Unsinn an so vielen Stellen und mit solcher Vehemenz? Na dann "Willkommen zurück am Stammtisch, hamad!".
Ums auf den Punkt zu bringen:
1. Von "Investoren" (etwas unglückliche Bezeichnung, wenn man sich das gegenwärtige Ausmaß an Sponsoring ansieht) würden wieder die großen Vereine überdurchschnittlich stark profitieren, da dort das Interesse selbstredend am größten ist.
2. Aktuell können bereits praktisch unbegrenzte Mittel für den Verein eingesetzt werden (z.B. überhöhtes Sponsoring, evtl. verbunden mit einer "Infiltration" auf allen Entscheidungsebenen).
3. Mehr Geld bedeutet weder erhöhte Spannung noch Qualität.
4. In der Relation hat der BVB im Vergleich zu den Bayern nichts an Marktwert verloren, es sind gut 51% (
2012: 335 zu 171 Mio,
2015: 559 zu 287 Mio). Trotz dieses Unterschieds wurde der BVB 2x Meister. Auch in Zukunft ist es möglich die Bayern zu schlagen.
5. Es steht den dt. Vereinen frei, ihre Spieler nicht an Bayern zu verkaufen oder deutlich höhere Preise zu verlangen. Von einem Wegkaufen kann in den letzten Jahren nicht die Rede sein (nicht mehr, als es andere Mannschaften in der Liga auch machen).
6. Die Liga kann durchaus versuchen, mehr Geld einzunehmen und so (finanziell) näher an England zu rücken, dagegen hat niemand etwas. Der Verteilschlüssel bevorzugt bereits jetzt kleinere Vereine.
7. Die Liga wird nicht "zerstört". Wieso auch?