News Windows 10: 20H1 bildet die Basis der Insider Preview Build 18836

nlr

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Microsoft geht mit dem Windows 10 Insider Preview Build 18836 neue Wege. Der neue Release entstammt erstmals dem Entwicklungszweig 20H1 und überspringt somit das übernächste große Update 19H2. Zum April wird für normale Anwender das Update 19H1 erwartet, das in finaler Version wohl einfach April 2019 Update heißen wird.

Zur News: Windows 10: 20H1 bildet die Basis der Insider Preview Build 18836
 

andy_m4

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Oh-ha. Entwicklungszweig 20H1. Waren die nicht immer noch dabei 1809 fehlerfrei zu kriegen? Vielleicht sollten die erst mal eine Sache ordentlich zu Ende bringen. So verhaspeln die sich doch jedes Mal wieder.
 

wannabe_nerd

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Ich finde es ja lustig, dass Microsoft gefühlt 10 verschiedene Preview Versionen anbietet, aber letztlich die Endanwender der "Release"-Versionen (insbesondere die Home-Nutzer!) doch nur bessere Beta-Tester sind.
Ich versuche mir auch gerade vorzustellen, wie leidensfähig jemand sein muss, der sich freiwillig Beta- und Alpha-Versionen von Windows 10 installiert, wenn doch schon die Releases so unfassbar verbuggt sind.
 

Herdware

Fleet Admiral
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CPU-Bastler

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Die eine Baustelle ist noch nicht fertig, da macht man schon die nächste auf.

Ich will ein stabiles System. Leider habe ich einige Applikationen (CAD/BIM/Datenbank) die zwingend auf Windows angewiesen sind. Mit Wine oder in einer VM läuft das genze nicht perfomt genug.
Das nach Hause telefonieren wurde dem System auch noch nicht abgewöhnt.
Sicherheit ist ein hoches Gut, gerade wenn man im High-Risk-Bereich arbeitet.
 

Botcruscher

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Wenn an der nächsten Version immer erst gearbeitet würde, wenn die aktuelle fehlerfrei ist, würden wir wohl immer noch auf Windows 2.0 warten. 😉
Das wäre dann immerhin Bugfrei und hätte nicht 30 ältere seit mindestens 2 Jahren und ebenso viele neue durch "Updates".
Mit "etwas" Zynismus existiert der 6 Monate Zyklus nur um die Datenschutzeinstellungen der Nutzer zurück zu setzen und neue Blotware zu installieren.
 

Shrekmachine

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Manchen kann man es nicht recht machen :D Alles soll perfekt ausgetestet sein und vorher darf man nicht weitermachen. Klingt wie provozierter Stillstand, direkt gefolgt von "Linux kann alles viel besser weil ganz viel mehr features, bugfrei und superstabil"... Dream on ;)
  1. Die Forderung, erstmal alles bugfrei zu machen ist in einem so komplexen System illusorisch.
  2. Ein experimentaler Zweig für Interessierte ist doch genau dazu da, reguläre Benutzer mit zu frühen Updates in Ruhe zu lassen und interessierten die Chance zu geben sich früh zu beteiligen.
Das 2. mit dem 1. zu vermengen ist besten falls als mangelnde Sachkenntnis in Sachen Softwareentwicklung zu bewerten.
... und dann kommt auch noch "High Risk"-Bereich mit in die Waagschale. Was soll das denn sein? und was hat Sicherheit mit "Nach Hause telefonieren" zu tun? Isoliere Deinen Rechner sprich ziehe dauerhaft die Netzwerkstrippe und fertig.
BTW: Warum soll eine virtuelle Maschine nicht so performant wie eine physikalische Station sein? Das klingt mir eher nach mangelnder Hardware oder Fehlkonfiguration.
Feuer frei und mimimi
 

Wattwanderer

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Ich versuche mir auch gerade vorzustellen, wie leidensfähig jemand sein muss, der sich freiwillig Beta- und Alpha-Versionen von Windows 10 installiert, wenn doch schon die Releases so unfassbar verbuggt sind.
Ich denke auf einem Rechner den man täglich nutzt tut sich das keiner an.

In Zeiten von VMs ist es ja ein virtueller Test PC schnell zusammengeklickt.
 

andy_m4

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Alles soll perfekt ausgetestet sein und vorher darf man nicht weitermachen.
Gut. Das ist jetzt natürlich arg überzeichnet. Aber das alte Releasemodell schien diesbezüglich der bessere Kompromiss zu sein.

Die Forderung, erstmal alles bugfrei zu machen ist in einem so komplexen System illusorisch.
Vermutlich hast Du recht. Warum dann Microsoft vor ein paar Jahren seine Testerteams aufgelöst hat, ist dann natürlich besonders pikant.

Ein experimentaler Zweig für Interessierte ist doch genau dazu da, reguläre Benutzer mit zu frühen Updates in Ruhe zu lassen und interessierten die Chance zu geben sich früh zu beteiligen.
Tja. Wenn man dann auf die Nutzer hören würde.
Wenn dann aber trotzdem Bugs im Release auftreten, obwohl die in der Preview gemeldet wurden, dann ist diese Vorgehensweise schon fragwürdig.

und was hat Sicherheit mit "Nach Hause telefonieren" zu tun?
Datenschutz kann man als Teil von Security betrachten. Auch wenn das Deine Vorstellungskraft übersteigt.

