HanneloreHorst
Rear Admiral
- Registriert
- März 2014
- Beiträge
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@strempe
Ich will auch nicht sagen dass spielerischer Wettbewerb gar nicht möglich ist.
Ich glaube aber auch, das wir diesen Wettbewerben zu viel Bedeutung beimessen, schließlich ist vor allem bei jungen Menschen so viel im Körper und Kopf los und es eben keinen gleichen Ausgangspunkt gibt.
Sport und Leistungsorientierung will ja primär das vermitteln irgendwie.
Wir müssen alle nur wollen und ackern und dann läuft eben der 1,50 Junge genau so schnell wie der 1,80.
Aber wir haben da ja noch gar nicht Gewicht mit einbezogen.
Was ist wenn der 1,80er eben auch über 100 Kilo auf die Waage bringt?
Könnte man wieder sagen, der ist ja nur faul und frisst Zuviel, nun hat diese Person jedoch ein ganz anderen Hormonspiegel, sprich, sie müsste viel mehr Aufwand aufwenden um eben fit zu sein als vielleicht eine andere Person mit 1,80.
Vielleicht kann ich das ganz gut nachvollziehen weil ich zwischen nicht Performer und Vorzeigeathlet als junger Mensch im Grunde alles mitgenommen habe.
Und vieles auch mit meinem Körper, Hormonen, Wachstumsphasen etc. zusammen hingen aber immer wieder wurde ich auf eine Skala bemessen obwohl diese ja nicht die ganze Wahrheit abbildete.
Am Ende sag ich nicht kein Wettbewerb ist richtig aber auch sage auch nicht, das wir nur den Hardcore Wettbewerbskampf brauchen.
Vor allem muss man sehen, das es eigentlich Paradox ist das nur Personen entscheiden können was die nächste Generation macht, welche dann eben nie unter dieser Art trainiert, nie aufwächst, nie den realen Druck unter den Jugendlichen spürt etc.
Und nein, es ist wie wenn man zum Chef aufsteigt, plötzlich ist man in den meisten Fällen ziemlich ausgegliedert von den Kollegen.
Mann sieht also immer nur das was sie dich sehen lassen wollen.
Daher muss man eben auch nicht nur gucken was gut läuft ind funktioniert.
Wie müssen besonders auch gucken was die Bedürfnisse von morgen sind.
Ein guter Funktionär denkt nicht an sich und was er für sich für richtig hält, sondern er denkt daran was für die Anderen am besten ist.
Das kann manchmal Schnittmengen bilden oder eben auseinander gehen.
Nur mir wird in der Begründung von Watzke und Co. zu viel mit der Verweichlichungsphrase argumentiert.
Warum kann Wettbewerb unter jungen Leuten eben nicht berücksichtigen das es um die jungen Menschen geht und nicht um die Erwachsenen die Assets picken?
Am Ende ist es doch so, wer die jeweilige Sportart liebt, der wird sowieso immer etwas mehr geben als die anderen. Manchmal lohnt es sich aber auch, die jungen Menschen vielleicht noch mal zu besuchen wenn der Körper und der Kopf in einer anderen Lage ist.
Nur die machen eben auch die Tür zu wenn du sie am Anfang verbrannt hast.
Ich will auch nicht sagen dass spielerischer Wettbewerb gar nicht möglich ist.
Ich glaube aber auch, das wir diesen Wettbewerben zu viel Bedeutung beimessen, schließlich ist vor allem bei jungen Menschen so viel im Körper und Kopf los und es eben keinen gleichen Ausgangspunkt gibt.
Sport und Leistungsorientierung will ja primär das vermitteln irgendwie.
Wir müssen alle nur wollen und ackern und dann läuft eben der 1,50 Junge genau so schnell wie der 1,80.
Aber wir haben da ja noch gar nicht Gewicht mit einbezogen.
Was ist wenn der 1,80er eben auch über 100 Kilo auf die Waage bringt?
Könnte man wieder sagen, der ist ja nur faul und frisst Zuviel, nun hat diese Person jedoch ein ganz anderen Hormonspiegel, sprich, sie müsste viel mehr Aufwand aufwenden um eben fit zu sein als vielleicht eine andere Person mit 1,80.
Vielleicht kann ich das ganz gut nachvollziehen weil ich zwischen nicht Performer und Vorzeigeathlet als junger Mensch im Grunde alles mitgenommen habe.
Und vieles auch mit meinem Körper, Hormonen, Wachstumsphasen etc. zusammen hingen aber immer wieder wurde ich auf eine Skala bemessen obwohl diese ja nicht die ganze Wahrheit abbildete.
Am Ende sag ich nicht kein Wettbewerb ist richtig aber auch sage auch nicht, das wir nur den Hardcore Wettbewerbskampf brauchen.
Vor allem muss man sehen, das es eigentlich Paradox ist das nur Personen entscheiden können was die nächste Generation macht, welche dann eben nie unter dieser Art trainiert, nie aufwächst, nie den realen Druck unter den Jugendlichen spürt etc.
Und nein, es ist wie wenn man zum Chef aufsteigt, plötzlich ist man in den meisten Fällen ziemlich ausgegliedert von den Kollegen.
Mann sieht also immer nur das was sie dich sehen lassen wollen.
Daher muss man eben auch nicht nur gucken was gut läuft ind funktioniert.
Wie müssen besonders auch gucken was die Bedürfnisse von morgen sind.
Ein guter Funktionär denkt nicht an sich und was er für sich für richtig hält, sondern er denkt daran was für die Anderen am besten ist.
Das kann manchmal Schnittmengen bilden oder eben auseinander gehen.
Nur mir wird in der Begründung von Watzke und Co. zu viel mit der Verweichlichungsphrase argumentiert.
Warum kann Wettbewerb unter jungen Leuten eben nicht berücksichtigen das es um die jungen Menschen geht und nicht um die Erwachsenen die Assets picken?
Am Ende ist es doch so, wer die jeweilige Sportart liebt, der wird sowieso immer etwas mehr geben als die anderen. Manchmal lohnt es sich aber auch, die jungen Menschen vielleicht noch mal zu besuchen wenn der Körper und der Kopf in einer anderen Lage ist.
Nur die machen eben auch die Tür zu wenn du sie am Anfang verbrannt hast.