Notiz AMD: Sasa Marinkovic übernimmt Marketing für Radeon & Ryzen

Jan

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#1
Sasa Marinkovic (im Bild), bei AMD zuletzt für das Marketing der Radeon-Software-Projekte und damit maßgeblich der Treiber und Open-Source-Initiativen verantwortlich, übernimmt ab sofort die Verantwortung für das Produkt-Marketing und damit auch Ryzen. Die Position hatte zuletzt Chris Hook inne, der AMD nach 17 Jahren verlässt.

Zur Notiz: AMD: Sasa Marinkovic übernimmt Marketing für Radeon & Ryzen
 

r4yn3

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#2
Radeon hat ein Marketing? Scherz beiseite. Also die Nachricht das Chris Hook geht, finde ich viel wichtiger als wer sein Nachfolger wird. Umso mehr wundert mich die AMD Stellungnahme ala "Seht her wer unser neuer Marketing Chef wurde. Achja und Chris geht. Danke Chris".

Leicht wirds der neue aber sicher nicht haben.
 

Cool Master

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#4
Evtl. bin ich da alleine aber mich hat es noch nie gejuckt wer der Marketing Chef bei einer Firma ist.

​Gute Produkte bauen und das Marketing erledigt sich selber.
 
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#5
Evtl. bin ich da alleine aber mich hat es noch nie gejuckt wer der Marketing Chef bei einer Firma ist.

​Gute Produkte bauen und das Marketing erledigt sich selber.
Und damit ist AMD während der letzten 5 Jahre wie gut gefahren?
Trotz besserem Produkt zu besserem Preis wurden sie nicht gekauft.

Im privaten aber leider auch im professionellen Umfeld hängt sehr viel von Marketing ab. Nur das eben die wenigsten Marketing Typen was drauf haben hat diese berufliche Richtung so zum Lacher gemacht.
 

Cool Master

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#6
@iNFECTED_pHILZ

In den letzen 5 Jahren? Da hatte AMD nur kack Produkte die nicht konkurrenzfähig waren. Erst seit einem Jahr mir Ryzen ist das anders. Bei den GPUs ist es das gleiche. Sie waren vergleichbar mit Nvidia aber hatten eben auch mehr Verbrauch und mehr Hitze produziert.

Das Problem sind aber aktuell die OEMs, wie z.B. Lenovo, die einfach die integration von AMD richtig verkacken.
 

Igoo

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#7
Na ja lieber kein Marketing als das Marketing von den FX, als sich abzeichnete das es nicht annähernd die Erwartungen getroffen hat ^^
 

LyGhT

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#8
@iNFECTED_pHILZ

In den letzen 5 Jahren? Da hatte AMD nur kack Produkte die nicht konkurrenzfähig waren. Erst seit einem Jahr mir Ryzen ist das anders. Bei den GPUs ist es das gleiche. Sie waren vergleichbar mit Nvidia aber hatten eben auch mehr Verbrauch und mehr Hitze produziert.

Das Problem sind aber aktuell die OEMs, wie z.B. Lenovo, die einfach die integration von AMD richtig verkacken.
Stimme dir teils zu, wenn dann 2 Jahre im GPU Bereich und 1 Jahr im CPU Bereich.
 

icetom

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#10
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#11
Naja, also so positiv wie wohl von Hook selber geäußert (nach zu lesen auf VCZ) habe ich die Entwicklung der Radeon GPUs in den letzten Jahren nicht empfunden:

The most rewarding experience I had at AMD was reigniting Radeon over the past couple of years with Radeon Technologies Group, growing its market share from high teens to low thirties, and achieving a record revenue quarter late last year.
Irgendwie fand ich das Marketing bei AMD/RTG seit Fiji meist eher unterirdisch im GPU Bereich, auch im Vergleich zum Marktführer an dem man sich natürlich messen lassen muss ... das lag aber natürlich nicht nur an Hook alleine, denke ich 'mal.
 

Cool Master

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#12
Ja stimmt die APUs waren durchaus ok, sieht man ja auch an der XBOX und PS4. Ich bezog mich auf die letzen 5 Jahre natürlich auf Bulldozer im Desktop Markt. APUs sind am Ende vom Tag doch eher eine Nische.
 

