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News Speicherpreise im Check: HDDs und SSDs noch teurer, RAM stabil kostspielig

Puh, ich habe persönlich ausgesorgt. Und seit schnellem Internet auch nicht mehr das Bedürfnis, alles auf der Platte liegen zu haben.

Hatte sogar noch eine 1TB SSD(SATA) originalverpackt herumliegen. Ich habe sie letztes Jahr im August für 40 € gekauft, nichts Besonderes.
Ich habe sie letzten Monat für 50 € an den Azubi weiterverkauft, zusammen mit drei gebrauchten 120-mm-P12-Lüftern.

Naja, PCs werden immer mehr zum Luxusgut.
 
Die Frage die ich mir hier stelle: Wozu braucht ihr teilweise soviel Speicherplatz?
Und gibt es nicht Cloud Lösungen die gerade jetzt mal einen Blick wert wären?
 
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SirSilent schrieb:
Wird sie nicht. Seit ca. 25 Jahren sinkt die Durchschnittsintelligenz der Menschen zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte. Die fehlende Intelligenz muss durch Technologie ausgeglichen werden, und daraus ergibt sich eine weiter fallende Intelligenz.

Aus der Abwärtsspirale der Verdummung kommen wir nicht mehr raus.
Das ist so einfach nicht, wie hier vermutet wird. Bei der Messung des IQs werden bei den bisherigen Vorgaben die Generalisten bevorzugt. Also es wird quer über alle Fach- und Sachgebiete gefragt. Man kann sagen, das hier das Schulwissen bis zum Abitur abgefragt wird. - Danach sind heute jedoch nicht die Wissen schaffenden das Problem, sondern es sind die IQ-Messungen nach den bisherigen Verfahren.

Denn das Wissen, das nach der Verzweigung in die einzelnen Spezialbereiche aufgebaut wird, stellt bei einer Messung des generellen IQs nur einen kleinen Teilbereich, ein Segment dar.

Anders ausgedrückt:

In der heutigen Zeit, mit der heutigen Unmenge an Wissen gibt es weniger Generalisten, sondern weitaus mehr Spezialisten. Diese, früher mal als "Fachidioten" simplifiziert, bilden heute das Rückgrat der Wissen schaffenden. Das bei der IQ-Messung abgefragte Generalwissen dient also nur als Basis, von der wiederum nur das Segment interessant ist, das als Basis zum Aufbau des weiteren Spezialwissens dienen kann.

Nicht besser wird dieses Messergebnis vor dem Hintergrund, dass viel Generalwissen bei der Weiterentwicklung der Wissen schaffenden in den Spezialbereichen keinerlei Rolle mehr spielt. Eben weil diese Spezialbereiche einen solchen Umfang erreicht haben, dass hierbei unwichtiges Generalwissen allenfalls ein Störfaktor ist.

Es hat also nicht mit Verdummung zu tun, was wir hier beobachten, sondern damit, dass die Spezialisierung bereits heute ein Maß erreicht hat, das sich mit den heutigen IQ-Messmethoden nicht mehr erfassen lässt.

Denn machen wir uns nichts vor, die jetzige KI-Entwicklung wäre mit einer Menschheit, deren Intelligenz seit 25 Jahren einem Abwärtstrend folgt, wohl kaum möglich gewesen. Und diese Entwicklung ist ja bloß ein kleiner Aspekt bei der Wissensmehrung in allen Spezialgebieten während der letzten 25 Jahre.

Also Finger weg von solchen populistischen Aussagen und erst mal kritisch nachfragen und nachdenken, ob hier nicht wieder mal bloß eine Fake-Nachricht für einen Aufreger sorgen soll.
 
