Wochenrückblick: Intel Coffee Lake ist da, aber kaum zu haben

Wolfgang Andermahr 98 Kommentare
Wochenrückblick: Intel Coffee Lake ist da, aber kaum zu haben

Das war einfach: Intels Vorstellung der neuen Coffee-Lake-Prozessoren (Test) hat in der vergangenen Woche mit Abstand die meisten Leser gefunden und die Diskussion um die Neuvorstellungen die 1.300-Kommentare-Marke übertroffen. Ein Thema dabei: Die großen Modelle sind bereits vergriffen.

Neue Sechs-Kern-CPUs und bekannte Vier-Kerner

Wirklich neu an Coffee Lake sind genau diese Modelle der Core-i5- und der Core-i7-Reihe. Die neuen Core-i3-Modelle mit doppelt so vielen Kernen werten Intels Einstiegsserie gegenüber dem Vorgänger zwar ordentlich auf, schlussendlich handelt es sich aber nur um leicht optimierte Kaby-Lake-CPUs mit vier Kernen – also alte Core i5. Zuvor noch nicht gegeben hat es dagegen die anderen CPUs: Die neue Core-i5-Serie setzt auf sechs CPU-Kerne, während die Core-i7-Vertreter sechs Kerne inklusive Hyper Threading anbieten. Zudem kann vor allem das Flaggschiff, der Core i7-8700K, mit sehr hohen Taktraten glänzen – auch 4,7 GHz Ein-Kern- und 4,3-GHz-Sechs-Kern-Turbo gab es bisher von Intel noch nie.

In Kombination mit den sechs Kernen und der gegenüber Skylake und Kaby Lake unveränderten Architektur sorgt der Takt dafür, dass die Leistung in Anwendungen aber vor allem in Spielen sehr hoch ist. Am Core i7-8700K kommt in Spielen derzeit keine andere CPU vorbei. Wie deutlich der Vorsprung ausfällt, hängt allerdings davon ab, wie stark die GPU limitiert. Der Core i5-8600K und der Core-i5-8400 sind die zweit- und die drittschnellste Lösung.

Sechs Kerne, leere Regale

Ein Problem haben die Coffee-Lake-Prozessoren mit sechs Kernen trotzdem: Sie sind aktuell überhaupt nicht lieferbar. Wann Besserung eintritt, ist unbekannt. Ein Händler sprach gegenüber ComputerBase zum Wochenausklang von einer noch ausstehenden kleinen Lieferung, „danach sieht es aber erstmal mager aus“. Die Preise liegen dementsprechend hoch.

Eine Woche nach dem Technik-Test zu Forza Motorsport 7 hat es in der vergangenen Woche auch der Spieletest auf den zweiten Platz der Artikel geschafft. Das Spiel weiß grundsätzlich zu gefallen, denn sowohl der Umfang und die Präsentation als auch das Fahrgefühl und der Fahrspaß überzeugen. Zwar belegt das Spiel nicht immer den ersten Platz bei den Rennspielen, ist aber in allen Disziplinen vorne dabei. Für Kritik sorgt wiederum der Umgang mit Belohnungen im Spiel. Aber der berechtigte Aufschrei zeigt erste Erfolge.

Niemand mag Gerüchte?

Bei den News haben es Google Pixel 2 und Pixel 2 XL auf den ersten Platz geschafft – interessanter Weise aber die Meldung zu den letzten Gerüchten vor der eigentlichen Vorstellung. Deren News liegt nur auf dem dritten Platz.

Auf den zweiten Platz hat es die Meldung über eine Radeon RX Vega 64 von Gigabyte im Partnerdesign geschafft. Dabei handelt es sich um ein WindForce-Modell, dessen Kühler sowohl in der Höhe als auch in der Breite (2,5 Slot) gewachsen ist. Es handelt sich jedoch um kein Modell der Aorus- und damit aus Gigabytes Flaggschiff-Reihe. Mehr Informationen als die Bilder zur Gigabyte Radeon RX Vega 64 WindForce gibt es jedoch nicht. Auch der Erscheinungstermin bleibt ungewiss. Hoch eingestiegen in den Top 10 sind auch die Neuigkeiten zu ComputerBase Pro.