Bericht Im Test vor 15 Jahren: Bei Dells Inspiron 8600 ließ sich fast alles auswechseln

Robert

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#1

stbufraba

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#4
Man sieht an dem Bericht deutlich, dass es mit der Zeit NICHT besser wurde. Ich habe neulich nach acht Jahren mein Notebook getauscht. Die Auswahl gestaltetet sich schwierig, weil ich auf Erweiterbarkeit großen Wert lege. Beispielsweise sind LAN-Buchsen kaum noch zu finden.
 
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#5
Da hat sich viel getan in den letzten 15 Jahren, wenn ich mir diesen grau-blauen Kunststoffklumpen ansehe, das Trackpad kaum größer als eine Briefmarke. Gibt ja heute noch genug Verfechter die sofort losbrüllen, die heutigen Geräte sind Mist, weil man nichts oder kaum noch was tauschen kann. Ich wäre gespannt, ob die jemals so einen 4 cm dicken und über 3 Kg schweren Klopper besessen haben, oder bereit wären sowas heute noch zu akzeptieren? Ich persönlich begrüße die Entwicklung und für mich überwiegen die Vorteile die Nachteile.

Ja verlötete SSD ist nicht so schön, aber wenn sie nur 500 MB/s liefert wird genau so genörgelt, klar, NVMe geht auch, aber die nimmt nunmal auch mehr Platz ein als die reinen Speicher. Ist dann der Akku kleiner und die Laufzeit unter 7 Stunden wird ebenfalls genörgelt.

Gut erkennen kann man in dem Rückblick auch die (Weiter-)Entwicklung der Digitalkameras, die Fotos sind verrauscht ohne Ende, das ist heute anders.

P.S. da sind sie schon... 😂
 
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#6
Es gibt sie noch, die Guten alten modularen NB. habe hier ein latitude 6420(auch nicht mehr ganz neu), das kann man genau so auseinanderpflücken. bei 300€ laptops oder besonders Kompacken sieht das natürlich anders aus.
 
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#7
Ich hatte damals einen Inspiron 9400. Dort konnte man auch alles tauschen. Selbst die Grafikkarte ließ sich wechseln.
 
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#8
Man sieht an dem Bericht deutlich, dass es mit der Zeit NICHT besser wurde. Ich habe neulich nach acht Jahren mein Notebook getauscht. Die Auswahl gestaltetet sich schwierig, weil ich auf Erweiterbarkeit großen Wert lege. Beispielsweise sind LAN-Buchsen kaum noch zu finden.
Wofür braucht man denn im Normalfall noch eine LAN-Buchse? Es gibt sogut wie überall WLAN, und ansonsten USB(-C) Dongle und gut ist? Dafür dann auf Kompaktheit verzichten? Und besonders wenn man auf Erweiterbarkeit wert legt, ist doch die heutige Zeit, wo man bestimmte Dinge wirklich nur noch dann dranbauen muss, wenn notwendig, wirklich super!

Ich für meinen Teil bin super viel unterwegs beruflich und arbeite wirklich viel mit und am Laptop, halte noch Vorträge zwischendurch und komm mit 2-3 Dongles, die wirklich weder Platz wegnehmen noch schwer sind, super zurecht.
 
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#9
Designtechnisch wars um die Nullerjahre mMn herum nicht so toll. Aber was wird man im 15 Jahren über heute sagen? 😁 Das Display mit der Auflösung war damals eine Seltenheit. Um die Zeit nutzte ich noch, neben dem PC, mein 1999 gekauftes Acer Travelmate mit einem P2 600 und 64 MB RAM sowie 10 GB HDD. Das war auch ein Klopfer 😉
 
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#10
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#13
Besitze selber zwei Dell Geräte (Geschäftlich: E6430, Privat: E7440 beide gebraucht) und bin mit denen mehr als zufrieden.
 

Lexizilla

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#14

ikarusx3

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#15
Der Prozessor und die Grafikkarte waren nicht austauschbar.
Das stimmt so nicht. Beides lässt sich nicht so einfach modular tauschen wie der Rest, allerdings war der Prozessor gesockelt und die Grafikkarte ein proprietäres Modul, beides war nach Zerlegen des Notebooks wechselbar. So musste ich meine defekte Radeon 9700 Pro durch eine noch verfügbare GeForce tauschen.

Das Display war für viele Jahre konkurrenzlos, Notebooks ähnlicher Größe hatten maximal 1600x1050 oder niedriger, erst vor wenigen Jahren kam FullHD als Standard auf (aber mit weniger Platz vertikal).

Eine große Schwäche war die Kunststoff-Base, die früher oder später im Bereich der Displayscharniere zu brechen begann. Die Materialien sind heute deutlich haltbarer.
 
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#16
Danke @Robert, geiler Retroartikel.

Man vergleiche nur die echte Modulbauweise, super Aufrüstbarkeit und Entscheidungsfreiheit, mit Upgrade-Krüppeln wie dem MacBook, MacBook Pro und MacBook Air.