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bin froh das ich meine 2TB 990 pro & 2TB WD blue noch kurz vor dem supergau bestellt hatte(anfang Nov letztes jahr) mit denen beiden hats dann insgesammt 7TB SSD speicher(2x2TB + 3x1TB), das langt erstmal bis die preise wieder unten sind :D
 
Wichtig sind noch 2934 weitere Posts, dass man alles zwei Tage vor dem Hype gekauft hat
und jetzt hier noch ein bisschen mit seinen GB rumprollen muss :rolleyes:
 
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SirSilent schrieb:
Wird sie nicht. Seit ca. 25 Jahren sinkt die Durchschnittsintelligenz der Menschen zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte. Die fehlende Intelligenz muss durch Technologie ausgeglichen werden, und daraus ergibt sich eine weiter fallende Intelligenz.
Aus der Abwärtsspirale der Verdummung kommen wir nicht mehr raus.
Das ist so nicht ganz wahr. Die Intelligenz steigt global nur nicht so stark an wie zuvor. Was ja logisch ist, wenn man mal darüber nachdenkt und davon ausgeht, dass wir nicht unendlich intelligent werden können.

Zum Glück sind wir in Europa davon eh nicht betroffen. Die "Intelligenz" wächst bei uns seit Kriegsende linear weiter.
 
SuperHeinz schrieb:
Das bei der IQ-Messung abgefragte Generalwissen

Bei einem IQ-Test wird generell nie Wissen abgefragt. IQ hat an sich absolut nichts mit Wissen zu tun. Wissen kann dabei helfen, die Aufgaben zu lösen, aber es wird nie Wissen abgefragt.

Viel mehr sind es unterschiedliche Problemlöse-Strategien bzw. Denkarten, welche Einfluss haben. Abstraktes Denken kann man zu einem gewissen Grad antrainieren.
 
SirSilent schrieb:
Wird sie nicht. Seit ca. 25 Jahren sinkt die Durchschnittsintelligenz der Menschen zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte. Die fehlende Intelligenz muss durch Technologie ausgeglichen werden, und daraus ergibt sich eine weiter fallende Intelligenz.
Aus der Abwärtsspirale der Verdummung kommen wir nicht mehr raus.
Diese Annahme sollte zudem rein subjektiv sein. Sie hängt meiner Meinung nach mit dem derzeitigen Aufbau einer Netzwelt (Internet) zusammen, bei der sich immer mehr Menschen und Bevölkerungskreise aktiv einbringen können. Wobei auch Menschen und Bevölkerungskreise teilnehmen, die mit der bisher im Internet gelebten Kultur wenig bis gar nichts anfangen können oder auch nicht wollen.

Was als Internet und als Vernetzung zwischen einzelnen Universitäten begann, hat mittlerweile die ganze Welt vernetzt. Und dabei auch Menschen erreicht, die vordem nicht mal als Leserbriefschreiber an Zeitungen und Zeitschriften aufgefallen war. Heute braucht man nur noch ein Smartphone und einen Internetzugang um am Leben teilzunehmen, das von der eigenen Straße bis hin zu fernen Kontinenten reicht. Statt eines elitären Zirkels von Wissen schaffenden kann sich jeder, wirklich jeder in die internationale Gemeinschaft einbringen.

Das kann man natürlich ablehnen und von einer schleichenden Verdummung reden. Man kann aber auch versuchen jeden Menschen mitzunehmen und ihnen einen Raum geben, in dem man mit ihnen reden und auf sie eingehen kann. Einen Raum und Zeit, in dem bzw. in der sie wachsen und sich weiterentwickeln können.

Klar wird man nicht alle (sofort) erreichen und sie werden natürlich erstmal in der eigenen Blase bleiben wollen, aber mal sehen, was die Zeit bringt. Die Menschheit ist groß und in einer stetigen Entwicklung und dem Ausbau des allgemeinen und speziellen Wissens begriffen.

Wir leben in einer wunderbaren Zeit, wo alle Welt erstmalig am Leben, mal abgesehen vom materiellen Besitz, auf Augenhöhe partizipieren kann und in der wir alle miteinander kommunizieren können.

