Suche eine M.2 SATA oder M.2 NVME SSD mit sehr geringem Stromverbrauch

DavNet

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Moin
Bei meinem letzten Thread habe ich herausgefunden, dass meine Portable SSD nicht funktioniert, da die darin verbaute SSD zuviel Strom benötigt (saugt), als mein USB 3.1 Port bieten kann.

Nun bin ich auf der Suche nach einer M.2 SSD (Egal ob SATA oder NVME). Die muss auch nicht schneller sein als eine SSD SATA 2,5. Möchte halt etwas sehr kompaktes haben.

Bei dem Gehäuse handelt es sich um ein.
"ORICO USB 3.1 Gen2 M.2 Externes Gehäuse für NVME SSD und NGFF SSD" mit einem "RTL9210B Mastercontroller".

Es darf hat insgesamt nicht mehr als 5V 0,9A (4,5W) benötigen/ziehen.

Würde mich freuen wenn es sowas geben würde. :)
 
5V und 900mA, also 4,5W sind die Standard für USB 3.x
Ich habe mit einem Silverstone M.2 SATA Adapter schon viele SSD's drin gehabt und nie Probleme gehabt.
Kann natürlich sein, dass NVMe wegen der Geschwindigkeit mehr Saft ziehen, das kann mein Stick aber nicht.

Hier wirst du fündig. M.2 als SATA & NVMe mit bis zu 5 Watt, 4,5 steht nicht zur Auswahl.
https://geizhals.de/?cat=hdssd&xf=2384_5~4832_3~4832_4
 
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Kingston A2000 mit 1TB und HP EX900 mit 1TB funktionieren bei mir perfekt mit verschiedenen externen Gehäusen:
  • EZDIY-FAB M.2 NVME Externes SSD Gehäuse, USB 3.1 10Gbps, DE2-EX-M2-PCIE
  • ORICO Aluminium M.2 NVMe SSD Gehäuse, ORICO PCM2-C3-SV
 
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Die Kingston A2000 hole ich morgen ab, auch für ein externes Gehäuse.
Vmtl. werde ich direkt mal 300GB drauf kopieren, kann mich ja melden falls es Probleme gibt.
 
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4,5W für die NVME-SSD allein ist auch schon zuviel, da im Gehäuse noch eine Spannungswandlung von 5V auf 3,3V stattfinden muß, die keine 100% Wrkungsgrad hat.
 
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Jesterfox schrieb:
Nicht ganz egal... dein Gehäuse ist nur für NVMe.
Bei dem Gehäuse funktioniert beides. Ist ein Recht neuer Realtek Master Controller.
 

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DavNet schrieb:
Es darf hat insgesamt nicht mehr als 5V 0,9A (4,5W) benötigen/ziehen.
Kauf Dir eine Samsung T5 Portable, die zieht maximal 800mA, aber die internen SSDs ziehen alle im Zweifel auch mal mehr als ein normaler USB 3 Port liefern muss. Die Angaben aus Reviews kannst Du knicken, die sind für bestimmte Situationen, aber man weiß eben nie in welcher Situation genau die SSD nun mal wie viel Strom zieht, deshalb geben anständige Hersteller wie z.B. Samsung, Micron/Crucial oder auch WD dies auf dem Etikett an. Andere Hersteller die solche Angaben unterschlagen, würde ich auch nie kaufen. Das sieht z.B. bei einer WD SN750 so aus:

WD_SN750_Rated_3.3V_2.8A_edited.png


Wenn Du dann mal vergleichst welche Leistungsaufnahme in welchem Review ermittelt wurde, dann kannst Du Dir grob vorstellen wie viel mehr als im Review ermittelt auch die anderen SSDs im Zweifel mal ziehen können. Und beachte, dass USB 5V hat, die M.2 SSDs aber mit 3,3V versorgt werden und daher die Effizienz des Spannungswandlers auch eine große Rolle spielt!
 
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So habe mir jetzt eine Samsung T5 gekauft. :) Mir ist das dann doch zu unsicher, falls mal was abstürzen sollte, weil der USB Port plötzlich doch Zuwenig Strom liefert. :) Danke für Eure Vorschläge!
 
Bei Desktopboards und Notebooks sollte dies nicht vorkommen, keine Ahnung wie genau sich Kleinstrechner wie die Pi oder auch mobile Geräte an die USB Spezifikationen halten, aber bei nachgerüsteten Ports muss man definitiv aufpassen. Bei Expresscard für Notebooks liefert der Slot nur 3,3V und nicht genug Strom, gute Karten haben daher eine Buchse für externe 5V Netzteile. Auch für den Desktop haben die PCIe-Karten in der Regel einen Anschluss für einen Molex oder SATA Stromanschluss, den man auch unbedingt anschließen sollte, denn ein PCIe Slot bietet nur 3,3V und 12V, aber keine 5V die die Karten sonst selbst generieren müssen. Es gibt einige Karten die leider auf den extra Stromanschluss verzichten, wobei ich da nicht immer sicher bin ob die eigene Spannungswandlung dann auch ausreichend ist und natürlich gibt es auch "Spezialisten" die den Stromstecker beim Zusammenbau einfach nicht anschließen.

Dann gibt es noch so Gemeinheiten wie das mehrere Ports gemeinsam abgesichert werden, wenn dann an dem/den anderen Port(s) Geräte hängen die mehr Strom ziehen als vorgesehen, kann es in der Summe natürlich zu viel werden, auch wenn das Gerät gar nicht zu viel Strom zieht. Wenn der USB 3 Port dann nicht 900mA liefern kann die die Spezifikation verlangt, dann kann natürlich auch eine T5 nichts dafür und ich weiß auch nicht wie sie sich an USB2 verhält, USB 2 Ports müssen ja nur 500mA liefern (mehr ist auch hier möglich, aber eben auch nur optional), aber bei den geringen Transferraten sollte die Leistungsaufnahme im Prinzip auch geringer sein. Aber wenn ein USB Port keine 800mA bietet, ist Samsung nicht schuld wenn die T5 doch mal Strom ziehen will als der Port liefert.

Das Grundproblem ist einfach, dass die ganzen USB SSDs bisher alle einen USB-SATA oder USB-NVMe Bridgechip haben und eine SATA oder NVMe SSD enthalten. Der Bridgechip kann zwar mit dem USB Port aushandeln wie viel Strom der Port liefern kann, aber weder SATA noch NVMe bieten eine Möglichkeit dies auch der SSD mitzuteilen. Wenn es eines Tages SSD Controller mit nativem USB Anschluss gibt, sollte das Problem aber wenigstens bei den Fertig-USB SSDs mit solchen Controllern behoben sein.
 
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