Marcel^ schrieb:
Vielleicht ist die Eskalation seitens des Dortmunder Gesindels gestern mal dazu gut, dass härtere Bestrafungen in Deutschland in der Gesellschaft zum Thema werden. Auch im Umfeld Fußball kotzen mich diese lächerlichen Strafen ziemlich an. Solche Kreaturen müssen da angepackt werden wo es weh tut. Straftatenreduzierung durch Abschreckung.
Obgleich ich da mit gehe, die Geschichte der Menschen hart gezeigt, dass härter Strafen in keiner Weise Straftaten verhindern.
Die Gesellschaft ist ja nicht mehr verroht als früher, es gibt auch nicht mehr Straftaten, die Aufklärungsrate ist deutlich höher, auch härtere Gesetzen und runtergekommenere Gefängnisse wie in den USA oder anderen Ländern halten Straftäter nicht ab straffällig zu werden.
Ich bin der Meinung, das Gesetze mit voller Härte durchgezogen werden müssen, dass ist das Problem, dass zu oft auf die soziale rehabilitierende Komponente verwiesen wird.
Dabei steht einer harten Strafe der Rehabilitation nichts im Wege, denn es ist wie gesagt keine "Straf"-Sache, ob jemand sühnt sondern eine mentale.
So muss besonders im Fußball dafür gesorgt werden, dass sich alle von Gewalt distanzieren und nicht nur mit dem Mund, sondern auch mit dem Verstand.
Das wir andere Menschen und Meinungen akzeptieren und Differenzen mit Humor und Intelligenz lösen als mit Fäusten.
Das ist aber ein sehr langer Weg.
Dafür müsste erst mal eine Jahrzehnte lange Generation Menschlichkeit vorleben, dass Problem ist, dass wir immer zwischen egoistischen Hass und mehr Menschlichkeit wandeln, 10 Jahre Frieden, 30 Jahre Krieg, immer im Wechsel.
Jetzt muss der BvB und die Polizei dafür sorgen, dass diese Sachen aufgeklärt werden, der DFB muss vor allem eine Strafe aussprechen welche die Ultras bis ins Mark trifft und nicht den Verein und dann muss der Verein aufzeigen, wie man sowas verhindert und trotzdem Kritik an allem möglichen äußern kann ohne Menschen zu beleidigen und zu verletzen.
In Summe ist das Thema aber zu komplex um es mit "härteren" Strafen abzutun, Leute die sowas fordern leben oft in einer sehr eindimensionalen Welt.