5/26 GeForce FX5900, FX5200 Ultra und Ti4800 im Test : Roundup von nV15 bis nV35

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Gainward FX PP Ultra/1200 XP GS

Die "Gainward FX PowerPack! Ultra/1200 XP Golden Sample", wie die FX 5900 von Gainward mit vollem Namen angesprochen zu werden wünscht, trägt eines vorweg ganz gewiss: Den längsten Namen im Testfeld. Auch die Packungsgröße des stabilen Pappkartons kann gut mit der Konkurrenz (insbesondere von Asus) mithalten.

Gainward Packung Vorderseite
Gainward Packung Vorderseite
Gainward Lieferumfang Kabel aufgesteckt
Gainward Lieferumfang Kabel aufgesteckt
Gainward Packung Rückseite
Gainward Packung Rückseite

Neben der Karte und der obligatorischen Treiber-CD, die auch Gainwards ExpertTool, mit dem die normalerweise mit regulären 400MHz taktende Karte ohne Garantieverlust auf 440MHz Chiptakt beschleunigt werden kann, liegen noch umfangreiche Beigaben im Karton.

Die WinDVD Cinema-Suite wäre da als Software zu nennen, die neben der DVD-Wiedergabe auch die Nutzung des TV-Eingangs erlaubt. Hardwareseitig gibt es eine recht kurze Kabelpeitsche mit zwei Cinch-, sowie je einem S-VHS und Composite-Anschluss. Ein in attraktivem Rot gehaltener DVI-Adapter liegt dem Paket natürlich ebenso bei, wie das zum Betrieb mit voller Taktfrequenz nötige Kabel zum Netzteil.

Damit auf der nächsten LAN-Party jeder Mitstreiter oder Konkurrent auch ohne Window-Mod weiß, welche Karte im Inneren werkelt, legt Gainward einen netten kleinen Sticker mit ihrem Logo bei.

Gainward Karte Vorderseite
Gainward Karte Vorderseite
Gainward Karte Rückseite
Gainward Karte Rückseite

Ebenso wie die Asus ist auch der großflächige Kühler der Gainward-Karte mit zwei Lüftern ausgestattet, die mit blauen LEDs das Auge zu erfreuen gesuchen. Der Kühler wirkt trotz Alu-Bauweise sehr effizient, da ausnahmsweise sogar Kühlrippen direkt über der eigentlich Hitzequelle, der GPU, zu finden sind, wo normalerweise eher das Auge des Sturms (also der Nabe) normaler Kühlvorrichtungen zu finden ist.

Gainward Kühler Lüfter-LED
Gainward Kühler Lüfter-LED
Gainward Karte DVI+TV-out Chips
Gainward Karte DVI+TV-out Chips
Gainward RAM-Detail
Gainward RAM-Detail

Hier sehen wir die LED-bestückten Lüfter in voller Aktion - wenn es farblich passt, ein hübscher Anblick für Window-gemoddete Gehäuse.

Der TV-Ausgang, der normalerweise in den nV35 integriert ist, wird im Falle der Gainward Karte durch einen TV-Eingang ergänzt, dessen Funktionalität der Philips SAA7108AE bereitstellt. Der RAM unterscheidet sich nicht von dem, der auf der Asus-Karte verbaut ist und sollte, abgesehen von der Serienstreuung, auch dieselben Reserven bieten. Ab Werk ist er auf eine Taktfrequenz von 425MHz eingestellt.

Gainward Kühler + PCI-1
Gainward Kühler + PCI-1
Gainward Kühler abgenommen II
Gainward Kühler abgenommen II

Auch die Gainward-Karte verbraucht physikalisch nur einen Steckplatz und kann auch bei blockiertem PCI-1 die GPU weiterhin am Leben erhalten. Im so genannten Enhanced Mode der Golden Sample-Serie, die den Chiptakt in diesem Falle um 40MHz erhöht, wird es allerdings schon haarig mit der entstehenden Temperatur - 118°C haben wir gemessen. Vielleicht nicht unbedingt empfehlenswert für einen Dauerbetrieb.

Als wir uns anschauen wollten, wie es um die Verteilung von Wärmeleitpaste bzw. -pads bestellt ist, bot sich uns ein erstaunliches Bild: Einer der RAM-Chips wurde von einer dünnen Plastikfolie vom Kühler isoliert. Ein Faux-Pas in der Qualitätskontrolle, der eigentlich nicht vorkommen sollte. Zur Entschuldigung muss man aber sagen, dass der Testbetrieb reibungslos vonstatten ging - auch mit isolierender Folie.

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