
Araska schrieb:
Der DRAM-Cache bei SSDs hat nichts mit Daten-Caching am Hut.
Die SSD speichert da unter anderem ihre Mapping-Tabelle ab, welcher logische Sektor wo auf der SSD liegt.
Wenn sie keinen RAM-Cache hat, müssen diese Daten halt im Flash stehen und bei jedem Schreibzugriff aus dem Flash geholt, korrigiert und wieder in den Flash geschrieben werden.
Kommt bei größeren Mengen an Schreibzugriffen nicht ganz so gut...
Rickmer schrieb:
Wenn die Mapping Tabelle nicht in RAM vorgehalten werden kann, muss bei jedem Read die Tabelle von NAND gelesen werden damit erst dann die Daten von NAND gelesen werden können.

Ja ok, aber wie relevant ist das in der Praxis noch?

Siehe hier:
https://www.computerbase.de/artikel/storage/lexar-nm790-4-tb-ssd-test.85201/

Kein DRAM, aber dank HMB kein Problem
Bei extremer Last mit vielen wahlfreien Zugriffen kann das Fehlen eines vollwertigen DRAM-Caches die Leistung mindern. Doch bei üblichen Programmen und Spielen hilft schon der mit NVMe 1.2 eingeführte Ersatz: „Host Memory Buffer“ (HMB). Diese von aktuellen Betriebssystemen unterstützte Funktion erlaubt der SSD, einen kleinen Anteil des System-RAMs als Cache zu nutzen. Obgleich der Puffer dann meist nur 16 bis 64 MByte umfasst, genügt dies, um bei Alltagsanwendungen keinen Nachteil mehr zu spüren. SSDs wie die WD_Black SN770 oder die Samsung 980 (ohne Pro) haben bewiesen, dass in vielen Tests und im Verbraucheralltag das Fehlen des DRAMs dank HMB kein Problem mehr ist.

Für mich ließt sich das so, dass DRAM-Cache nicht mehr die Relevanz wie damals hat und die SSD's damit schnell genug sind. Bestätigt ja auch der Test von der Lexar NM790, die keinen DRAM Cache besitzt
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Floorp
DJMadMax schrieb:
Ach, doch vier Stück? Aber die sind soch soooo teuer, die SSDs.
Ja, sind sie auch.
DJMadMax schrieb:
Keine Chance, da mal zu nem anderen Modell oder Hersteller zu greifen.
Wozu? Wenn ich schon viel Geld liegen lasse, dann bei Produkten mit denen ich bisher gut gefahren bin. Es gibt halt einfach genau 0,0 Gründe die Marke zu wechseln wenn man mit einer zufrieden ist. Warum sollte ich auch? Kannst du mir das erklären? Wegen den Kosten? Weil andere Marken günstiger sind? Was wenn ich kein Problem habe auch mal bisschen mehr Geld in die Hand zu nehmen wenn ich mit ner Marke zufrieden bin und ich das Glück bzw. das Privileg habe nicht an jeder Ecke Geld sparen und deswegen Kompromisse schließen zu müssen?

DJMadMax schrieb:
Doppelmoral ist einfach nur anstrengend
Keine Ahnung wo du da Doppelmoral siehst.
 
Eigentlich müsste ich bei SSDs Intel sagen - ich hatte zwei alte mit 128+256GB die nun seit gut oder gar über 10 Jahren in verschenkten Gebrauchtrechnern weiterhin ihren Dienst tun, jeweils als OS Partition also auch mit viel Zugriff.

Aktuell sind es aber drei m2 SSDs von Western Digital (Black) die alles sehr gut mitmachen, teils auch mit hohem Füllstand, was für meine Sandisk hingegen teils problematisch ist.

Mit Crucial als 4TB SATA SSD hatte ich in der Vergangenheit hingegen zwei Mal Pecht.
 
Ja_Ge schrieb:
an sich müsste es eine „wer lötet die fremd eingekauften Teile am besten zusammen“ Umfrage sein.
Ich sehe das eher als, "was habe ich im PC verbaut und fand toll" Umfrage. Es wird leider weder bewertet was ein Hersteller wirklich im letzten Jahr an Produkten vorgestellt hat, noch die aktuelle Situation. Vom Prinzip leider völlig wertfrei und die Hersteller dürfen sich sowas dann vermutlich auf die Webseite "kleben".
 
jo0 schrieb:
Für mich ließt sich das so, dass DRAM-Cache nicht mehr die Relevanz wie damals hat und die SSD's damit schnell genug sind. Bestätigt ja auch der Test von der Lexar NM790, die keinen DRAM Cache besitzt

Mwines Wissens waren wir oben in der Diskussion bei SATA-SSDs. Die können (mangels NVME-Protokoll) nicht auf HMB zugreifen.

