Asus P5K3 Deluxe im Test : Intels P35 mit DDR3-Speicher

, 41 Kommentare
Asus P5K3 Deluxe im Test: Intels P35 mit DDR3-Speicher

Mit dem P35-Chipsatz, der unter dem Codenamen „Bearlake“ bereits länger bekannt ist, hat Intel den Technologiezug erneut ein Stück beschleunigt und mit DDR3-Speicher einen neuen Zwischenhalt erreicht. Von hohen Taktraten und mehr Datendurchsatz erhofft sich Intel ein deutliches Plus an Arbeitsgeschwindigkeit bei den eigenen Chipsätzen. Auch vor drei Jahren war Intel der Vorreiter beim Einstieg in die DDR2-Technologie. Damals konnte sich DDR2 nach einigen Anlaufschwierigkeiten letztendlich doch relativ schnell auch von der Leistung von Vorgänger-Standard absetzen. Wie sich die Verhältnisse beim heutigen Technologiewechsel ändern, werden wir im kleinen Umfang beleuchten.

Das hier und heute getestete Asus-P5K3-Deluxe-Mainboard ist der zweieiige Zwilling des Asus P5K Deluxe, das wir erst kürzlich getestet haben. Kleine Unterschiede bei der Ausführung der Heatpipe-Kühlung und beim Lieferumfang sind quasi der ganze Unterschied neben der RAM-Unterstützung. Zu beachten sind dieses Mal in Orange und Schwarz eingefärbten RAM-Slots, die ausschließlich mit DDR3-Modulen bestückt werden können. Das P5K Deluxe versteht sich dagegen nur mit DDR2-Modulen. Vermutlich wird Asus aber noch ein DDR2/DDR3-Dual-Mainboard auf den Markt bringen, das mit beiden Speicher-Standards zurecht kommt.

Ausgestattet ist das P5K3 Deluxe, das uns in der WiFi-Edition vorlag, mit dem P35 als Northbridge und der ICH9R als Southbridge, der aktuellen Performance-Paarung aus dem Hause Intel. Auf den folgenden Seiten wollen wir einen ausführlichen Blick auf das Mainboard werfen und einen Vergleich zwischen DDR2 und DDR3 wagen.

Lesezeichen

Artikel, die sich im Laufe der Zeit auf ComputerBase angesammelt haben und die mit diesem Artikel in Zusammenhang stehen, wollen wir nachfolgend noch einmal in Erinnerung rufen. Da es mitunter vorkommt, dass im heutigen Artikel auf bestehendes Wissen aus älteren Tests und Technikerläuterungen zurückgegriffen wird, ist es für alle, die etwas „mehr“ wissen möchten, keinesfalls verkehrt, auch einen Blick in unsere älteren Berichte zu werfen.

Auf der nächsten Seite: DDR3