18/25 AMD Bulldozer im Test : Ein schwarzer Mittwoch

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theoretische Tests

Theoretische Tests sind ein guter Indikator für Neuerungen. Sie profitieren zumeist als erstes von neuen Instruktionen, aber auch vielen Kernen und Threads sowie einem hohen Takt. Sie zeigen dabei jedoch meist ein deutlich verzerrtes Bild zu eben jenen schnellen Prozessoren mit vielen Kernen, das, wie auf den letzten Seiten analysiert, so meist nicht eintritt. Die Unterschiede vom schnellsten bis zum langsamsten Modell fallen so aber viel drastischer aus.

Performancerating theoretische Tests
Angaben in Prozent
    • Intel Core i7-980X, 6C/12T, 3,33 GHz, 32 nm, Turbo, SMT
      100,0%
    • Intel Core i7-2600K, 4C/8T, 3,40 GHz, 32 nm, Turbo, SMT
      92,3%
    • AMD FX-8150, 4M/8T, 3,60 GHz, 32 nm, Turbo
      89,5%
    • Intel Core i5-2500K, 4C/4T, 3,30 GHz, 32 nm, Turbo
      85,4%
    • AMD FX-8150, 4M/8T, 3,60 GHz, 32 nm
      84,3%
    • Intel Core i5-2400, 4C/4T, 3,10 GHz, 32 nm, Turbo
      82,2%
    • AMD FX-8150, 4M/8T @ 3,30 GHz, 32 nm, DDR3-1333
      78,0%
    • Intel Core i7-960, 4C/8T, 3,20 GHz, 45 nm, Turbo, SMT
      72,0%
    • Intel Core i7-870, 4C/8T, 2,93 GHz, 45 nm, Turbo, SMT
      69,9%
    • AMD FX-61x0, 3M/6T, 3,30 GHz, 32 nm, DDR3-1333
      69,1%
    • AMD Phenom II X6 1100T, 6C/6T, 3,30 GHz, Turbo, 890FX
      66,5%
    • AMD Phenom II X6 1100T, 6C/6T, 3,30 GHz, Turbo, 990FX
      66,1%
    • AMD Phenom II X6 1100T, 6C/6T, 3,30 GHz, 990FX
      65,9%
    • AMD Phenom II X6 1075T, 6C/6T, 3,00 GHz, 45 nm, Turbo
      63,2%
    • Intel Core i5-760, 4C/4T, 2,80 GHz, 45 nm, Turbo
      62,5%
    • AMD FX-41x0, 2M/4T, 3,60 GHz, 32 nm, DDR3-1333
      60,1%
    • AMD Phenom II X4 975, 4 Kerne, 3,60 GHz, 45 nm
      56,5%
    • AMD A8-3850, 4 Kerne, 2,90 GHz, 32 nm
      52,4%
    • AMD Phenom II X4 840, 4 Kerne, 3,20 GHz, 45 nm
      49,5%
    • Intel Core 2 Quad Q9550, 4C/4T, 2,83 GHz, 45 nm
      48,4%

In den theoretischen Tests profitiert der FX-8150 natürlich von den Threads und den neuen Instruktionen. Erstmals schlägt man den Core i5-2500, selbst der Core i7-2600 liegt in greifbarer Nähe. Gegenüber dem Vorgänger Phenom II X6 1100T leistet man satte 35 Prozent mehr – dieses Ergebnis hätte man sich vorab wohl in jeder Disziplin gewünscht.

Doch bereits hier zeigt sich, wie massiv der „Bulldozer“ auf einen hohen Takt angewiesen ist. Bei 3,3 GHz, ohne Turbo und mit DDR3-1333 fällt die CPU bereits massiv zurück, das original Modell mit 3,6 GHz, Turbo und DDR3-1866 liefert satte 15 Prozent mehr Leistung.

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