nVidia GeForce 8800 GTX SLI im Test : Noch schneller mit Intels Core 2 Extreme

, 128 Kommentare
nVidia GeForce 8800 GTX SLI im Test: Noch schneller mit Intels Core 2 Extreme

Der Knall war groß, als nVidia die neue G80-GPU in Form der GeForce 8800 GTX sowie der GeForce 8800 GTS der Öffentlichkeit präsentierte – und das zurecht. Nicht nur, dass die GeForce 8800 GTX sämtliche bisher aufgestellten Geschwindigkeitsrekorde in Vergessenheit geraten ließ. Auch die Bildqualität wurde massiv gesteigert. Die neuen Anti-Aliasing-Modi mit bis zu acht-fachem MSAA beziehungsweise 16-fachem CSAA glätten Polygonkanten so gut wie nie zuvor – die von nVidia-GPUs bekannten Hybridmodi, die zusätzlich die Texturen bearbeiten, fehlen allerdings. Auch der winkelunabhängige anisotrope Filter bietet eine Texturfilterung, die derzeit seines Gleichen sucht. Schon nach wenigen Stunden des Testens der GeForce 8800 GTX wurde deutlich, dass es nicht möglich sein sollte, in dem Launch-Artikel alle interessanten Punkte abzuhandeln. Das wollen wir in diesem Spezial-Artikel nun so gut wie möglich nachholen.

Ein interessanter Punkt für die absoluten 3D-Enthusiasten ist zweifellos das schnellste Gespann, das man auf dem Markt kaufen kann. Die Rede ist natürlich von einem SLI-System bestehend aus zwei GeForce-8800-GTX-Karten, das wir in diesem Artikel ausführlich untersuchen werden. Bereits eine einzelne GeForce 8800 GTX weiß sich in einigen Benchmarks gegen das CrossFire-Setup der Radeon-X1950-XTX-Karten zu behaupten. Wie weit zwei G80-GPUs die Performance in die Höhe katapultieren können, ist dabei vor allem in hohen Qualitätseinstellungen sowie der Auflösung 2560x1600 interessant – damit die CPU nicht (oder weniger) zu einem bremsenden Faktor wird, werden wir einen Intel Core 2 Extreme X6800 verwenden.

Dieser kommt auch in einem Skalierungsvergleich gegen den Athlon 64 FX-60 von AMD zum Einsatz, der standardmäßig in unserem Testsystem für Grafikkarten eingesetzt wird. Der Launch-Artikel ließ in vielen Spielen vermuten, dass die GeForce 8800 GTX des Öfteren von dem wahrlich nicht langsamen AMD-Prozessor ausgebremst wird. Ein wichtiger Kaufgrund für einen G80 ist zweifellos die Möglichkeit, herkömmliches Multi-Sampling-Anti-Aliasing auf ein FP16-Rendertarget anwenden zu können. Ohne dieses Feature, das die „GeForce 7“-Serie noch nicht beherrschte, kann man zwar hochwertiges FP16-High-Dynamic-Range-Rendering aktivieren, die Kantenglättung funktioniert aber nicht. Doch wie schaut bei gleichzeitiger Aktivierung die Performance auf der GeForce 8800 GTX aus? Vor allem für zukünftige Spieletitel ist dies eine wichtige Frage.

Freundlicherweise konnte uns Leadtek für diesen Artikel eine WinFast PX8800 GTX zur Verfügung stellen, während nVidia uns mit einer zweiten GeForce 8800 GTX Abhilfe verschafft. Als Netzteil für die SLI- beziehungsweise CrossFire-Gespanne sprang das Quad-SLI-zertifizierte PC Power&Cooling 1KW Quad mit einer Dauerleistung von 1000 Watt ein, um die Grafikkarten mit genügend Strom zu versorgen.

Lesezeichen

Auf der nächsten Seite: Technische Daten