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News Keine Internetverbindung? Microsoft rät zur Xbox 360

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Ich muss bzgl. des always-on mal ne Lanze für MicroSoft brechen, obwohl sie PR und Marketingtechnisch eigentlich alles falsch machen was möglich ist.

Die (soft) always-connected und always-kinect-ed Pflicht klingen selbstredend wie Horrorgeschichten für Viele. Aber eben diese Pflichten werden der Xbox One im Laufe der Zeit einen entscheidenen Vorteil im Puncto Innovation in der Spieleentwicklung geben (und letztendlich wird die Software die Hardware zur Defacto-Always-On Maschine machen).

Wenn gewährleistet ist, dass jeder Spieler Online ist und jeder Spieler eine Kamera hat, muss man sich bei der Entwicklung der Spiele nicht fragen: "Wie groß ist die Installbase für ein Kameraspiel? Lohnt sich das überhaupt? Was ist wenn jemand nie Online geht? Hat mein Spieler ein Mikrofon?."
Der Entwickler kann einfach machen ohne sich den Kopf zu zerbrechen.

Nein den Cloudrendering Bären kann man mir nicht auf die Nase binden. Keine Frage: Rechenintensive Operationen können auf PC-Farms ausgesourced werden. Auch wird irgendwann mal das Latenzproblem gelöst werden um "The Power of the Cloud" mal freizusetzen, aber das Latenzunsensible Prozesse in die Cloud verschoben werden, halt ich für Blödsinn.

Nein es geht viel mehr um die Always-On Geschichte beim Schlagwort Cloud, denn dadurch werden auch im Singleplayer viel spannendere Spielerlebnisse möglich. Ein Blick auf die Multiplayer-Integration bei Demon Souls und Dark Souls genügt. Spielerlebnisse wie in DayZ. Man muss sich vom traditionellen Gedanken verabschieden, dass Multiplayer nichts anderes bedeutet als einen 13-Jährigen im VoiceChat rumschreien zu hören nachdem man per Headshot erschossen und von diesem ge-teabagged wurde. Multiplayer muss auch nicht zwingend ein MMO sein muss wo man mit 25 Fremden oder Freunden einen Drachen töten geht um Loot zu sammeln.

Genauso wenig muss Singleplayer unbedingt "alleine" bedeuten. Klar, ich will in einem Singleplayer Spiel einer Story nachgehen und nicht um mich herumhüpfende menschliche Charaktere an jeder Ecke haben.

Aber wenn ich den Auftrag bekomme "Beschütze Person XY an Ort Z um Artefakt Alpha zu bekommen" mit einem Zeitlimit, ich in letzter Sekunde ankomme, XY dem die Munition ausgegangen ist, blutend hinter einem Autowrack liegt, verarzte auf den Rücken schultere und rausballer, und XY nicht nur ein stumpfsinniger NPC ist sondern ein anderer Mitspieler, dann ist das verdammt cool.
Der andere Spieler hat vielleicht ein komplett anderes Set an Aufgaben erfüllt hat um das Artefakt zu bekommen, spricht sogar nicht mal meine Sprache und verschwindet nach der Übergabe und ist nie wieder gesehen. Aber es gibt der Spielewelt und den Missionen eine ganz andere Dringlichkeit und Bedeutung, die das Spielerlebnis wertvoller machen.

Und was solche Sachen angeht kann ich mir zig Szenarios vorstellen, sei es jetzt eine größeres Krimi-Spiel das einer Serie wie "The Wire" nachempfunden ist in denen man "echte Menschen", die für die kriminelle Fraktion spielen, in einer Mission beschatten muss und einfach 15 Minuten lang in nem Auto als Cop mit Kollegen warten muss bis die Zielperson aus nem Haus rauskommt. Sich die Zeit mit Labern mit nem echten Menschen vertreibt, oder die Missionsbefehle missachtet und den Hintereingang des Gebäudes nimmt um den bösen Bub voreilig zu verhaften, da man selber im Unklaren ist dass man einen einfachen Drogenkurier packt anstatt den Drogenlieferanten.

Und alle diese Menschen in der Befehlskette der Kriminellen und Cops können von Menschen ausgefüllt sein. Aber mein Hirn schweift wieder mal ab.


