News Deutsche Telekom: Der Glasfaserausbau ist weiterhin zu teuer

Andy

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#1
Ein Glasfaseranschluss für jeden Haushalt ist nach Ansicht der Deutschen Telekom derzeit noch unrealistisch. Die Kosten für den Ausbau wären viel zu hoch. Daher setze der Konzern weiter auf die bestehenden Kupferkabel, erklärt Telekom-Deutschlandchef Niek Jan van Damme im Interview mit der Welt am Sonntag.

Zur News: Deutsche Telekom: Der Glasfaserausbau ist weiterhin zu teuer
 

diamdomi

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#4
"Der Testlauf erfolgte aber auf zwei 50 Meter langen, gebündelten Paaren eines hochwertigen Kabels. Bei einem Kabel mit Standardqualität und einer Entfernung von bis zu 70 Metern unterstützt XG-Fast immerhin noch symmetrische Dienste mit 1 Gbit/s."

Hochwertiges Kabel und maximal 70 Meter.
Also eigentlich nutzlos.

Aber der erste Schritt sollten die 50.000 für jeden sein, dafür reichen die Kabel noch
 

karod3

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#5
Ich will aber nicht, dass die mir LTE andrehen, nur um 50Mbit/s zu erreichen.
Die sollen endlich mal mehr als 11 Mbit/s per Kupferkabel zur Verfügung stellen.

Wir bekommen seit Monaten immer wieder nen tollen Flyér von der Telekom, wo mit rasantem Internet mit 50 Mbit/s geworben wird. Aber hier gibt es weder LTE noch VDSL. Also was soll der Flyer dann??
Laut dem Netzausbautool von der Telekom ist auch kein Ausbau auf VDSL50 geplant.
 
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#6
Sehr interessant. Bei meinen Eltern im Dorf wird TEILWEISE Glasfaser ausgebaut. Nur wird bzw. wurde hier dreimal hintereinander die Straße aufgerissen, weil erst Kanalsanierung, dann Baustelle und DANN Glasfaser. Sehr geil und koordiniert. Und im Nachhinein die CSUler davon überzeugen, dass es "gemeinsam" sinnvoller und billiger gewesen wäre? Lol, Neuland.

Dann wird natürlich der Rest, wo nicht gebaut wird, auch nicht per Glasfaser angeschlossen, auch wenn dann die halbe Straße Glasfaser bekommt und die andere Hälfte nicht.

Synergie? Lol.

Egal, aber so ist es echt kein Wunder, dass die sich übern Preis beschweren, wenn die nicht gemeinsam mal was verbuddeln, sondern schön separat.
 
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#7
@diamdomi: 70 m eben nicht über hochwertige Kabel sondern über Standardqualität. Was den Schluß nahelegt, dass bei uns im Haus (6 Parteien) nicht *extra* dafür neue Kabel gezogen werden müßten. Bei vorhandener Inhouse-Verkabelung (Catx oder Gf) oder wenn eh renoviert wird wird wohl niemand darauf bestehen das die alten Kabel drinbleiben und verwendet werden.

@karod3: VDSL bis zu 100 Mbit. Das geht über Vectoring.
 
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#9
80 Mrd. woher nimmt Telekom diese Zahl oder ist das die Telefonnummer vom Vorstand ;)

Meine Herren vom Gesangverein es ist unglaublich wie sehr sich die Telekom gegen einen Breitbandausbau wehrt! Stattdessen wird ein zweiklassen Internet vorangetrieben das es mir übel wird! Es ist einfach nur unverschämt was sich die Telekom erlauben darf und kann!
Es ist immer wieder erstaunlich wie Deutschland einer der führende Hightech Nationen, Internettechnisch und auch politisch in der Steinzeit befindet!
Schnelles Internet gehört ins Grundgesetz und muss garantiert werden nicht einhalten führt zu sehr hohen Strafzahlungen für die Anbieter!
 
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#10
Hoher kommt denn die Info, dass man sich auf eigene Kosten eine "private" Glasfaserleitung legen lassen kann?
Das habe ich bei golem.de auch schon gelesen, allerdings ebenfalls ohne konkrete Quelle.



