Radeon RX Vega 56 & 64 Strix: Asus' Custom Design nur noch „im Laufe des Jahres 2017“

Jan-Frederik Timm 156 Kommentare
Radeon RX Vega 56 & 64 Strix: Asus' Custom Design nur noch „im Laufe des Jahres 2017“

Die von ComputerBase als Vorserienexemplar bereits im August getestete Asus Radeon RX Vega 64 Strix (Test) erscheint noch später als geplant. „Im Laufe des Jahres 2017“ heißt es bei Asus jetzt nur noch. Die finale Grafikkarte sollte ursprünglich bereits im September erscheinen. Aber daraus wurde nichts.

Update 05.12.2017 13:49 Uhr

Wie Asus ComputerBase soeben mitteilte, wird die Asus Radeon RX Vega 64 Strix unter der Modellbezeichnung „ROG-STRIX-RXVEGA64-O8G-GAMING“ spätestens Anfang nächster Woche im deutschen Handel erscheinen. Die Grafikkarte geht für eine unverbindliche Preisempfehlung von 699 Euro an den Start. Das wären deutlich mehr als die verlangten 559 Euro für die PowerColor Radeon RX Vega 64 Red Devil. Jedoch wäre es nicht das erste Mal, dass die tatsächlichen Marktpreise wenig mit den Preisempfehlungen der Hersteller gemein haben. Hier hilft nur abwarten, wie teuer die Modelle – wenn beide auch tatsächlich auf Lager sind – werden.

Radeon RX Vega 56 Strix und 64 Strix für Deutschland

Die neue Aussage zum Termin hat Asus gegenüber PCGH verlauten lassen und gleichzeitig erklärt, die kleinere Radeon RX Vega 56 in der kommenden Woche bemustern zu wollen. Sie soll parallel zum größeren Modell erscheinen – auch in Deutschland. Asus steht mit der Verzögerung allerdings nicht allein da: Kein anderer Hersteller hat bisher Custom Designs mit RX Vega zur Marktreife gebracht.

Die Asus Radeon RX Vega 64 Strix OC in der Handelsversion
Die Asus Radeon RX Vega 64 Strix OC in der Handelsversion

Immerhin haben sich mit PowerColor (Radeon RX Vega 64 Red Devil), Sapphire (Radeon RX Vega 64 Nitro) und XFX (bisher ohne Namen) zuletzt drei weitere Partner getraut, einen ersten offiziellen Ausblick auf ihre Varianten zu geben. PowerColor stellte gegenüber ComputerBase für Anfang Dezember erste Ware im Handel in Aussicht, XFX hatte Anfang November von „mehr als ein paar Wochen“ gesprochen und als Grund genannt, dass die von AMD in Aussicht gestellten Termine für die Lieferung signifikanter Mengen an GPUs immer weiter nach hinten verschoben werden.

Wie viele GPUs kann AMD liefern?

Auch Asus verweist darauf, dass der konkrete Termin von der gelieferten Menge an Vega-10-GPUs abhängig ist. Weil davon auch die Produktionsmenge und damit die Kalkulation abhängig ist, bleibt der Hersteller für beide Modelle auch weiterhin eine Aussage zur UVP schuldig.