Fußball-Stammtisch 2022/23 (1. Beitrag beachten)

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Cyberdunk schrieb:
Genauso wie keine Sau, Augsburg, Darmstadt, und eventuell Heidenheim interessiert.
Sind aber Teil des Gesamtpakets, dass sich eben ganz anders vermarkten lässt. Der HSV in der ersten dann eh. Das Derby HSV:Werder ist nun mal in der internationalen Vermarktung in der BuLi viel interessanter als in der 2. Liga und generell interessanter als das "Derby" Darmstadt: Hoffenheim, egal in welcher Liga.

Die Partien
Brentford: Cristal Palace
Almeria:Getafe
klingen zwar auch nicht furchtbar interessant, sind aber eben Teil der jeweiligen Erstligen.
Die Partien
Burgos: Ibiza
Hull: Wigan
klingen nicht viel schlechter, sind aber eben 2. Liga. Liverpool und Real lassen sich aber nur ungern von Hull oder Ibiza Bedingungen diktieren, auch wenn man es eher schlecht mit den BuLis vergleichen kann. Mit Sandhausen und Regensburg findet das hier aber statt vs. Dortmund und Frankfurt z.B.

Wie dem auch sei, die DFL hat mal wieder eine Chance vertan und um es mit Watzke zu sagen, "man kann nicht alle 6 Monate eine neue Sau durchs Dorf treiben".
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Affenzahn schrieb:
Tbh: Die meisten Erstligisten arbeiten hart daran selbst Zweitligist zu werden.
Völlig klar, daß da viel Mist gebaut wird und eine bessere internationale Vermarktung da ggf. wenig bewirkt. Bestes Beispiel S04. Aber perspektivisch kommen sie eben wieder hoch. Und dann ist VfB :HSV eben eine ganz andere Hausnummer als in der 2., aller hier vertretenen "Zweitliga-Romantik" zum Trotz.
Fakt ist halt, eine Abstimmung nur unter Erstligisten geht halt anders aus als unter gleichberechtigter Beteiligung von allen Zweitligisten. Ich lass mich da gerne als arrogant beschimpfen, für mich aber zumindest fragwürdig so wie es ist.
Ergänzung ()

Affenzahn schrieb:
UEFA Wettbewerbe sind da nur ein kleines Rädchen, wenn auch mit großer Wirkung.
That's it!
Siehe Union und Freiburg wie schnell sich die Wahrnehmung verändern kann. Und das steigert dann eben durch vermeintlich graue Mäuse die Attraktivität in der internationalen Vermarktung.
Also alles richtig gemacht und das sollte auch belohnt werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Lustig wäre doch, wenn sowohl Dortmund als auch Bayern verlieren würden 😄

Oder die Bayern gewinnen 6:0 und der BVB macht in der 95. Minute das 1:0 😉

Grüße
 
Erfahrungsgemäß bekommt halt der mehr, der davor eh schon mehr hatte.
Geld wird von Geld geradezu magisch angezogen.

Wenn ich da als Zweitligist die Chance wahren möchte auch mal Union zu sein, kann ich "mehr Geld" einfach nicht zustimmen, weil mir das garantiert den Weg verbaut.

Ich persönlich hab eigentlich nur ein Problem mit der Laufzeit.
Klar klingt das für jetzt nach viel Geld, aber die 20 Mio für die Namensrechte am Daimlerstadion über 30 Jahre klangen auch mal nach viel, 15 Jahre später reicht das gerade so für einen besseren Durchschnittsspieler (Gehalt, Prämien...).
 
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Affenzahn schrieb:
Erfahrungsgemäß bekommt halt der mehr, der davor eh schon mehr hatte.

Unternehmerische Sicherheit ist doch viel besser und beruhigender als sportliches Risiko. Das musst du doch verstehen...
Um das noch zu toppen: Stell dir vor wir würden jedes Jahr jeweils vier andere Vereine in die CL zum Geld abgreifen schicken könnenmüssen... Fürchterlich ;)


Wenn ich da als Zweitligist die Chance wahren möchte auch mal Union zu sein, kann ich "mehr Geld" einfach nicht zustimmen, weil mir das garantiert den Weg verbaut.

Schöne Grüße an Bayern, den BvB und Leverkusen, die Ende der 90er das paritätische System der Verteilung der TV-Gelder lauthals abgeschafft haben.
 
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Affenzahn schrieb:
Wenn ich da als Zweitligist die Chance wahren möchte auch mal Union zu sein, kann ich "mehr Geld" einfach nicht zustimmen, weil mir das garantiert den Weg verbaut.
Man müsste als VfB aber nicht absteigen, oder zumindest seltener in Gefahr kommen, wären da nicht Clubs, die ihr Geld nicht selbst erwirtschaften müssen und die dann auch auf Zusatzeinnahmen via DFL eh nicht angewiesen sind aber mal eben satte 4 Plätze "blockieren".
Gegen Darmstadt oder Heidenheim stündest du dann eben nur in einem sportlichen Wettbewerb, gegen die 4 anderen hast aber i.d.R. keine Chance.
Die vermeintliche Attraktivität der 2. Liga entsteht ja eben nur dadurch, dass Clubs wie Hannover, Nürnberg, Düsseldorf kaum eine Chance haben sich auch oben zu halten, wenn sie es mal schaffen, da eben jene 4 Plätze halt "reserviert" sind.
 
