Sammelthread Fußball-Stammtisch 2020/21 (1. Beitrag beachten)

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MoinKffee schrieb:
Klopp traf auf ein Dortmund im Aufbruch und Klopp traf auf Pool im Aufbruch.
Der hat halt ne Nase dafür. ;)

MoinKffee schrieb:
Nicht jeder Trainer bekommt die Chance van Dijk für 90 Mio., zu bekommen
Pep hat 460 Mio ausgegeben um ne stabile Defensive - vor allem ne sichere IV - hin zu bekommen. Und was Mou bei Chelsea und United versenkt hat, war auch recht ansehnlich.

Der Unterschied ist, dass Virgil jeden Cent von der Ablöse wert ist.

Mane und Salah gehen übrigens auch auf Klopps Deckel (Salah für lausige 42 Mio), ebenso Wijnaldum und Alisson.
Der Junge hat einfach nen Näschen.
 
MoinKffee schrieb:
Es gibt auch einfach zuviele Beispiele von Werdegängen, bei denen Trainer Erfolg und Titel gefeiert haben und es plötzlich bei einem bestimmten Verein gar nicht lief.
Ist das nicht gerade der bzw einer der Punkte? Bei Klopp lief es an allen 3 Stationen langfristig gut, bei Pep ebenso - viele andere waren nur phasenweise erfolgreich und dann später doch wieder durchschnittlich.


MoinKffee schrieb:
Klopp traf auf ein Dortmund im Aufbruch und Klopp traf auf Pool im Aufbruch. Nicht jeder Trainer bekommt die Chance van Dijk für 90 Mio., zu bekommen, Salah und Mané zu trainieren, welchen er selber in Dortmund abgelehnt hat.
Es holt aber auch nicht jeder Trainer so zielsicher einen Volltreffer nach dem anderen (bzw lässt holen) - ich greife da direkt wieder Mou auf, der hatte bei United zur selben Zeit die selben Mittel (Transferausgaben waren imho sogar etwas höher) aber der hat dann halt für 60mio einen Fred geholt usw.
 
oeMMes schrieb:
Pep hat 460 Mio ausgegeben um ne stabile Defensive - vor allem ne sichere IV - hin zu bekommen. Und was Mou bei Chelsea und United versenkt hat, war auch recht ansehnlich.
Magellan schrieb:
- ich greife da direkt wieder Mou auf
Wieviel Einfluss haben die Trainer/Trainermanager denn letztenendes unterm Strich auf die Transfers?
Ich hab mal Mou in einer Sky Runde sitzen sehen, der daraufhin wies, dass Rachford und Martial als ST vom Establishment gesehen wurden, daher musste Lukaku gehen.
Wenn Trent, Robertson, Mané, Salah, van Dijk, Wijnaldum, Alisson, Fabinho alle auf Klopps Konto gehen, dann wäre er nebenbei auch der beste Manager der Welt. Würde mich tatsächlich mal interessieren wie viel Anteil er an diesen Transfers hat oder ob er nur abschließend abgenickt hat.

Magellan schrieb:
Pep mit seinen Stationen bei Barca, Bayern und City :-)
Ich wills ja nicht kleinreden aber man muss den anderen auch gerecht werden.
Aber Pep ist eigentlich das beste Beispiel wie es auf Glück ankommt, denn dafür muss man sich nur mit der Geschichte seiner Anstellung bei Barca befassen.
 
nik_ schrieb:
p.s. mein VfL (der einzige wahre und echte aus Bochum) kann so langsam mit der 1. Ligaplanung anfangen. Der Umbruch hatte zwar ein wenige gedauert, aber es hat sich, finde ich, gelohnt

Das erste Mal, dass ich dich hier als Bochumer lese? Hätte ich nie mit gerechnet, dass ihr diese Saison um den Aufstieg mitspielt. Mir war so letzte Saison nach Abstiegskampf. Bochum auswärts in der nächsten Saison wäre auch reizvoll gewesen. Sonderzug seit Wochen ausverkauft, 5000 Hansa-Fans im Ruhrstadion, eine Hommage an das legendäre Klassenerhaltsspiel 1999 in Bochum. Aber im Falle eines Aufstieges bekommen wir nun Gelsenkirchen als Ersatz. :)
 
MoinKffee schrieb:
mit der Geschichte seiner Anstellung bei Barca befassen.
War aber nicht nur Glück für ihn, sondern ganz besonders auch für Barca. War ihre beste Zeit so ziemlich.