Bei NVVME-SSDs ist ein Wegsparen des RAM-Cache weniger drastisch; da macht sich das erst bei umfangreichen Schreiboperationen bemerkbar - der HMB-Cache liegt typischerweise bei ca. 64MB; eine SSD mit (vernünftig viel) RAM hat typischerweise 1GiB RAM pro TB Kapazität.
 
Ich habe für Seagate (HDD) und Lexar (SSD) abgestimmt. Meine Lexar SSD funktioniert sehr gut hier. Seagate hatte ich bisher auch keine Probleme (abgesehen vom Firmware Bug der einen Serie vor vielen Jahren). Da hate ich mehr Ausfälle mit WD Festplatten und deren Support ist schwierig (musste eine 10TB Gold mal mit deren extra Tool unter Windows prüfen und das Tool funktionierte nicht und den Screenshot vom Defekt vom NAS hatten die erst nach 1 Monat hin und her Schreiberei dann doch akzeptiert). Und meine MirrorBook mit 2x 1TB damals hatte auch kurz nach Garantie einen Wackelkontakt. Da ist WD bei mir dann nur zweite Wahl.
 
SuperHeinz schrieb:
Aber wenn es der guten Sache dient ... 😉😁
Liegt wohl eher im Auge des Betrachters.... Für CB erzeugt es mehr Klicks, also gilt das "gut" einigermaßen. Die Hersteller hingegen dürfen ein "Prädikat" einsammeln, was größtenteils durch Marketing generiert wurde.
 
Rickmer schrieb:
Sollen die das lieber in eine Müllhalde kippen, oder wie stellst du dir das vor?
Das nicht, ich betreibe selbst größenkastrierte HDDs die ich zu einem günstigen Preis freiwillig gekauft habe und sie funktionieren bis heute 1a.

Aber die Hersteller sollten es transparent auszeichnen. Aber genau so wie WD das unbequeme SMR anfangs lieber verschwiegen hat, tut Seagate das gerade mit seinem HAMR Ausschuss, trotzdem sie den u.a. als A-Ware verkaufen...

Und die Frage eingangs ging ja genau um falsche / fehlende Angaben.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Rickmer
R4yd3N schrieb:
Auch nicht als Datengrab im NAS oder als externe Backuplösung? Dafür war und sind SSDs immer noch bei weitem zu teuer.

Tatsächlich gar nicht mehr.
Backups habe ich nicht, da ich keine Daten habe, bei der das erneute Speichern für mich einen schlimmen Verlust bedeuten würde (wie z.B. Spiele). Fotos und sowas habe ich gar keine gespeicherten
 
In meinem Home-Server rotieren Toshiba MG10 in der 22TB Variante (11.400h, sehr zufrieden), eine WD Red SA500 SSD 4TB (nicht so zufrieden, bricht bei längeren Vorgängen stark ein) und fürs OS einfach eine ältere Samsung 970Evo NVMe. Im NAS wieder eine ältere Samsung 970Evo für's OS, als HDD kommen hier vier geschenkte (bei nem Unternehmen ausrangiert) WD Enterprise Class 4TB zum Einsatz mit 35-45.000h, läuft bisher noch sehr zuverlässig.

In den Gaming-PCs im Haushalt sind ausschließlich Samsung 980 Pro verbaut, haben quasi die 970er Evos abgelöst und ins Homelab geschoben.

Also ganz klare Präferenz zu Samsung bei NVMe und Toshiba bei HDD, hätte ich die WD nicht geschenkt bekommen, wären es hier auch Toshibas geworden. Bei SSD würde ich auch wieder auf Samsung gehen, nachdem die WD Red bei mir nicht so toll performt.

Bisher aber noch nie irgendwas ausgefallen außer in der Vergangenheit mal eine Seagate XY, seitdem komplett Abstand genommen. Andere uralte Samsung SSDs, HDDs oder WD Green HDDs die hier so rumliegen laufen auch alle noch. Dienen aber auch quasi nur noch als viertes Backup und haben dementsprechend geringe Nutzung.
 
jo0 schrieb:
Für mich ließt sich das so, dass DRAM-Cache nicht mehr die Relevanz wie damals hat und die SSD's damit schnell genug sind. Bestätigt ja auch der Test von der Lexar NM790, die keinen DRAM Cache besitzt
Bei NVMe SSDs schön, aber es ging um SATA und bei SATA geht das nicht.

