Vergleich: Fünf ATi Radeon X1800-Serie im Test

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Andreas Frischholz
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HIS X1800 XL

Im Gegensatz zu dem opulenten Eindruck, den die X1800 XTs hinterlassen, wirken die X1800-XL-Karten – bedingt durch die Single-Slot-Lüfter – geradezu zierlich. So auch das Modell von HIS, welche auf das Referenzdesign von ATi setzen, womit auch bei diesem Probanden keine Überraschungen zu erwarten sind.

HIS X1800 XL
HIS X1800 XL

Der Lüfter wird von demselben Aufkleber geziert, den wir schon auf der X1800 XT von HIS bewundern durften. Allerdings macht der Single-Slot-Lüfter nicht so viel Spaß wie die Dual-Slot-Lösung der XT-Karten, wie wir schon in unserem Launch-Artikel feststellten. Die Lautstärke ist auf ähnlichem Niveau, allerdings wird unter Belastung die Drehzahl auf und ab reguliert, was deutlich störender ist als das gleichmäßige Brummen der X1800-XT-Lüfter. Der 256 MByte große GDDR3-Videospeicher von Samsung mit einer Zugriffszeit von 1,429 ns soll Taktraten von bis zu 700 MHz vertragen können.

HIS X1800 XL Kühlkörper
HIS X1800 XL Kühlkörper
HIS X1800 XL Rückseite
HIS X1800 XL Rückseite
HIS X1800 XL Front
HIS X1800 XL Front

Neben den beiden Dual-Link-DVI-Anschlüssen wurde ein TV-Ausgang verbaut, der HDTV- und ViVo-Funktionalität bietet und Avivo unterstützt. Das Softwarepaket gleicht dem der X1800 XT von HIS. Gelistet wird die HIS Excalibur Radeon X1800 XL für einen Preis von 346,29 Euro, direkt lieferbar ist sie aber erst für 360 Euro.

Sapphire X1800 XL

Sapphire liefert seine X1800-XL-Adaption ebenfalls auf Basis von ATis Referenzdesign aus. Somit sind keine Änderungen bei Taktraten oder dem Kühlsystem vorzufinden. Einziges Erkennungsmerkmal der Karte ist wieder mal der bedruckte Kühlkörper, den Sapphire in weiß-blau gehalten hat.

Sapphire X1800 XL
Sapphire X1800 XL

Der VRAM stammt von Samsung und kommt in Form von 256 MByte GDDR3-Speicher mit Zugriffszeiten von 1,429 ns daher. Neben der X1800-Serien typische Unterstützung von Avivo, ViVo und HDTV sowie den entsprechenden Kabeln und Adaptern liefert Sapphire vier Spiele in Form des Dienst „Sapphire Select“ mit. Der Käufer kann die leicht angestaubten, aber durchweg ordentlichen Titel „Brothers in Arms: Road to Hill 30“, „Prince of Persia: Warrior Within“, „Tony Hawk’s Underground 2“ sowie „Richard Burn’s Rally“ anspielen und einen als Vollversion auswählen.

Sapphire X1800 XL Kühlkörper
Sapphire X1800 XL Kühlkörper
Sapphire X1800 XL Rückseite
Sapphire X1800 XL Rückseite
Sapphire X1800 XL Front
Sapphire X1800 XL Front

Die Bulk-Version der Sapphire Radeon X1800 XL ist ab 314,80 Euro zu haben, während die Retail-Version ab 331,90 Euro gelistet wird. Wirklich käuflich erwerbbar ist im Moment aber nur die Retail-Version für rund 340 Euro.

Gigabyte X1800 XL

Kaum hatten wir den Karton der Karte aus dem Paket befreit, staunten wir erst einmal aufgrund der Größe der Verpackung. Den Spitzenplatz für die voluminöseste Verpackung sicherte sich der taiwanesische Mainboard-, Grafikkarten- und nunmehr auch Gehäuse-Produzent erfolgreich. Nach einem ersten Blick auf Grafikkarte und Lieferumfang aber Ernüchterung: Zumindest im Bereich Design und Ausstattung wird sich auch diese Karte nicht vom restlichen Testfeld absetzen können.

Gigabyte X1800 XL
Gigabyte X1800 XL

So läuft diese Variante der X1800 XL, welche von Gigabyte mit der kryptische Bezeichnung GV-RX18L256V-B versehen wurde, ebenfalls mit den Standardvorgaben von 500 MHz Chip- und 500 MHz Speichertakt. Die Kühllösung basiert auf ATis Referenzmodell. Wie bei den Kontrahenten liefert Samsung die 256 MByte GDDR3-Videospeicher mit einer Zugriffszeit von 1,429 ns.

Gigabyte X1800 XL Rückseite
Gigabyte X1800 XL Rückseite
Gigabyte X1800 XL Kühler
Gigabyte X1800 XL Kühler
Gigabyte X1800 XL Front
Gigabyte X1800 XL Front

Der neben den zwei DVI-Anschlüssen verbaute TV-Ausgang bietet dieselben Features, welche schon bei den Modellen von Sapphire und HIS beschrieben wurden. Das Spielepaket umfasst die älteren und eher durchschnittlichen Titel „Counter-Strike: Condition Zero“ und „Xpand Rally“. Ferner findet man neben dem Handbuch und den üblichen Adaptern und Kabeln noch PowerDVD 6 sowie PowerDirector 3 in der Verpackung. Zu haben ist die Karte laut Geizhals ab einem Preis von knapp über 345 Euro bei direkter Verfügbarkeit.