Zum Thema zurück. Ja es werden einige Leute mit der MicroSoft Entscheidung ausgeschlossen, aber letztlich ist dieser schmerzhafte Schritt immer da wenn man Fortschritt haben will. Spiele wie insbesondere die von UbiSoft mit Watch_Dogs, The Division, The Crew oder auch Bungies Destiny zeigen die Richtung auf wie ein "vernetztes" Singleplayer Erlebnis aussehen kann. Auch TitanFall soll keinen "echten" Singleplayer sondern eine Multiplayer-Kampagne bieten.

Und diese Entwicklungen für neue Spielerlebnisse ist leichter einzuleiten, wenn eine homogener Masse von Spielern (alle Online, alle mit Kamera und Mikro) zur Verfügung steht.
 
Ich gebe dir da in einigen punkten recht, muss aber dennoch Widersprechen.
Wenn wir mal ehrlich sind läuft das meiste doch sowieso im bereich Multiplatform ab, die von dir zuletzt genannten Spiele z.B. Und auch wenn die Installbase an kinects sehr hoch sein wird, glaube ich stark an ein eine maximal Gimmicky Umsetzung besonders durch 3rd Party Studios. Ob und wie MS Studios das sinnvoll einsetzten bleibt auch erst mal ab zu warten.
Aber alleine das reicht für mich leider nicht als Begründung aus Kinected zu sein, wäre ja nicht das erste mal das Spiele eine gewisse Hardware voraussetzen die als Zubehör dazu kommt. Mit einer wirklichen Badass Umsetzung der kinect in einem großen Titel würde sich das teil auch verkaufen wie geschnitten Brot.

Jetzt kann man sich streiten Chicken or Egg, aber auch gerade im hinblick auf den Startpreis hätte der Verzicht auf Kinect gar nicht geschadet.

@onlinezwang
Ich finde eben solche tieferen Spielerlebnisse wie du sie beschreibst sorgen dafür das die Leute freiwillig online kommen, und wie die MMO´s zeigen sogar noch Geld ausgeben um online sein zu dürfen. Genau das ist für mich der weg und nicht, wir drücken euch mal was auf.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Shizzle:
Dadurch, dass man Freiheiten (und damit den Markt) beschränkt, fördert man ihn? Hörst du dir eigentlich zu?
Und Lösung des "Latenzproblemes"? Physik kennst du?
Wenn wir eine Möglichkeit finden sollten, Daten effektiv schneller als mit Lichtgeschwindigkeit senden zu können, ist so ein Cloudkack unser geringstes Problem.
 
Der Landvogt schrieb:
@orangensaft
Der RAM könnte in der Tat ein Knackpunkt werden. In der PRAXIS wird sich das aber erst noch zeigen müssen. Gerade bei Multiplattformern (die wohl den Großteil ausmachen werden) könnte die PS4 durch "faule" Programmierer oder bestechliche Publisher ausgebremst werden.



DRM nur bei Nutzung der Onlinemodi? Hast du dafür eine Quelle?

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Hier der entsprechende Absatz:
Gebrauchte Spiele, die sich auf einem optischen Datenträger befinden, dürfen definitiv so oft weiterverkauft und benutzt werden, wie es den Spielern beliebt. Falls der Nutzer Online-Funktionen eines Spiels nutzen will, kann es jedoch sein, dass DRM-Maßnahmen von Publisher oder Entwicklerseite greifen.

Und hier der Link:
http://www.netzwelt.de/news/96182-ps4-sony-aussage-ueber-drm-massnahmen-verwirrt-fans.html

Sprich bleibst du im Offline Modus kannst du es weiter verkaufen da keine Aktivierung von statten ging und herleihen was das Zeug hält :-)
 
KamehamehaX10 schrieb:
Konsolen allgemein sind meiner Meinung nach eh Abzocke und technischer Rückschritt

Wer keine PS3 besitzt und keinerlei Ahnung von PS+ hat sollte mit solchen Aussagen sehr vorsichtig umgehen ... übrigens kannst du mir antworten was du willst, du kannst gar keine "Weissagungen" über PS+ machen, da du es nicht kennst und nicht beurteilen kannst.