Ich bedauere diese Entwicklung.

Danke für den Schuss Nostalgie. :)

Liebe Grüße
Sven
 
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#17
Wofür braucht man denn im Normalfall noch eine LAN-Buchse? Es gibt sogut wie überall WLAN, und ansonsten USB(-C) Dongle und gut ist? Dafür dann auf Kompaktheit verzichten?
Naja, wenn man wie ich täglich große Dateien speichern und sichern muss, dann will man das nicht über Wlan machen!
Diese Dongle-Geschichte ist doch die Größte Selbstverarsche. Huh, ich habe ein 1 kg Notebook, welches super zu transportieren ist. Muss aber immer eine extra Tasche für Dongles mitschleppen und sobald ich was arbeiten will, muss ich erstmal alles zusammenbauen...
Ich habe ein 13,3" Gerät (HP Probook). mit SSD und HDD, Akku reicht locker 7 Std. und es gibt Lan, HDMI, 3 USB, VGA, 3,5mm. Alles bei 1,5kg.
Das ist kompakt, hat alle Anschlüsse und war nicht einmal besonders teuer. Es ist also möglich...
 

ikarusx3

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#18
Es gibt zum Glück nach wie vor Ausnahmen von dieser Entwicklung. Bei meinem aktuellen Notebook (Dell E7250) lassen sich außer CPU (ist verlötet und es gibt kein CD-Laufwerk) alle diese Komponenten nach wie vor tauschen. Dafür muss nur eine mit 2 Schrauben befestigte Service-Klappe am Boden geöffnet werden.
Zudem gibt es von Dell für seine Rechner ausführliche Dokumentation, damit niemand "rumbasteln" muss.

Wenn es nicht immer Apple sein muss, gibt es von Dell, HP und Lenovo einwandfreie Business-Geräte, die auch als Leasing-Rückläufer oft sehr günstig zu haben sind.
 
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#19
ein einfacher Austausch ist meist nicht möglich, da das BIOS dicht macht.
Selbst bei Clevo macht das BIOS oftmals dicht....

gerade clevo (schenker, alienware, hawkforce und andere reseller) hätte ich jetzt aber noch als lohnende alternative heutzutage erwähnt. :D

natürlich wird in kleinen, preiswerten 15zoll notebooks heutzutage auch alles auf einer platine fest verlötet, das war aber vor 15jahren auch schon so. geändert hat sich nicht wirklich viel, ein aufrüstbares notebook mit mxm slot ist nix "von der stange" und für 95% aller user würde ich deiner argumentation folgen. mMn liegt das problem aber nicht in der technischen machbarkeit oder des preises, sondern einfach in der bildung und den technischen fähigkeiten der endkonsumenten.

besonders interessant finde ich diesen satz: "Das größte Manko des Inspiron 8600 dürfte für viele Nutzer aber der hohe Preis von 2.685 Euro gewesen sein. "

so ändern sich die zeiten und so funktioniert inflation. mit 2685 euro ist man heute noch nicht mal ansatzweise in einem bereich, der für high end notebooks "teuer" ist.....

mfg

*edit*
für die hardware lover mal noch ein wenig zum schmökern :D

http://forum.notebookreview.com/threads/successful-alienware-18-msi-gtx-1070-mxm.818900/

ein book von 2013 mit einer gtx1070. technisch ist das schon möglich. über aufwand und nutzen kann man geteilter meinung sein
 
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#20
Da hat sich viel getan in den letzten 15 Jahren, wenn ich mir diesen grau-blauen Kunststoffklumpen ansehe, das Trackpad kaum größer als eine Briefmarke. Gibt ja heute noch genug Verfechter die sofort losbrüllen, die heutigen Geräte sind Mist, weil man nichts oder kaum noch was tauschen kann. Ich wäre gespannt, ob die jemals so einen 4 cm dicken und über 3 Kg schweren Klopper je besessen haben, oder bereit wären sowas heute noch zu akzeptieren? Ich persönlich begrüße die Entwicklung und für mich überwiegen die Vorteile die Nachteile.

Ja verlötete SSD ist nicht so schön, aber wenn sie nur 500 MB/s liefert wird genau so genörgelt, klar, NVMe geht auch, aber die nimmt nunmal auch mehr Platz ein als die reinen Speicher. Ist dann der Akku kleiner und die Laufzeit unter 7 Stunden wird ebenfalls genörgelt.

Gut erkennen kann man in dem Rückblick auch die (Weiter-)Entwicklung der Digitalkameras, die Fotos sind verrauscht ohne Ende, das ist heute anders.

P.S. da sind sie schon... 😂
Es ist ja nicht so, als gäbe es heute keine schicken, schlanken Notebooks die Modular und leicht zu warten sind. Design und Ergonomie als Ausrede vorzuschieben um die Praktiken gewisser Hersteller zu verteidigen ist also ne schlechte Wahl.
 
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