News Activision Blizzard: Mikrotransaktionen sind Säule des Rekordgewinns

Biocid

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#2
Solange im Discounter Lebensmittel zu Ramschpreisen erhältlich sind, freut es mich das der Otto-Normal Bürger wenigstens dafür noch Geld über hat. Hauptsache der virtuelle Char ist gesund und gut ausgerüstet.

Moralkeule Ende ;-)
 

Hucken

Lt. Commander
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#3
"Die Hälfte hiervon stammt von King Games (u.a. Candy Crush Saga)"

das ist einfach krank, wie viel kohle mit so simplen spielen zu machen ist durch IAP
deswegen wird der dreck auch weiterhin immer mehr und mehr mit noch mehr abzocke links und rechts. es lohnt sich schlicht.
 
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#4
So wird das selbst in 5-10 Jahren nix mit Warcraft4 werden... würde zu wenig Mikrotransaktionen-Möglichkeiten haben.
Wobei sogar bei Starcraft2 haben sie es "geschafft", etliche "Pakete" anzubieten.
 
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#5
Tja, Blizzard hat es halt verstanden. Spiele zum wohle des Kunden bauen und seine weiße Weste wahren. Zusätzlich das Spiel mit "fairen" Mikrotransaktionen füllen. Es sind zwar nur Skins, aber mit viel psychischen Druck wird der Verkauf angekurbelt. Alle 8-12 Wochen Zeitexklusive Skins veröffentlichen, um den Gewinn anzukurbeln. Der Kunde der er wäre bei so vielen tollen Skins einzigartig und gibt ihn auch noch ein gutes Gefühl.

Besonders anfällige Power-User sind bereit ein vielfaches für ein einziges Spiel auszugeben. Gerade Leute zwischen 20-30 Jahren ohne Verpflichtungen sind bereit hunderte Euros in ihr Lieblingsspiel zu setzen. Es ist auch völlig in Ordnung und jedem selber überlassen, ABER leider sind die meisten nicht "intelligent/diszipliniert" genug solche System zu durchschauen.

Sonst ist Blizzard aber auch bekannt seine Spiele zu pflegen und auch wenn Sie nicht laufen (Siehe HOTS) weiterzuentwickeln. Der Markt entscheiden was gut ist und was nicht und anschließend wird erst das ganze mit "Kundenfreundlichen" Mikrotranksaktionen gefüllt. Das witzige ist, die Leute finden es "kundenfreundlich" und greifen deshalb öfters und genau aus dem Grund zu.
 

R1c3

Rear Admiral
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#6
Wer hätte es gedacht ... und dank dieser "guten" Bilanz bezüglich Microtransactions werden wir die nächsten Jahre immer und immer mehr von dem Dreck in Spielen sehen und immer weniger fertige Spiele, nur noch Plattformen für den Verkauf von dem Müll. Nicht umsonst haben sowohl EA als auch Activision ja schon Patente angemeldet wie man Spieler psychologisch manipulieren kann mehr Microtransactions zu kaufen und länger an das Spiel zu binden.

Und natürlich werden diese Microtransactions in Form von zufälligem Inhalt angeboten und am besten nur durch eine eigene fiktionale Währung kaufbar die natürlich nie in exakt den Summen kaufbar ist dass es genau aufgeht ... das ganze ist mittlerweile so eklig und perfide, es kotzt mich an.

Wird höchste Zeit dass diesem ganzen Scheiß mal ein Riegel vorgeschoben wird, das wird lansgam echt abscheulich.
 
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#7
"Die Hälfte hiervon stammt von King Games (u.a. Candy Crush Saga)"

das ist einfach krank, wie viel kohle mit so simplen spielen zu machen ist durch IAP
Könnte ich mich auch immer wieder drüber aufregen.

Meine Mutter hat mal für was ähnlich simples hunderte von Euro verballert.
Der war auch gar nicht zu vermitteln, wieso man das nicht tun sollte.

