Bericht Reader's Choice Awards: Bester NAS-Hersteller 2026

Auch wenn es um NAS Hersteller geht, hätte ich es gut gefunden wenn man vielleicht nicht unbedingt "Eigenbau" zur Auswahl hätte, aber vielleicht eine zweite Abstimmung bei der es umdas verwendete NAS OS geht
 
Ich habe letztes Jahr mein Synology DS215j NAS durch eine selbstgebaute Lösung ersetzt. Dabei habe ich mich für ein N100-Board mit 16 GB DDR4-RAM in einem kleinen Chieftec-Gehäuse entschieden. Zusätzlich habe ich einen Google Coral KI-Beschleuniger im M.2-Format für die Bilderkennung verbaut.

Als Hypervisor setze ich Proxmox ein.

Die Hardware reicht problemlos für:

  • 2 virtuelle Maschinen (OpenMediaVault und Home Assistant)
  • 1 LXC-Container mit Pi-hole und Frigate
 
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Ich traue keinen von denen, wenn es um meine Daten geht. Bei der Auswahl fehlt mich eines Eigenbau-Option.
 
Wechsle von Synology grad zu Ugreen. Meine DS720+ fängt bei 4 Docker Containern schon an zu stottern. Ansonsten ist zum Gebaren von Synology alles gesagt. Mich sieht der Hersteller nicht wieder.
 
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Corpus Delicti schrieb:
Ist ja auch einfach.

Die neusten Synologie-Modelle setzen gefühlt auch auf 10 Jahre alte Hardware, da ist der Aufwand für Software-Support kein extra-Aufwand. ;-)
Einfach heißt nicht das es gemacht wird. Wie sieht es bei Smartphones aus? Gerade vor der EU Regelungszeit. Nach 2 Jahren haben die meisten ja keine Sicherheitsupdate geliefert. Klar Smartphone /= NAS aber dennoch muss eine Firma dazu stehen und nicht sagen, Kauf lieber ne neue NAS wenn du Updates haben willst. Und es kostet dennoch Geld, wäre mir neu wenn Updates sich automatisch in der Schublade generieren.

kasperL. schrieb:
Dadurch das bei UGREEN am Ende installiert werden kann was man will ist die Langlebiegkeit noch viel mehr gegeben als bei Synology.
Sehe ich nicht. Wenn es Sicherheitslücken im BIOS, CPU usw gibt dann wird dir ein OS vom anderen Hersteller nicht die fixes liefern, wie auch? Das Risiko ist einfach höher als ein Fertigsystem. Und du hast den auch Risiko das Treiber Support wegfällt und musst dann fummeln. Super.
kasperL. schrieb:
Synology ist einfach ein NAS Hersteller den ich nie wieder anfassen werde, das ich bei nem NAS Hersteller, bei einem Defekt an der Hardware immer über den Verkäufer gehen muss und nicht direkt ein Ersatzteil vom Hersteller bekomme ist einfach absoluter Quatsch. Gab dazu auch mal im Forum einen Bereich bei dem Synology sich Fragen gestellt hat - NAS bei Alternate gekauft, ein RAM Riegel Defekt, bemerkt nach ein paar Wochen. Austausch musste über Alternate laufen, die wollten das ganze NAS, hat dann 2 Monate gedauert bis das zurück war anstatt das Synology einfach direkt einen Ersatzriegel an den Kunden rausschickt (wurde ja vorab verifiziert mit deren eigenen Tools das der RAM Defekt ist). War zudem ein NAS aus der "Small Business" Kategorie mit 4 Disks bei Synology, welches Small Business hat da 2 Monate Zeit kein NAS zu nutzen?
Klar das ist kacke und sollte nicht sein. Glaub das machen fast alle Hersteller so. Wäre mir neu wenn es anders wäre, als das man nur ein Teil des Produktes zurück sendet und man genau das Teil zugesendet bekommt.
Sinnvoll wäre man hatte dir eine neue NAS gesendet und du hättest nur die Platten getauscht und dann die alte NAS zurück gesendet. Aber glaub das macht kaum ein Hersteller, bei AVM hab ich das Mal gesehen sonst wollten die immer das ganze Produkt zurück .
Ist aber auf jeden Fall negativ Punkt stimme ich dir zu.
kasperL. schrieb:
Daran hat sich bis heute einfach nichts geändert, UGREEN macht da vieles deutlich besser, schicken Ersatzteile direkt, ich kann installieren was ich möchte, deren eigenes OS ist aber auch brauchbar. P/L einfach besser.
Abwarten wie es in 10 Jahren aussieht. Neuer Hersteller ist immer erstmal besser in Support. Sobald sie Marktanteile haben wird Support als erstes reduziert um die Gewinnmarge zu erhöhen.
Hast du da schon Hardware Ausfälle gehabt mit Support, oder wieso sagste das ugreen besseren Support hat?