Auch wenn mir ein ahnungsloser Support-Mitarbeiter von irgendeinem SSD Hersteller mal das Gegenteil erzählen wollte.

jo0 schrieb:
Ah ok, ich dachte HMB funktioniert auch mit SATA SSD's
Nö, Zugriff auf RAM geht nur über PCIe und auch nur wenn das Protokoll (NVMe) das unterstützt.

Bei SATA - oder auch wenn du eine NVMe SSD in z.B. ein USB Gehäuse steckst - geht das nicht.

Daher, falls du im Kopf hast, dass du die SSD später vielleicht in ein USB Gehäuse stecken und als USB Stick verwenden willst: die paar Euro Aufpreis für DRAM Cache bezahlen, später freust du dich drüber.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: jo0
Rickmer schrieb:
Bei SATA - oder auch wenn du eine NVMe SSD in z.B. ein USB Gehäuse steckst - geht das nicht.

Eine unschuldige Frage aus den hinteren Reihen:
USB 4.0 ist ja zu Thunderbolt 3 kompatibel.
Thunderbolt 3 ist meines Wissens effektiv eine externe PCIe - Schnittstelle.
Womit TB3 (und USB4) - Gehäuse eigentlich NVME sprechen müßten.
Was dann auch HMB erlauben würde.

Konjunktiv beiseite - kann eine externe SSD im USB4-Gehäuse HMB nutzen?
 
bei SSDs enthalten, habe aber Samsungs, WD, Kioxia & SK Hynic & Micron im Einsatz.
bei HDDs für WD gestimmt. Letzten in 2 NAS defekte HDDs gehabt, einmal WD, einmal Seagate, beide noch Garantie.
Bei WD ganz easy zur RMA angemeldet, nach CZ verschickt und zügig Ersatz erhalten.
Bei Seagate eine wochenlange Odyssee überhaupt mal jemanden (letztendlich per Mail) zu bekommen, der sich um die RMA kümmert. Dabei wurden vom RMA-Formular dann noch Daten falsch importiert (und damit der Firmenname entfernt), was dazu führte, dass UPS die RMA Platte nicht zugestellt und wieder retourt hat. Wieder 2 Wochen lang mit dem Support rumdiskutiert bis dann die Platte endlich ankam.
 
Nebula123 schrieb:
bei SSDs enthalten, habe aber Samsungs, WD, Kioxia & SK Hynic & Micron im Einsatz.

Dann hast du SSDs von den Herstellern, die den Flash für ihre Laufwerke selbst fertigen.
Im Prinzip hast du damit schon einmal alles richtig gemacht.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Nebula123
@Araska:
ja das ist mir wichtig, dass die SSDs auch mit eigenen Bauteilen bestückt werden und nicht so eine Wundertüte ist, wo nur das Logo und die Bezeichnung vom "Hersteller" kommen.
 
jo0 schrieb:
Ja ok, aber wie relevant ist das in der Praxis noch?

Siehe hier:
https://www.computerbase.de/artikel/storage/lexar-nm790-4-tb-ssd-test.85201/

Kein DRAM, aber dank HMB kein Problem
Bei extremer Last mit vielen wahlfreien Zugriffen kann das Fehlen eines vollwertigen DRAM-Caches die Leistung mindern. Doch bei üblichen Programmen und Spielen hilft schon der mit NVMe 1.2 eingeführte Ersatz: „Host Memory Buffer“ (HMB). Diese von aktuellen Betriebssystemen unterstützte Funktion erlaubt der SSD, einen kleinen Anteil des System-RAMs als Cache zu nutzen. Obgleich der Puffer dann meist nur 16 bis 64 MByte umfasst, genügt dies, um bei Alltagsanwendungen keinen Nachteil mehr zu spüren. SSDs wie die WD_Black SN770 oder die Samsung 980 (ohne Pro) haben bewiesen, dass in vielen Tests und im Verbraucheralltag das Fehlen des DRAMs dank HMB kein Problem mehr ist.

Für mich ließt sich das so, dass DRAM-Cache nicht mehr die Relevanz wie damals hat und die SSD's damit schnell genug sind. Bestätigt ja auch der Test von der Lexar NM790, die keinen DRAM Cache besitzt

DRAM ist halt Big Dick Energy. Man hat es, oder man hat es nicht. Ist halt mehr sowas wie ein ‚Feeling‘.
 
Alternate 2
Zurück
Oben