Fußball-Stammtisch 2018/19 (1. Beitrag beachten)

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Es sagen ja auch die meisten hier nicht, dass man in Leipzig nicht gut arbeiten würde.
Potenzial ist definitiv vorhanden und man hat einen starken Geldgeber hinter dem Verein. Das sind natürlich gute Voraussetzungen für langfristigen Erfolg.
Aber deshalb muss man nicht die Arbeit von Bayern München und Borussia Dortmund klein reden. Die machen nämlich auch schon länger einen sehr guten Job und das ohne ständig große Summen zu investieren.
Auch wenn die beiden Vereine diese und nächste Saison stärker investieren bzw. das bereits getan haben.
 
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Ich denke, dass wird so schnell nichts mit der Meisterschaft von RB.

Mit den entsprechenden Investitionen ginge das vielleicht, die Frage ist aber, will man das in Fuschl überhaupt. Denn dort geht es eben nicht in erster Linie um sportliche Titel, sondern um Brause verkaufen. Alle Aktivitäten im Sport (Formel1, weiterer Automobilsport, Eishockey, Fussball auf allen Kontinenten und Einzelsponsoring) sind alles nur Marketingaktivitäten. Die Sportaffinität von Mateschitz spielt sicher eine Rolle, trotzdem wird das Ganze sachlich nüchtern unter betriebswirtschaftlichen Aspekten betrachtet.
Stellt sich also die Frage, wäre der Mehrheitseigner (die RedBull GmbH) bereit so viel Geld zu investieren, dass Titel bei rum kommen, oder ist die Marke durch das gegenwärtige Engagement ausreichend präsentiert. Die Antwort wird aber nicht in Leipzig gegeben, sondern in der Marketingabteilung und der Chefetage in Fuschl. Priorität hat aber die F1, die zwar viel teurer ist, dafür aber weltweite Werbeeffekte garantiert.
So lange sich der Verein oder die Sparte Fussball im Unternehmen generell selber trägt oder im Idealfall sogar noch Überschüsse erzielt, gut. Dass aber "von oben" viel größere Summen investiert werden, halte ich für sehe fraglich bis unwahrscheinlich.
Es könnte natürlich sein, dass sich der Verein noch andere Geldquellen erschließt. Dazu braucht es aber das Plazet aus Fuschl. Die negativen Reaktionen die der Verein anderswo auslöst, bleiben schließlich den Eignern auch nicht verborgen. Bei noch stärkerem Engagement, würden die mit absoluter Sicherheit weiter zunehmen. Das wiederum ist nicht im Interesse des Produktmarketings.
Bei aller guter Arbeit, die vor Ort geleistet wird, gibt es sehr viele Faktoren, die mich das nicht so rosig erscheinen lassen. Wenn es zu einer Art Hoffenheim II wird, kann man eigentlich froh sein. Was Tradition und Erfolg angehen, tickt Fussball und insbesondere die deutsche BuLi anders als die Formel1, wo du quasi über Nacht ein Siegerteam formen kannst.
Wenn BVB oder FCB klotzen wird das allenthalben goutiert, bei RB bleibt es das böse Kapitallistenspielzeug. RB ist halt der einzige Verein, der keinerlei Tradition oder Wurzeln hat in der Region und bleibt entsprechend umstritten. Selbst Hoffenheim ist durch den Standort von Unternehmen und Hopp selbst, der Region zuzuordnen, Bayer und VW sowieso.
 
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@K-BV, das Ziel ist es ja dass der Verein in Zukunft auf eigenen Beinen steht und immer weniger von Mateschitz abhähing sein soll.

Red Bull hat ja nur die Grundvoraussetzungen geschaffen um in Zukunft die Chance zu erhalten, allein ein erfolgreicher Verein zu sein.

Und wie es im Kapitalismus so ist, wo Geld ist, wird es mehr, wo wenig ist, wird es weniger.

Natürlich ist es so, dass sich die meisten unterklassigen Vereine diese Grundvoraussetzungen nicht von alleine erwirtschaften können, wie es Red Bull in Leipzig getan hat.
 