Naja ... es ist wie es ist.
Können wir leider auch nicht ändern.
Die Masse an zahlendem Melkvieh ist einfach zu groß und zu lukrativ.
 

octr@

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#8
Muss leider sagen, dass man denen nicht wirklich was vorwerfen kann auch wenn das krank ist. Aber da gehören immer zwei dazu und offenbar gibt es genug Leute die das unterstützen.
 

Syrato

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#9
Trane87 dann bist du einfach ein schwacher Mensch. Hab für Sc2, OW, LoL usw. usf. noch fast nichts ausgegeben. Ab und an kann man sich auch was gönnen aber wie bei allem, in Massen.
Edit: da ich aus der Schweiz komme, ist in Massen, korrekt. Mein Avatar könnte darauf hindeuten *zwinker*.
 
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Roche

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#10
Da soll nochmal jemand kommen und jammern, dass kein Geld da wäre. Solange die Menschen in solchen Müll wie Candy Crush und Co. Milliarden versenken können, gehts denen einfach zu gut!
Während Entwickler wirklich guter Spiele um ihre Existenz fürchten müssen, wird mit solchem Schrott die große Kohle gemacht. Kein Wunder, dass dieser Müll immer mehr wird und die wirklich geilen Titel immer und immer weniger.
Ergänzung ()

Was die Schreibweise doch so ausmachen kann... Nee, eben nicht in MaSSen, sondern in Maßen!
 
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#11
Ich glaube viele Leute, die heute über Apps gemolken werden, hatten vorher keinen oder kaum digitalen Kontakt. Durch die Marktdurchdringung mit Smartphones ist es kein Wunder, dass sich plötzlich Mütter & Töchter (grob vereinfacht ausgedrückt) damit beschäftigen, die keinerlei Digitalbildung besitzen. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass viele Leute so kritisch dem gegenüber stehen und fast nie in irgendwelche Mikrotransaktionen investieren, während andere da völlig haltlos der Sucht (?) nachgeben. Das heißt aber auch, dass sich diese Situation noch ändern wird, denn irgendwann ist der Markt gesättigt, und irgendwann werden - hoffentlich - die Leute dahinter steigen.
 

w33werner

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#12
Wenn man sich anschaut wie gut spiele wie overwatch weiter entwickelt werden, kann ich es auch verstehen
Hab auch mal ein paar Kisten gekauft, nicht weil ich die skins wollte, sondern einfach weil ich die Preispolitik fair fand und wollte das das Spiel weiter entwickelt wird
Besser sie kassieren durch solche Skins ab als durch DLCs die dann die online Communitiy Spalten oder gar durch P2W wie bei EA
 
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#13
In meinen Augen kommt es dabei schwer auf die Art der Mikrotransaktion an. Wenn es wirklich nur kosmetische Items sind habe ich da keine Probleme mit, soll doch jeder sein Geld für das Ausgeben wo er Spaß dran hat. Sobald diese Items aber Einfluss auf Spielmechaniken haben sehe ich das sehr skeptisch bis ablehnen und meide solche Spiele.
Probleme habe ich ebenfalls mit Vollpreisspielen wo ich dann dezent dazu aufgefordert werde das gleiche Geld noch mals auszugeben...

Spiele seit der Beta Path of Exile, in meinen Augen ein Musterbeispiel dafür, dass dieses Geschäftsmodell für alle 3 Parteien (Entwickler, zahlende Spieler, gratis Spieler) gut funktionieren kann.
CandyCrush habe ich in der Mittagspause mal ne Weile so nebenbei gespielt, ohne Geld auszugeben weil eben ohne Hilfe weiter kommen wollte. Wusste bis heute nicht das die zu Blizzard gehören. Vom Grafikstil passt es aber :p

Letzten Endes leben wir in der westlichen Welt aktuell in einer Gesellschaft wo es bei sehr vielen "in" ist möglich wenig Geld für wichtige Dinge wie Lebensmittel auszugeben und gleichzeitig möglichst viel Geld für sinnlosen Kram.
Ich sehe keinen Unterschied in dem Konsumenten der 200€ für Skins in irgendwelchen Spielen ausgibt und dem der 200€ auf einem Schützenfest versäuft. Ein Handy für 1000€ braucht auch keiner, das kann nichts nennenswertes mehr das ein Gerät für die Hälfte. Trotzdem wird es gemacht. Ich gebe mein Geld dafür aus im Winter irgend welche Schneebedeckten Berge herunterzurutschen - auch nur weil es Spaß macht und in dem Wissen das es ökologisch gesehen bestenfalls zweifelhaft ist.
 
