Fußball-Stammtisch 2019/20 (1. Beitrag beachten)

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Lassen wir es einfach, bringt ja eh nichts, darüber zu noch weiter zu diskutieren. Niemand will Demos als erforderlichen Teil einer Demokratie verbieten. Streng genommen müsste doch dann demokratisch abgestimmt werden, wie das mit Polizeieinsätzen (abseits der Politik) gehandhabt wird, bzw. DFB und Politik setzen sich mal da zusammen. Bin jetzt mal raus!

Edit: Verschiedene Entwürde machen, die zur Abstimmung kommen.
  • Jeder Verein zahlt "einfach" jeden einzelnen Polizeieinsatz.
  • Jeder Verein zahlt 2% vom Umsatz pauschal.
  • Jeder Verein zahlt X% vom Umsatz, bei denen, wo es öfter knallt, mehr. Bei denen, wo weniger passiert, weniger.
  • ........
So, jetzt bin ich weg.
 
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Naja, so sehe ich das auch wieder nicht wie die Bands aus dem gewissen Spektrum, wo ich auch Feine Sahne Fischfilet einordne. Fischfilet machte so Lieder mit "Bullenknüppel in die Fresse, die Helme sollen fliegen". Kann ich auch nichts mit anfangen. Dieses ganze "Nein zum SOG" nimmt mir auch zuviel Überhand. Wenn man jetzt aber noch Slime thematisieren will, dann gibt es den entsprechenden Thread hier im Unterforum, den K-BV damals erstellt hat, damit hier nicht soviel Rammstein und Sabaton ist.

Die Diskussion bringt ja nichts mehr mit den Polizeieinsätzen, daher so paar Kompromissvorschläge, worüber die Vereine abstimmen können oder gar per Volksentscheid?
 
Ich finde das man es nicht so einfach aufgelöst bekommt, weil zu viele Ursachen dahinter stehen. Zu lasche Polizisten, zu lasche Juristen, zu lasche Fancourage, zu lasche/wenige Ordner, zu geldgeile DFL/DFB etc. etc.

Die Polizei schaut lieber zu wie die sich kloppen oder Stühle anbrennen.
Die Richter sprechen keine harten Strafen aus.
Die Mehrzahl der Fans schaut lieber weg als die 10-20 Idioten zu vertreiben
Die Spiele werden bescheuert terminiert.

Das Bremen die Einsätze zahlen muss widerspricht auch meinem Verständnis. Im Stadion ja, aber was die draußen veranstalten liegt doch nicht im Handlungsspielraum des Vereins?!
 
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Naja.. Polizisten dürfen gar nix, müssen sich bespucken lassen usw.
Wenn andere Fans die 10-20 Idioten vertreiben machen die sich alle strafbar.

Alles nicht so leicht.. bei den Ammis und in Russland/Polen hätten Sie die Idioten wohl einfach umgehauen und weggesperrt.

Thorle schrieb:
Das Bremen die Einsätze zahlen muss widerspricht auch meinem Verständnis. Im Stadion ja, aber was die draußen veranstalten liegt doch nicht im Handlungsspielraum des Vereins?!

Kommt drauf an wo würde ich sagen.. auch vorm Stadion ist es Vereinsgelände.
Hab mir den Fall aber nun nicht angeschaut.
 
Banger schrieb:
dass es erlebnisoriertete Gruppen gibt, die Beef mit den Cops wollen?
Erlebnisorientiert?!?
Der Europapark ist "erlebnisorientiert".
Bei (halb-)öffentlichen Veranstaltung mutwillig Streit mit der Polizei suchen ist grob asozial.
Das ganze dann als "Erlebnis" abzutun ist unterstützend.

Polizeigewalt/Machtmissbrauch hin oder her (ja da gehört was gemacht), sind Polizisten auch nur Menschen die ihren Job machen um ihr Leben zu bezahlen.
Frei nach Rick and Morty: "We're working stiff Ricks just like you, but our assembly-line is justice."
strempe schrieb:
Wäre schön wenn so einige neumodische Bezeichnungen auch ins Wanken geraten...
Das Weserstadion war 10 Jahre lang das Weserstadion obwohl EWE die Namensrechte hatte und es auch umbenennen hätte können.
Alternativ macht man's wie die Schwaben: Namensrechte an Mercedes verkaufen, seitdem heißt das Daimlerstadion halt Mercedes-Benz-Arena. Potato Tomato oder so.