MoinKffee schrieb:
Wieviel Einfluss haben die Trainer/Trainermanager denn letztenendes unterm Strich auf die Transfers?

In der PL jedenfalls deutlich mehr als in anderen Ligen und speziell in der Buli.

MoinKffee schrieb:
Würde mich tatsächlich mal interessieren wie viel Anteil er an diesen Transfers hat oder ob er nur abschließend abgenickt hat.
Das ist primär ja erst mal ne Teamsache. Klopp/Pep sagt, was für eine Position er besetzen will und schickt seine Scouts los. Dann werden die gefundenen Schätzchen im Team diskutiert, mit den Inhabern abgesprochen und dann fällt Klopp/Pep die finale Entscheidung.
 
Bin glaube ich auch ein rar gesätes Gut. Hier in der Umgebung gibt es sehr wenige Fans.
Nach dem Abstieg und einem ersteren Umbruch waren wir schon kurz davor 15-16 und 17-18 und knapp gescheitert an den top3. Hatten immer einen Durchhänger. Dann gab es wieder den jetzigen Umbruch und jetzt läuft es besser. Zumal zu der Zeit damals auch immer Aufstieg als Ziel ausgegeben worden war, was aber Unrealistisch war und dann immer Differenzen zwischen Trainer und Management.

Haben schon einige Trainer verschlissen.
 
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MoinKffee schrieb:
Wieviel Einfluss haben die Trainer/Trainermanager denn letztenendes unterm Strich auf die Transfers?

Ich gehe mal davon aus dass die meisten Trainer da eingebunden werden, mal mehr mal weniger, aber Klopp hat ganz sicher ein Wörtchen mitgeredet.


MoinKffee schrieb:
Pep mit seinen Stationen bei Barca, Bayern und City :-)
Ja.

Das Barca das weder vor, noch nach Pep ähnlich gut oder erfolgreich war. Und der Kader war mit MSN besser als zu Peps Zeit.
Bayern bei dem auf Pep Ancelotti und Kovac folgten.
City das die Meisterschaften 12 und 14 mit max 2 Punkten Vorsprung geholt hat und in der CL höchstens belächelt wurde und nun massig PL Rekorde hält, die dritte Meisterschaft in 4 Jahren extrem souverän einfährt und CL Topfavourit ist.

Dieses Niveau und diese Konstanz muss man auch bei Top-Clubs erstmal liefern.
 
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getexact schrieb:
Das sind einfach für mich herausragende Gestalten, wo ein Hütter mit Verlaub einfach nicht vergleichbar ist.
So ein Quatsch! Gib Hütter oder Streich oder Nagelsmann oder......, das Personal von Pool oder City und sie hauen auch fast den ganzen Rest der Welt weg. Diese Beweihräucherung ist ja nicht mehr auszuhalten!
Klopp und Pep haben die Chancen, die sich ihnen geboten haben optimal genutzt weil sie richtig gute Trainer sind. Andere bekommen dieses Chancen eben nicht und manchmal hilft Kollege Zufall nach, wie beim aktuellen Bayern-Trainer, dem du vor diesem Zufall garantiert jegliche Qualifikation zum Vergleich mit der Heroe Klopp abgesprochen hättest, weil er ja nur der doofe Assi vom Jogi war. Aber selbst Leute, die ihre Fähigkeiten über Jahre beweisen, sind dir nicht eines Vergleichs wert.

