Fußballstammtisch 2016 Teil I (1. Beitrag beachten)

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getexact
Wie gesagt, lies besser, versuche besser zu verstehen was andere Menschen sagen wollen.
Polemik ist nicht nur, wie jemand etwas sagt, sondern wie wir etwas verstehen wollen.
An schlechten Tagen verstehen wir alles als Verriss.
An guten Tagen können wir erkennen, das Menschen unterschiedliche Kritikpunkte und Verständnisse haben.

Ich habe meine Gedanken dazu bereits erklärt.
Für mich muss nur noch geklärt werden, ob man an seiner Eitelkeit festhalten will oder nicht.
Ich würde ihm freigeben für ManU, als Wertschätzung der gezeigten Leistung und mit dem Wissen, dass nur ein glücklicher Spieler ein guter Spieler ist.

Davor hat man in den Verhandlungen versäumt Zugeständnisse zu machen, wieder aus Eitelkeit und dem Hängen in der Vergangenheit.
Nur die können wir nicht mehr ändern, sondern nur die Zukunft und da hilft keine Sturheit, sondern nur Flexibilität.

Es ist schwierig, sich die Zukunft nicht von den Ängsten, geschürt durch Fehler aus der Vergangenheit diktieren zu lassen aber es kann sich lohnen.

Für mich sind viele Identifikationsfiguren weg oder wollen gehen, das neue Team muss sich logischerweise erst noch beweisen.

Als Beispiel, ich wüsste jetzt nicht, welchen Spieler ich mir auf das Trikot machen sollte (Spieler die ich schon habe nehm ich nicht), weil mir die Identifikation schwer fällt.

Daher wünsch ich mir von Aki jetzt vor allem auch rationale Lösungen, die zeigen, dass man über seinem eigenen Ego steht.
 
Laut kicker muss Micki bleiben!

http://www.kicker.de/news/fussball/...ss-bleiben---berater-redet-von-wortbruch.html

Ob er der Typ ist der dann mit aufgebrachten Fans, dem Medienrummel und nem Trainer wie Team, die bereits wissen dass Micki nach der Saison weg ist, umgehen kann bezweifle ich etwas.

Die angeblichen 24mio von United sind allerdings schon ziemlich wenig.

Kann nur nicht ganz nachvollziehen dass man da nicht irgend ne Einigung mit ner AK die dann beiden hilft - sagen wir mal zb 35mio oder so - findet.
Deutet dann am ehesten darauf hin dass Micki unbedingt jetzt schon weg will, die Angebote für ihn aber nicht ausreichend sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Nod

Die Frage aber ist warum United die spielen nächstes Jahr nicht mal EL da merkt man das miki einfach nur Geld geil ist und die sportliche Perspektive total Wurst ist.

Schade eigentlich da wäre doch China die bessere und lukrativere Anlaufstelle
 
Man muss doch Barcleys Premier League jetzt spielen, sonst is man doch ein Opfer. Denke mal so verkaufen es die Berater...

International gesehen ist ManU doch schon paar Jahre quasi abgemeldet und ob die bei der starken Konkurrenz übernächste Saison international spielen, bleibt auch abzuwarten. Genau deswegen sehe ich den Wechsel nicht wirklich als sinnvoll an, außer man hat ihm ne Menge Geld geboten. Was wohl auch das haupte Argument wieder einmal sein wird.

Aber gerade dann frage ich mich bei so einem labilen Spieler schon, ob er nicht lieber ziehen sollte. Lewandowski z.b. war Vollprofi das war klar das er auch seine Leistung beim BvB weiter zeigen wird, aber hier darf man das eben schon in Frage stellen, besser dann 24 Millionen mitgenommen, als gar nichts. Wobei ich 24 auch bei einem Spieler mit seiner Qualität ein wenig niedrig finde. 30-35 dürften es da schon sein.
 
@Hannlore: darf ich fragen wie alt du bist? würde mich gerne interessieren, ich will dich besser einordnen können. soll also keine Ironie oder Sarkasmus sein.

