News IBM demonstriert 155-GHz-Transistor

gut geschrieben vor allem am ende der bogen zur aktuellen pc technik was die meisten trolls gleich mal ausschaltet
 
Da wird von drahtloser Kommunikation und Netzwerkkomponenten geredet, wieso werden die so schnell nicht in den PC kommen? Oder bezieht sich das nur auf nicht-Endkunden-Geräte, also welche, wie sie auch in Backbone-Netzen verwendet werden?

Nebenbei meine ich, schon von 300 und sogar 500 GHz Transistoren gelesen zu haben, die soweit ich mich erinnere auf Germanium basierten, allerdings dafür stark gekühlt werden müssen.

Kann irgendwer erläutern, inwiefern die Bandlücke sich so auf die Schaltzeit auswirkt, dass keine digitalen Signale verarbeitet werden können?

was die meisten trolls gleich mal ausschaltet
Die Hoffnung stirbt zuletzt :D
 
AP Nova schrieb:
Nebenbei meine ich, schon von 300 und sogar 500 GHz Transistoren gelesen zu haben, die soweit ich mich erinnere auf Germanium basierten, allerdings dafür stark gekühlt werden müssen.

Es geht hierbei auch hauptsächlich um die verkleinerung der Gate Länge, und das gleichzeitige erreichen solch hoher Taktfrequenzen.
 
ich hätte es auch merkwürdig gefunden wenn Plötzlich Sandybridge durch materialänderungen mit 155ghz arbeitet xD,

aber ich denke es lässt sich damit klar ablesen das die zukunft nicht nur auf Multicore setzt ...
 
schöner Erfolg schon mal wieder, würde auch sagen das ich so was schon mal gelesen habe mit mehr GHZ, aber schön zusehen was als Erfolg so geht. Mal weiss was in 10 Jahren so möglich ist alles.
 
für flame user die wieder rum heulen wieso läuft das nicht

da es keine bandlücke aufweißt ist es kein halbleiter sondern ein metal und dauernd leitend
daher kann man den transistor nur mit einer bestimmten spannung ausschalten, das aber für einen end-user nicht optimal ist und sehr viele leckströme produziert
 
Nochmal, Graphén kann Siliziumprozessoren noch nicht ersetzen. Graphéne können in mehr als 2 Zuständen(1/0) sein und außerdem negative und positive Ladungen transportieren.
Es ist aber schön zu sehen, dass Silizium in der analogen Schalttechnik ersetzt werden kann.
http://en.wikipedia.org/wiki/Graphene#Potential_applications
 
Zuletzt bearbeitet:
Irgendwie passt das für mich nicht ganz zusammen. Also 155 Ghz und zu geringe Schaltzeit.

Ich dachte, der Transistor schaltet 155 000 000 000 mal pro Sekunde. Wie kann man da von zu geringer Schaltzeit reden? Kann das jemand genauer erklären?
 
Weil die Schaltzeit niedriger wird, je höher die Frequenz is.

T=1/f
 
früher waren es 4-6GHz, heute sind es vielleicht 8GHz die das physikalisch Machbare darstellen die mit modernster Halbleitertechnik möglich wären... von mehr als 10GHz sind wir auch nach vielen Jahren Lichtjahre entfernt!

@WillardBL wer will denn diese Scheisse spielen?
 
Zuletzt bearbeitet:
von mehr als 10GHz sind wir auch nach vielen Jahren Lichtjahre entfernt!

Wer weiß, wo wir in 10 Jahren sein werden...
 
@jonesjunior

zumindest vor 10 Jahren sah es nicht viel anders wie heute aus.

Edit:

@CB

habe mir mal erlaubt und eine alte News aus dem Jahr 2003 ausgebraben

Forscher entwickeln schnellen Transistor mit 509 GHz


Neue Transistoren sollen schnellere Chips ermöglichen

Forscher an der Universität von Illinois in Urbana-Champaign haben ihren eigenen Rekord gebrochen und erneut den schnellsten Transistor der Welt entwickelt. Der neue Transistor arbeitet mit einer Frequenz von 509 GHz, 57 GHz schneller als der zuletzt von den Forschern präsentierte schnellste Transistor.


http://www.golem.de/0311/28385.html
 
Zuletzt bearbeitet:
Wir wären heute locker bei 6-8Ghz, doch dann kam (glücklicherweise) Multicore.

Ich Vermute das die Hersteller lieber in richtung 12,16,32 Kerne gehen, als in richtung 10Ghz.

Das interessanteste an den News ist, das wir hoffentlich mal, das endliche Silicium ersetzen könnten.
 
Popey900 schrieb:
... das endliche Silicium ersetzen könnten.

Du weißt das wir mehr als genug Silizium haben oda? :)

ich zitier mal Wiki:

Wikipedia schrieb:
Die gesamte Erde besteht zu etwa 15 Massenprozent aus Silicium; insbesondere der Erdmantel setzt sich zu einem beträchtlichen Anteil aus silicatischen Gesteinsschmelzen zusammen. Die Erdkruste besteht zu etwa 25,8 Gewichtsprozent aus Silicium; damit ist es das zweithäufigste chemische Element nach dem Sauerstoff.
 
Zurück
Oben