konean schrieb:
Ich weiß gar nicht was dieses Statspadden bringen soll? Jeder der sich mit Statistiken etwas auseinandersetzt wird das schnell sehen.
Der Großteil der Spieler schaut nur auf einzelene Stats, jenachdem was einem wichtiger. Die einen finden, dass das Winrating wichtig ist, andere schauen einzig allein auf den Schaden, wiederum andere betrachten eine Kombi aus all dem (WR).
Aber bei allen sieht man halt nicht, wie diese einzelnen Werte wirklich zusammen kommen.
An den Stats sieht man das daher nur im groben, ob wirklich jemand gut ist. Besser sind da wohl stetige Replays.
Aber die sich anzusehen und auf Taktiken zu achten etc., dazu haben zu wenig Spieler Verständnis/Interesse/Zeit und eine Zahl ist so viel einfacher.
Verhält sich ähnlich zu Spieletests: viele Seiten schlüsseln ihre Endwertung noch auf, es gibt Fazits, es gibt einen langen Text dazu. Trotzdem schauen gefühlt 90% nur auf die Endwertung und wenn die <90/9.0 ist, dann ist das Spiel für diese Spieler Mist. Umso größer ist dann die Enttäuschung, wenn der Titel einem trotz hoher Wertung nicht gefällt und dann kommt gerne auch das Argument von "gekaufter Wertung", statt sich einfach erstmal die Argumente der Tester anzusehen.
So ists halt in WoWS/WoT auch, erst die Kombination aller Werte (Schaden aller Schiffe, Winrating, Anzahl gespielter Matches, Angriff/Verteidigungspunkte und dazu eine entsprechende Menge an Replays, bei denen man auch Taktik/Teamplay des Spielers sehen kann) kann einem zu einer wirklichen Einschätzung helfen.
Aber das kostet eben Zeit + Verständnis, was die Mehrheit nicht hat.
Ergo setzt man auf einen Wert für sich selbst und diesen zieht man dann in Relation zu anderen heran beim Einschätzen jener.
Das ist das schöne aber hier im Forum: wir posten selten Stats und wenn, dann setzen wir diese in Relation bzw. besitzen genügend Reflektion, um erklären zu können, wie diese zustande kommen bzw. hinterfragen auch andere hinsichtlich ihrer Stats und kanzeln sie nicht ab.
Oder wenn wir Post-Battle-Screens posten, dann gibt's meist eine Story dazu (wenn die Zeit für den Schreiber reicht bzw. er findet, dass eine Story dazu von Nöten ist), wodurch die Werte auch nachvollziehbar werden.