Und auch unter Klopp, ist der BVB schon Mal der Abstiegszone gefährlich nahe gekommen, wenn ich das recht erinnere, und hat hat es da keinerlei Unkenrufe in Dortmund gegeben!
Hans Meyer hat Mal gesagt, Im Fußball baut man dir schnell ein Denkmal, aber genauso schnell pinkelt man es an. Heißt andererseits, Glück dem, der so rechtzeitig geht, dass er nicht angepinkelt wird. Beweise = 1. Jogi Löw und 2. Jürgen Klopp.

Hütter hat bei seinen bisherigen 3 Stationen alle 3 Stationen besser gemacht, Spieler, Team und Verein. Mehr gibt es nicht festzustellen, alles andere ist spekulativ und ob Klopp mit dem aktuellen Kader von Frankfurt oder Freiburg mehr erreichen würde genau so.

Manchmal hat man das Gefühl, wenn man was vermeintlich negatives zu Pep oder Klopp sagt, man beginge ein Sakrileg aus Sicht der Anhänger des jeweiligen Clubs.
 
nik_ schrieb:
Bin glaube ich auch ein rar gesätes Gut. Hier in der Umgebung gibt es sehr wenige Fans.

Wie sieht es mit der Fanbasis derzeit aus? Oder wohnst du als Bochumer im Exil? :D

Bochum und Duisburg waren für mich immer so Vereine, die nur 10.000 bis 15.000 Zuschauer hatten (bei uns leider ähnlich) und sie eigentliche theoretisch mehr Fanbasen haben könnten bei der Größe der Städte. Aber es rennt halb Bochum zu Ballspielverein oder Gelsenkirchen, genauso rennt halb Duisburg dorthin. DEie Konkurrenz tut euch und Duisburg also nicht gut.

Bei uns wildern HH, BVB und Bayern hart rum. Und überwiegend sind es keine Exilanten.

nik_ schrieb:
Nach dem Abstieg und einem ersteren Umbruch waren wir schon kurz davor 15-16 und 17-18 und knapp gescheitert an den top3. Hatten immer einen Durchhänger. Dann gab es wieder den jetzigen Umbruch und jetzt läuft es besser. Zumal zu der Zeit damals auch immer Aufstieg als Ziel ausgegeben worden war, was aber Unrealistisch war und dann immer Differenzen zwischen Trainer und Management.

Ich sehe Parallelen zu uns. Nach dem 2. Abstieg in Liga 3 ging es auch nur um den Klassenerhalt mit den ganzen Graupen im Kader und auf der Trainerbank. Peter Vollmann ist grandios in seiner 2. Amtszeit gescheitert. Dann gab es einen Marc Fascher (gerne als Schnacker bezeichnet), wo nach guter Phase in der Hinrunde es nur noch bergab ging. Man hatte den Andreas Bergmann, auch mit guter Phase, aber man ist abgrundtief beschämend und lächerlich im Landespokal gescheitert, zumal Bergmann damit glänzte, zu spät beim Training zu sein oder ist vor Ende wieder abgehauen. Er ist immer aus Hamburg gekommen. Mit Karsten Baumann ist man nach seiner Anstellung aus den Tabellenkeller gekommen, hat sich Vorsprung rausgearbeitet, um mit Niederlagen am Ende der Saison fast noch in die 4. Liga abzusteigen. Mit Christian Brand hatte man die nächste Graupe, Hansa noch immer kein Team des oberen Mittelfeldes, und man hat ihn sogar ohne Not den Vertrag verlängert.