Beyazid

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#13
@Cool Master:
Liegt halt am Marketing, welches es nicht auf die Reihe bekommt die Vorteile und die Nutzungsbereiche herauszuarbeiten. APUs können besonders gut im Verwaltungsbereich, in Schulen und günstigen Einsteigerrechnern verbaut werden. Genau dort ist auch viel Umsatz zu holen weil es große Abnahmemengen gibt (theoretisch) denn die Leistung reicht in diesem Segment meist aus.
Warum sollte man sich einen i3/5+dGPU verbauen und sich dann die übrigen Komponenten dementsprechend zusammensuchen, wenn eine APU wie die neuen Ryzen 2200/2400 genügend Leistung für diesen Bereich mitbringen, weniger Kühlleistung brauchen und weniger Strom verbrauchen? Die dGPU kann man bei den Ryzen ja dann immer noch verbauen wenn es denn wirklich nötig wird. Bis dahin kommt man ohne aus und bezahlt somit im Einstieg weniger.

Dies in eine gut verdauliche Präsentation verpacken und auch mal einzelne Testsysteme verschicken an verschiedene IT-Bereiche von Unternehmen, Schulverbände und Co damit auch sie ohne Kostenaufwand erwägen können umzusteigen.
Sowas ist ebenfalls Marketing und hat auch mehr Substanz als das was bei Vega stattgefunden hat. Das war dann doch äußerst Mau mit den wenigen Infos und paar Bildchen bis zum Markstart und auch das restliche drumherum. Ryzen war da besser aber ist auch tendenziell eher von der informierten Kundschaft beachtet und angenommen worden.
Da müsste AMD Gas geben solange Intel im Zugzwang ist und man selber einen guten Start erwischt hat. Ich hoffe in den nächsten Quartalen wird da mehr von kommen um es generell präsenter zu machen als in der Vergangenheit
 

Cool Master

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#14
APUs können besonders gut im Verwaltungsbereich, in Schulen und günstigen Einsteigerrechnern verbaut werden.
Warum? Benötigen die Bereiche mehr GPU Leistung? Was du da schreibst kann auch ein Celeron, Pentium, oder i3 machen mit iGPU. Genau das ist doch das Problem. Eine APU ergibt nur Sinn wenn man mehr mit der Grafikeinheit machen muss als es die iGPU von Intel hergibt.

Genau dort ist auch viel Umsatz zu holen weil es große Abnahmemengen gibt (theoretisch) denn die Leistung reicht in diesem Segment meist aus.
Du sagst es in der Theorie stimmt das ;) Aus der Praxis kann ich dir sagen gerade in Schulen ist nicht viel zu holen. Im Gegenteil da sind zum Teil uralt Rechner mit XP noch unterwegs weil einfach keine Kohle für Upgrades da ist.

Deswegen eine APU ist eine Nische wenn man mal etwas zocken will ist das eine super Lösung aber wenn es um normales arbeiten geht hat sie einfach kein Vorteil.
 
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#15
@Cool Master
Marketing ist, um es grob zu auszudrücken, aus Scheisse Gold machen zu können.
Die Bulldozer Modelle waren beispielsweise besser als ihr Ruf, nur passten sie ganz einfach nicht in das damalige Software Umfeld. Man erinnere sich nur an das Rumgeplärre das selbst ein Pentium schneller als der FX-8150 wäre, heute mischen die 8 Kerner Intels damalige 4 kernige i5 und i7 Liga auf weil die vorhandenen Kerne doch tatsächlich auch mal genutzt werden.
Oder bei Grafikkarten wo diverse Speicher Krüppel in den Himmel gelobt wurden weil er NOCH reichte, sie einen herben Absturz erlebten als er ausging und die ach so schlechten Modelle der Konkurrenz an ihnen vorbei zogen.

Ich behaupte mal das vor allem der Endkunden Markt kaum oberflächlicher sein könnte und in dem Umfeld ist Marketing alles.
 

BlueLightning

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#16
Ist das der Typ, der "poor Volta" verbrochen hat? Das kann ja was geben :freak:
 

