Kommentar Kommentar: Apple-Event zum iPhone 11 Pro im Pro-Rückblick

nlr

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tl;dr: Jetzt ist also auch das iPhone eines der Pro-Geräte von Apple. Das iPhone 11 Pro löst das iPhone XS mit neuer Triple-Kamera und schnellerem Prozessor ab. Viele Pro-Features vom iPad Pro fehlen aber und die Triple-Kamera kann das Android-Lager vermutlich nur belächeln. Das A13-Bionic-SoC dürfte aber ein großer Wurf sein.

Zum Kommentar: Kommentar: Apple-Event zum iPhone 11 Pro im Pro-Rückblick
 

iXoDeZz

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Sehe ich sehr ähnlich. Ist schon ein sehr rundes Gerät, aber irgendwie auch langweilig. Jedes Jahr immer nur "höher, schneller, weiter": bisschen bessere Kamera, bisschen bessere CPU, bisschen bessere Akkulaufzeit, fertig.
Irgendwie fehlt da mal wieder eine - wie auch immer geartete - richtige Innovation.
 

benneq

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Im nächsten Jahr dürfte die Bezeichnung mit „iPhone 11S Pro Max“ noch sperriger werden.
Vielleicht nennen sie es dann ja auch einfach iPhone 12. Beim 7 und 8 gab's ja auch keine "S" Variante.

Mir ist's vollkommen egal, ob da jetzt ein "Pro" dran steht oder nicht. Es ist doch einfach nur ein Produktname. Meinetwegen könnten sie es auch "iPhone 11 Worst Trash Ever Edition" nennen. Solang Funktionalität und Preis stimmen, würde ich es trotzdem kaufen. Allerdings warte ich noch auf 5G und USB-C. D.h. mein 6S darf mich noch ein weiteres Jahr begleiten. Wenn Upgrade, dann richtig.
 

v_ossi

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Kommentar zum Kommentar:

Das Pro im Namen hat nichts mit dem Featureset zu tun und ist nur ein "Marketing Trick" um mehr Leute zum Kauf des teureren Modells zu animieren.

Bei einem IPhone Small, Medium und Large (was in Anbetracht der drei unterschiedlichen Diagonalen ja auch möglich wäre) würde jeder potentielle Kunde wertungsfrei das Gerät kaufen, dass ihm oder ihr am besten in die Tasche passt.

Bei einem IPhone und einem IPhone Pro wird direkt impliziert, dass man unterhalb des Pro Modells nicht die volle Erfahrung hat.
Klar, der Einstieg liegt bei ~800€, aber so richtig dabei ist man erst mit dem Pro ab 1100€.

Westentaschen-Psychologie klar, aber durchaus nicht ganz abwegig. Bewerben kann man das IPhone 11 ab 800€, verkaufen will man es ab ~1100€.
 

charmin

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Auch wenn die Dinger echt teuer sind bin ich nach mehreren Ausflügen zu Android immer wieder bei Apple gelandet und werde da jetzt auch bleiben. Mein 8er hält aber hoffentlich so lange bis es auch beim iPhone USB-C gibt (an der Softwarepflege wird es vermutlich nicht scheitern, die ist bei Apple wirklich vorbildlich). Beim Dateimanager geht Apple jetzt mit dem iPad OS einen mMn längt überfälligen Schritt der hoffentlich auch irgendwann beim iPhone Einzug hält.
 

mischaef

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Ich sehe das Problem nicht nur in der Hardware, sondern auch in der Software. Bei iPadOS ist Apple den richtigen Weg gegangen, hat vieles geändert, aber in meinen Augen dennoch lediglich zur Konkurrenz aufgeschlossen. Gerade bei Pro-Geräten, welche wirklich für Profis gemacht sein sollen und nicht lediglich dem normalen Käufer das Gefühl vermitteln, dass er ein Profi wäre, erwarte ich auch eine Anpassung an den professionellen Workflow.

