Server-Mainboards im Test : Asus SK8N vs. MSI K8T Master1-FAR

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Server-Mainboards im Test: Asus SK8N vs. MSI K8T Master1-FAR

Erst spät wurde er zum Gerücht und nun ist er da: Der Athlon 64 FX mit 940 Pins. Ging man noch vor wenigen Wochen davon aus, der Opteron würde mit dem Athlon 64 genau einen Abkömmling auf dem Consumermarkt bekommen, sind es nun derer zwei geworden. Nicht nur der Opteron wird in einigen Varianten mit einem Dualchannel-Speicherkontroller angeboten. Auch der Athlon 64 FX wird, anders als der Athlon 64, mit 128Bit auf den Arbeitsspeicher zugreifen können. Unverhofft mehr Leistung für den Kunden? Das ja, nur mit Beigeschmack. Denn der Sockel 754, der einst allein dem Athlon 64 galt, unterstützt kein Zweikanal-Speicherinterface und somit sind entsprechende Mainboards nicht für den FX geeignet.

Anfang 2004 soll hier der Sockel 939 mit einfacherem Pin-Layout für Abhilfe sorgen. Doch wir schreiben erst den 23. September 2003. Kurzer Hand entschied sich AMD dazu, den Sockel 940 - einst für den Server-Opteron geplant - auch als Basis für den Athlon 64 FX heran zu ziehen. Mit zwei solchen Mainboards wollen wir uns heute beschäftigen. Das Problem an der Sache ist jedoch hausgemacht. Die Boards mit Sockel 940 wurden für den Opteron und somit für den kommerziellen Einsatz und nicht für den Heimanwender entworfen. Endlos lange Feature-Listen, Gameport und Overclocking dürfen auf diesem Sektor allerdings als Fremdwort angesehen werden, oder etwa nicht? Somit wollen wir in diesem Artikel nicht nur klären, welcher Chipsatz dem Athlon 64 FX die größte Performance entlockt. Wir wollen auch versuchen zu klären, ob der Kauf einer einst nicht für diesen Zweck entworfenen Platine Sinn macht. Objekte der Begierde sind hierbei das Asus SK8N und das MSI K8T Master1.

Wir wollen uns an dieser Stelle sowohl bei Asus als auch bei MSI für die zur Verfügung gestellten Samples bedanken. Und auch Corsair gehört für die großzügige Bereitstellung des verwendeten Speichers ein weiteres Mal unser Dank.

Asus MSI
Corsair

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