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#14
Trane87 dann bist du einfach ein schwacher Mensch. Hab für Sc2, OW, LoL usw. usf. noch fast nichts ausgegeben. Ab und an kann man sich auch was gönnen aber wie bei allem, in Massen.
Edit: da ich aus der Schweiz komme, ist in Massen, korrekt. Mein Avatar könnte darauf hindeuten *zwinker*.
1. Hast du meine Post nicht richtig gelesen, denn ich habe nicht viel bei Blizzard investiert.
2. Ist das einfach die aktuelle Marktsituation, wenn man sich mal mit anderen Kumpels unterhalt
3. Hat das nichts mit Schwach zu tun. Das ist immer die 0815 Ausrede für alle die sich mit der Materie nicht auskennen. Gerade psychisch eingeschränkte Menschen sind leicht zu manipulieren.
4. Menschen ohne "Digitalbildung" sind leicht dafür anfällig, da sie sich nicht mit der Materie auskennen
5. Kleinstbeträge fallen nach 2 Jahren nicht auf und der Überblick hat kaum jemand von den Vielkäufern.

Ich habe einen Kumpel, welcher seit Jahren LoL spielt und aus Spaß hatte ich mal den Support angefragt wie viel ich in 6 Jahren dafür ausgegeben hatte. Meine Schätzung waren 100€ (für mich und Frau eingeschlossen, also knapp 50€ für beide). Raus kamen ca. 120€. Mein Kumpel hat geschätzt ca. 600€ raus kamen dann aber 2300€... da war er erstmal richtig platt und hatte dann ein Jahr lang nichts mehr in Spiele investiert. Aktuell ist er aber wieder schwach geworden.
 
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#15
Also Auf wiedersehen mit guten Spielen.
Heutzutage und es wird ja noch schlimmer, werden Spiele nicht mehr designet um Spielern in erster Linie Spaß zu bieten, sondern
um möglichst viel Geld Leuten aus der Tasche zu ziehen.

Ich verstehe es ja, dass man Geld verdienen will, auch viel, aber das Spiel selbst sollte so gut sein, das es profitabel wird.
Aber so wird in erster Linie ein Gerüst gebaut, wo man am besten mickrotransaktionen unterbringen kann und dann erst die Spielelemente.

Ich sehe immer mehr schwarz für gute Spiele. Beim nächsten cod wird auch weiter die uralte Engine benutzt.
Läuft doch...

Wozu soll ein Publisher ein teures Spiel entwickeln was paar Jahre dauert, wenn man mit minimalen
Aufwand mit minigames Miliartden Umsätze generiert.

Nur eine richtig gute Idee müsste man haben, einen Hobby Programmierer und
schon könnte man Millionen scheffeln mit den mobile games.
Unglaublich was da für Umsätze gemacht werden.

Jaja, free to play... ist kostenlos, letztendlich gibt man da aber wohl viel mehr aus.
 
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Roche

Lt. Commander
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#16
Wenn man sich anschaut wie gut spiele wie overwatch weiter entwickelt werden, kann ich es auch verstehen
Hab auch mal ein paar Kisten gekauft, nicht weil ich die skins wollte, sondern einfach weil ich die Preispolitik fair fand und wollte das das Spiel weiter entwickelt wird
Es kommt eben immer auf die Art der Mikrotransaktionen an. Wenn es sich nur um ein paar Skins oder sonstige kosmetische Dinge handelt, deren Einnahmen dazu verwendet werden um wirklich gute Spiele noch zu erweitern, dann ist das ja ok.