Den sehe ich aber schon aufgrund des recht sperrigen Dateiaustauschs nur recht vage gegeben. So besitzt der iOS-eigene Datei-Manager nun endlich einen integrierten SMB-Client - den man aber auch direkt hätte einbauen können. Darüber hinaus kommt dieser anscheinend nur mit iPadOS - bei welchem mein erstes iPAd Air also in die Röhre schaut. Aber selbst auf meinem 2019er iPad Air bin ich nach wie vor nicht in der Lage, über diesen Dateien von meinem NAs direkt zu öffnen, z.B. wenn ich ein Dokument bearbeiten will. Es muss nach wie vor auf das iPAd gebracht und zur jeweiligen App kopiert werden, bevor ich es bearbeiten kann - Apple hat die Weiterleitungsfunktion anscheinend aus iOS entfernt. Dann die geänderte Datei wieder auf das NAS zu bekommen ist ebenso umständlich. Um den Kommentar zu zitieren: Das wird dem Android-Lager "vermutlich nur ein müdes Lächeln entlocken", denn hier geht das wesentlich einfacher.

Ich würde mein iPad sicherlich deutlich öfters nutzen, wenn Apple hier mal anpacken würde....
 

autoshot

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Immerhin die Preise sind definitiv "Pro", insbesondere diesseits des Atlantiks... Kann mir mal bitte jemand erklären, warum das iPhone 11 Pro in den USA trotz der Strafzölle weiterhin bei 999$ startet, in CH aber für dasselbe Gerät SFr. 1199 (~1095€) anfallen!? Mehrwertsteuer- und abgabenbereinigt bleiben davon noch SFr. 1100 (~1005€), also knapp 100€ Preisdifferenz, was ich beim besten Willen nicht verstehen kann. Zumindest die €-Nettopreise sind tatsächlich relativ nah an den $-Nettopreisen (999$ US vs 1060$ DE)
 

Tzk

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Bei einem IPhone Small, Medium und Large (was in Anbetracht der drei unterschiedlichen Diagonalen ja auch möglich wäre) würde jeder potentielle Kunde wertungsfrei das Gerät kaufen, dass ihm oder ihr am besten in die Tasche passt.
Hmm, bei dieser Benennung (ja, ich weiß nur ein Beispiel) ergibt sich das Problem, das das Gerät mit den kleinsten Abmessungen nicht das unterste Gerät in der Preisgestaltung ist. Finde ich übrigens ziemlich albern. Es müsste also eigentlich sein:
iPhone 11 lite, normal und extra groß.

Mich wurmt übrigens noch immer das alle neuen iPhones großer als der 8er sind. Damit ist Apfel bei mir raus.
 

mischaef

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@autoshot
Weil in den USA die MwSt noch oben drauf kommt, da sie in jedem Bundesstaat unterschiedlich ist. Sollte aber mittlerweile bekannt sein...
 

RYZ3N

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Ich sehe Apple vor allem noch immer beim SoC und den Videoaufnahmen ganz vorne, auch iOS ist für mich alternativlos. In allen anderen Bereichen bieten Androiden mittlerweile oft mehr. Ich freue mich jetzt erst einmal auf das finale iOS 13.1 auf dem iPhone SE, denn die iOS 13.1 Beta 2 läuft unglaublich flott auf dem 2016er Mini-iPhone. :)

@nlr schöner Kommentar, auf den Punkt!
 

benneq

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Gerade bei Pro-Geräten, welche wirklich für Profis gemacht sein sollen und nicht lediglich dem normalen Käufer das Gefühl vermitteln, dass er ein Profi wäre, erwarte ich auch eine Anpassung an den professionellen Workflow.
Aber was macht denn ein Profi mit seinem Telefon? Wie definiert man einen Profi? Worin ist man Profi wenn man sich so ein Handy kauft? Im professionell Telefonieren?

Ich würde mal vorsichtig schätzen, dass 99% der professionellen Fotografen und Filmer lieber auf ihre bewährte DSLR oder RED zurückgreifen. Heißt im Umkehrschluss, dass das Telefon nur für Notfälle oder als Spielerei dient. Genau so wie man Bild- und Videobearbeitung als Profi lieber auf einem großen Monitor macht. Auf dem Handy machen sowas doch nur Masochisten. :D

Also was macht einen "Profi" aus? Und was kann man überhaupt professionell mit einem Handy machen?

Ich sehe keinen Grund für oder gegen das "Pro". Es ist einfach nur Teil eines Produktnamens, der sagen soll, dass es sich hierbei um eine bessere Variante mit mehr Features handelt. Und wer kein OLED oder 3 Kameras braucht, der kauft's halt nicht.