Ich finde nämlich du redest ganz schön oft über Ängste und Vergangenheit und Fehler und sieht Unheil kommen. Das kommt immer und immer wieder von dir. Ich glaube du daher schon etwas älter, und wahrscheinlich sehr konservativ erzogen. das würde zumindest einiges erklären, dann kann ich besser damit umgehen und dich besser verstehen wenn du wieder was vom Stapel lässt.

Aber seis drum. ich würde ihn wohl auch lieber abgeben als behalten, aber ich denke die Verantwortlichen kennen die Spieler persönlich und haben genug Erfahrung das einschätzen zu können.

Glaube da geht es also eher weniger um Eitelkeiten. Die hätte man bei Hummels zeigen können, aber doch nicht bei einem Miki...

Es sei denn man glaubt nicht, dass man guten Ersatz für ihn findet. kann auch sein. Wie dem auch sei: Miki ist und bleibt ne Wundertüte und ich würde ihm raten die Situation in Dortmund schnell anzunehmen und froh sein, dass er nächstes Jahre CL spielen kann.
 
getexact
Ich bin jung, nicht zu jung aber auch nicht alt. Zwischen 25 und 35(es ist nicht die goldene Mitte) und ich wurde alles andere als konservativ erzogen.
Da muss ich dich leider enttäuschen, deine Wahrnehmung trügt dich vollends.

Das muss reichen und ich finde meine Ideen sehr progressiv.
Eine Mischung aus Perspektive und Gestandenen, mit Mut zu Talenten aber auch Mut zu gestanden spielern.
Mit aggressiven Transferverhandlungen aber auch Offenheit für Transfers, falls es nicht klappt.

Ich möchte ja Flexibilität bei den Transfers, nicht nur eine Schiene und natürlich bewirken meine "Beschwerden", wenn du sie so nennen willst nichts aber genau so wenig "Beweihräuchern".

Wenn ich eine Handlung nicht nachvollziehen kann, dann sage ich das.
So wurde ich erzogen.
 
Also mir geht es langsam auf die Nerven, was die "guten" Spieler, die in Dortmund spielen, mit dem Verein machen!

Ich als Bayern Fan, finde das Verhalten eine absolute Frechheit von "dem ich habe noch nie ein Spiel entschieden und dadurch einen Titel Dortmund bescherrt" kurz Micki!

Ich würde auf den Vertrag pochen, diese Saison schon einen Nachfolger holen und den Micki desöfteren auf der Bank schmorren lassen....

Für die Zukunft sollten die bVB Verantwortlichen nicht immer den Vertrag verlängern, wenn der Spiele nur noch ein Jahr Restvertrag hat....
Bei Micki war es schwer, weil er eben bis letzte Saison ein Flop war.....
 
@Ribery88: Ich denke es ist so, dass Watzke und Zorc auch schon letztes Jahr die Verträge frühzeitig verlängern wollten. Gerade mit Hummels auch...aber was hört man dann von den Topspielern: "Also damit beschäftige ich mich noch nicht, ich habe noch so lange Vertrag, ich fühle mich wohl und aktuell zählt nur der BVB für mich".

Dann lässt man den Verein zappeln und ein Jahr vor Vertragsende wird gepokert...und zwar hoch. Manchmal kann der BVB jemanden zum bleiben überzeugen, meistens gelingt das nicht, gerade weil unsere besten eben meist auch interessant für die big Player sind...und da können wir dann nicht mithalten.

Wir sind also Opfer unserer eigenen guten Leistung, nämlich aus wenig, viel zu machen. Wir unterhalten quasi einen Verein, der mit den Mitteln meist mehr raus holt, als er könnte, was sehr gut ist, aber dann produziert man auch Stars, die unter Marktwert verdienen. und dann bekommt der BVB Probleme, weil er diese Stars, die dann woanders mehr geboten bekommen halten will.

Das kann man meist nicht. Ist ein Dilemma. Aber man kann da als Verein nur weiter versuchen andere Wege zu gehen. Und nicht mit den dicken Scheinen wedeln, das bringt auf Dauer leider nichts. Weil Dortmund niemals den Stellenwert wie Bayern und Co haben wird.
 
Ich sags nicht zum ersten Mal aber wenn man in der Regelmäßigkeit wie der BVB in der Situation auslaufender Verträge steht dann muss man von vornherein etwas anders machen.
Da gibts international gesehen einige Vereine mit gleichen oder geringeren Mitteln die es dann aber regelmäßig schaffen ihre Spieler für Unsummen zu verkaufen oder langfristig zu binden.