Mit Pavel Dotchev ging es bergauf ab 2017. Der hat bessete Leute bekommen und in der ersten Saison direkt Platz 6 geholt. Man hatte aber nachwievor die Schwächephasen über mehrere Wochen hinweg, weshalb Hansa nur oberes Mittelmaß war. Aber selbst das war schon Gold gegenüber den Mist der Jahre davor. Nächste Saison hat dann der Verein im großen Stil die Kampagne "Gemeinsam nach oben!" gestartet und ist damit auf die Fr*sse geflogen. (Ich habe damals leider auch auf Computerbase diese Aufmachung benutzt, wie jetzt, wo sie mehr berechtigt ist.) Die Hinrunde lief dann holprig und Pavel stand im Winter zur Diskussion. Man wollte ihn dennoch halten, aber ein Stück weit hat Pavel den Rauswurf mit provoziert, da er sich nicht an Abmachungen mit dem Vorstand hielt. Dann wollte man Ismael Atalan installieren und war sich fast einig. Dieser war in Lotte gut, in Bochum gescheitert. Aber dann kam Härtel dazwischen, der in Magdeburg aufgrund des für 2. Liga zu schlechten Billig-Kaders gescheitert ist. Es setzte dann direkt zum Antritt 2 Niederlagen, danach hat man aber die Kurvel bekommen, oberes Mittelmaß und nochmal Platz 6. Danach die Saison wieder oberes Mittelmaß und Platz 6. Die Schwächephasen haben uns auch da immer das Genick gebrochen, aber man war dann trotzdem ganz nah dran. Aber hinten raus dann wieder verschenkt, da man gegen Duisburg und FCK nur Unentschieden geholt hat. Duisburg war in der Phase richtig schlecht. Und in Würzburg und in Chemnitz gab es dann auch noch auf den Sack. Man hat sogar DFB-Pokal-Quali verschenkt, da hätte Platz gereicht, weil Bayern 2 Meister wurde.

Diese Saison ist vielleicht alles anders. Die Hinrunde war auch oberes Mittelmaß, zwischenzeitlich aber sogar mal erster in der verzerrten Tabelle gewesen, aber auch Unkonstanz und eine Serie von 3 Niederlagen. In der Rückrunde wird die Liga bisher von Hansa geröstet, wenn auch mit viel Glück. Hoffentlich auch die restlichen Spiele. Man dreht mittlerweile Rückstände und macht sogar Tore aus Ecken oder Freistößen, was man von Hansa nicht kannte in Vergangenheit. Man hat das Glück, dass man in der NSPZ dann noch das Siegtor macht oder in der NSPZ 11m abwehrt. Zeitweise waren die Kicks auch Grottenkicks. Vielleicht war das ja unsere übliche Schwächephase mit trotzdem gewonnenen Grottenkicks. :D Nun mal sehen, ob Hansa bis zum Schluss durchzieht. Der Aufstieg muss das Ziel sein! An Ostern gegen Dresden, danach gegen das wiedererstarkte Magdeburg. Ebenso müssen wir gegen Wehen und Ingolstadt ran, aber auch Zwickau, die eine sehr gute Rückrunde spielen. Hinten raus stehen auch noch Unterhaching und Lübeck als vermeintlich leichte Spiele. Aber leicht werden sie auch nicht, da es für die womöglich noch um den Klassenerhalt geht. Unterschätzen darf man also keinen von den Gegnern. Hansa wird aber mit Sicherheit auch noch Punkte abgeben. Da ist zu hoffen, dass dies auch bei Ingolstadt so sein wird und die nicht das Glück mit zweifeldhaften Entscheidungen haben wie undeutiges Tor und rote Karte für den Gegner am Anfang des Spiels.


Macht es nochmal!
 
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Bin Bochum Fan im Exil. Vor Ort weiß ich nicht. Als es gut lief und die Fans noch mit der Führung mitgingen war es von den Zahlen her gut besucht, je nach Gegner halt, aber viele sind auch nicht mehr gegangen als das ganze Hickhack war, selbst die Ostkurve war dann ein wenig leerer, aber da sind die meisten Fans noch gewesen, wenn was los war.