Ja, natürlich befinden wir uns jetzt noch in einer "Zeit des Wilden Westens" in welcher alle Welt versucht den eigenen Platz zu finden. Und klar, es wird auch immer "Outlaws" geben, die stets allein auf den eigenen Vorteil bedacht sind, aber das ist doch auch nichts anderes, als in der wirklichen Welt ebenfalls zu finden ist.
Ergänzung ()

Banned schrieb:
Bei einem IQ-Test wird generell nie Wissen abgefragt. IQ hat an sich absolut nichts mit Wissen zu tun. Wissen kann dabei helfen, die Aufgaben zu lösen, aber es wird nie Wissen abgefragt.
Ohne Wissen kannst Du nicht einmal die Fragen verstehen.

Nur ein Beispiel: https://iqtest.sueddeutsche.de/running_quizzes/new
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hätte auch Lust, auf AM5 umzusteigen, aber bei dem DDR5 Preisen von >10€/GB vergeht sie einem wieder.
Wenn wenigstens die Preise für DDR4 im gleichen Maße gestiegen wären, dann könnte man sich das mit dem Verkauf von damals günstig gekauftem DDR4 schön rechnen. Aber die Preise für DDR4 sind im Keller, da die Mainstream-Plattformen mit DDR4 komplett EoL sind. Bleibt dann wohl nur aussitzen oder die überzogenen Preise zu bezahlen.
 
SuperHeinz schrieb:
Ohne Wissen kannst Du nicht einmal die Fragen verstehen.

Das ist trotzdem keine Abfrage von Wissen. Die Lösung der Frage bzw. Aufgabe ist nicht, dass ich sie lesen oder verstehen kann. Dies sind nur die Grundvoraussetzungen, dass ich überhaupt die Möglichkeit habe, zu einer Lösung zu kommen; aber eben nichts, was der Test messen soll.
Aber genau das meinte ich damit, dass Wissen helfen kann, die Fragen zu lösen: Wenn es zum Verständnis der Aufgabe beiträgt, weil man die Anweisung versteht oder schon mal eine ähnliche Aufgabe bearbeitet hat.

Wenn du aber z.B. gefragt wirst, welche Würfelzahl sich auf der Seite des Würfels befindet, die du nicht sehen kannst - nachdem du ihn zuvor in unterschiedlichen Positionen gesehen hast (und es ist natürlich keine Standard-Belegung), ist dies keine Abfrage von Wissen. Ein IQ-Test sollte sogar das Vorwissen so weit wie möglich ausklammern, da IQ eben nichts mit Wissen zu tun hat und die Ergebnisse nicht signifikant durch Vorwissen beeinflussbar sein dürfen.
 
Banned schrieb:
Wenn du aber z.B. gefragt wirst, welche Würfelzahl sich auf der Seite des Würfels befindet, die du nicht sehen kannst, ist dies keine Abfrage von Wissen.
Ohne das Wissen, wie die Zahlen auf einem Würfel verteilt sind, wird es nur eine wilde Raterei.
 
Und bald liest man wieder, dass Hersteller XY 5000% mehr Umsatz gemacht hat, wie unerwartet.
Preise für Sachen die nichtmal gebaut wurden, wie damals als Blinzler aufm Ausguck steht und sagt ich schätze das jemand kommt.
 
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SuperHeinz schrieb:
Ohne das Wissen, wie die Zahlen auf einem Würfel verteilt sind, wird es nur eine wilde Raterei.

Du hast leider keine Ahnung, wie solche Tests aufgebaut sind. Ich hatte es eben noch ergänzt im vorherigen Beitrag: Der Würfel hat natürlich keine Standardbelegung. Du siehst ihn in verschiedenen Positionen und musst dann aus diesen Darstellungen schließen, welche Zahl in der nächsten Darstellung z.B. auf der Rückseite ist.

