Ich bin immer noch bei der König.
Für mich gilt halt "Eile mit Weile", "Der Weg ist das Ziel" usw. Ich genieße die Zeit mit den deutschen Low Tier-BBs. Ist schließlich das erste Mal für mich seit meinen Noob-Tagen, dass ich sowas fahre.
Außerdem kommt derzeit noch einiges an Real-Life dazu, so dass ich insgesamt nicht viel zum Spielen komme.
Aber die Bismarck läuft mir ja nicht weg.
Was die IJN-Torp-DDs angeht:
Da hat Wargaming ja schon vor längerer Zeit angekündigt, dass sie daran noch weiter ändern wollen.
Das Problem mit den weitreichenden Torpedo-Walls im High-Tier war wohl weniger, dass das besonders effektiv war und die DDs damit massig Schaden gemacht haben. Eher, dass diese Spielweise für alle Beteiligten nicht besonders spaßig war. Weder für die DDs, die außerhalb der Sichtweite ihre Torps mehr oder weniger ins Blaue geschmissen haben, noch für die Schiffe, die durch die Torp-Walls zu langwierigen Ausweichmanövern gezwungen wurden.
In gewisser Weise ist das auch realistisch. Eine wichtige Aufgabe von Zerstörern und Torpedobooten war es, die gegnerische Formation zu Ausweichmanövern zu zwingen und wenn es geht aufzulösen. Dass dabei wirklich mal Torpedos treffen, war oft nur ein netter Nebeneffekt.

So verlor z.B. die Yamato in der Schlacht im Golf von Leyte (einer der wenigen Seeschlachten, wo sie zumindest anwesend war) frühzeitig den Kontakt zu den Kampfhandlungen, weil sie Torpedos ausweichen musste. Auf diese Weise wurde mal eben das mächtigste Schlachtschiff der Welt, inklusive des kommandierenden Admirals der japanischen Flotte, außer Gefecht gesetzt, ohne einen Kratzer daran zu machen.
Die Frage ist, ob solcher Realismus sinnvoll ist, in einem Spiel, das allen möglichst viel Spaß machen soll.
Da muss man jetzt halt abwarten, wie sich die IJN-DDs spielen werden, nach den Veränderungen. Wenn es richtig gemacht wird, dann spielen sie sich nur anders, aber nicht schlechter.