Naja, wenn Schalke kam, gab es daheim Auswärtsspiele das sagt alles oder.
Aber wir haben Schalke 2007 die Meisterschaft vereitelt 😅
 
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Von uns gibt es recht viele Fans im Exil, wobei hier in Kreis Aachen auch nicht so viele sind. Bei mir im Ort gibt es noch einen. Einen gibt es im Kreis Aachen, der noch paar wenige Mitfans hat und dann gibt es im Kreis Düren noch 2, mit denen ich öfters mitgefahren bin.

Bochumer wohl eher nicht im Exil.

Und ist doch normal, dass eure Nachbarn euch zahlreich besuchen bei 30 bis 60 Minuten Anreise. Selbst Duisburg, die auswärts für gewöhnlich zahlenmäßig eher schwach sind, haben euch mit 3500 (?) Leuten besucht. Schalke dann wohl mit 6000 hinter dem Tor und weitere 6000 im Heimbereich oder so.
 
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Schalke war 2007 mit 10k bis 15k da. Gibt da nur Schätzungen 😅
 
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Nächste Saison kommen dann 10.000 plus X von Dortmund zu euch.

2011 in der zweiten Liga habe ich das Ruhrstadion auch noch mitgenommen. Steher war voll und daneben der Sitzer auch. Zusammen fassen E1 und E2 die 2000 Leute? Da wollte ein Bekannter vom Bekannten angeblich Karten bekommen. Ende vom Lied, ich konnte dann an der Tageskasse dann für teures Geld einen Sitzer kaufen und Hansa hatte noch die Auflage, Karten personalisiert zu bekommen. Steher waren natürlich alle weg. Und das Spiel haben wir auch noch verloren und später ging es zusammen mit dem Aachener TSV zurück in Liga 3.

Edit:

Testspiel ging für Nebulein auch in die Hose, B-Truppe gegen B-Truppe.
https://www.liga3-online.de/03-fck-...F6mtfvKF7-cUd6YVfapDge7UM1JySeYfz4KF8A5Ad9Ro4

Edit:

Letzte Saison haben 64 Punkte für den direkten Aufstieg gereicht und 63 für die Reli. Hansa hatte 59. Diese Saison werden Hansa und Dresden wohl 70 bis 75 Punkte brauchen, jenachdem, wie es bei den Ingos weiterläuft. Da reichen dann uns 4 Siege, 1 Unentschieden und 4 Niederlagen, für 75 Punkte sind es 6 Siege und 3 Niederlagen, wobei in beiden Fällen das Ingolstadt-Spiel am besten zu den Siegen gehört. Die Liga ist weniger ausgeglichen. Entweder die Tabellenspitze ist stärker geworden oder alles ab 4 schwächer. Ersterer Fall könnte vielleicht Wettbewerbsfähigkeit in Liga 2 begünstigen. 2018 war es wieder unausgewogen, Magdeburg hatte 85 (!!!) und Paderborn 83 (!!!) Punkte und für die Reli waren 69 nötig.

Edit:

Für Reli könnten so 60 bis 65 Punkte in dieser Saison reichen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Tharamur schrieb:
Du musst @s.0.s nicht in der 3. Person ansprechen und wir gingen eher von 6 Punkten aus. :p Das mit Silas ist natürlich bitter. Ich hoffe für ihn, dass er wieder auf die Beine kommt und nichts zurück bleibt.

Natürlich ging ich von einem Bayernsieg aus aber nach dem Spielverlauf sry, gegen eine Mannschaft die unter der Woche noch gespielt hat und 80 Minuten ein Mann weniger nichts aber auch garnichts geschi55en bekommen...mMn kann man noch froh sein mit der EL nix zu tun zu haben sonst geht es nächste Saison direkt wieder runter.

Und Wamangituka kommt vielleicht nie wieder so zurück, mal sehen. Er wird dafür aber auf jeden Fall noch ein Jahr bleiben.
 
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@mo schrieb:
So ein Quatsch! Gib Hütter oder Streich oder Nagelsmann oder......, das Personal von Pool oder City und sie hauen auch fast den ganzen Rest der Welt weg.