Warhorstl schrieb:
Klar, bei Konzerten sollte das genauso gelten. Ist nur faktisch uninteressant, weil Konzerte in der Regel risikolos sind.
Ich hab noch keine Polizei auf nem Konzert gesehen. Da reicht selbst bei Großveranstaltungen wie Rammstein oder ACDC ein privater Sicherheitsdienst.
Die einzigen mir bekannten Polizeieinsätze sind bei Festivals die üblichen "Drogenrazzien", die aber z.B. das HipHop open dazu bewegt haben ihr Festival nicht mehr in Stuttgart stattfinden zu lassen da man die Gängelung des kompletten (!!! kein Scheiss. Einlasskontrolle von der Polizei) Publikums nicht weiter hinnehmen konnte.
Das Jahr danach waren sie in Mannheim und Xavier Naidoo der Host. Seit dem ist das Ding quasi tot.
 
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kampion schrieb:
Ihr habt da auch ewig net mehr gewonnen, oder?
Wäre schön, wenn wir auch nur ein einziges mal dort in der Liga gewonnen hätten. Is nicht! Eine Bilanz des Grauens, trotz der vielen Unentschieden.

Irgendwann in den 80ern gab's glaube ich Mal ein Pokalspiel das in der Verlängerung gewonnen wurde.
 
K-BV schrieb:
Du weißt schon, was ein Euphemismus ist?

Schon, aber ich weiß gerade nicht, was mir das bringen soll.
 
Affenzahn schrieb:
Erlebnisorientiert?!?
Der Europapark ist "erlebnisorientiert".
Bei (halb-)öffentlichen Veranstaltung mutwillig Streit mit der Polizei suchen ist grob asozial.
Das ganze dann als "Erlebnis" abzutun ist unterstützend.

Wo unterstützte ich sowas? In dem Fall war es doch gemeint, dass die Stress wollen und für die dann eine Erfüllung ist. Unterstütze ich sowas jetzt? Nein. Ich halte mich raus.
 
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Warhorstl schrieb:
Schon, aber ich weiß gerade nicht, was mir das bringen soll.
Eine umfassendere Bewertung des Begriffs "Fussballgucken". Mit dem gleichen Euphemismus kannst Katholiken auch als Kirchenhocker vereinfachen, auch wenn die in der Kirche eher seltener randalieren.
Was ich damit sagen will, ist dass (Profi-) Fussball in unserer Gesellschaft einen (große) soziologische Komponente darstellt, die man nicht einfach auf "Fussballgucken" reduzieren kann. So dürften die meisten Männer in D eher in der Lage sein alle aktuellen BuLis aufzuzählen, als die 10 Gebote.
Und insofern sind halt auch alle eher unerfreulichen Begleiterscheinungen in dem Kontext zu sehen. Die Randale bei einem Fussballspiel und einer gewalttätigen Demo beim Weltwirtschaftsgipfel oder einer ausländerfeindlichen rechten Demo unterscheiden sich in ihrer Motivation der Beteiligten nicht großartig, kommen aber aus der Mitte oder von mir aus dem Rand unserer Gesellschaft. Aber eben aus der Gesellschaft heraus.

Welche Lehren man daraus zieht wird man sehen (müssen). Aber so zu tun, als ob die Schattenseiten des "Fussballgucken" mit dem Rest des bundesrepublikanischen Lebens wenig zu tun hat, ist auch keine Lösung.
Ergänzung ()

Affenzahn schrieb:
Erlebnisorientiert?!?
Es gibt vielleicht bessere Formulierungen, aber verkehrt ist sie trotzdem nicht.
Affenzahn schrieb:
Bei (halb-)öffentlichen Veranstaltung mutwillig Streit mit der Polizei suchen ist grob asozial.
Das wären dann auch bei ziemlich vielen Demonstrationen der Fall. Die aber sind demokratisch verbrieftes Grundrecht. Und die Polizei steht naturgemäß zwischen den (aufgeladenen) Fronten. Das ist aber ihr Job. Den Schönwetterjob Polizist gibt es halt nicht.
 
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Bitte nicht in den falschen Hals kriegen @Banger das war nicht persönlich an dich gerichtet, sondern gegen die Formulierung.
Ich hab Polizisten im Freundeskreis und deren Sicht der Dinge (zumindest das was sie erzählen dürfen) malt einen Arbeitsalltag der mitunter eher einem Minenfeld gleicht als einem Dienst am Volk.

