News Epic Games Store: Indie-Entwickler wollen Steam unter Druck setzen

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#2
Aha.. und weil natürlich die Reichweite vom EGS so groß ist, wird dann auch mehr Abfallen.. Hauptsache ich habe weniger Provision bezahlt.. (das heißt nicht, dass ich das Gebaren von Steam gut heiße..)

Das dürfte so nix werden.. Konkurrenz schön und gut, aber jemand der Reichweite braucht, kauft sich auch kein Elektroauto..
 
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#3
Ich bin nach wie vor im Zwiespalt

Ich verstehe das eine Monopolstellung wie sie Steam die letzten Jahre hatte auf Dauer für keinen gut sein kann, dennoch empfinde Ich es als Belastung das ich mir zig unzählige Launcher runterladen, installieren, Accounts erstellen, Passwörter merken muss und sogar überall auch noch meine Kreditkarten Daten hinterlegen darf damit ich nicht bei jedem Kauf die Daten aufs neue eintippen muss.
 
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#4
Wenn die Games günstiger werden soll es mir Recht sein, aber ich vermute eher das sich die Entwickler die gesparte Provision lieber in die eigene Tasche stecken werden.
 
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#6
Was heißt Mittel zum Zweck? Klingt fast so als würde man den Shop fallen lassen wenn Steam mit den Preisen für Entwickler runter geht (bzw die Gewinnanteile runter schraubt).
Was heißt das dann für Leute die dort Geld ausgegeben haben? Im schlimmsten Fall sind die Spiele nicht mehr richtig Spielbar...
Ich sehe das ebenso nach wie vor skeptisch.
 
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#7

blutrausch

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#8
Wenn die Games günstiger werden soll es mir Recht sein, aber ich vermute eher das sich die Entwickler die gesparte Provision lieber in die eigene Tasche stecken werden.
Genau das steht doch im Text. Kleinen Entwicklern kann ich dabei keinen Vorwurf machen. Es ist sicher nicht einfach mit Nischen-Spielen genug einzunehmen, dass es sich lohnt. Sind dir die meisten Indie-Games echt zu teuer, dass du sie dir nicht leisten kannst/willst? Ist es so schlimm, wenn eine kleine Entwickler-Gruppe mehr Geld bekommt oder gönnst du es ihnen nicht?
 
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Elvis

Rear Admiral
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#9
Ich verstehe die Beweggründe der Entwickler und irgendwo müssen sie ja anfangen ein Zeichen zu setzen. Allerdings ist die Frage wie groß die Reichweite tatsächlich sein wird auf dem Epic Store bzw. wie lange sich das gerade die Indies leisten können ohne pleite zu gehen,

Unterm Strich lieber eine Provision von 300.000$ auf 1.000.000$ Umsatz und 700.000$ Erlöse vor Steuern als 60.000$ bei 500.000$ Umsatz und 440.000$ Erlöse vor Steuern nur aufgrund der Reichweite. Aber das wird sich zeigen.
 

katz3

Cadet 3rd Year
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#10
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#11
Wenn die Games günstiger werden soll es mir Recht sein, aber ich vermute eher das sich die Entwickler die gesparte Provision lieber in die eigene Tasche stecken werden.
Bzw. erforderliche Preiserhöhungen wegen steigender Kosten erstmal ausgesetzt werden.

Wäre toll wenn es sowas wie Trillian damals für Messenger jetzt auch für Spielbibliotheken gäbe. Denn ich muss zugeben, ich kaufe gelegentlich mal etwas auf Steam, einfach weil es bequem ist und in meiner großen Bibliothek landet als z.B. auf GOG... Das wäre sicherlich anders wenn ich alles in einem Fenster hätte und das Spiel automatisch auf dem Account gekauft wird, wo es gerade am günstigsten ist und fertig :D
 
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#12
Ich finde es gut... zum einen, dass es mehr Konkurrenz gibt und zum anderen, wie deutlich man sehen kann, dass die Gesellschaft unglaublich bequem geworden ist und zum Wohle der eigenen Faulheit gerne auch mal die Vernunft opfert.

Sind wir mal ehrlich, Steam war lange Zeit auf einem super Kurs, indem sie Indie-Entwickler und die Linux-Plattform gefördert haben und auch andere Projekte zeigten durchaus guten Willen. Das ist nun aber nicht mehr so... es versumpft alles, die Preise bei Angeboten sind maximal noch okay und das beste an der Umgebung ist letztlich der Steam Workshop.

Wenn man die Spiele startet, geht man doch eh einfach auf das Game-Icon... was interessiert da der Launcher? Ich sehe keinen Akt darin einen zu installieren, wenn dafür die Spiele aktuell bleiben...
 
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#13
Epic hat m.M.n. nicht begriffen, das es die Spieler sind, die entscheiden, nicht die Entwickler.

Und als Spieler muss ich sagen: die Vorteile eines solchen "Game Clients" (mit oder ohne Shop) bestehen quasi nur dadurch, das man möglichst wenig/einen solchen Clients hat.

Daher sehe ich das als völlig überflüssig an. Ja im Gegenteil, statt "Freude" empfinde ich eher Ungemach und Missmut bei solchen Nachrichten. Ich will es nicht, ich brauche es nicht, ich werds boykottieren.