Sehr interessant. Bei meinen Eltern im Dorf wird TEILWEISE Glasfaser ausgebaut.
Beim Vektoring-Ausbau wird natürlich nur teilweise Glasfaser gelegt. Die neu aufgestellten grauen Kästen (MFG=Multifunktionsgehäuse) werden mit Glasfaser angeschlossen. In den Gehäusen liegt dann aktive Technik (die im Übrigen richtig viel Strom ziehen soll...), die das Lichtsignal in ein elektrisches umwandelt und dann über das alte Kupferkabel leitet.

Ich arbeite selbst bei einer Firma, die genau das macht! Und ich kann dir versprechen, dass i. d. Regel genug Leerrohre mit in den Boden gelegt werden, so dass in Zukunft nur noch eingezogen/eingeblasen werden muss, wenn mehr Adern in Richtung Kunden sollen. ;)
 
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#11
"Der Testlauf erfolgte aber auf zwei 50 Meter langen, gebündelten Paaren eines hochwertigen Kabels. Bei einem Kabel mit Standardqualität und einer Entfernung von bis zu 70 Metern unterstützt XG-Fast immerhin noch symmetrische Dienste mit 1 Gbit/s."

Hochwertiges Kabel und maximal 70 Meter.
Also eigentlich nutzlos.

Aber der erste Schritt sollten die 50.000 für jeden sein, dafür reichen die Kabel noch
50m INHOUSE(!) Ist das denn so schwer? Kannst- der WILLST du es nicht verstehen ?

Die Telekom arbeitet doch an FTTB mit G.Fast (und stellenweise Vectoring). Niemand will den Ausbau IM HAUS Bezahlen, da liegt das Problem. Im Häuschen auf dem Land mag das überschaubar sein, aber in einem Mehrfamilienhaus sind das Kosten die NIEMAND tragen will. Die Kosten der Telekom sind realistisch angesetzt (Wände aufstemmen, Neue Endgeräte, etc pp)


@Untermir:
Solange es der Staat nicht selbst macht, ist das nunmal normal. Telekom = Unternehmen. BRD=Staat. Entweder es gibt eine Netzgesellschaft (öffentlich) die das über eine Abgabe/Steuern realisiert oder man muss damit Leben, wie es die PRIVATEN Unternehmen machen. Und wer jetzt wieder mit Telekom hat alles geschenkt bekommen kommt...Bildung ist nicht schädlich !
 
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#15
Wenn die Telekom bei uns mal mehr als 2Mbps aus der Leitung bringen würde...

Jedenfalls wären wir für FTTH vorbereitet. Es liegt ein Leerrohr im Hof am Übergabepunkt zur Straße.

Bis es soweit ist, nutze ich weiter das TV-Kabel als Trägermedium :D
 
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#16
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#18
Wieso? Bei Strom, Telephon, fliessend Wasser und Straßenanschluss geht es doch auch. Wenn wir früher Einödhöfe mit Stromkabeln versorgt haben, können wir da heutzutage auch Glasfaser hinlegen.

Bei Vectoring träumt die Telekom davon ihre Konkurrenten aus den Verteilerkästen zu verbannen, das ist alles. Das kommt dabei heraus wenn man ein öffentliches Leitungsnetz in private Hand gibt.
 
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#19
Was die in ihren Labors ausbrüten interessiert aber niemanden. 11 GBit/s unter Laborbedingungen sind wertlos. Die sollen lieber mal das Forschungsfeld für ihr lausiges GFast in den Glasfaserausbau investieren. Die Argumente dieses van Dumme sind typisch Aktienkonzern. Erst mal die vorhandenen Kupferkabel auslutschen bis es nicht mehr geht und wenn es so weit ist, nimmt man wieder Geld in die Hand für die Glasfaser. Der Kunde bezahlt den Mist ja.
 
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#20
Problem ist einfach dass man bei den 80 Mrd davon ausgeht dass man jede Straße neu aufreissen muss.
Wenn ich sehe wie viele Straßen aufgerissen oder modernisiert werden ohne das Glasfaser verlegt wird - vll sollten sie mal mehr in Koordination stecken statt in Forschung für Vectoring.
Bei einer Bekannten wurden knapp 300m Straße aufgerissen weil ihr Haus(1!!) bis jetzt kein Telefon und Internetanschluss hatte - anstatt das man gleich Glasfaser reinlegt wurde ein Kupferkabel reingelegt .....
 
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