Ich besitze einen potenten "Zocker-PC" und eine PS3, aber solch ein Angebot wie PS+ bekommen wir auf dem PC nicht, dagegen stinkt auch Steam ab - ok, jetzt kommen wieder gaaaaaaaaaaanz viele Experten vom PC (die selbstredend keine PS3 besitzen) und wollen mir erzählen es sei ja viel besser ... da lache ich aber drüber und nehme euch nicht ernst ... zumal man schon besitzen sollte, worüber man meint viel Ahnung und Wissen zu haben ;) (zumindest in diesem Falle)

Übrigens habe ich schon gezockt, als deine Eltern dich wahrscheinlich nicht einmal geplant haben, also auch mit diesem - unter PClern sehr beliebtem - Argument musst du mir nicht kommen ... (angefangen 1981 mit dem Atari VCS)
 
Zuletzt bearbeitet:
@Kamehameha

Ich glaub Du hast da was missverstanden. Mein Punkt war, dass dadurch das die Install-Base in der Ausstattung homogener wird (Alle Online, alle mit Kinect), den Xbox One Spieleentwickler mehr Freiheiten und Möglichkeiten gegeben werden, nicht dem Konsumentenmarkt. Desweiteren ist das "Latenzproblem" leicht gelöst wenn diverse Operationen nicht auf Clientseite Latenzsensibel benötigt werden, man denke an Wetterberechnungen oder Tag-Nacht Zyklen. Außerdem beweisen Software-Lösungen wie OnLive oder Gaikai dass das Streamen von ganzen Spielen möglich ist. Sobald es unter der magischen 40-30ms Marke fällt ist Latenz nicht mehr das Thema.
Auch nVidia bietet das Streaming von Spielen mittels GRID an und verspricht Latenzraten unter 100ms. Für diverse Spiele ist dies schon mehr als ausreichend.

@Bob

Ja, das Ei und Henne Problem. Wenn die Xbox One nicht die InstallBase bekommt die es braucht, wird ohnehin alles Multiplattform sein und dann wird auch nix auf Kinect ausgelegt sein. Absolut korrekt. Ich will nix beschönigen.
Tatsache ist, dass MS mit ihrem Kinect 1 Probelauf auf der 360 keinen einzigen Core-Gamer vor den Ofen locken konnte. Auch, dass Ryse mit einem Controller gespielt wurde (ich denke es ist immer noch ein Kinectspiel und bietet beide Optionen an, das Gameplay sah nämlich noch extrem Kinect-y aus [Schildformation, Speer werfen, Finishing-Move mit Fuß, Horizontaler/Vertikaler Schwerthieb, Schildhieb]) macht nicht wirklich Hoffnung, dass es aus der Gimmick- und Kinderspielzeug-Schublade wirklich rauskommt.

Genau das ist MS immernoch schuldig geblieben, daher will auch keiner dass Ding im Wohnzimmer stehen haben noch 100€ extra für ne Kamera zahlen die man eh nicht benutzt. Das ist ein dickes Firmenpolitik Problem und das macht es PR/Marketing letztlich auch nicht einfacher zu argumentieren warum das Ding in jeder Box drin ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke die Jungs und Mädels bei MS wissen selbst nicht so ganz wohin die reise geht. Ich finde kinect an sich echt klasse, MS Research hat einige abgefahrene Projekte (z.B Kinect Fusion/ Illumiroom) mit dem Ding gezeigt und auch sonnst sieht man das Teil oft im Wissenschaftlichen bereich auftauchen. Vielleicht ist es einfach nur keine geeignete Eingabemethode für Core Games
 
BOBderBAGGER schrieb:
Ich denke die Jungs und Mädels bei MS wissen selbst nicht so ganz wohin die reise geht. Ich finde kinect an sich echt klasse, MS Research hat einige abgefahrene Projekte (z.B Kinect Fusion/ Illumiroom) mit dem Ding gezeigt und auch sonnst sieht man das Teil oft im Wissenschaftlichen bereich auftauchen. Vielleicht ist es einfach nur keine geeignete Eingabemethode für Core Games

Aber wenn es MS nicht weiß wer denn dann? Zudem kann Kinect alleine nicht alles wett machen. Es bleibt ein übler Beigeschmack und so wie man MS kennt wird der auch noch bleiben denn wie man auf Feedback reagiert hat man ja auch schon bei Win8 gesehen und wenn man mal ehrlich ist kann man durchaus darüber nachdenken dass es bei der One ebenfalls so sein wird denn wenn Windows schon so behandelt wird was wirklich ein Monopol ist dann wird es bei der One nicht besser.
Den Traum Monopol im Wohnzimmer zu werden ist wohl in weite Ferne gerückt mit den Aktionen.
 