Beyazid

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#18
Es gibt nämlich auch durchaus Nische die sowas kaufen würde. Schulen sind nicht rund um die Welt so klamm wie in Deutschland. Da gibt es mehr zu holen wenn man denn wollte. Das ist dann halt die Aufgabe im Marketing genau diese Leute abzuholen und aufzuzeigen, dass dieses Windows XP wirklich nicht mehr genutzt werden sollte besonders wenn man damit ins Internet geht. Für einige Fälle wie Retro PCs ist es noch ausreichend aber das ist ein anderes Fass.
Außerdem ist es doch geradezu perfekt, wenn man dann was anbieten kann, dass die nächsten Jahre wieder hält und zuverlässig funktioniert. Unternehmen muss man ebenfalls erstmal ihre Vorteile aufzeigen weil sie selbst oft nicht über die Eingangstür hinaus denken. AMD hat da halt gute Chancen wenn man die momentane Situation bzgl. der Sicherheit von CPUs bedenkt. Da kann man Intel relativ leicht ausbooten.
Die kleinen Celerons und Pentiums von vor 10 Jahren sind nicht mehr zu ertragen wenn man denn mal in der Schule Informatik hat oder Schulprojekte anstehen. Da würde ich so einen 2200G definitiv bevorzugen. Die Welt besteht wie gesagt nicht nur aus Deutschland. Die USA sind zum Beispiel aufrüstfreudiger und in Europa gibt es ebenfalls gute Beispiele.
Alles eine Frage des Wollens und nicht des Könnens :)
 
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#19
Und damit ist AMD während der letzten 5 Jahre wie gut gefahren?
Trotz besserem Produkt zu besserem Preis wurden sie nicht gekauft.
Welches Produkt soll das gewesen sein? Die letzten 5 Jahre hatten mehr Rebranding als jemals zuvor.

AMD hatte lediglich ein kurze Zeit, in der sie technisch aufschließen konnten. Das Problem waren die Altlasten von früher und eine regelrechte Servicewüste. Speziall beim Thema Service & Support ist AMD immer noch nicht auf einem guten Stand. Das merken sich die Kunden und die Produkte werden deshalb gemieden.

Falls die Produkte dann technisch ebenfalls nicht weltklasse sind, wird das halt nichts mit den Verkäufen. Einfach zu verstehen!

Im privaten aber leider auch im professionellen Umfeld hängt sehr viel von Marketing ab. Nur das eben die wenigsten Marketing Typen was drauf haben hat diese berufliche Richtung so zum Lacher gemacht.
Nein, im privaten Bereich hat Marketing mehr Einfluss als im professionellen Umfeld. Der Privatkunde ist Sprunghaft und es reicht oft schon ein bißchen 'bling-bling' und 'dicker Balken'. Geschäftskunden hingegen wollen Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit und Ausfallsicherhit - Bereiche, bei denen AMD seit Jahrzehnten krankt.

Das Problem beim AMD-Marketing lässt sich so erklären:
-anstatt sich realistisch auf die eigenen Stärken zu besinnen, geht man voll auf Angriffsmarketing / Guerilla-Marketing.
-gleichzeitig versprechen die Verantwortlichen, die eigenen Produkte seien die Besten aller Zeiten
-in Wirklichkeit kommen dann aber oft unausgereifte Produkte mit vielen Kompromissen heraus -> negativer Erinnerungseffekt
-untermauert wird das ganze Spiel dann noch von Unterschichtenmarketing wie 'Poor Volta', 'Der Fixer' und 'Overclockers Dream', was wiederum unprofessionell rüberkommt und nur sehr spezifische Nischen anspricht.

Wer auch immer für solche Marketingkampagne zuständig war, hat einen schlechten Job gemacht. Das Marketing war bei AMD in den letzten 10 Jahren eher fragwürdig. Die Frage ist, ob da ein Namenswechsel an der Spitze überhaupt einen Unterschied macht. Es muss sich zuerst die Firmenphilosophie ändern, sonst bleibt alles beim Alten.
 
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timboboy123

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#20
Welches Produkt soll das gewesen sein? Die letzten 5 Jahre hatten mehr Rebranding als jemals zuvor.
Was waren gute Produkte? Naja Fiji war ok, Hawaii und generell die R9 2xx Serie, Polaris, Vega, die AMD Raven Ridge APUs.

Auch wenn Bulldozer mist war, die Bulldozer-APUs waren zimindest im einsteigetbereich ganz brauchbar.

Die Konsolen Customs scheinen den Herstellern zu taugen, da war wohl doch einiges dabei.

Über den r9 3xx lässt sich streiten aber ich hatte ne 390x und die war gür mich gut genug und wäre dank 8GB VRam genau wie die r9 390 heute noch gut nutzbar. Von daher spricht auch nicht viel dagegen.

Das AMD Marketing war jetzt nie überragend aber naja vielleicht ändert sich das ja jetzt.

Alles in allem wurde aber bei Vega das genannt was die Karte kann. Warum die Leute so nen Hype aufgebaut haben, weiß ich bis heute nicht.
 
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