Das ist ähnlich wie mit den Zahlenreihen. Dort hast du eine gegebene Folge von Zahlen und musst dann daraus schließen, wie die Reihe fortgesetzt wird. Das hat nichts mit Wissen zu tun (außer dass du die Bedeutung der Zahlen und die grundlegenden arithmetischen Operationen kennen musst); Intelligenz ist nicht Wissen.

Die Zahlenfolgen in IQ-Tests sind in mathematischen Kreisen teilweise sogar nicht unumstritten, da es theoretisch auch andere Möglichkeiten gibt, diese fortzusetzen (die sich logisch begründen lassen, würde man die Reihe noch weiter danach fortführen), die nicht der Muster-Lösung des IQ-Tests entsprechen. Aber das nur nebenbei.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Mitteilungsbedürfnis des halben Forums zu ihrem eigenen "Bedarf" zu diesem Thema ist jedesmal erstaunlich...
 
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Bin gespannt was am RAM und SSD Markt geschehen wird, wenn die Samsung-Belegschaft wirklich in den Generalstreik eintritt.
 
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p4z1f1st schrieb:
Das Mitteilungsbedürfnis des halben Forums zu ihrem eigenen "Bedarf" zu diesem Thema ist jedesmal erstaunlich...
Was erwartest du denn in einem Kommentarbereich zu so einem Thema?

Ich finde es witzig, hatte gestern fast eine identische Gegenüberstellung gemacht. Ärgerlich würde ich meine nas nun erweitern wäre ich bei 2000€. Neee ich warte vielleicht auf 2028/2030. es brennt nicht
 
Banned schrieb:
Du hast leider keine Ahnung, wie solche Tests aufgebaut sind.
Ich kenne diese Testreihen nur als Teilnehmer. Ich hatte seit 1977 mehrmals das Vergnügen teilnehmen zu dürfen. Den Link auf den rudimentären IQ-Test der SZ hatte ich als Beispiel eingefügt.

Ja, Wissen wird nicht direkt abgefragt, aber man muss wissen, was die Fragen bedeuten und die zur Auswahl stehenden Begrifflichkeiten kennen. Oder die Begrifflichkeiten (Zahlen, Wörter, etc.) aus dem eigenen Wissen beisteuern können. Intuitiv oder rein gefühlsmäßig geht da gar nichts.
 
SirSilent schrieb:
Wird sie nicht. Seit ca. 25 Jahren sinkt die Durchschnittsintelligenz der Menschen zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte. Die fehlende Intelligenz muss durch Technologie ausgeglichen werden, und daraus ergibt sich eine weiter fallende Intelligenz.
Aus der Abwärtsspirale der Verdummung kommen wir nicht mehr raus.
Das ist kein Naturgesetz, sondern einfach Erziehungs-/Bildungsaufgabe.
(Ups, das ist aber doppeldeutig!)
 
andiderandi schrieb:
Die Frage die ich mir hier stelle: Wozu braucht ihr teilweise soviel Speicherplatz?
https://www.fernsehserien.de/messie-alarm 😂
andiderandi schrieb:
Und gibt es nicht Cloud Lösungen die gerade jetzt mal einen Blick wert wären?
Was kosten zB 5TB Cloud ? Und ohne anständigen Upload willst du das eigentlich auch nicht abgesehen von einer reinen Backuplösung.

Hatte letztes Jahr auch mal geplant gegen Ende 25 bis Anfang 26 mein Datengrab von 4 auf 8TB aufzustocken und die 1TB System m.2 mit einer 2TB zu ersetzen.
Nachdem ich aber mal ordentlich(!) ausgemistet hab, ist auch der Balken der WD Red im Explorer wieder blau 😂, und bei der System-SSD muß ich auch nicht laufend 10 Games parallel installiert haben. Ob ich jetzt weiter auf einer PCIe3.0 sitze oder eine flottere 4.0 drinn hätte macht Performancetechnisch ohnehin zu 99% keinen Unterschied.
Man kann sich schon auch etwas arrangiern wenn man will. :)
 
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