@mo schrieb:
Hütter hat bei seinen bisherigen 3 Stationen alle 3 Stationen besser gemacht, Spieler, Team und Verein. Mehr gibt es nicht festzustellen, alles andere ist spekulativ und ob Klopp mit dem aktuellen Kader von Frankfurt oder Freiburg mehr erreichen würde genau so.

Höchst spekulativ ist hier vor allem deine These dass Hütter oder Streich in entsprechender Situation das selbe geleistet hätten wie Pep oder Klopp. Bewiesen ist einzig und allein dass Steich und Hütter gute Trainer sind, wobei Streich das auch erstmal unter anderen Bedingungen bestätigen müsste - Pep und Klopp hingegen haben (mehrfach) bewiesen dass sie einzigartiges leisten können, viele andere gute Trainer hatten auch entsprechende Möglichkeiten aber nichts derartiges geschafft.

Klopp hat den BVB auf Platz 13 übernommen und zu zwei dominanten Meisterschaften sowie ins CL Finale geführt, dabei nebenbei den modernen Fußball in der BL neu definiert, und das zum großen Teil mit Spielern die wo anders oder später nicht annähernd solche Leistungen gebracht haben.
Genauso hat Pep bei Barca den Fußball revolutioniert und absolut historisches geleistet und mit City eine Dominanz in der PL demonstriert von der man eigentlich dachte die wäre in der PL nicht möglich.

Von "den Club besser gemacht" ist das weit, weit entfernt.

Wenn Hütter mit Frankfurt die Meisterschaft holt und im CL Finale steht oder bei seiner nächsten Station den Fußball revolutioniert dann kann man so langsam darüber nachdenken ihn auf die selbe Stufe zu stellen, bis dahin ist er ein guter Trainer der aber nicht ansatzweise das bewiesen hat was Klopp und Pep unter Beweis gestellt haben.
 
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@mo schrieb:
Andere bekommen dieses Chancen eben nicht und manchmal hilft Kollege Zufall nach, wie beim aktuellen Bayern-Trainer, dem du vor diesem Zufall garantiert jegliche Qualifikation zum Vergleich mit der Heroe Klopp abgesprochen hättest
Historisch gesehen ist Flick eine Ausnahme ja. Aber auch Klopp kam ja aus dem Nichts. Wesenttlich jünger aber als Flick jetzt. Der sehr spät eine Trainerkarierre startete. Daher hatte den auch niemand auf dem Radar und natürlich leistet Flick tolle Arbeit beim FCB. Er wird in die Geschichtsbücher mit seinen Rekorden eingehen.

Ich vergleiche ihn aber (noch) nicht mit so Trainergestalten wie Klopp oder Pep. Da fehlt für mich etwas, was ihn auf diese Stufe stellen würde. Flick ist grad 1 Jahr lang Cheftrainer.
@mo schrieb:
Und auch unter Klopp, ist der BVB schon Mal der Abstiegszone gefährlich nahe gekommen, wenn ich das recht erinnere, und hat hat es da keinerlei Unkenrufe in Dortmund gegeben!
das stimmt, das war eine schlimme Phase und natürlich stand man da hinter Klopp. Und ja auch ein Toptrainer hat seine Downs. Wie auch Pep sie bei City hatte.
@mo schrieb:
Manchmal hat man das Gefühl, wenn man was vermeintlich negatives zu Pep oder Klopp sagt, man beginge ein Sakrileg aus Sicht der Anhänger des jeweiligen Clubs.
Finde ich nicht. Wer die Karriere und Laufbahn eines Hütters oder sonst wen mit der von Klopp oder Guardiola vergleicht, der hat anscheinend eine verklärte Sicht auf die Geschichte des Fußballs oder vergisst sehr schnell.

Als Klopp beim BVB gelandet ist, war Dortmund ein Trümmerhaufen. Da ist Frankfurt, als Hütter angekommen ist dagegen 100 mal besser aufgestellt gewesen.

