CPU, GPU und RAM: Optimiert ihr eure Gaming-PCs mit Hilfe von OC und UV?

Sven Bauduin
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CPU, GPU und RAM: Optimiert ihr eure Gaming-PCs mit Hilfe von OC und UV?

Der Prozessor und die Grafikkarte sowie der Arbeitsspeicher können mit Hilfe von Overclocking und Undervolting optimiert werden, doch lohnt sich das ganze Ausloten von Grenzen und das Prüfen selbiger auf Stabilität überhaupt? Oder betreibt ihr eure Hardware lieber konservativ und stabil innerhalb der Herstellerspezifikationen?

Die Feinjustierung heutiger Computersysteme wird immer einfach, doch die Zeiten der ganz großen Leistungssprünge sind schon lange vorbei.

Optimiert ihr eure Gaming-PCs?

Auch Gaming-PCs mit neuester Hardware lassen sich mit Hilfe von Overclocking und Undervolting noch weiter optimieren, doch sind OC und UV bei euch überhaupt noch angesagt und lohnt sich der Aufwand eigentlich? Oder betreibt ihr eure Systeme getreu den Vorgaben des Herstellers?

Optimierst du deinen Gaming-PC?
  • Ja, ich optimiere die Hardware durch OC und/oder UV
    65,1 %
  • Nein, ich betreibe die Hardware getreu den Herstellervorgaben
    34,9 %

Insbesondere der Prozessor und die Grafikkarte sowie der Arbeitsspeicher bieten mittels Overclocking und Undervolting die größte Angriffsfläche für Optimierungen, doch welche Komponenten optimiert ihr?

Welche Komponenten optimierst du?
  • CPU
    7,7 %
  • Grafikkarte
    11,6 %
  • Arbeitsspeicher
    8,6 %
  • CPU und Grafikkarte
    16,1 %
  • CPU und Arbeitsspeicher
    9,1 %
  • Grafikkarte und Arbeitsspeicher
    6,9 %
  • CPU, Grafikkarte und Arbeitsspeicher
    40,0 %

Wenn ihr eure Hardware optimiert, setzt ihr dann auf Overclocking oder Undervolting? Oder nutzt ihr gar die Symbiose und Effizienz aus beidem?

Um mein System zu optimieren nutze ich...
  • Overclocking
    24,2 %
  • Undervolting
    29,6 %
  • Beides
    46,2 %

Um den Gaming-PC mittels OC und UV zu optimieren können Spieler klassisch über das BIOS vorgehen und die UEFI-Benutzeroberfläche nutzen oder Hersteller- und Drittanbieter-Tools wie den AMD Ryzen Master oder MSI Afterburner nutzen.

BIOS oder System-Tools, welche Vorgehensweise haltet ihr für besser?

Die Optimierung meines Systems nehme ich im...
  • BIOS meines PCs vor
    70,3 %
  • Drittanbieter-Tool vor
    16,5 %
  • Hersteller-Tool vor
    13,2 %

Die mit Abstand aufwendigsten Arbeitsschritte beim Optimieren eines Gaming-PCs sind das Ausloten aller Grenzwerte, teilweise pro CPU-Kern, einzelner Parameter und Timing sowie die abschließende Stabilitätsprüfung und Validierung mit Hilfe von Tools, Benchmarks und Alltagslasten.

Abhilfe schaffen sollen Features für das Auto-OC/-UV von CPU, GPU und RAM, wie beispielsweise das Auto-Curve-OC des neuen AMD Ryzen Masters oder der OC Scanner des MSI Afterburner. Auch beim Übertakten des Arbeitsspeichers haben Tools versucht, die besten Parameter automatisiert zu ermitteln.

Lotet ihr alle Grenzwerte und Parameter mühsam selbst aus, oder verlasst ihr euch auf die automatischen OC-Features verschiedener Tools?

Nutzt du selbst ausgelotete Parameter oder Auto-OC/-UV?
  • Ich nutze selbst validierte Parameter für OC und/oder UV
    81,4 %
  • Ich verlasse mich auf Auto-OC und/oder Auto-UV
    18,6 %

An einem der kommenden Sonntage widmet sich die Sonntagsfrage dem Thema Arbeitsspeicher sowie dessen JEDEC-Spezifikationen, den XMP-Profilen und dem manuellem RAM-OC. Wie betreibt ihr euren Arbeitsspeicher?

Wie betreibst du den Arbeitsspeicher deines Gaming-PCs?
  • Ich nutze die Vorgaben der JEDEC-Spezifikationen
    8,8 %
  • Ich nutze ein Overclocking-Profil (z.B. Intel XMP, A-XMP...)
    57,2 %
  • Ich betreibe manuelles RAM-OC über das BIOS oder OC-Tools
    34,0 %

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