Ich denke auf einem Rechner den man täglich nutzt tut sich das keiner an.
Du meinst Windows 10 ?`Ja. Da gebe ich Dir recht.
 

DerDichter

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Mein Problem mit Windows 10
Die Fehler einfach nicht mehr gehn
Es kommen selbst noch paar hinzu
Mit Updates geht das wie im Nuh!
Dann wär da noch der Datenschutz
Selbst wenn ich mir die Nase putz
Dann kommt direkt aus meinem Kopf
Weniger Dreck als aus Microsofts Topf
Die Gaming Zeiten die sind um
Ich mein für mich, schon lange nun
Sehn ich mich nicht mehr nach 'nem Spiel
Klickbunti ist mir viel zu viel
Das Reimen ist für mich genial
Der Ausgleich der ist ideal
Als Ausgleich zu dem Softwareloch
Die Wunde von Microsoft die pocht
In meinem Herzen um zu wechseln
Muss ich jetzt mit Ubuntu drechseln
Für mich persönlich es mir reicht
Spielen kann man damit auch vielleicht
Je nachdem wann Hersteller wollen
Das man kommt mit Linux in die Vollen
Nunja die Updatepolitik
Bricht MS bald mal das Genick
Es darf doch einfach gar nicht sein
Dass Updates sind gar nicht mehr fein
Dass Angstschweiß ist bei jedem Klick
Vorm Bluescreen, ja bei jedem Blick!
Wie ich mich vor dem Abstürz fürchte
Dabei ist Effizenz die Würze
Doch ist es gar nicht effizient
Wenn Windows keine Lösung kennt
Und wird zum nervigen Problem
Dann muss ich weg von MS gehn.
Ich hoffe doch dass MS lernt
Wie man der Nutzer Herzens wärmt
Und so wünsch ich jedem nach dem Kummer
Des Valentinstags und des Updates-Schlummer
Das eben jenes nicht erweckt
Des Nutzers tiefsitzenden Schreck
Und endlich mal was Neues kommt
Vielleicht auch mal auf CD-ROM?
 
Zuletzt bearbeitet:

SchwerinOrdnung

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Ich frage mich, wie lange es Windows 10 überhaupt noch am Markt ist. Jahrelange update, bei dem vorherigen Version Win. 7, Vista, haben sie immer schon darauf hingewiesen, wie lange man das Betriebssystem bleiben wird.
Jetzt liest man nur noch von Update, aber nicht von einem ganz neuen Betriebssystem mehr.
 

andy_m4

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(...)
Jetzt liest man nur noch von Update, aber nicht von einem ganz neuen Betriebssystem mehr.
Das liegt daran, dass sie das Release-Modell umgestellt haben. Statt eine Windows-Version rauszubringen die dann über mehrere Jahre gepflegt wird und dann irgendwann eine neue Versions rauszubringen, hat man jetzt mit Windows 10 ein Windows was kontinuierlich fortentwickelt wird. Es erhält sowohl Updates als halbjährlich Upgrades, die dann auch neue Funktionalitäten bringen.

Das wurde auch so von Anfang an von Microsoft kommuniziert.
 

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Das liegt daran, dass sie das Release-Modell umgestellt haben. Statt eine Windows-Version rauszubringen die dann über mehrere Jahre gepflegt wird und dann irgendwann eine neue Versions rauszubringen, hat man jetzt mit Windows 10 ein Windows was kontinuierlich fortentwickelt wird.
Vlt. wird ja der Name noch einmal geändert, von Windows 10 zu Windows - weil es ja keine Versionsnummern mehr gibt, sondern nur die Builds, welche ja den User nicht mehr kümmern sollen.
 

andy_m4

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Micha45

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Den Namen Windows, ohne einen Zusatz, wird es für dieses Betriebssystem niemals geben.
Das hat markenschutzrechtliche Gründe und der Name Windows (auf deutsch: Fenster) ist nur in Verbindung mit einer Zahl oder einer Bezeichnung markenrechtlich geschützt.
Vielleicht irgendwann mal "Microsoft Windows". Aber das ist für uns Nutzer doch vollkommen irrelevant.

Von mir aus könnte der Name auch "Windows Gulaschsuppe" o.ä. lauten, es muss einfach nur den Zweck erfüllen, für den es entwicklt wurde.
Da jetzt ein Fass aufzumachen ist genauso sinnbefreit wie einst bezüglich der Versionsnummern bei Firefox, über die sich die Leute ständig aufgeregt haben.

Ich finde es gut, dass Microsoft bei der Entwicklung -und wahrscheinlich wohl aus Gründen der effektivieren Fehlerbeseitigung/Fehlervermeidung- diesen zweigleisigen Weg gehen will.
Sie lassen sich auf jeden Fall was einfallen und wie es sich dann im Endeffekt auswirkt, muss man abwarten.