Aber ansonsten kann ich @Magellan nur 100% zustimmen.
 
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Magellan schrieb:
Wenn Hütter mit Frankfurt die Meisterschaft holt und im CL Finale steht oder bei seiner nächsten Station den Fußball revolutioniert dann kann man so langsam darüber nachdenken ihn auf die selbe Stufe zu stellen, bis dahin ist er ein guter Trainer der aber nicht ansatzweise das bewiesen hat was Klopp und Pep unter Beweis gestellt haben.
Ich bewege mich irgendwo zwischen den Linien. 😅
Man muss aufpassen, dass man Titel nicht zu hoch bewertet. Stichwort Meister Armin Veh, Stichwort, Vizemeister, Pokalsieger Dieter Hecking. Hecking ist ein solider Trainer, Schwächen in der fußballerischen Ausrichtung aber klasse in Puncto Mannschaftsführung aber die Titel bzw. Erfolge hat bei allem Respekt eher de Bruyne geholt. Wenn du erstmal en Lauf hast, dann geht vieles ohne viel zu tun.

Man muss auch aufpassen, dass man Ikonen wie Klopp und Pep nicht auch noch die Erfolge der Greenkeeper zuschreibt. Es ist völlig normal, dass man geschassten Trainern irgendwann alles Negativ auslegt und das man die Gefeierten zu Göttern sterilisiert.

oeMMes schrieb:
War aber nicht nur Glück für ihn, sondern ganz besonders auch für Barca. War ihre beste Zeit so ziemlich.
Pep hatte nicht nur Erfolg mit Barca, sie schwebten fußballerisch über den Dingen. Ich habe sehr viele Spiele damals von Barca gesehen. Mir ging´s eher darum, dass Pep Glück hatte überhaupt Barca Trainer zu werden, da bis zuletzt Mourinho ganz weit vorne stand. Ich glaub damals hat Cruyff persönlich sich für Pep stark gemacht. Diejenigen die damals zu Pep standen, leiden wahrscheinlich am meisten unter dem was Barca aktuell darstellt und spielt.

Was wäre, wenn sie sich für Mou entschieden hätte? Wäre Pep heute dort wo er ist? Er hatte immer das Spielerpotential seinen Fußball zu spielen. Aber klappt es auch mit Spielern denen nicht der Ball am Fuß klebt? Viel Spekulation aber ich bleib dabei, dass Dinge wie Glück eine entscheidende Rolle spielen. Ich glaube wenn man Pep oder Klopp danach fragt, dann würden sie das nicht nur aus Demut bejahen.
 
Zuletzt bearbeitet:
MoinKffee schrieb:
Man muss aufpassen, dass man Titel nicht zu hoch bewertet.
Ich hoffe eigentlich dass das von mir auch nicht so rüberkam. Mir geht es ja ausdrücklich darum dass beide den Fußball selbst revolutioniert haben, es gibt vermutlich kaum einen aktuellen Trainer der den Stil von Pep und Klopp nicht studiert hat. Über die beiden wird man vermutlich noch lange nach ihrer Karriere sprechen wenn es um die Entwicklung des Fußballs geht - genauso wie über Cruyff. Und dann ist es eben auch ein Unterschied ob man mal einen Titel holt oder mit unterschiedlichen Clubs über eine Dekade hinweg alles mögliche gewinnt.

MoinKffee schrieb:
Mir ging´s eher darum, dass Pep Glück hatte überhaupt Barca Trainer zu werden, da bis zuletzt Mourinho ganz weit vorne stand. Ich glaub damals hat Cruyff persönlich sich für Pep stark gemacht.
Das Thema haben wir aber überall, praktisch jeder im Profifußball hatte irgendwo Glück zur rechten Zeit die richtigen Gelegenheiten bekommen zu haben - der Punkt ist halt was man dann aus diesen macht.
Und dass Pep z.B. von Cruyff unterstützt wurde ist ja auch kein Zufall, das hat er sich selbst erarbeitet.
 
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