News Kingston E1000: 6,4 GB/s und 1,1 Mio. IOPS dank vier M.2-NVMe-SSDs

MichaG

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#1
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#2
Nette Idee!

Dennoch glaube ich nicht, dass sich diese Art von SSDs im Enterprise Bereich durchsetzen wird. Dafür ist dort in der Regel doch Sicherheit mindestens ebenso wichtig die Performance. Und diese Sicherheit geht eben nur mit "Enterprise Hardware" und dazugehörigen "Enterprise Preisen" die die Hersteller dafür fordern. Aber für enthusiasten (wie z.B. mich) wäre so eine SSD ein nettes Spielzeug. :)

Preise und Releasetermine wären noch interessant.

Greetz
hroessler
 
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#3
Erinnert mich an mein 6 Jahre altes RevoDrive von OCZ. Und läuft und läuft und läuft...

Aber nur wenn man es nicht "klassisch" ausstellt sondern nur im Neustart manuell ausknipst. Oh, wie Russisch, und das nun schon 6 Jahre lang. Raidtreiber, deswegen lange Bootzeiten. Ich wüsste heute gar nicht mehr wie ich das Revo nach einem Crash neu installieren müsste. Aber bisher, gibt es nicht auf. Rock solide. Auch ohne Trim.
 
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#4
Wenn das als Zusatzkarte 100e oder weniger kostet, wird sich das von selbst verkaufen. Aber man hat RAIDvorgaben: selbe SSD bündeln?
 
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#6
Irgendwelche Vermutungen in welchem Preisbereich die liegen könnten?
 

Piranha771

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#7
In Anlehnung zum Artikel eine Frage an die Experten hier:
Sind die im Artikel genannten Speicherkanäle die von M.2? Wenn ich mich recht entsinne hatte M.2 doch nur 4 Kanäle (32Gbit/s) im Maximalausbau. Wenn ich mir ein Board mit M.2 mit 4 Lanes besorge, bekomme ich dann höhere Geschwindigkeit als dieses Stecksystem hier? Bekommt man auch M.2 SSDs in einer Consumer Variante die alle 4 Lanes Nutzen oder wurden hier PCIe Lanes gemeint (dann passt 18 Lanes ja nicht mehr, das es soweit ich weis nur max 16 gibt)
Ich bin mit dem ganzen Kanälen und Ausbaustufen etwas überfordert :freak: wäre toll wenn einer mich mal aufklären würde.
 
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#8
naja wen ich die neuen Intel ssds so ansehe könnte ich mir hier pro GB 2 Euro gut vorstellen was den Preis angeht

wen die Zugriffszeiten auch oke sind selbstverständlich
 
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#9
In Anlehnung zum Artikel eine Frage an die Experten hier:
Sind die im Artikel genannten Speicherkanäle die von M.2? Wenn ich mich recht entsinne hatte M.2 doch nur 4 Kanäle (32Gbit/s) im Maximalausbau. Wenn ich mir ein Board mit M.2 mit 4 Lanes besorge, bekomme ich dann höhere Geschwindigkeit als dieses Stecksystem hier? Bekommt man auch M.2 SSDs in einer Consumer Variante die alle 4 Lanes Nutzen oder wurden hier PCIe Lanes gemeint (dann passt 18 Lanes ja nicht mehr, das es soweit ich weis nur max 16 gibt)
Ich bin mit dem ganzen Kanälen und Ausbaustufen etwas überfordert :freak: wäre toll wenn einer mich mal aufklären würde.
Die im Artikel genannten Kanäle meinen die Verbindung vom SSD-Controller zu den Speicherzellen. Das hat mit PCIe x.x nichts zu tun und sagt eher aus wie viele NAND-Chips der Controller parallel ansprechen kann und somit welche Geschwindigkeit sich ergibt. Bei professionellen Geräten sind das ein paar mehr als im Consumer-Bereich
 

Holt

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#10

Funnyman

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#11
wir setzen noch klassisch auf Raid-Verbünde mit 16 x SAS 15K Platten. In Kombination mit ordentlichem Cache reicht uns aktuell die Performance. Tests mit einem SSD-Raid5-Verbund (Enterprise SSDs von Intel) zeigten keine signifikant fühl/messbaren Verbesserungen... Das könnte aber auch an unseren Anwendungen liegen....

Aktuell verlangen die Server-Hersteller noch den Gegenwert eines Kleinwagens für solche Flash-/SSD-Beschleunigerkarten.
 

Skynet7

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#12
Ist Streng genommen der gleiche Mist wie RevoDrive und Co. wenn auch im besseren Kleid mit Superkondensator etc.
Selbst wenn der Treiber gut ist wette ich das die kleineste intel 750 für 400 Taken das OS oder die Programme vom Otto normalverbraucher schneller lädt als diese Raid lösung. Einsatzgebiet für das teil sehe ich im bereich wo sehr hohe sequentielle transferraten zeitnah bedient werden müssen. Zb 4K+ Videoschnitt mit Rohmaterial.
 