Dauernd nur zu hoffen dass einer doch noch verlängert hilft nicht wirklich.
 
Man verpasst es einfach regelmäßig, die Spieler zum richtigen Zeitpunkt zu verkaufen. War ein Spieler eine Saison lang ein totaler Überflieger und hat Leistungen gezeigt, die man von ihm so nicht erwartet hat? Dann ist das genau der richtige Zeitpunkt zu verkaufen - noch mehrere Jahre vertrag und man vergoldet die Leistung des Spielers auf seinem Zenit, obwohl er mit großer Wahrscheinlichkeit dieses Niveau nicht dauerhaft halten kann.

Ein Beispiel wäre Kuba, für den uns mit Ende 30 und nach einem tollen Jahr viel Geld geboten wurde, obwohl er davor JAHRELANG bei uns nie dieses Niveau auch nur ansatzweise zeigen konnte - bei ihm ist man fälschlicherweise davon ausgegangen dass das jetzt sein neues Niveau ist und er in der WK angekommen ist, obwohl es vorher dafür keine Anzeichen gab. Damals hätte man 20 Mio von City kriegen können, und damals war das eine enorme Summe. Man hat ihn behalten, er war danach weiterhin okay/gut aber nicht mehr auf diesem Niveau, hat sich dann noch verletzt etc etc und jetzt ist er bestenfalls noch ein solider Backup.

Genauso übrigens bei Mkhitaryan. Total unabhängig davon, was seine vertragliche Situation ist, MUSS man ihn jetzt verkaufen. Ein Spieler, 27 Jahre alt, so extrem labil und sensibel, zeigt zum ersten Mal eine Ballon D'Or-würdige Saison? Bitte, als ob er auf dem Level bleibt... nächstes Jahr stellt sich zu 90% heraus dass er immer noch gut, aber nicht Weltklasse ist und nicht den Unterschied ausmacht, und man verzichtet auf eine riesige Ablösesumme.


Auf dem Höhepunkt abstoßen, am Tiefstpunkt kaufen - das gilt nicht nur bei Aktien. Statt Spieler zu kaufen wie Ramos, Mkhitaryan oder Immobile zu kaufen, die keine besonderen Anlagen zeigen, aber zum ersten mal ein richtig gutes Jahr hatten, sollte man lieber versuchen Spieler zu kaufen die WK-Anlagen haben aber noch nicht eingeschlagen sind, garniert mit tatsächlichen Topspielern, die ihr Können über Jahre oder bei unterschiedlichen Vereinen/Trainern bewiesen haben, keine Eintagsfliegen.


Unsere Führung argumentiert oft (zurecht) mit dem Argument "wir sind ein Fußballverein, keine Bank", das stimmta uch so. Und es sitmmt auch, dass wir keinen WK-Spieler anlocken können mit unseren Mitteln, sodass wir usn sportlich schwächen, wenn wir einen WK-Spieler abgeben und dann "nur" ein Talent oder einen guten Spieler holen. Der Denkfehler ist aber, dass wir zu oft annehmen, dass eine Weltklasse-Saison direkt einen Weltklassespieler macht, obwohl das auch einfach nur ein Ausreißer nach oben gewesen sein könnte. Nur, weil man einen Kuba nicht abgegeben hat, hat das nicht bedeutet, dass man sportlich auf einem höheren Niveau geblieben ist, weil man einen WK-Mann mehr hatte- er ist einfach nur wieder auf sein erwartbares Niveau gerutscht. Der WK-Spieler war gewissermaßen ein Phantom, den wir nun nicht mehr hatten. Und das Geld, was wir durch ihn bekommen hätten, hatten wir auch nicht.