@Shizzle

Für mich bleibt die Frage offen: Was bringt Kinect wirklich? Ich bin nicht der Weisheit letzter Schluss, aber ich seh einfach kein Potenzial in Kinect und ich frage mich bis heute was dieses Ding bringen soll.
 
was für ein dämlicher artikel... "dann sollen sie halt kuchen essen"... wenn einmal am tag online sein ein problem darstellt sollte man sich lieber n buch statt einer konsole kaufen... wer keinen zugang zum internet hat - der hat ganz andere probleme als die konsolenauswahl. egal ob die xbox eine käufermasse mit internetzugang findet - enthauptet wird dort sicher (auch metaphorisch) niemand... finde es traurig wie CB der masse hinterherschwimmt statt wenigstens zu versuchen objektiv zu bleiben.

insofern gn8 euch allen. mfg,

les

Stell dir mal vor:
Marie kann an Tag X eher Kuchen essen als du im Internet sein, denn es gibt da immer noch das kleine bisschen Technik, was hier und da mal ausfällt !

Aber MS scheint keine Kunden mehr haben zu wollen...

Mein letztes Windows ist 4 Jahre her (seitdem ohne MS und glücklich mit Debian), meine letzte "offizielle" Konsole wird die 360 gewesen sein (vielleicht anschließend die Steam-Konsole ? Oder lieber gleich selbst aufgesetzten Linux-Rechner), MS Office hab ich seit Ewigkeiten nicht mehr (Libre Office ist besser)

Wahnsinn, mein örtlicher Friedhof wäre froh, wenn der ihr Geheimnis kennen würden. Niemand schaufelt sich schneller sein Grab :D


In diesem Sinne,

auf den Untergang des MS-Regimes :D:D:D
 
@shizzle
niemand hat was gegen solche wie von dir herbeiphantasierten tollen spiele-erlebnisse.

aber das ist einfach ein totales PR-desaster.
das ding ist - wozu die kamera als zwingender standard?

skypen zb ist ja nett auf nem großen bildschirm im wohnzimmer, auch während man vielleicht zockt (auch wenn ich da dann nicht zur zielgruppe gehöre, kann ich mir vorstellen, dass dafür ein markt vorhanden ist).
aber wozu sonst?
wenn sie damit etwas planen für die zukunft, was abseits von zuschauerzählungen (und dahingehende preisanpassungen) ist - dann sollen sie das auch vernünftig kommunizieren. gehts um direktfeedback analysen? gehts um implementierung der spieler als customizing option? was soll dieses ding auf dem tv.

kinect steuerung ist zwar visionär im sinne von "minority report"-like gestensteuerungen, aber anwendungen, also spiele, die das unterstützen sind rarer als momentan fdp wähler. dafür ist kein markt vorhanden. das sieht man schon allein an den verkaufszahlen von kinect 1. das ding hat bisher keinen nutzen und kommende spiele scheinen das auch nicht zu brauchen. wozu also?

und für die kommunikation mit der konsole oder während des spiels? da reicht ein micro in warteschleife am tv oder ein bluetooth-headset (was ein großteil der gamer mittlerweile eh schon besitzt) vollkommen aus. ergo würde das die kosten und den launchpreis senken.

momentan bekommt man einfach den eindruck, sie haben ihre vision von einem komplettvernetzten haushalt in 5-10 jahren, was alles auf microsoft produkten setzen soll und somit weltweite monopolstellung gewährt und sie dann diktieren können, was wie zusammenläuft und was wie erlaubt ist.
und ich glaube auch nicht, dass diese vorstellung soweit entfernt ist, vom tatsächlichen kurs den sie vorhaben.

wenn man sich dann an die internetexplorer dramen der vergangenheit erinnert, wo erst per EU kommission eingeschritten werden musste, damit sie offener für konkurrenzprodukte sind, wird mir ehrlich gesagt ein kleines bisschen übel beim gedanken an die zukunft. dagegen wirkt google fast schon wieder harmlos und da hab ich noch nichtmal die check-ins und trade-in-probleme der xbox erwähnt.

da muss in den kommenden 6 monaten gewaltig was passieren in punkto PR/marketing/aufklärung, sonst kehrt denen ein großteil der spieler den rücken zu.
hell, ich find sogar die wii u allein durch dieses pr desaster wieder attraktiver, wenn ich mir ansehe was für spiele da bis q2 2014 auf den nintendo ableger kommen (und das frei von jeglichen geisselungen oder kurswechseln).
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Landvogt schrieb:
@orangensaft
Der RAM könnte in der Tat ein Knackpunkt werden. In der PRAXIS wird sich das aber erst noch zeigen müssen. Gerade bei Multiplattformern (die wohl den Großteil ausmachen werden) könnte die PS4 durch "faule" Programmierer oder bestechliche Publisher ausgebremst werden.