Aber in Spielen wie Candy Crush und ähnlichem (Free2Play) Gedöhns sind die Mikrotransaktionen/InApp Käufe ja so implementiert, dass sie quasi zwingend nötig werden, wenn man nicht dauernd im Spiel unterbrochen werden will.
Da gibts immer diese bescheuerten "Energie" Kontingente von denen dann ein bestimmter Wert pro Spielrunde verbraucht wird. Zum Auffüllen dieser Energie und für noch nen Haufen anderen Krempel wie Premiumwährung usw. muss man Echtgeld ausgeben, oder aber man wartet wieder ne bestimmte Zeit, bis der Kram aufgefüllt ist.
Diese psychologischen Tricks um den Spieler zum Geldausgeben zu manipulieren, sind höchst zweifelhaft und mMn sogar richtiggehend kriminell.
 

Syrato

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#17
@trane87, ich wollte dich nicht angreifen. Es gibt sicher Menschen die dann den Überblick verlieren und bei deinem Kumpel scheint es ja so zu sein, 2300 Euro, in 6 Jahren, ist doch ein nettes Hobby, für digitale Pixel so viel auszugeben.
 

neofelis

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#18
Ich glaube viele Leute, die heute über Apps gemolken werden, ... da völlig haltlos der Sucht (?) nachgeben. Das heißt aber auch, dass sich diese Situation noch ändern wird, denn irgendwann ist der Markt gesättigt, und irgendwann werden - hoffentlich - die Leute dahinter steigen.
Nein. Es wird sich niemals ändern. Es gibt einfach zu viel Taschengeld und die Zahl der Abgehängten, die sich Erfolg im Spiel kaufen müssen, weil sie im realen Leben genau diesen nicht bekommen, wird eher noch steigen.
Das Spiel ist in diesem Fall eben kein Spiel mehr, sondern reine Ego-Kompensation. Andere zu übertrumpfen, um sich auch mal überlegen und erfolgreich zu fühlen. Typisches Unterschichten-Problem. Deswegen ja auch MIKRO-Transaktionen. Spielinvestment für Hobby-Kapitalisten, die im echten Spiel des Lebens kein Geld für Investitionen haben.
 
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#19
Natürlich ist Wert den verkaufte Spiele machen gering. Bei Blizzard kommt nicht jedes Jahr ein neues Spiel raus. Und die Spiele die Activision angeboten hat in letzter Zeit waren auch nichts großes.

So kann man auch keine Umsätze mit dem Verkauf generieren. :freak:
 
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#20
In meinen Augen kommt es dabei schwer auf die Art der Mikrotransaktion an. Wenn es wirklich nur kosmetische Items sind habe ich da keine Probleme mit, soll doch jeder sein Geld für das Ausgeben wo er Spaß dran hat. Sobald diese Items aber Einfluss auf Spielmechaniken haben sehe ich das sehr skeptisch bis ablehnen und meide solche Spiele.
Probleme habe ich ebenfalls mit Vollpreisspielen wo ich dann dezent dazu aufgefordert werde das gleiche Geld noch mals auszugeben...

Spiele seit der Beta Path of Exile, in meinen Augen ein Musterbeispiel dafür, dass dieses Geschäftsmodell für alle 3 Parteien (Entwickler, zahlende Spieler, gratis Spieler) gut funktionieren kann.
Grade bei PoE hat MTX sehr große Auswirkungen auf das Spiel. Ich spiele seit gut fünf Jahren PoE. Habe das erste Mal letztes Frühjahr was gekauft: Stash Tabs. Mit oder ohne Stashtabs spielt es sich massiv, massiv anders. PoE ist fair: es ist kostenlos, aber nicht umsonst oder billig. Alleine Currency Stash Tab und Map Stash Tab verändern das Spiel total. Beide sind auch leider unbedingt notwendig.
Ich würde jetzt PoE nicht als P2W bezeichnen, aber ein fader Beigeschmack bleibt. Laut deiner Aussage müsstest du PoE meiden.
 
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