Cyberdunk schrieb:
Die Zweite Liga ist mittlerweile Upper Class in der Bundesliga!
Ist tatsächlich so. Die zweite Liga wird immer attraktiver. Viele Traditionsclubs, ein kleineres Gefälle zwischen "Groß" und "Klein" als in der Bundesliga, und sportlich bewegt sich der Fußball immer noch auf einem gutem Niveau. Für den Fan ist die zweite Liga in Gänze auch leichter zu verfolgen durch attraktive Streamingangebote. Werders Zweitligajahr hat mir trotz Fehlstart unter Anfang viel Freude bereitet. Der Abstiegsfrust war schnell verflogen.
 
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Nightmare85 schrieb:
BVB macht in der 95. Minute das 1:0 😉
Modeste dann? 😆

Zur DFL. Fußball funktioniert aber nicht nur mit Geld, sondern vor allem mit herausragendem Management und fähigen Kontrollorganen. Auch spalten darf sich die Liga jedenfalls nicht. Genauso sollte Watzke wissen, dass nicht alleine der FC Bayern und der BVB für die Attraktivität des Wettbewerbs verantwortlich sind.
 
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Das ganze Ding war aber offensichtlich auch ein ziemlich ungarer, zusammengeschusterter Schnellschuss mit vielen offenen Fragen und Unklarheiten.
Ist ja nicht so, dass alle Erstligavereine da zugestimmt hätten. Paar von denen haben ja auch Nein gesagt.
 
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@mo schrieb:
Man müsste als VfB aber nicht absteigen, oder zumindest seltener in Gefahr kommen,

Na, dafür, dass bis zu einem Drittel der Liga mehr oder weniger gegen den Abstieg spielt ist das ein milder Trost und auch nicht wirklich richtig. Ich pushe drei, vier, fünf und wenn es schlimm kommt auch nur einen Verein auf Kosten der halben Liga und mehr, welche maximal noch nach unten hin den Relgationsplatz ausspielt nur um dann zu sagen, dass doch alle "Mehr" haben? In absoluten Zahlen sicherlich und nachweisbar richtig aber das Ergebnis ist und bleibt doch ein und das selbe: Die "großen Vereine" halten die "kleinen Vereine" klein und stellen sich noch als Wohltäter dar.
 
strempe schrieb:
Na, dafür, dass bis zu einem Drittel der Liga mehr oder weniger gegen den Abstieg spielt ist das ein milder Trost und auch nicht wirklich richtig.
Sicher! Aber es gibt halt Clubs, die haben so gut wie nie diese Probleme, und davon einige für die 50+1 halt nicht gilt. Müssten die wirtschaften wie der FC oder der VfB, hättest du ggf. eben auch mehr "Wettbewerber" unten.
oeMMes schrieb:
Ist ja nicht so, dass alle Erstligavereine da zugestimmt hätten. Paar von denen haben ja auch Nein gesagt.
Hätte aber für eine deutliche Mehrheit gereicht. Ansonsten musst du halt irgendwann mal zu Potte kommen. Und soweit ich das sehe, hätte es eh noch einer abschließenden Zustimmung bedurft, da ja konkret noch gar nichts ausgehandelt war mit einem Investor. Also immer noch Zeit für Reißleine.
Ansonsten siehe eben Watzke und die berühmte Sauhatz durchs Dorf .

Investoren sind ja erst mal nichts schlimmes, solange sie nicht die Leitung des Clubs bestimmen, aber durchaus auch mal zeigen, wie man was besser machen kann.
Hertha z.B. hätte ein gutes Beispiel werden können. Mit dem Investment hätte man, vernünftig eingesetzt, dem Club eine gute Basis mitgeben können, so dass im Idealfall man sich oben platziert hätte mit der einen oder anderen internationalen Beteiligung. Also positive Signale für potenzielle Investoren auch mit 50+1 senden. Stattdessen schaffen es diese Dödel einen ganzen Jahresumsatz vom BVB komplett zu versenken und am Ende abzusteigen. Und die Fangemeinde feixt sich einen über dieses Debakel anstatt zu bedauern, daß das nicht geklappt hat, da es nun für Investoren als abschreckendes Beispiel für die ganze Liga steht.
 
Geld alleine schießt eben keine Tore ;)
Man muss es auch sinnvoll einsetzen, wie es SC Freiburg und Union Berlin zeigen (mit begrenzten Mitteln).
 
Das ganze Konzept war doch dumm.
Man verkauft das ganze für 2 milliarden heute. Zahlt aber 12,5% der Umsätze jedes Jahr für 20 jahre.
Das ist nen Minusgeschäft sondergleichen.
Da kann man doch direkt nen Kredit aufnehmen. Da ist man besser mit bedient.