DRM nur bei Nutzung der Onlinemodi? Hast du dafür eine Quelle?

http://www.edge-online.com/news/ps4-drm-decision-is-up-to-third-parties-says-scea-boss-tretton/

“When a gamer buys a PS4 disc, they can trade in, sell it to a friend, or lend it, keep it forever,” he added. “PlayStation 4 disc games don’t need to be connected online to be play, or any type of authentication. PS4 won’t require you to check in.”

We have contacted Sony for clarification.

Update: Sony has issued a statement on the matter to GameInformer:

“The Online Pass program for PlayStation first-party games will not continue on PlayStation 4. Similar to PS3, we will not dictate the online used game strategy (the ability to play used games online) of its publishing partners. As announced last night, PS4 will not have any gating restrictions for used disc-based games. When a gamer buys a PS4 disc they have right to use that copy of the game, so they can trade-in the game at retail, sell it to another person, lend it to a friend, or keep it forever.”
 
Tidus2007 schrieb:
Logo:
Hier der entsprechende Absatz:
Gebrauchte Spiele, die sich auf einem optischen Datenträger befinden, dürfen definitiv so oft weiterverkauft und benutzt werden, wie es den Spielern beliebt. Falls der Nutzer Online-Funktionen eines Spiels nutzen will, kann es jedoch sein, dass DRM-Maßnahmen von Publisher oder Entwicklerseite greifen.

Und hier der Link:
http://www.netzwelt.de/news/96182-ps4-sony-aussage-ueber-drm-massnahmen-verwirrt-fans.html

Sprich bleibst du im Offline Modus kannst du es weiter verkaufen da keine Aktivierung von statten ging und herleihen was das Zeug hält :-)
Hört sich zwar gut an, aber nach den letzten Verwirrungen bin ich da doch etwas vorsichtig.

Auch wenn es si kommen sollte: was wenn SP und MP zukünftig so (künstlich) verknüpft werden wie bei Sim City?
Ich sehe in den Aussagen noch Hintertüren die sicher auch genutzt werden.
 
Shizzle schrieb:
Ich muss bzgl. des always-on mal ne Lanze für MicroSoft brechen, obwohl sie PR und Marketingtechnisch eigentlich alles falsch machen was möglich ist.
Und ich muss dir sagen, dass du viele Punkte überhaupt nicht bedacht hast.
Wenn gewährleistet ist, dass jeder Spieler Online ist und jeder Spieler eine Kamera hat, muss man sich bei der Entwicklung der Spiele nicht fragen: "Wie groß ist die Installbase für ein Kameraspiel? Lohnt sich das überhaupt? Was ist wenn jemand nie Online geht? Hat mein Spieler ein Mikrofon?."
Der Entwickler kann einfach machen ohne sich den Kopf zu zerbrechen.
Können Sie nicht. Hat den jeder Nutzer automatisch Xbox Live Gold? Nein deshalb ist nicht gewährleistet, dass jeder online spielen kann. Außerdem ist NUR gewährleistet, dass die Konsole alle 24 Stunden Internet hat. Von einer dauerhaften Anbindung ist ja nicht die Rede. Also kann der Entwickler nur drauf setzen, dass er einmal am Tag Daten mit der Konsole austauschen kann. Und ja das ist realistisch, wenn ich irgendwo auf dem Land sitze und nur ne 3G Verbidnung mit Volumentarif habe, dann bin ich nun mal nicht immer online!

Und auch wenn Kinect 2 1000 mal besser wäre als das erste Kinect können doch eine großer Anteil der Xbox User es nicht so aufstellen, dass es auch wirklich nutzbar ist. Du kannst maximal davon ausgehen, dass du das Gesicht des Nutzer siehst und hörst was er sagt - mehr nicht. Mir fallen da viele Anwendungen ein, für die dieser Umstand nützlich ist, aber kaum eine zum Vorteil des Nutzers.