Holt

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#13
Tests mit einem SSD-Raid5-Verbund (Enterprise SSDs von Intel) zeigten keine signifikant fühl/messbaren Verbesserungen... Das könnte aber auch an unseren Anwendungen liegen....
Das einmal, aber es könnte auch an dem RAID Controller / Storage Server liegen, die alten noch auf HDDs ausgelegten sind bei SSDs oft ein Flaschenhals, schon alleine wegen der Cache Verwaltung. Ohne Cache sind die dann mit SSD nicht selten sogar schneller. Sinnvoll könnte es aber sein, wenn dann auf die Cache SSD verzichten kann und die 15k HDDs gibt es auch nur mit bis zu 600GB, entsprechende SSDs aber schon in weit größeren Kapazitäten, wenn man dadurch dann Infrastruktur einsparen kann, dann rechnen sich die SSDs ggf. auch schon eher, aber das hängt eben auch sehr von den Ansprüchen ab, vor allem bzgl. Kapazität und IOPS, also wie viel IO die Anwendungen überhaupt machen.
 

hübie

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#14
Man kann auch alles so hinstellen wie man will. Wie kommen die denn auf 90 Watt bei 12 SSDs mit Controller? :freak: Wenn eine SSD 2,5 Watt nimmt ist das schon das obere Feld. 12 x 2,5 = 30 Watt. Plus Controller von 10 Watt sind 40 Watt. Also noch weit von 90 Watt entfernt.

Der Preis wirds doch eh noch 10 Jahre unattraktiv machen.
 

Cursy

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#15
Wie schaffen die denn 1,1 Mio IOPs mit nur 4x "consumer" M.2 SSDs? Heißt das, dass eine alleine schon 250k IOPs liefert? Lassen sich die IOPs in dem Fall einfach addieren in einem Verbund?
 
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#16
Man kann auch alles so hinstellen wie man will. Wie kommen die denn auf 90 Watt bei 12 SSDs mit Controller? :freak: Wenn eine SSD 2,5 Watt nimmt ist das schon das obere Feld. 12 x 2,5 = 30 Watt. Plus Controller von 10 Watt sind 40 Watt. Also noch weit von 90 Watt entfernt.
Bei maximaler Schreiblast liegt der Verbrauch schnellerer SATA-SSD zwischen 4 - 5 Watt, kurzzeitige Spitzenwerte auch höher. Viele Reviewer setzen leider Messtechnik ein, die die im Kilohertzbereich oszillierende Leistungsaufnahme nicht auflösen kann.
 

xmarsx

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#17
Man kann auch alles so hinstellen wie man will. Wie kommen die denn auf 90 Watt bei 12 SSDs mit Controller? :freak: Wenn eine SSD 2,5 Watt nimmt ist das schon das obere Feld. 12 x 2,5 = 30 Watt. Plus Controller von 10 Watt sind 40 Watt. Also noch weit von 90 Watt entfernt.

Der Preis wirds doch eh noch 10 Jahre unattraktiv machen.
Ich glaube nicht das der Controller mit 10W hin kommt.

Ich muss jetzt schätzen aber der SAS RAID Controller (IBM ServeRAID M5016 mit Kondensatorpaket anstatt des Akku-Packs als BBU / basiert auf dem LSI SAS2208) in meinem Home-Server nimmt sich mindestens 15W (eher mehr).
Wenn man möchte kann man sich auch schöne Brandblasen an den Fingern holen, auch wenn der Controller nichts zu tun hat (=keine Platten/SSDs dran hängen).

Wie WeltalsWille bereits angemerkt hat, liegt der Verbrauch bei SSDs unter Last auch mal deutlich höher. Andererseits gibt es auch eine recht große Streuung unter den SSDs. Grundsätzlich liegt der Stromverbrauch bei den Consumer Laufwerken unter denen für DataCenter.
Stabilität hat vorrang über Stromsparen auch wenn man das dann mit höherem Kühlaufwand und weiterren Kosten wieder kompensieren muss.
 
Zuletzt bearbeitet: (Der Verweis auf die Power Consumption bei IBM bezog sich auf den falsch Controller und wurde daher gestrichen)
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#18
Das wird sich ziemlich sicher durchsetzen. Die Entwicklung erinnert mich daran wie früher in Rechenzentren die riesigen 14" und 9" Zoll Festplatten die später dann durch Consumer Modelle die im Raid liefen abgelöst wurden. So wird das wohl auch bei SSDs laufen. Enterprise Modelle werden auf Dauer keine Chance in Rechenzentren haben.
 
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#19
An sich doch eine nette Sache für Enthusiasten :) Andererseits für viele halt auch wenig attraktiv, da man dank Raidcontroller auf schnelle Bootzeiten verzichten darf und gleichzeitig sich nicht viel im Bereich Zugriffszeiten ändert, verglichen mit Sata-SSDs. Und nur für deutlich schnellere Übertragungsgeschwindigkeiten gibt es im Consumer, inklusive Gaming Segment eben wenig Anwendungen.
 
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#20
Das Teil ist einfach nur sinnlos. Viel zu unsicher bei 4 SSDs im Raid 0
Hätten sie mal lieber ne gescheite Alternative für die SM951 gebaut. Deren NVMe Modell packt auch 300k IOPS und >1,5GB/s, was im Consumer bereich noch mindestens 2 Jahre lang viel mehr als genug ist
 
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