Klar bringt uns Geld nichts, wenn wir dadurch unseren Kader kurzfristig verschlechtern. Aber wenn wir konsequent unser Tafelsilber zu ihreren Glanzzeiten vergoldet hätten, dann würden wir jetzt so sehr in Geld schwimmen, dass wir Mkhitaryan nicht nur 7 Mio, sondern 10 Mio hätten bieten können. Und dann wäre er vielleicht geblieben (bin aber froh, dass er es nicht tut - ich traue ihm das nicht nochmal so zu wie dieses Jahr) - denn wenn er tatsächlich zu Utd will dann geht es nur ums Geld.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Zilpzalp: Ein Verein wie Dortmund ist aber kein Kuhhandel oder ein Sklavenhandel.

Verkaufen geht nicht gegen den Willen des Spielers. Außerdem geht es darum sportlich erfolgreich zu sein und nicht die besten Wirtschaftsdaten aufzuweisen. Die Kombination aus beiden ist auf lange Sicht entscheidend.

Dauerhaft sportlich erfolgreich sein und CL spielen, wirtschaftlich gut arbeiten und sich Stück für Stück entwickeln. Das ist Dortmund und anders geht es nicht ohne reichen Scheich.

Der Erfolg gibt Dortmund nun mal leider recht. Schulden sind keine mehr vorhanden. Man hat sich in Rekordzeit vom Insolvenzbedrohten Verein zum Top 10 Club in Europa entwickelt und ist in Deutschland die Nr. 2. stabile Nr. 2.

Der Kader hat einen hohen Marktwert, der Verein für ist die Zukunft gut aufgestellt.

Jetzt ist diesen Sommer ein Umbruch von Nöten, weil ehemalige Spieler nicht verlängern wollen und immer wird so getan, als sei Dortmund der einzige Player im Karrusell. Nicht alles kann man so beeinflussen wie man selbst manchmal will.

Und Vereine wie Porto und Konsorten haben andere Stile und Ziele. Die verkaufen zu hohen AK ihre Topspieler, aber das müssen sie, weil sie in Portugal weniger TV Geld bekommen und eine kleine Liga haben. Das müssen die durch solche AK ausgleichen.

Ein Club wie Dortmund wird das niemals hinbekommen so eine AK einen Spieler aufzuschwatzen, weil dann gesagt wird, dass der Spieler dann eben nicht kommt und unterschreibt.

Außerdem zahlen andere Vereine unverschämt hohe Gehälter. Auch da wächst der BVB eher gesund als sprunghaft. also alles richtig gemacht. Der Erfolg gibt jedem Recht.

Wir sind nicht umsonst unter den Top 10 in Europa.
 
Ich bin mir sicher, dass es nicht gegen den Spieler wäre, wenn man Kuba an City, Piszczek an Real oder Auba nach England transferiert. Die hätten alle sicher nicht nein gesagt, auch wenn sie nichts dagegen hatten bei uns zu bleien, weil wir auch ein ganz netter Verein sind.
 
@Zilpzalp: dann versteh ich aber den Sinn eines Vereines nicht. man kann doch nicht zu sich jeder bietenden Gelegenheit Spieler verkaufen, nur weil die grad MW technisch viel einbringen könnten, nur weil man erwartet, dass sie bald nicht mehr so gut sind...

Was hat das noch mit Mannschaft und Gefüge zu tun und Identifikation und Team? das Team wächst zusammen und Spieler wie Kuba und viele andere haben Familie und fühlen sich wohl in Dortmund. Klar kann man jetzt den Spielern nur noch Nummern verpassen und immer den besten Zeitpunkt zum verkaufen raussuchen.

Aber das hat nicht viel mit der Wirklichkeit zu tun. Es geht ja immer noch um Menschen, das vergisst man bei der ganzen Transferorgie...

Hier wird mir viel zu viel Manager gespielt, ohne das Große Ganze zu betrachten. Ein Verein besteht aus Menschen. Sie machen den Club aus.

Aber kann sein, dass ich das auch alles falsch sehe...hab ja die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen ne.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nur verkaufen weil eienr sein Niveau villeicht nicht hält finde ich etwas überstürzt, aber man kann frühzeitig Verträge aufbessern und verlängern - wenn der Vertrag noch 3 Jahre läuft dann hat der Spieler durchaus ein Interesse seine Situation jetzt schon zu verbessern und wer nicht verlängern will ist einem Vorzeitigen Verkauf in aller Regel auch nicht abgeneigt.