Ich denke, dass sie das doch sehr fehlerbehaftete 1809 abgehakt haben und das ist auch richtig so.
Damit lief es halt von Anfang an nicht richtig rund und offensichtlich wird das auch nichts mehr.
 

andy_m4

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Ich finde es gut, dass Microsoft bei der Entwicklung -und wahrscheinlich wohl aus Gründen der effektivieren Fehlerbeseitigung/Fehlervermeidung- diesen zweigleisigen Weg gehen will.
Ja. Bleibt abzuwarten.
Ich würde sogar noch ein Schritt weiter gehen und Windows stärker modularisieren.
Windows ist viel zu fett. Würde man das in mehrere Bestandteile aufsplitten, wäre viel gewonnen.
Dann könnte man die Bestandteile unabhängig voneinander entwickeln.

Man sieht das ja sehr schön im Linux-Ökosystem. Das besteht ja im Wesentlichen auf einer Fülle von Einzelprojekten. Das nötigt die Entwickler sich viel strikter an Schnittstellen zu halten. Weil einfach mal ein Durchgriff in Strukturen eines anderen Projektes geht nicht, weil man befürchten muss, dass es nach nem Update nicht mehr funktioniert.
Einzelne Teilprojekte lassen sich besser handhaben, entwickeln und testen.
Die Entwicklungsgeschwindigkeit steigt dann automatisch. Die Robustheit ebenfalls.

Microsoft hat dann sogar noch den Vorteil, dass trotzdem alles aus einer Hand kommt. Wenn im Linux-Userland jemand gerne ein bestimmtes Kernel-Feature hätte müssen die halt Linus' Trupp anhauen, ob der das machen könnte oder ein Patch akzeptiert. Diese Problematik hätte dann Microsoft nicht mal. Sie könnten also aus den Vorteilen beider Entwicklungsmodelle profitieren.

Also Windows ausplitten. Features wenn möglich als App verpacken und in den Microsoft Store packen. Braucht jemand ein Feature, so kann er sich es installieren. Die die es nicht brauchen, die brauchen es aber nicht mitschleppen.
Hätte eigentlich nur Vorteile.

Keine Ahnung, warum Microsoft da nichts in der Richtung macht und an einem monolithischen Windows festhält.
 

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Commander
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Eigentlich nicht, da damit die 10 total unnötig ist - Buildnummern kann man dann mit Servicepacks gleichsetzen.

Windows ist viel zu fett. Würde man das in mehrere Bestandteile aufsplitten, wäre viel gewonnen.
Dann könnte man die Bestandteile unabhängig voneinander entwickeln. […]
Wer sagt, dass MS das nicht schon macht? Nur, weil es für den User nicht sichtbar ist, heißt es nicht, dass ein Aufsplitten nicht gemacht wird.
Kannst ja mal einen Blick in den Taskmanager werfen - dutzende einzelne Services. Einige waren mal zusammengefasst.
Auch werden immer mehr Apps deinstallierbar, und damit sogar für den User getrennt.
In dein Einstellungen sind viele Features nachträglich herunterladbar und installierbar.

Augen aufmachen.
 

Goodplayer

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Oh-ha. Entwicklungszweig 20H1. Waren die nicht immer noch dabei 1809 fehlerfrei zu kriegen? Vielleicht sollten die erst mal eine Sache ordentlich zu Ende bringen. So verhaspeln die sich doch jedes Mal wieder.
Welche großen Probleme soll es denn (noch) mit Build 1809 geben? Ich hatte nur das Problem, dass die Auslagerungsdatei nur auf C: erstellt werden konnte, das wurde aber im Januar behoben.
 

andy_m4

Commander
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Weil ne frische Windows 10 Installation gut 15GB schwer ist.

Nur, weil es für den User nicht sichtbar ist, heißt es nicht, dass ein Aufsplitten nicht gemacht wird.
Naja. Wenn sie es machen aber es dann für den User doch kein Unterschied macht, können sie es sich auch sparen.

Kannst ja mal einen Blick in den Taskmanager werfen - dutzende einzelne Services. Einige waren mal zusammengefasst.
Ja. Unteranderem taucht da dutzendemale svchost.exe auf. :-)
Da taucht auch Edge auf, obwohl ich gar kein Edge gestartet hab. Das gleiche mit OneDrive und Skype.

Auch werden immer mehr Apps deinstallierbar,
Warum sind die eigentlich überhaupt installiert? Ab in den Store damit und gut ist.
Früher hat man sich bei vorinstallierten Windows immer über die Dreigaben geärgert. Inzwischen macht es Windows selbst.
Und für Dich ist das auch noch ein Fortschritt. lol

In dein Einstellungen sind viele Features nachträglich herunterladbar und installierbar.
Das gabs auch schon früher.
Aber wie gesagt. 15GB. Da gibts doch reichlich Optimierungspotential.
Ergänzung ()

Ich hatte nur das Problem, dass die Auslagerungsdatei nur auf C: erstellt werden konnte, das wurde aber im Januar behoben.
Manchmal frage ich mich, wie solche Bugs zustande kommen. Solche Beispiele zeigen aber sehr schön, wie kaputt Windows intern sein muss.
 
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