oeMMes schrieb:
Ich habe nicht umsonst vor nem halben Jahr zu dem Thema mal so richtig meine Fresse gehalten.
Für mich war vieles nachvollziehbar in der ganzen Thematik aber genauso viel hat auch gestunken.
Für mich steht über allen, dass der Abschied richtig war. Da gibts es meinerseits keinen Zweifel. Ich hab das hier thematisiert, da ist einfach extrem viel in die Kloschüssel gegangen. Dass es einen Eberl innerlich auffrisst und er aus dieser Abwärtsspirale nach einen Marathon an Arbeitsjahren voller Überstunden raus muss, kann ich nachvollziehen. Es bringt auch nix, wenn er sich ohne Motivation aus falschen Stolz an den Job klammert. Das kann sogar noch gefährlicher sein.
Man muss ihm auch zu gute halten, dass er selber nie von Burnout, starker Depression etc. gesprochen hat. Er hat aber und das ist-obwohl es Intepretationssache ist- spätestens auf der Abschieds-PK es genauso aussehen lassen. Jeder hatte Mitleid, ist von einer Erkrankung ausgegangen und hat ihn in Schutz genommen. Das hätte er aufklären können und diffenrenzieren können. Ob auf der PK oder danach.
Neben dieser Hauptthematik -dieser starken temporären Erschöpfung-, gab es sicherlich einen Gulascheintopf an ganz vielen kleinen Nebenthemen die sicherlicher auch eine Rolle gespielt haben.
-Im Nachhinein wirkt vieles komisch, z. B., wenn man bedenkt, dass er eine Stelle bei RB ausfüllen würde, welche er bei Gladbach abgelehnt hat. Man wollte ja mit Rouven Schröder einen zweiten Mann fürs grobe Management aufbauen und ihn eine Stufe über hin stellen. Er hat abgelehnt.
-Diese ganze Thematik um seine neue Ische, die er sich in Gladbach angelacht hat.
-Dass er unser Vereinsgelände seitdem meidet, wie sonst nur das Fitnessstudio. Genauso wie Anfragen von bekannten Kontakten aus der gladbacher Bubble.
-Seine Aussage gegen den Fußball, zu dem er nach relativ kurzer Zeit zurück kehrt und zu einem Projekt, welches meiner Ansicht nach auf Dauer sehr toxisch für den Sport ist
-usw.