Synology hatte Mal top Support gehabt, einer der besten den ich je erlebt hatte. MariaDB defekt und hyperbackup könnte es nicht zurück spielen. Der Support hatte außerhalb der Garantiezeit mir Hilfe angeboten. Nachdem ich gesagt habe ich will aber kein Teamviewer und auch nicht das Synology direkt Zugriff auf mein NAS hat, haben sie mir angeboten es über den Chat Kanal zu machen. Sie haben mir Kommandozeile für SSH geschickt und ich habe die Antworten zurück geschickt. Bis es repariert war.
Das würde kein Hersteller machen. Wahrscheinlich würde es Synology heute such nicht mehr machen, aber Synology hatte Mal top Support. Wie er heute ist k.a. da meine Geräte 24/7 laufen und nie wieder Probleme gemacht haben.

Aber klar kann dich verstehen, bei mir ist es so das ich aktuell total zufrieden bin mit meinen DS1821, DS916, DS418play. Wenn ich eine neue NAS kaufe ob es dann wieder Synology wird wird sich zeigen. Da bei mir auch Stabilität und langfristiger support eine tolle spielt und langfristige ist bei ugreen eher Fragezeichen. Ich kenne das halt von meiner Arbeit traue bei Langfristen Projekten kein Hersteller der seine prdouktlinne erst paar Jahre auf den Markt hat und keine Garantien für eine Laufzeit gibt.
 
Für mich ist inzwischen immer die mitgelieferte Software ausschlaggebend. Früher habe ich meine NAS-Systeme auch selbst gebaut und nach meinen Wünschen angepasst. Jetzt sind es Synology-Systeme an mehreren Standorten, die sich gegenseitig syncen und einfach laufen müssen. Das läuft seit 3 Jahren oder so problemlos. Ich habe auch noch ein QNAP auf Lager, weil ich ursprünglich dieses auch in meinem Konzept einsetzen wollte, aber die Software bietet nicht dieselben Funktionen wie Synology in meinem Fall. UGreen würde ich vmtl nehmen, wenn ich privat wieder selbst etwas mehr mit einem NAS machen will, auch in Bezug auf Filmbibliothek, Docker etc.
Stand jetzt ist es zumindest für meinen Anwendungsfall weiterhin Synology, weil es aus meiner Sicht noch die beste Fire&Forget-Lösung ist, auch wenn die Preise sehr hoch sind im Verlgeich zu UGreen.
 
Flexatainment schrieb:
@Deeplike Was hast du preislich am Ende bezahlt?

ASROCK N100DC-ITX Intel Q-Core N100 - 102€
DDR4 3200 1x16GB - 35€
Chieftec Compact IX-03B - 32€
WD Green 120GB NVME - 35€

Für das RAID1 habe ich meine alten 2TB SSDs übernommen.

