4/26 GeForce FX5900, FX5200 Ultra und Ti4800 im Test : Roundup von nV15 bis nV35

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Asus V9950 FX5900

Unser dritter Kandidat kommt aus dem Hause Asus und hört auf den Namen "Asus V9950". Kurz und prägnant darf dieser Name aber trotz der "50" nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich hier um eine regulär taktende GeForce FX 5900, also nicht um das aktuellste High-End Modell GeForce FX 5950, handelt.

Asus Packung Vorderseite
Asus Packung Vorderseite
Asus Lieferumfang ohne Karte
Asus Lieferumfang ohne Karte
Asus Packung Rückseite
Asus Packung Rückseite

Bei uns ist Asus in Sachen Grafikkarten ja schon des Öfteren vertreten gewesen und dementsprechend auch bekannt für seine opulenten Verpackungsgrößen. Im Gegensatz zur allgemeinen Behauptung "große Klappe und nichts dahinter" braucht sich allerdings der Inhalt der Verpackung ob deren Größe nicht zu schämen. Neben der Karte selbst liegen TV-Out Kabel und DVI-Adapter genauso bei, wie ein Stromkabel zur Verbindung der V9950 mit dem Netzteil. Darüber hinaus hat man bei Asus ein opulentes Softwarebündel geschnürt, welches neben der Treiber CD, einem DVD-Player und einem Demo-Sampler noch die Spiele GunMetal, Delta Force Black Hawk Down und der Konsolenumsetzung Battle Engine Aquila in Vollversion enthält.

Asus Karte Vorderseite
Asus Karte Vorderseite
Asus Karte Rückseite
Asus Karte Rückseite

Ebenso umfangreich wie Verpackung und Softwarebeigaben hat Asus auch den Kühler für den verbauten nV35-Chip gestaltet. Ausgestattet mit zwei Lüftern, die irgendwo in der Mitte zwischen leise und laut anzusiedeln sind, die 400 MHz-GPU also mit gut erträglichem Geräuschniveau kühlen, wirkt der massive Kühler ziemlich imposant.

Zwei Lüfter haben gegenüber einem einzigen mehrere Vorteile: Zum einen können sie langsamer drehen und somit die selbe Kühlleistung bei niedrigerem Geräuschniveau erreichen und zum anderen ist eine gewisse Sicherheit gewährleistet, wenn einer der beiden mal ausfallen sollte.

Asus Kühler&Chip Detail
Asus Kühler&Chip Detail
Asus Karte RAM-Detail III
Asus Karte RAM-Detail III
Asus Karte Einbau plus Voodoo2
Asus Karte Einbau plus Voodoo2

Auch wenn es auf den ersten Blick vielleicht danach aussieht, aber die mit Kleber fixierten Kühllamellen über den Speicherchips haben keine Heatpipe integriert.

Der in acht BGA-Chips komplett auf der Vorderseite verbaute RAM kommt mit 2,2 ns Zugriffszeit daher, was ihn für eine Taktfrequenz von bis zu 455 MHz spezifiziert - 30 MHz mehr, als die Werkseinstellung beträgt. Eine Übertaktungsgarantie ist das jedoch mitnichten, da auch andere Faktoren wie Versorgungsspannung und PCB-Layout hier noch ein Wörtchen mitzureden haben. Unser Exemplar hielt dies jedoch nicht davon ab, auch mit 450 und mehr MHz sowohl bei GPU als auch beim RAM zu arbeiten.

Zu guter Letzt noch ein Bild unserer Belastungstests. Man wird ja immer gewarnt, den PCI-1 zu blockieren, damit leistungsfähige und -hungrige Grafikkarten noch genug Luft zum Atmen haben. nVidias Referenzdesign schiebt der Nutzung des PCI-1 brutal einen Riegel durch ihre 2-Slot Auslegung vor, aber der offenbar effizientere Asus-Kühler kommt physikalisch mit nur einem einzigen Slot in der Breite aus.

Wir haben eine Voodoo2-Karte, die auch wenn sie nicht verwendet wird, ein wenig Abwärme produziert, in den ersten PCI-Slot gequetscht und somit die V9950 fast völlig von Frischluftzufuhr abgeschnitten. Fazit: Betrieb einwandfrei, keinerlei Fehler auszumachen, aber die Temperaturen erreichten beängstigende 112 °C. Jedoch veranlasste dies die Karte keineswegs, sich herunterzutakten - das geschieht erst bei 140 °C im aktuellen Treiber.

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