Zu dem Cloud gedönse: Hast du dir eigentlich mal überlegt, dass du für die 500 Euro die Konsole im Grunde nicht kaufst sondern lediglich auf unbestimmte Zeit leaset? Was ist wenn in 10 Jahren die MS Server abgestellt werden oder MS irgendwann mal meint, dass sich das Gamebusiness nicht mehr lohnt und die Cloud abstellt? Dann hast du nichts mehr, keine Spiele, keine Konsole - ja du kannst dann nicht mal mehr mit der Konsole TV gucken oder Videos abspielen. Und die können noch mehr. Bis jetzt konnten sie dich aus Xbox Live ausschließen, dann konntest du nur noch im Singleplayer zocken. Jetzt können sie dir bei Bedarf die Konsole unbrauchbar machen.:headshot:
Heute treffe ich mich des öfteren zu einem Retro Spieleabend mit N64 und PSone. Was machst du mit der Xbox später? Die kannste ja nicht mal mehr verkaufen. Im Endeffekt leihst du alles nur bei MS nicht mehr und nicht weniger. Und das Beste ist, nur MS bestimmt wie lange du damit spielen darfst.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ Shizzle

Muss dir auch dahingehend widersprechen, dass sich der Vorteil eigentlich nur auf Kinect selbst beschränkt. Du kannst mit jeder PS4 online gehen und ein Headset ist ja neuerdings auch Teil des Lieferumfangs. Damit bleibt die Kamera ein wesentliches Element, aus dem innovative Entwickler etwas zaubern könnten. Man denke daran, sich via Kamera selbst einzuscannen, um dann mit seinem leiblichen Abbild z.B. FIFA zu zocken oder an einem Online-Game teilzunehmen. Das wäre schon ziemlich cool, vor allem wenn man so attraktiv und athletisch aussieht wie ich, aber das nur am Rande.

Aber alles andere? Kommunikation, Vernetzung, das geht alles auch auf der PS4.

Womit ich noch eine Sache betonen möchte: Die PS4 ist eine konsequente Weiterentwicklung der PS3. Sie kommt nicht mit einer neuen Innovation um die Ecke, die man als "Game Changer" bezeichnen könnte (so wie damals die Wii). Sie ist einfach schneller, besser vernetzt, hat nen neuen (und denoch vertrauten) Controller mit verbesserter Haptik und man kann sie mit Blu-Rays füttern. Kurz: Es ist alles beim Alten geblieben. Nennt mich ruhig Ewig-Gestrig aber ich liebe Sony dafür!!! Denn nichts anderes wollte ich :).

Das ganze Kinect Rumgehampel in Spielen oder die Möglichkeit es als Fernbedienung zu verwenden? Wie der Kölner sagt: "Kenne mer nit, bruche mer nit, fott domet."
 
Hackedicht schrieb:
Womit ich noch eine Sache betonen möchte: Die PS4 ist eine konsequente Weiterentwicklung der PS3. Sie kommt nicht mit einer neuen Innovation um die Ecke, die man als "Game Changer" bezeichnen könnte (so wie damals die Wii). Sie ist einfach schneller, besser vernetzt, hat nen neuen (und denoch vertrauten) Controller mit verbesserter Haptik und man kann sie mit Blu-Rays füttern. Kurz: Es ist alles beim Alten geblieben. Nennt mich ruhig Ewig-Gestrig aber ich liebe Sony dafür!!! Denn nichts anderes wollte ich :).

So geht es mir auch, das ist mir viel lieber als 200 neue Funktionen von denen 100 mich abschrecken :-)
 
Ich hab bewusst nur die "positiven" Möglichkeiten für Software-Entwickler der XboxOne aufgezählt, da die Mankos, mit diesem vorranpreschen ohne Rücksicht auf diejenigen die auf der Strecke bleiben weil sie: A) nicht die Möglichkeit haben always-on zu sein; oder B) nicht always-on sein wollen; eigentlich zu genüge abgedeckt worden sind.

Warum ich dies getan habe kann ich leicht erklären: Der Zyniker in mir denkt sich: Alles vom Showfloor der E3 das ich gesehen habe , bzw. alles was ich die letzten Jahre an "Core"-Software gesehen hab, ist Gameplay-technisch alles schon mal dagewesen und es wird kaum mehr gemacht als die Grafik stetig zu verbessern. The Division ist letztlich nichts anderes als ein stinknormales MMO. Watch_Dogs ist GTA III in hübsch und dystopisch und knapp 3/4 der vorgestellten Next-Gen Titel haben ohnehin eine Nummer hinterm Titel stehen.