Beim BVB habe ich aber immer wieder das Gefühl dass man wenn der Spieler sich nicht bewegt nach dem Prinzip Hoffnung agiert und darauf wartet dass der Spieler doch noch merkt was er an dem Verein hat und das funktioniert halt selten.

Kann natürlich sein dass das ganz bewusst in Kauf genommen wird, weil man Gehälter nicht zu schnell nach oben treiben möchte, es im Moment erstmal wichtiger ist die sportliche Stellung eine gewisse Zeit zu halten wo mehr Spielerfluktuation eine größere Unbekannte darstellt usw - aber dann braucht man sich nicht immer als Opfer der bösen Spieler und großen Clubs darstellen.
 
Ich denke der BvB möchte einfach langfristig planen, dann hat man einen Spieler wie z.b. Micki der gerade eine super Saison gespielt hat und möchte natürlich mit ihm lieber verlängern, als ihn auszutauschen. Der Junge ist Dortmund angekommen, er versteht sich mit den Mitspielern, er ist der 2. Vorbereiter in Europa gewesen, selbst als Scorer war er super unterwegs. Außerdem ist das Risiko für den Verein geringer, denn bei einem neuen weiss man nie wie gut der sich in den Kader etabliert und ob er die Leistung auf den Platz wieder bringt.

Das Dortmund da verlängern möchte, ist verständllich. Es ist einfach menschlich, weil Dortmund auch im Management in meinen Augen bestrebt ist, Konstanz rein zu bringen.

Das Problem sehe ich hauptsächlich eigentlich in den Beratern und den Spielern. Im Kopf ist für die alle Dortmund nämlich keine Top10 Mannschaft in Europa. Das sind eben immer noch in den Köpfen: Barca, Real, Bayern, Juve, ManU, Liverpool, Chelsea, Arsenal, PSG, ManC. Keiner sieht Dortmund als Top10 Adresse und jeder will bei der Top10 spielen. Dortmund muss einfach langfristig beweisen, dass sie dazu gehören und dann wird man in der Zukunft auch weniger Probleme damit haben Spieler zu halten. Aktuell ist es aber ein Problem.
 
NoD.sunrise schrieb:

Kicker Artikel schrieb:
"Wir haben vier Monate mit Henrikh Mkhitaryan darüber verhandelt, ob er bei uns verlängert. Jetzt wissen wir, dass er nicht verlängert", meinte der BVB-Boss Watzke weiter. Es habe nie eine Zusage gegeben, dass der Mittelfeldspieler den Verein vorzeitig verlassen dürfe.

Genau das behauptet allerdings Mkhitaryans Berater Mino Raiola: "Micki hat seit Monaten das Versprechen der BVB-Verantwortlichen, dass er den Verein in diesem Sommer verlassen darf. Dortmund hat ein offizielles Angebot vorliegen", wird der einflussreiche Spielerberater zitiert: "Aber jetzt haben die BVB-Bosse Angst vor den eigenen Fans. Plötzlich sagen sie zu Micki, dass er nächste Saison ablösefrei gehen soll. Das ist ganz schlechtes Management."

Sowas machts natürlich nicht einfacher attraktive Spieler zu Dortmund zu locken. Man mag ja von Raiola halten was man will, auch gerne den Wahrheitsgehalt seiner Aussagen, aber einflussreich ist er und sein Wort wird auch von anderen Spielern und Spielerberatern gehört werden. Ich glaube Aki Watzke hat sich mit seiner Aussage, dass nicht drei Leistungsträger gleichzeitig zum Sommer gehen werden ein Stückweit ein Ei gelegt und nun die Wahl zwischen Wortbruch nach innen oder nach außen gehabt.

Gebe Zilpzalp da vollkommen recht, dass Dortmund sich hat echt zuviel Geld durch die Lappen gehen lassen, weil man verpasst hat die Spieler zum richtigen Moment zu verkaufen oder zum verlängern zu bringen.
 
@Shizzle:

Sorry, dass ich auch bei dir mal wieder dazwischen grätschen muss, aber wie naiv muss man sein so einem Berater auch nur ein Stückchen zu glauben, zumal das Ganze komplett unlogisch ist.

