Nando. schrieb:
Auf dem Bild sieht es sogar nach größerer Genauigkeit bei großen Entfernungen aus. ^^
Wie gesagt, wenn man die Flugbahn der Geschosse bedenkt, ergibt das Sinn.
Auf lange Distanz schießt die Fuso in einem steilen Bogen. Die Geschosse fallen also steil von oben auf das Wasser und die vertikale Streuung ist gering.
Auf kurze Distanz schießt die Fuso hingegen in einem flachen Bogen und entsprechend stark verteilen sich die Geschosse in vertikaler Richtung.
Interessanterweise scheint die New Mexico, anders also die Fuso, auch auf lange Distanzen einen eher flachen Bogen zu feuern. Das ist ja nicht unbedingt, was man von US-Kanonen erwartet. Da scheinen sich also die großen Kaliber der BBs von den kleineren Kanonen der US-Kreuzer zu unterscheiden, die ja für ihre Orbitalflugbahnen berühmt sind.
Bei all dem darf man aber nicht vergessen, dass das Ziel des Ganzen ja ist, das gegnerische Schiff zu treffen, also dass die Flugbahnen der Geschosse durch das Schiff hindurch gehen sollen. Eine große vertikale Streuung durch eine flache Flugbahn ist also nicht so ein großer Nachteil, wie es auf den Screenshots vielleicht aussieht. Wenn man richtig vorgehalten hat, landet ja ein mehr oder weniger großer Teil der Geschosse in der Silhouette des Zielschiffs und nicht im Wasser dahinter.
Mein Fazit ist letztlich, dass bei der Streuung nicht nur viel RNG im Spiel ist, sondern auch viele, ziemlich komplexe Faktoren, die ich nicht wirklich einschätzen kann. Wer kann schon die Flugbahnen für alle Schiffe auf allen Distanzen im Kopf haben? Und selbst wenn, was nutzt einem dieses Wissen am Ende wirklich?
Letztlich muss man einfach so gut zielen wie man kann und dann auf das Beste hoffen.
Aber immerhin kann dieses Hintergrundwissen teilweise erklären, warum die Granaten manchmal so komisch verteilt fallen.