Meine Hoffnung ist, dass möglicherweise durch radikale Entscheidungen auf Hardwareebene der Software neue Impulse gegeben werden kann. So wie als vor knapp 20 Jahren 3D-Beschleuniger Karten zur Pflicht für 3D-Spiele wurden (sei es jetzt über die Glide, PowerVR oder Direct3D API), oder als Rebel Assault zwingend ein CD-Rom Laufwerk benötigte. Mit diesen Entscheidungen wurden auch viel User zum Upgraden oder außen vor bleiben gezwungen. Die Impulse die es der Software-Industrie gab liegen jetzt diverse Jahre später auf der Hand.

Der Unterschied zu damals ist mir bewusst. Damals kam zuerst die Software, die die Hardwarevorraussetzungen mit sich brachte und nicht umgekehrt wie es jetzt (möglicherweise) der Fall ist. Dennoch, der Zyniker in mir der die ewig gleiche Software-Leier gesehen hat will endlich neue Impulse sehen.



Geht MS komplett falsch an das Thema ran? Definitiv.
Warum ich die letzten 2 Jahre auf den E3 Konferenzen mit Software genervt wurde, die im Grunde nur aus Hampeln vor einer Low-Res Kamera bestand, welche vielleicht nur 25% der Installbase besitzen verstehe ich kein bisschen. Insbesondere da das Gerät jetzt mit jeder Xbox One gebundelt daher kommt und technisch viel ausgereifter ist, verstehe ich nicht wie man sich dazu entscheiden kann auf dieser E3 nichts zu Kinect zu zeigen.
Es ist in jeder Box drin, aber man gibt mir keinen Software-Grund warum. Für die Bedienung der Multimedia-Sachen? Wirds dabei jetzt bleiben? Dafür brauch ich keine 1080p Infrarot-Kamera mit Mikrofon und Herz-Monitor. Dafür reicht ein Mikrofon.

MicroSofts Plan tolle Exklusivtitel zu zeigen um den Kunden zum Kauf zuüberzeugen könnte bei vielen dennoch klappen. Jedoch hat man die Chance verpasst mit Software zu zeigen: "Dieses Spielerlebnis ist nur Always-On möglich, da auch im Standby-Modus die Welt stetig erweitert und verändert wird. Alle diese Spiele kommen mit Kinect-Unterstützung raus und dynamischer Soundtrack Unterlegung welche gekoppelt an Gesichts- und Herzschlagveränderungen ist."
Nein. Stattdessen wurde Software gezeigt, die genau identisch ist zu dem was wir schon haben, weder Kamera noch Always-On benötigt und daher nicht wie ein toller Titel für eine neue tolle Plattform wirkt, sondern eher wie ein toller Titel der von einer neuen Plattform die keiner will als Geisel gehalten wird.


Sorry, dass ich nicht persönlichspezifischer Euch allen antworte, aber das meiste bedarf keiner großer Debatte, da mir viele der Einwände selber bewusst sind. Ich will diese Einwände auch gar nicht unter den Tisch kehren und entkräften. Sondern halt nur eine andere Seite der Debatte auch zeigen.
 
Shizzle schrieb:
Warum ich dies getan habe kann ich leicht erklären: Der Zyniker in mir denkt sich: Alles vom Showfloor der E3 das ich gesehen habe , bzw. alles was ich die letzten Jahre an "Core"-Software gesehen hab, ist Gameplay-technisch alles schon mal dagewesen und es wird kaum mehr gemacht als die Grafik stetig zu verbessern. The Division ist letztlich nichts anderes als ein stinknormales MMO. Watch_Dogs ist GTA III in hübsch und dystopisch und knapp 3/4 der vorgestellten Next-Gen Titel haben ohnehin eine Nummer hinterm Titel stehen.

