Test Sea Sonic SSP-350GT im Test

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#1
Viele Netzteilhersteller bieten ihre Produkte auch als OEM-Varianten für Großabnehmer und Systemhäuser an. Sea Sonics SSP-350GT ähnelt technisch dem G-360, kommt aber – angepasst an die Anforderungen des OEM-Geschäfts – in einem mausgrauen Gehäuse daher. Welche Unterschiede gibt es zum Einzelhandelsprodukt? Lohnt sich der Kauf auch für Endkunden?

Zum Artikel: Sea Sonic SSP-350GT im Test
 
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#2
Ich möchte dem gesamten CB-Team danken für Ihre hervorragende Aufklärungstätigkeit in Sachen 80+ und den immer wieder erstaunlichen tests die Ihr herausgebt so hätte ich nicht gedacht das der hersteller hier so patzt. :) ich finde wird viel zu selten gesagt darum DANKE :)
 

Waelder

Lt. Commander
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#3
Schnäppchen um ca. 60€? Garantie gleich null...?
 
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#4
Meldet CB seine Testergebnisse in solchen Fällen eigentlich dem Verbraucherschutz? Denn wenn Features, die auf dem Typenschild versprochen werden, in Wahrheit gar nicht vorhanden sind, dann ist das ja nichts geringeres als Betrug. Da wird dem Kunden eine Funktion vorgegaukelt, die nicht gegeben ist.
 

Sennox

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#5
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bl!nk

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#6
Mich interessiert, wer bei einem UVP von 60€ überhaupt auf die Idee kommen soll ein OEM-Netzteil ohne Herstellergarantie zu verbauen. Außer den OEM-Herstellern versteht sich.
 

Voyager10

Fleet Admiral
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#7
Zu Teuer , ein Marken 350W Bronze zu 2/3 des Preises tuts genauso.
Anstatt auf teure Goldnetzteile zu setzen sollten die Hersteller lieber in Betracht ziehen das es einen Markt unter 300W gibt dank sparsamere 22nm Technik , Boards und Ram und SSD mit geringen Zusatzverbrauch neben der CPU.
Mein i3 pendelt zwischen 4-8W im Officebetrieb und der Ram zwischen 1,5-2Watt im Officebetrieb.
 
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#8
Zu teuer wenn ich mir vorstelle, was es für 60€ in der 500W-Klasse gibt.
Zugegeben, der Vergleich hinkt etwas 300W (Office) 500W (Gaming) aber...
 
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#9
In der Praxis ist es – mangels Anschlüssen – sehr schwer, den lauten Lastbereich zu erreichen.
Hahahahaha, da hab ich schon ganz andere Sachen gesehen, 250W Noname 2xMolex + 2x SATA, an SATA ne SSD und ein DVD-LW, an den 2 Molex, 3 weitere IDE Platten, Diskobeleuchtung und ne HD5770.. Fehlerbeschreibung: Der quietscht und stinkt beim zocken :freak:
 

Entilzha

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#10
Zu teuer wenn ich mir vorstelle, was es für 60€ in der 500W-Klasse gibt.
Zugegeben, der Vergleich hinkt etwas 300W (Office) 500W (Gaming) aber...
Wozu ein 500 W NT kaufen wenn man max. 300 W unter Las fährt? Für später etwas? Das ist Blödsinn²!

Danke für den ausführlichen Test @CB Ich glaube es ist das erste mal das SeaSonic nicht das liefert was sie versprechen und das finde ich sehr schade. Das Model ist wohl für die fertig Rechner, nur da ist der Preis viel zu hoch. Endkunden werden da eh zu der G Serie greifen,oder andere Hersteller wählen.
 
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#11
Zu Teuer , ein Marken 350W Bronze zu 2/3 des Preises tuts genauso.
Anstatt auf teure Goldnetzteile zu setzen sollten die Hersteller lieber in Betracht ziehen das es einen Markt unter 300W gibt dank sparsamere 22nm Technik , Boards und Ram und SSD mit geringen Zusatzverbrauch neben der CPU.
Mein i3 pendelt zwischen 4-8W im Officebetrieb und der Ram zwischen 1,5-2Watt im Officebetrieb.
Meine Graphikkarte frisst aber 300W, die übertaktete CPU kommt auch an 100W ran und die anderen kleinen Teile im System laufen auch nicht mit Luft alleine.
Ich bin dankbar dass es mittlerweile effiziente (Gold-)Netzteile gibt, was es mir ermöglicht ein lautloses weil a) semipassives und b) mit einem sehr langsam laufenden Lüfter ausgestattetes Exemplar zu verbauen.
Nicht immer von sich auf andere schliessen, sonst würde ich Dir nämlich raten für Deinen Officebetrieb einfach einen NUC zu nutzen, da selbst ein 350W-Netzteil völlig oversized ist...
 