Das hab ich in der Hitze des Moments blöd formuliert.

//Demonstrieren geht auch ohne Gewaltanwendung.
 
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Affenzahn schrieb:
//Demonstrieren geht auch ohne Gewaltanwendung.
Sicher! Genau so wie Besuche im Fussballstadion. Auch Autofahren ohne Alkohol ist möglich, gewaltfreie Ehen ebenso.
Allein, die Dinge sind halt nicht immer so, wie sein sollten/könnten. Und dann ist eben die Polizei gefragt.
 
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K-BV schrieb:
Eine umfassendere Bewertung des Begriffs "Fussballgucken". Mit dem gleichen Euphemismus kannst Katholiken auch als Kirchenhocker vereinfachen, auch wenn die in der Kirche eher seltener randalieren.
Was ich damit sagen will, ist dass (Profi-) Fussball in unserer Gesellschaft einen (große) soziologische Komponente darstellt, die man nicht einfach auf "Fussballgucken" reduzieren kann. So dürften die meisten Männer in D eher in der Lage sein alle aktuellen BuLis aufzuzählen, als die 10 Gebote.
Und insofern sind halt auch alle eher unerfreulichen Begleiterscheinungen in dem Kontext zu sehen. Die Randale bei einem Fussballspiel und einer gewalttätigen Demo beim Weltwirtschaftsgipfel oder einer ausländerfeindlichen rechten Demo unterscheiden sich in ihrer Motivation der Beteiligten nicht großartig, kommen aber aus der Mitte oder von mir aus dem Rand unserer Gesellschaft. Aber eben aus der Gesellschaft heraus.

Welche Lehren man daraus zieht wird man sehen (müssen). Aber so zu tun, als ob die Schattenseiten des "Fussballgucken" mit dem Rest des bundesrepublikanischen Lebens wenig zu tun hat, ist auch keine Lösung.

Soziale Komponente hin oder her, wir reden hier über ein Hobby eines kleinen Teils der Bevölkerung. Wo ist das mehr schützenswert durch die Ressourcen der Gesellschaft als meine Gartenparty?

Ich weiß auch nicht so viel mit dem Rest anzufangen. Die Randale findet woanders statt, wenn man die Leute nicht mehr im Rahmen eines Fußballspiels randalieren lässt? Wenn die das dann bei den Demos machen, gibt es immerhin Skaleneffekte.
 
Warhorstl schrieb:
Soziale Komponente hin oder her, wir reden hier über ein Hobby eines kleinen Teils der Bevölkerung.
Die Mitglieder des DFB sind noch mal wie viele? Die Zuschauerzahlen sind noch mal wie viele. Dieser kleine Teil der Bevölkerung lässt allwöchentlich die Emotionen hoch kochen, aber die hässlichen Seiten davon gedanklich ausblenden ist nicht gerade förderlich. Man kann sich das auch schönreden.


Warhorstl schrieb:
. Wo ist das mehr schützenswert durch die Ressourcen der Gesellschaft als meine Gartenparty?
Wer sagt denn, dass es so ist? Ich jedenfalls nicht. Wenn deine Gartenparty aus dem Ruder läuft, hast du exakt das gleiche Problem.
Warhorstl schrieb:
Die Randale findet woanders statt, wenn man die Leute nicht mehr im Rahmen eines Fußballspiels randalieren lässt?
Ja und nun? Was schlägst du stattdessen vor? Auf die nächste AfD oder Anti-AfD Demo gehen die bestimmt nicht! Gleiche Motivation heißt ja nicht gleiche Veranstaltung.
 
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Mal was anderes. Auf der Mitgliederversammlung wurde übrigens auch verkündet, dass am 6.6. das Spiel zwischen unserer Zweitmannschaft und TSG Neustrelitz im Ostseestadion stattfindet. Es war immer der Wusch von ehemaligen Fanbetreuer (R.I.P.), dass mal zu den Amas 2000 Zuschauer kommen.
 
Gleich spielt Mou mit Totenheim an seiner alten Wirkungsstätte.
 
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Jedenfalls mal ne Konferenz in der Fußball gespielt wird und nicht dauernd VAR Begaffe anliegt und Horden von Pavianen gelbe Karten fordern und Schiedsrichter belästigen.
 
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