Das ist einfach alles nur Marketing - das machen andere Firmen nicht anders.
 
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Kalsarikännit

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Also wenn irgendwo "Profi" draufsteht kannst davon ausgehen dass das Ramsch ist. Insofern sehe ich das "Pro" schon etwas kritisch :-)

Letztendlich ist es mir aber wurscht.
 

perfectsam

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Das Pro im Namen hat nichts mit dem Featureset zu tun und ist nur ein "Marketing Trick" um mehr Leute zum Kauf des teureren Modells zu animieren.
Genau, Huawei macht das ja schon länger so.
Der Käufer hat das Gefühl, es fehle ihm etwas, wenn er nicht zur Pro-Variante greift. Vor allem durch die "Pro-Camera", mit der man sage und schreibe 2x herauszoomen und 2x hereinzoomen kann ;), erhofft sich Apple, viele Geräte abzusetzen. Darum wurde der Fokus gestern bei der Präsentation auch solange darauf gesetzt.
Alles in allem eine exzellente Marketing-Strategie, ich würde es wahrscheinlich genau so machen.
 

mischaef

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@benneq
Klassisch gesehen ist ein Profi jemand, der damit Geld verdient - siehe "Profi-Sportler". Es kann aber auch für jemanden gelten, dessen Kenntnisstand einer Sache weit über das des "Amateurs" hinausgeht.

Oder wie es Wikipedia schreibt:

Ein Profi, Kurzwort von veraltet Professionist, ist jemand, der im Gegensatz zum Amateur oder Dilettanten eine Tätigkeit beruflich oder zum Erwerb des eigenen Lebensunterhalts als Erwerbstätigkeit ausübt.

Der Begriff Professionalität, vor allem das Adjektiv professionell[1], wird auch als Kennzeichnung der Art der Ausübung einer Tätigkeit verwendet, vielfach unabhängig davon, ob dies gegen Bezahlung geschieht. Dieser Begriff wird ebenfalls zur Beschreibung der Qualität eines Produktes verwendet, insbesondere die Eignung als zuverlässiges Werkzeug zur Berufsausübung (beispielsweise professionelle Software).
Mus man denn hier alles erklären? ^^
 

Wattwanderer

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Hoffentlich gibt es bald Apple Notebooks ohne Intel.

Das wäre eine Sache was den langweiligen Computermarkt durcheinanderwerfen könnte.

Wird interessant sein zu sehen wie AMD darauf reagiert.

So wie, Linux schießt auf Windows und schon waren alle Unix Varianten als Kollateralschaden tot noch bevor MS merkte, dass auf sie geschossen wird. :)
 

Balthasarbildet

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Das Pro war einfach ein logischer Schritt bei dem Rest der Produktpalette (ich freu mich schon aufs AppleTV Pro ;) ). Aber im Ernst, mehr Namen mit XR XS, SE hätt ich auch nicht gebraucht. Obwohl „11 Pro Max“ auch schlimm ist. Kein Wunder, dass sie das nur einmal ausgesprochen haben ;)
Die haben aber gestern definitiv übertrieben, wie „pro“ das Gerät sein soll.
 

yoshi0597

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Ich finde es merkwürdig warum die "Pro" Modelle mit 64GB Speicher in der Basis Konfiguration erscheinen.
Die Kamera wird bei den Pro Modellen deutlich in den Vordergrund geragt, zurecht wie ich finde, allerdings kann ich mit 64GB Speicher gefühlt 10sec Videos drehen mit 4K60FPS Dynamic Range +++ bis der Speicher voll ist (schließlich hat man ja noch ein paar Apps drauf und das System benötigt auch ein paar GB).
Die Hätten mMn als Einstieg 128GB für 1.149, dann 512GB für 1.419 (preislich genau zwischen dem alten 256GB und 512GB) und für 1.689 sogar 1TB anbieten sollen (beim 11 Pro, Max +100 für jede Variante).
Damit haben die ganzen Pros so viel Speicher zur Verfügung, dass die keine weitere Kamera mitschleppen müssen. Das Videomaterial aus der Produktvorstellung sah nämlich sehr gut aus und ich als Laie könnte nicht sagen ob das Video auf einem iPhone oder einer professionellen Kamera gedreht wurde.
 

autoshot

Admiral
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