Die werde ich spätestens nach 30 Monaten ersetzen müssen. Durch Proxmox und die Kamera-Schreibzugriffe habe ich einen hohen WAREOUT Wert. 1% pro Monat.
 
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Interessant, dass QNAP kaum noch eine Rolle zu spielen scheint. Ich hab jetzt nicht die riesige Erfahrung mit NAS-Systemen.

Nachdem ich bis vor 3,5 Jahren einen alten DIY-Windows-Server laufen hatte, bin ich damals auf einen QNAP TS-873AeU umgestiegen. Ich kann jetzt nicht sagen, dass ich unzufrieden bin - aber ich kenne ja die Alternativen nicht.

Was stört, ist das träge UI und die bescheuerte Container-Station.

Der Rest ist praktisch und funktioniert halt einfach. Was wichtig ist für mich. Trotz meiner nicht unerheblichen Kenntnisse habe ich weder Zeit noch Lust, mich um jedes Detail selbst zu kümmern, und schätze durchaus fertige, gut funktionierende Lösungen.

Ich habe aber nicht abgestimmt. Weil ich ja nur "QNAP" wählen könnte, wäre das ohne eine Vergleichsmöglichkeit eine absolute Null-Aussage.

Spannend wird es in neuen KI-Zeiten, wenn es massiv neue Angriffe auf NAS-Systeme gibt. Und das wird kommen. QNAP hat da ja schon durchaus schlechte Schlagzeilen in der Vergangenheit kassiert, aber gefeit ist dagegen kein Anbieter.
 
wer hat eine synology und ist zu ugreen gewechselt? funktioniert surveillance station genau so gut und auch filme streamen? synology hat ja dieses blode DTS problem
 
ActivEnergy schrieb:
Jetzt sind es Synology-Systeme an mehreren Standorten, die sich gegenseitig syncen und einfach laufen müssen. Das läuft seit 3 Jahren oder so problemlos.
Ich synce von Asustor auf Synology und zurück ohne Probleme.
Andere können das auch, und ich finde die Software von Asustor einfacher.
 
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@Arboster
Wie habt ihr das umgesetzt? Mit DataSync Center? Sieht von der Oberfläche her nicht schlecht aus.
Ich habe aktuell von Synology CloudSync im Einsatz und da läuft alles über WebDAV dann.
 
3x Marke Eigenbau mit Unraid, von daher gibt es keinen Vote von mir.

Die „Fertig-NAS“ Systeme sind leider alle nichts für mich. An irgendwas fehlts denen immer.
 
Ich habe nur (schlechte) Erfahrung mit QNAP und habe dann einen Dateiserver (WinServer) gebaut. Der läuft vor allem mit Datenbankabgleich wie eine Rakete im Vergleich zu den QNAP NAS's (Mehrzahl) vorher.

Also "Enthaltung" von meiner Seite.
 
Definitiv UGREEN. Bin mit meinem DXP2800 sowas von zufrieden. Läuft wie eine eins und wird mit jedem Update immer besser.

Top Hardware zu einem guten Preis.
 
Mangels bezahlbarer und / oder verfügbarer Platten stimme ich dieses Jahr für keinen Hersteller ab.
 
@Weyoun Ich wusste gar nicht, das man sich mit der Abstimmung zum Kauf verpflichtet. :-)
 
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Also ich habe auch für UGreen gestimmt. Die sind zwar nichts für mich bzw. ich habe DIY-NAS, aber UGreen hat einfach das beste Portfolio an Fertig-NAS mMn. Während Synology und Co. immer noch auf Uralt-CPUs setzen und generell Fortschritt eher blockiert als gefördert haben, hat sich so wirklich was am Markt getan.
 
andy_m4 schrieb:
Ich wusste gar nicht, das man sich mit der Abstimmung zum Kauf verpflichtet. :-)
Wie soll ich denn abstimmen, wenn ich mangels Discs keine NAS des aktuellen Jahrgangs kaufen / betreiben konnte?
 
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