Bei den 10-15jährigen werden Sie wegen Fortnite punkten können, aber das ist jetzt nicht grade die kaufkraftstärkste Gamer-Fraktion.
 
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#14
Sicherlich werden die Entwickler den einen oder anderen Pfennig darin investieren, ihre Kinder auch mal mit nem Brot in die Schule schicken zu können.
Mehr Geld heißt aber auch mehr Möglichkeiten ein Projekt voranzutreiben, also mit etwas Glück schlicht bessere Spiele für den Endverbraucher.
Ich erwarte nicht, dass Spiele auf Plattformen abseits von Steam preiswerter werden. Warum auch? Abgesehen von triple A Titeln, sind die Preise eh moderat und die vielen Sales sorgen in regelmäßigen Abständen für so manch ein Schnäppchen.

Steam hätte seine Marktstellung stärken können, Abschaffung der separaten Launcher für Titel die auf Steam angeboten werden, eine gute Qualitätskontrolle etc. pp. Stattdessen regiert nur noch der Kommerz. Mich freut es, das Epic da versucht ein wenig mitzumischen.

Nicht falsch verstehen, ich habe über 1200 Titel auf Steam. Ich habe auch UPlay. Glaxay, Origin, Battle.net und eh den EGL auf System (da ich mit der UE4 arbeite), da macht der eine Launcher mehr oder weniger auch nichts aus.
 
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Elvis

Rear Admiral
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#15
="Rome1981, post: 22041061, member: 251743 Das ist nun aber nicht mehr so... es versumpft alles, die Preise bei Angeboten sind maximal noch okay und das beste an der Umgebung ist letztlich der Steam Workshop.

Wenn man die Spiele startet, geht man doch eh einfach auf das Game-Icon... was interessiert da der Launcher? Ich sehe keinen Akt darin einen zu installieren, wenn dafür die Spiele aktuell bleiben...
Naja, die Preise bei Angeboten legt ja nicht Steam fest, sondern der Publisher ^^ Das kann man dem Shop nicht vorwerfen .. den Rest schon eher.

Das mit den Launchern finde ich auch nicht so schlimm. Wer in Prä-Steam Zeiten schon gezockt hat, musste ja auch jedes Spiel einzeln installieren und hatte massig Verknüpfungen auf dem Desktop. Ob ich die anklicke oder eine Verknüpfung des Spiels wo hinten dran automatisch der Launcher gestartet wird, macht ja keinen großen Unterschied. Ist ja nicht so das man immer unbedingt erst den Launcher starten und sich manuell einloggen muss um ein Spiel zu zocken.
 
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#16
Sowie Epic Games dann gross genug ist, werden ebenfalls wieder die Provisionen zugunsten des Storys angepasst.
Die stellen es aber geschickt an, Leute vor ihren Karren zu spannen.
Für mich ist Indie aber kein Grund, noch einen Store zu installieren.
 
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#17
Wir brauchen mehr Launcher und Stores ! Sind ja erst ein paar (Steam, Origin, Uplay, Battle.net, GOG, Bethesda Discord, Windows Store etc.)
Warum baut die Industrie nicht einen offenen Standard für einen Shop mit mehreren APIs, so dass jeder "Publisher" sich da seinen Store eröffnen kann und man hat trotzdem einheitliche Einstellungen und Standards und nur einen Launcher. Aber dazu müssten sich ja Konkurrenten mal zusammentun.
 
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#18
Na dann bin ich aber gespannt. Wenn Sie sich über die hohen Abgaben bei Steam beschweren, dann hoffe ich doch, dass ein Teil der gesparten Provision auch an den Kunden weitergereicht wird. Ansonsten ist es einfach Doppelmoral. Erst als armer Indieentwickler weinen und dann selbst nur an die eigene Tasche denken.

Und die glauben doch nicht wirklich, dass Epic so schön human bleibt, wenn sich die Plattform durchsetzt. Sollten sie einen entsprechenden Marktanteil erreichen, werden sie auch die Preise nachziehen.

Am Ende hat der Kunde eh nicht wirklich viel von dem ganzen. Entweder findet man sich mit dem drölften launcher ab oder man verzichtet halt darauf.

Davon ab finde ich es durchaus Gerechtfertig, wenn eine Plattform mit großer Reichweite auch etwas mehr Provision verlangt.

In die eigene Tasche stecken ?! Schon mal daran gedacht, dass man dadurch mehr ins Spiel investieren kann ? Was wiederum dem Käufer zugute kommt.
Theoretisch ja, wie es praktisch ist, ist wohl einzellfallabhängig. Gibt wie in jeder Branche auch in der Gamingbranche genug Leute, die einfach nur einen schnellen Taler machen möchten.
 

Axxid

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#20
Wenn neue Launcher mit besseren Konditionen und neuen Features steam unter Druck setzen, kann mir das nur Recht sein. Wenn man da mal überschlägt, was bei Steam jedes Jahr in die Kassen gespült wird.

Aber auf einen Launcher- Launcher, der dann mehrere Plattformen vereint, warte ich auch schon. Sollte theoretisch ja nicht so kompliziert sein, die Launcher im Hintergrund zu halten.
 
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