10/15 AMD A6-3650 vs. Intel Core i3-2100 im Test : CPU + GPU für unter 90 Euro

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Anwendungen

Die von uns getroffene Auswahl an Benchmarks in Anwendungen ist bereits auf das aktuelle Geschehen ausgelegt. Dies heißt in erster Linie, dass Prozessoren mit vielen realen und auch logischen Kernen in der Wertung weit vorne landen. Folgerichtig landen Modelle mit vielen Threads auf den vorderen Rängen, gefolgt vom großen Rest.

Performancerating Anwendungen
Angaben in Prozent
    • Intel Core i7-2600K, 4C/8T, 3,40 GHz, 32 nm, Turbo, SMT
      100,0%
    • Intel Core i5-2500K, 4C/4T, 3,30 GHz, 32 nm, Turbo
      89,4%
    • AMD Phenom II X4 970, 4 Kerne, 3,50 GHz, 45 nm
      60,9%
    • Intel Core i3-2120, 2C/4T, 3,30 GHz, 32 nm, SMT
      58,9%
    • Intel Core i5-661, 2C/4T, 3,33 GHz, 32 nm, Turbo, SMT
      57,5%
    • Intel Core i3-2100, 2C/4T, 3,10 GHz, 32 nm, SMT
      55,8%
    • AMD Phenom II X4 840, 4 Kerne, 3,20 GHz, 45 nm
      54,4%
    • AMD A8-3850, 4 Kerne, 2,90 GHz, 32 nm
      54,2%
    • AMD Athlon II X4 645, 4 Kerne, 3,10 GHz, 45 nm
      53,2%
    • AMD A6-3650, 4 Kerne, 2,60 GHz, 32 nm
      49,2%
    • Intel Core i3-540, 2C/4T, 3,06 GHz, 32 nm, SMT
      47,9%
    • AMD Athlon II X3 450, 3 Kerne, 3,20 GHz, 45 nm
      45,7%
    • Intel Pentium G840, 2C/2T, 2,8 GHz, 32 nm
      44,8%
    • AMD Phenom II X2 565, 2 Kerne, 3,40 GHz, 45 nm
      39,3%
    • AMD Athlon II X2 265, 2 Kerne, 3,30 GHz, 45 nm
      37,6%

Dank vier realen Kernen rückt der A6-3650 in dieser Disziplin näher an den Core i3-2100 heran. Diese kann aber immer noch einen 13-prozentigen Vorsprung herausarbeiten, was seiner Architektur, dem Hyper-Threading und dem 500 MHz höheren Basistakt geschuldet ist. Schlechter sieht es beim Pentium G840 aus. Denn kürzt man das Hyper-Threading komplett und den Takt auf nur noch 200 MHz mehr als beim A6-3650, werden die Grenzen für einen reinen Dual-Core-Prozessor schnell sichtbar. Folglich ist nicht nur der Core 3-2100 25 Prozent schneller als der Pentium, auch der A6-3650 holt zehn Prozent heraus.

Theoretische Tests

Theoretische Tests sind ein guter Indikator für Neuerungen. Sie profitieren zumeist als erstes von neuen Instruktionen, aber auch von vielen Kernen und Threads sowie einem hohen Takt. Sie zeigen dabei jedoch meist ein deutlich verzerrtes Bild zu eben jenen schnellen Prozessoren mit vielen Kernen, das, wie auf den letzten Seiten analysiert, so meist nicht eintritt. Die Unterschiede vom schnellsten bis zum langsamsten Modell fallen so aber viel drastischer aus.

Performancerating theoretische Tests
Angaben in Prozent
    • Intel Core i7-2600K, 4C/8T, 3,40 GHz, 32 nm, Turbo, SMT
      100,0%
    • Intel Core i5-2500K, 4C/4T, 3,30 GHz, 32 nm, Turbo
      92,5%
    • Intel Core i3-2120, 2C/4T, 3,30 GHz, 32 nm, SMT
      61,5%
    • AMD Phenom II X4 970, 4 Kerne, 3,50 GHz, 45 nm
      60,3%
    • Intel Core i3-2100, 2C/4T, 3,10 GHz, 32 nm, SMT
      59,6%
    • Intel Core i5-661, 2C/4T, 3,33 GHz, 32 nm, Turbo, SMT
      58,1%
    • AMD A8-3850, 4 Kerne, 2,90 GHz, 32 nm
      57,0%
    • AMD Phenom II X4 840, 4 Kerne, 3,20 GHz, 45 nm
      53,7%
    • AMD A6-3650, 4 Kerne, 2,60 GHz, 32 nm
      53,7%
    • AMD Athlon II X4 645, 4 Kerne, 3,10 GHz, 45 nm
      52,9%
    • Intel Pentium G840, 2C/2T, 2,8 GHz, 32 nm
      49,2%
    • Intel Core i3-540, 2C/4T, 3,06 GHz, 32 nm, SMT
      46,3%
    • AMD Athlon II X3 450, 3 Kerne, 3,20 GHz, 45 nm
      45,3%
    • AMD Phenom II X2 565, 2 Kerne, 3,40 GHz, 45 nm
      38,9%
    • AMD Athlon II X2 265, 2 Kerne, 3,30 GHz, 45 nm
      37,2%

In den theoretischen Tests profitiert der A6-3650 vom schnelleren Arbeitsspeicher und schiebt sich so etwas näher an den Core i3-2100 heran. Dieser macht jedoch mittels zusätzlichen Features wie AVX einiges davon wieder wett, so dass am Ende fast der gleiche Abstand wie in den herkömmlichen Anwendungen bestehen bleibt.

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