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#12
Ziemlich entäuschend das ganze. Sowas hätte ich von Sea Sonic ehrlich gesagt nicht erwartet.
 

Philipus II

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#14
Ich habe gerade mit Sea Sonic telefoniert. Es gibt wohl - nirgends dokumentierte - Herstellergarantie von drei Jahren. Sobald ich die Bestätigung im Postfach habe, bessere ich das aus. Ich möchte mich bereits jetzt für die Ungenauigkeit entschuldigen.

Die Abweichung vom Wirkungsgrad ist nicht so groß, als dass eine Meldung beim Verbraucherschutz Sinn macht. Da hatten wir schon ganz andere Fälle, die die Zusagen meilenweit verfehlen. Nimmt man an, dass unsere Chroma um einen halben Prozentpunkt zu niedrig mist, eine andere um einen halben zu hoch, ist man schon im zulässigen Bereich. Das 350GT liegt auf jeden Fall am unteren und nicht am oberen Ende von Gold bei 50% Last, das ist sicher.
 

C92

Lt. Junior Grade
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#15
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Kausalat

Gast
#16
Dass durch Seasonic hergestellte Netzteile des Einsteiger-/OEM-Bereichs nicht immer durch eine geringe Serienstreuung glänzen, dürfte spätestens seit dem Test des XFX Pro-Gedöns 500 W bekannt sein. Ein versprochener, aber nicht erreichter Wirkungsgrad geht zwar in Richtung Verbrauchertäuschung, macht sich auf der Stromrechnung jedoch nur selten bemerkbar. Es handelt sich schließlich um eine Abweichung von nur wenigen Prozentpunkten.

Dem Vorwurf, das Netzteil sei zu teuer für das Gebotene, stimme ich nur teilweise zu.

Zum einen ist es z. B. bei einigen polnischen Shops für umgerechnet 45 Euro zu haben.

Zum anderen darf nicht außer Acht gelassen werden, dass die DC-DC-Technik des Netzteils sowie die relativ hochwertige Bauteilbestückung ihren Preis hat. Günstigere Netzteile anderer Mitbewerber, die hier so munter angeführt werden, basieren hingegen auf teilweise knapp 10 Jahre alten gruppenregulierten Plattformen mit entsprechender Achterbahn-Spannungsregulierung.

Dass das getestete OEM-Seasonic eine ungünstige Kabel- und Steckerausstattung hat, ist wahr, aber auch keine Seltenheit bei OEM-Netzteilen. Wer mehr Stecker haben möchte, solle doch zu den teureren schwarz lackierten Endkundenmodellen greifen — denkt sich der Hersteller. Für kleine bis mittelgroße Hersteller von Komplettrechnern, die derartige OEM-Netzteile zu vergünstigten Konditionen erhalten, ist es hingegen keine schlechte Wahl.

Was ich persönlich sehr interessant finde, sind die drei bis vier kleinen Teapo-Elkos, die für wenige Cent mehr durch japanische Modelle ersetzt werden könnten. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Sekundärseitig kommen Polymer-Feststoffkondensatoren und 105-Grad-Elkos von Nippon-Chemicon und Teapo zum Einsatz.
Laut Hardwareinsigths.com handelt es sich bei den Feststoffkondensatoren um Modelle von Enesol. Zugegeben, viele Hersteller machen es einem durch Logoverzicht schwer mit der genauen Zuordnung :):
 
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Dr.Schiwago

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#18
Unter 53 Euro bei Mindfactory, mein PC-Dealer um die Ecke berechnet bei Einbau in seine Fertigsysteme als Upgradeoption für dieses Teil insgesamt 47 Euro als Gesamtanteil des NT am System. 60 Euro? Wo habt Ihr bloß die Apothekenpreise her. Ein Molex reicht bei solch kleinen Systemen eigentlich auch. Man kann seine Be Quiet Affinität doch auch wirklich besser verstecken :D
 

Sennox

Lt. Commander
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#19
...
Die Abweichung vom Wirkungsgrad ist nicht so groß, als dass eine Meldung beim Verbraucherschutz Sinn macht. Da hatten wir schon ganz andere Fälle, die die Zusagen meilenweit verfehlen.
Ich rede von der fehlenden obwohl versprochenen Schutzschaltung.
Dies war auch bei einem anderen NT Test neulich der Fall.

Wie handhabt CB solche Fälle?
Wenn auf der Packung steht "Überspannungsschutz" und es ist keiner vorhanden, ist das in meinen Augen Betrug,
 
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Kausalat

Gast
#20
Es wurde seitens der Herstellers keine OCP bzw. OTP versprochen. Lediglich der Autor merkt an, dass er sich eine der Schutzschaltungen (OTP) wünschen würde.
 
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