Wochenrückblick: Ein kleiner Vega und kaputte Survival-Dinos

Wolfgang Andermahr 4 Kommentare
Wochenrückblick: Ein kleiner Vega und kaputte Survival-Dinos

Die Radeon RX Vega 64 gibt es bereits seit einigen Wochen zu kaufen. Dem Flaggschiff gesellt sich nun AMDs zweite High-End-Grafikkarte, die Radeon RX Vega 56, hinzu. 399 Euro kostet das Modell offiziell, doch wie auch die größere Karte ist die RX Vega 56 nur für einen (sehr) kurzen Augenblick für diesen Preis verfügbar gewesen.

Mittlerweile gibt es noch nicht einmal Listungen im 400-Euro-Bereich. Das erste Modell ist ab 570 Euro gelistet, aber nicht lieferbar. Laut Händlern soll es die Radeon RX Vega 56 in den nächsten Tagen wieder für rund 400 Euro geben. Bei der Radeon RX Vega 64 zeigt sich, dass die Grafikkarte immer mal wieder für wenige Augenblicke für die angegebene UVP verfügbar ist. Generell ist aber auch das Flaggschiff durchweg deutlich teurer.

Ebenso mit dem Kaufpreis hat die zweite Top-Nachricht zu tun: Durch den Abverkauf des Core i7-7700K ist der Prozessor unter die 300-Euro-Grenze gerutscht. Dies entspricht einem Preisverfall von 25 Prozent in knapp neun Monaten. Intel und die Händler wollen die Lager aufgrund des anstehenden Starts der Coffee-Lake-Generation mit bis zu sechs Kernen leeren. Für den erwähnten Preis gibt es den Core i7-7700K aktuell jedoch nicht mehr. Derzeit sind wieder etwa 315 Euro zu bezahlen.

Bei den Artikeln stand der Benchmark-Tests zu ARK: Survival Evolved hoch im Kurs. Das Spiel ist offiziell zwar endlich fertig, besser passt jedoch: es wurde aus dem Early Access genommen. Ein Technik-Check zu ARK hat es auf den ersten Platz der Tests geschafft, das Spiel stößt also auf großes Interesse. Allerdings zeigt der Test, dass es immer noch diverse Probleme in dem Survival-Spiel mit Dinosauriern gibt. Zahlreiche Grafik-Bugs trüben den Eindruck und die Performance ist zwar deutlich besser geworden, aber nach wie vor schlecht. Jedoch gibt es auch gute Seiten: Die Grafik von ARK: Survival Evolved kann wunderschön sein. Wenn nicht einer der Bugs stört. Die Benchmarks zeigen, dass die höchste Detailstufe eigentlich nur auf einer GeForce GTX 1080 Ti ordentlich läuft – in Full HD wohlgemerkt. Doch auch für geringere Details benötigt es eine flotte Grafikkarte.

Darüber hinaus hat der Test zur neuen SSD von Crucial, der BX300, eine große Rolle gespielt. Das Ergebnis im Test ist durchweg positiv, denn anders als der Vorgänger BX200 kann die BX300 überzeugen. Die neue SSD macht quasi alles besser und als Highlight gibt 3D-NAND-Speicher des Typs MLC, was für den Preis von etwa 150 Euro ungewöhnlich ist. Die Performance ist etwa gleichwertig zur beliebten Samsung 850 Evo. Einzig in den Punkte Ausstattung (keine Verschlüsselung) und der relativ hohen Leistungsaufnahme im Leerlauf lässt sich Kritik üben.