Wozu verhandelt man monatelang, wenn eigtl. nichts zu verhandeln ist? Wenn es angeblich schon vor Monaten klar war, dass Miki nicht verlängert, warum verhandelt man dann?

Das kann vorne und hinten nicht stimmen.

Das Gleiche Spiel haben die Berater von Lewandowski gespielt. Von langer Hand haben sie seinen Abgang in Dortmund geplant. Und die gleiche Masche passiert nun in München.

Es wird alles darauf vorbereitet, dass Lewa irgendwann in England, Paris oder bei Real spielt.

Dortmund hat mit dem Spieler einen 4 Jahres Vertrag ausgehandelt. Dortmund ist kein Club, der er es nötig hat, dass er Spieler aufgrund einer hohen Ablöse verkaufen muss. Das macht einen Topclub mit wirtschaftlichen Mitteln aus. Dass er seine Topleute nicht abgeben muss.

Das muss also jedem Spieler vorher klar sein, dass er wenn er bei Dortmund unterschreibt, nicht verkauft werden muss, wenn eine hohe Ablöse geboten wird, sondern bis zum Ende seines Vertrages dort bleibt.

Dass jetzt behauptet wird, dass Versprechungen gemacht worden sind, ist doch klar. Wahrscheinlich wurde gesagt: "Miki, wenn du nicht bleiben willst und man für dich viel Kohle bietet, dann kann man reden".

Der Berater hält das Angebot von 24 Mio. als hoch genug an. Und genau da sagt Dortmund nein. Sie sind auf diese 24 Mio. nicht angewiesen, weil Sie 1. wissen: dass man für diese Kohle keinen guten Ersatz finden kann und man 2. mit Miki eher Erfolg hat, als ihn nun abzugeben und wenig Kohle einzustreichen.

Iist doch genau die selbe Situation wie damals bei Lewa. Bayern war nur bereit 20 Mio zu bezahlen. bei damaligen Marktverhältnissen konnte man für diese 20 Mio keinen Ersatz finden. Nicht ansatzweise. Also behielt man den Spieler.

Miki nun zu behalten macht wirtschaftlich mehr Sinn, wenn er seine Leistung bringt. Wenn.

Gündogan war lange verletzt und für einen Restvertrag von einem Jahr noch fast 30 Mio zu kassieren ist grandios. Gündogan wollte eh weg und ist verletzungsanfällig. (Er hat 5,5 Mio Ablöse gekostet)

Bei Hummels hat man den Verkauf nur gebilligt, wenn eine exorbitant hohe Ablöse trotz nur 1 Jahr Restvertrag bezahlt wird. Fast 40 Mio hat uns das gebracht und mit Batra einen Ersatz gefunden. (Hummels für 4,5 Mio gekauft)

Auch das ist ein guter Zug gewesen.

Heute weiß man, dass die 37 Mio von Götze mehr als genug waren um ihn zu kompensieren. Ein gutes Geschäft rückblickend betrachtet. (Aus der eigenen Jugend)

Und nun?

Man sieht, dass man das aus verschiedenen Sichtweisen sehen kann. Auf die Meinung von Beratern kann man pfeifen. Auch mit Lewas Beratern hat man es sich verscherzt, aber am Ende war doch wieder alles gut, und keiner hat gehuelt, dass Lewa erst 1 Jahr später die Lederhosen anziehen durfte.

Auch hier wird es so kommen, dass da bald kein Hahn mehr nach kräht. Von wegen, Dortmund bekommt Probleme wenn der Berater mit ach so viel Einfluss nun schlecht redet. Haha...selten so gelacht.
 
Zuletzt bearbeitet:
24 Mio. € nicht genug?
Aber Hallo !
Soll ich Euch mal Eure Postings von vor rund 1 1/2 Jahren zu dem Mkhitaryan hervorholen?

Wie lange ist der jetzt beim BVB?
Wie viele sehr gute Saisons hat er bislang beim BVB gespielt?

Sollen froh sein, dass sie den Ladenhüter noch für gutes Geld los werden!
 
Naja gemessen daran was aktuell für Spieler auf seiner Position mit halbwegs Potential gezahlt wird sind die 24mio nicht viel.
Bei nem Wechsel nach England hätte ich da schon was in der Größenordnung um 35mio erwartet.
 
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