Das hat andere Gründe.
Es gibt zahllose kleine Studios die wirklich innovative Spiele bringen.
Es gibt diverse gute Interviews mit Entwicklern.
Alles abseits von COD, Fifa, BF, und viele weitere Franchise Titeln verkauft sich nicht/oder nur sehr schleppend.
Folglich werden diese Titel ständig um einen teil erweitert und andere Titel orientieren sich an diesen Titeln dases Schema erfolgreich ist.
Umso weiter man sich davon entfernt um so risikoreicher wird es.
Die Studios werden nicht von Kreativen Köpfen geführt sondern von BWLern, es gibt noch einige Studios wo Entwickler das sagen haben.
Da sind dann Entwicklungszeiten von 10 Jahren für ein Titel normal.
Also das immer gleiche Spiel Erlebnis ist die folge des Erfolgs.

Deine Theorie ist auch ohne Zwang möglich, hierzu reicht es wenn MS die Kamera mit der Konsole verkauft.
Das man sie jedoch dauerhaft angesteckt und justiert haben muss, hat wohl eher diesen Grund.

Ein einfacher Aufkleber auf der Packung (dieses Spiel benötigt eine aktive Kinect Kamera) und eine Meldung (bitte schliessen sie die Kinect Kamera an und justieren diese) bevor das Spiel startet reicht.

Ich habe immer noch nicht ganz verstanden was das 24h Online bezwecken soll, wenn man in der Regel nur Singleplayer spielt.
 
@Shizzle
Sicherlich hast du nicht unrecht. Kinect bietet ungeahnt Möglichkeiten. Ich selber habe ne 360 mit Kinect und es ist toll. Ich habe aber auch ein 35 qm Wohnzimmer und ne 150 Zoll Leinwand. Da ist Kinect dann wirklich interessant. Aber auch nur für Party Spiele. Diese Art der Steuerung ist nun mal nichts für ernsthafte Games. Bewegungssteuerung ist genauso ein falscher Hype wie Sprachsteuerung. Klingt toll und futuristisch, aber wenn man es mal wirklich nutzt merkt man recht schnell wo da die Grenzen sind. Das ist auch der Grund warum es keine Core Gamer Titel für Wii, PS-Move und Kinect gibt.

Jeder der ein Kinect an der 360 hat, wird das bestätigen können und deswegen hat MS auch nichts angekündigt. Die Spiele für Kinect 2 werde nämlich wieder Party- oder Kinderspiele sein und das wäre der Todesstoß auf der PK gewesen. Nachdem Multimedia Debakel musste man die Core Gamer ansprechen und ihnen nicht noch mehr Futter zum schimpfen liefern.

3D Beschleuniger und CD ROM Laufwerke haben von Stunde eins einen Nutzen gehabt. Alle Bewegungssteuerungen seit der Wii haben aber gezeigt, dass es nun mal nichts taugt. Das sind jetzt 7 Jahre in denen kein, aber auch wirklich nicht ein, echter AAA-Titel raus gekommen ist, der ohne diese Technik nicht funktionieren würde (sogar Zelda wäre ohne Wii Mote besser gewesen). Diese Technik jetzt mit aller Macht durchzudrücken mach daher gar keinen Sinn.

Das Kinect 2 wird das gleiche Dasein fristen wie das erste Kinect. Bei Partys der Renner und ansonsten Staubfänger.

Und leider kann man die positiven Neuerungen von MS nicht einseitig betrachten. Es wäre möglich gewesen, dass alles einzuführen ohne einen Datenschutzgau zu verursachen.
Wieso MUSS das Kinect angeschlossen sein?
Es reicht doch wenn es bei jeder Konsole bei ist und ich die Wahl habe es zu nutzen. Den Entwickler juckt das nicht. wenn einer sein Spiel spielen will, hat er ja nen Kinect. Fertig.
Warum muss die Konsole alle 24 Stunden ins Internet?
Auf vielen Spielen steht heute doch eh schon "benötigt eine dauerhafte Internetverbindung". Wenn ich ein Spiel entwickle, was darauf basiert, ist das ja ok. Ich als Kunde habe dann die Wahl es zu kaufen oder zu lassen. So MUSS ich eine Internetverbindung haben, ob ich jemals so ein Spiel spielen will oder nicht.

Man kann MS nicht für Ideen loben, ohne die absichtlich eingebauten Hacken nicht zusehen.
Ist ein bisschen wie "Hey die T-DSL Tarife werden jetzt billiger, dass ist doch super von der Telekom. Vielleicht gehen sie es Marketing technisch falsch an, aber die Idee ist doch gut"!
 
Bei Forza fand ich die Kinect unterstützung recht hilfreich, insbesondere Headtracking.
 
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