Wochenrückblick: Mondpreise für Mining-Grafikkarten und epische CPUs

Volker Rißka 75 Kommentare
Wochenrückblick: Mondpreise für Mining-Grafikkarten und epische CPUs
Bild: Chris Fithall | CC BY 2.0

AMD hat die 25. Woche des Jahres 2017 fest im Griff: Die Preise für primär ihre Grafikkarten aus der Polaris-Reihe sind dank Mining so hoch wie nie und wecken weiter das Interesse, zudem hat der Hersteller das Comeback im CPU-Bereich mit einem neuen High-End-Prozessor eingeläutet.

Lange ist es her, dass eine AMD-Prozessorgeneration in einem Marktsegment so lange keine Beachtung fand. Nach dem Bulldozer-Fiasko und dem Verlust nahezu aller Marktanteile in dem margenträchtigen Server-Segment wurde nun der Grundstein für das Comeback des Jahres vorgelegt. Denn darauf ist die Zen-Architektur ausgelegt, wie sie nun in Form von Naples alias Epyc mit 12 Modellen für Ein- und Zwei-Sockel-Systeme an den Start gegangen ist. Diese sollen dabei nicht nur gegen Intels bisherige Broadwell-EP-Xeon-Generation bestehen, sondern auch die in Kürze folgenden Nachfolger Xeon SP.

Nur knapp auf die Plätze verwiesen wurde das „Angeber-iPad“ mit 12,9 Zoll. Damit ist Apple im ARM-Segment weit außerhalb jeglicher Konkurrenz aufgestellt, was seinen Preis hat: Das Testgerät hat eine unverbindliche Preisempfehlung von 1.379 Euro, mit Apple Pencil und Smart Keyboard liegt der Endpreis bei 1.677 Euro. Die neue Lederhülle, in der erstmals auch der Apple Pencil verstaut werden kann, kostet weitere 169 Euro. Für das Geld gibt es auch ein MacBook Pro in 13 Zoll ohne Touch Bar.

ComputerBase hatte darüber hinaus nach der Computex Anfang Juni die Möglichkeit, Fabriken zweier Netzteilhersteller zu besichtigen. Die Eindrücke fallen dabei sowohl in positiver als auch negativer Richtung insgesamt zwiespältig aus – das ist bei den herausgeputzten Vorzeigefabriken in Asien aber die Regel.

Bei den Meldungen war an der nächsten Mining-Geschichte und deren Auswirkungen kein Vorbeikommen. Seit der Computex 2017 Ende Mai ist es mit den Preisen für AMD-Grafikkarten nur noch schlimmer geworden, im Fahrwasser ziehen aber viele weitere Modelle mit. Die Folge sind echte Mondpreise für viele Varianten insbesondere aus der Polaris-Generation aber auch noch deren Vorgänger, die gebraucht über eBay verkauft werden. Im regulären Handel fündig zu werden, gestaltet sich indes schwierig, die Preise dort sind ebenfalls massiv höher als noch zum Start, eintreffende Karten sind zudem binnen Stunden gleich wieder weg.

Mit diesem Lesestoff im Gepäck wünscht die Redaktion einen erholsamen Sonntag!