Das jetzt welche Meckern zeigt mir, dass sie halt auch nicht gut verkaufen konnten.
Und anstelle, dass man sich nen Plan B zurechtlegt oder schon vorher parat hat, wird geweint.

Überlegt euch doch nen Konzept, holt euch nen Kredit und macht was draus. Man braucht nicht immer nen Investor.

So ich geh zurück zum Eishockey und hoffe, dass ich keinen Herzinfarkt bekomme im nächsten Drittel.
 
IMG-20230525-WA0001.jpg


Brauchen wir das komplette Teilnehmerfeld. Enthaltung wäre bei Sandhausen und Regensburg vorstellbar?
 
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Naja Investoren machen das ganze eben auch oft schwierig. Zum einen steigt die Erwartung von allen im Verein. Fans, Funktionäre, Spieler. Dann ist der Geldtopf voll, jeder will was vom Kuchen abhaben. Folglich steigen die Kosten, weil man ja weiss, dass ich jetzt für meine Dienste mehr verlangen kann.

Wenn man liest das die Hertha ungefähr ähnliche Gehälter wie die Eintracht im Profikader bezahlt. Fragt man sich schon an wen und wie passiert sowas? 1860 München ist das ja das nächste Negativbeispiel.
 
@mo schrieb:
schaffen es diese Dödel einen ganzen Jahresumsatz vom BVB komplett zu versenken und am Ende abzusteigen.
Na ja, Windhorst als seriösen Investor anzusehen ist schon ziemlich das dämlichste, was Hertha je gemacht hat. Der Typ hat vermutlich in jedem Casino Hausverbot und seine einzigen betriebswirtschaftlichen Kenntnisse sind wie man Insolvenzverwalter bescheißt.

Die besten Beispiele sind eben Freiburg und Eisään. Freiburg ist 16 noch abgestiegen und vorher haben sie praktisch immer im Süden der Tabelle rumgekrebst. Union ist seit 19 in der 1. Buli und wenn du in dem Jahr einem bei Union was von Europaleague- oder CL-Teilnahme erzählt hättest, der hätte dich einweisen lassen in ner Jacke, die man auf dem Rücken zumacht.

Es sind aber eben beides Vereine bei denen Konstanz herrscht, sowohl beim Trainer als auch in der sportlichen Leitung und die mit dem wenigen Geld, das zur Verfügung steht, ordentlich gearbeitet und investiert haben und wo nicht rumgeprasst wird oder mit dem größten Teil der Einnahmen die Schulden von den ganzen Ganoven bezahlt werden müssen, die den Verein vorher hingerichtet haben.
Also, es geht doch.
 
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edenjung schrieb:
Das jetzt welche Meckern zeigt mir

Mir zeigt das, dass diese schmallippige beleidigt sein von denen, die am meisten davon profitieren eh kein Interesse an einer solidarischen Verteilung gehabt haben. Jetzt, wo es nicht nach deren Nase läuft wird ein apokalyptisches Szenario aufgebaut was absolut lächerlich ist. Verteilt doch mal die TV Gelder gerecht, das würde eine riesige Solidarität erzeugen. 36 Vereine (3. Liga hallo?) mit total unterschiedlichen Interessen zu einem Konsenz der 2/3 Mehrheit zu bringen bei der vordergründig die Erhaltung der internationalen Konkurrenzfähigkeit von Bayern und Dortmund stand ist zurecht gescheitert. Was hat der VFL Bochum davon wenn der BvB doch mal übers Achtefinale herauskommt?
Und wenn Watzke nun um die Ecke kommt, das ihn das alles nicht interessiert und alles alleine machen will zeigt er nur das er auf "Das ist Demokratie" einen dicken Haufen setzt.

Wir jammern hier seit Jahren, dass die Liga total kaputt und langweilig ist weil der Meister eh nach vier Spieltagen feststeht und dieser Deal hätte dies auf die nächsten 20 Jahre noch fester zementiert.

Dann wurden noch Vorschriften gemacht wie bei einigen Clubs das Geld einzusetzen war (wer Schulden hat muss mit dem Geld diese abbauen, die andere können Ihren Kader aufpowern), der/die Investoren hätten doch mehr Mitbestimmungsrecht erhalten, man hatte keinerlei Strategie was man überhaupt wollte.

Wie die Sache doch so gut und toll war warum macht man mit den "guten" Anteilen nicht erstmal weiter?
 
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Falls jemand ausserhalb des Ruhrgebiets noch eine Unterkunft sucht - ich wohne ca. 1-2 Stunden ÖPNV (Luftlinie und Autobahn eher 30-40min) vom ekeligen Stadion entfernt und lasse euch gerne rein :schluck:
 
300 Mio von 2 Mrd sollten auf alle Klubs verteilt werden ?
Das bringt doch gar nichts, also dann wars echt besser so mit der Absage.
 
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