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Richtig! Nur kannst du nicht aus der Tatsache, dass der BVB Mal pleite war ableiten, es gäbe ähnliche Entwicklungschancen nur weil RB einen potenten Anteilseigner hat. Hieße der Scheich Abdullah Ibrahim der 83., würde ich dir Recht geben. Das trifft aber auf Fuschl nicht zu. Dort wird zu einem hohen Prozentsatz betriebswirtschaftlich gedacht. Und schau dir zudem mal die Verbindlichkeiten des Vereins gegenüber Fuschl an.

Der Startvorteil des Clubs kann langfristig zum Nachteil werden. Beim BVB aber spielt das so keine Rolle. Die müssen ihre Aktionäre befriedigen.
 
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Bis jetzt fährt man bei RB doch ganz gut damit mit Maß zu investieren, der Club ist ja auch nur ein Rädchen von vielen also besteht kein Zeitdruck die Werbewirkung hier durch schnellen Erfolg zu pushen.

Zumal es nach oben hin auch nicht viele sinnvolle Abstufungen gibt, wenn du halbwegs planbar mehr willst als um die CL Plätze zu spielen dann musst du richtig dick investieren und dann darfst du auch nicht nach kurzer Zeit aufhöhren sonst fällt die Blase wie z.B. in Monaco damals gleich wieder zusammen.

Bei City oder PSG sieht man was sowas dann jedes Jahr kostet - ob die Werbewirkung da mit dem Aufwand skaliert ist eher fraglich und im Gegensatz zu den Scheichs musste Mateschitz ja was arbeiten für sein Geld, der wirds also nicht sinnlos rauswerfen. Wenn man es aber geschickt macht finanziert sich das Projekt RB langfristig nahezu von selbst und die Werbung gibts obendrauf.
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Affenzahn schrieb:
tm.de ist jetzt nicht unbedingt DIE sichere Quelle, aber

Und wurde bereits von Reschke dementiert. "Pavard wird bei uns bleiben, ein vorzeitiger Wechsel ist überhaupt kein Thema."
 
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NoD.sunrise schrieb:
Wenn man es aber geschickt macht finanziert sich das Projekt RB langfristig nahezu von selbst und die Werbung gibts obendrauf.
So isses. Heißt aber eben auch, keine übersteigerte Erwartungen an den Club zu hegen.

Sollte es mit dem Verkauf der Brause aber mal nicht mehr so gut laufen (ein Shitstorm nach verunreinigter Charge reicht da schon), stellt der Verein immer noch einen Wert an sich da. Allerdings auch in der Insolvenzmasse. Das sind die Gefahren bei solchen Geschäftsmodellen/Eigentumsverhältnissen.
Die Aktionäre vom BVB hingegen sind Kummer gewohnt. Und die Münchner ficht das alles eh nicht an.

Viele Fussballfans hingegen blenden das alles ganz gerne aus!

Die Eintracht krebst jahrzehntelang am Existenzminimum herum, hat sich Abstiege und Fastinsolvenzen eingehandelt. Hat das ihrer Popularität geschadet...!? Leichenfledderer wie in München (60er), Ürdingen oder demnächst wohl in KL, braucht trotzdem keiner. Und Mateschitz' und Hopps fallen leider nicht vom Himmel, so man sie überhaupt will.
 
Der Bundesliga würde es auf jeden Fall nicht schaden, wenn in Zukunft 3 statt 2 Mannschaften um die Meisterschaft spielen.

@Thane, wenn Werner weiter so spielt wie zuletzt, wird er froh sein wenn er in Leipzig bleiben darf.

Werner funktioniert nur wenn er genug Unterstützung von anderen Spielern hat. Wie z.B. Forsberg.
 
Blueeye_x schrieb:
Der Bundesliga würde es auf jeden Fall nicht schaden, wenn in Zukunft 3 statt 2 Mannschaften um die Meisterschaft spielen.
Völlig richtig! Ich denke da aber eher an,........du weißt schon......! :)
 
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@Blueeye_x
Am Ende braucht jeder Spieler gute Nebenleute. Werner würde natürlich auch in Leipzig gut funktionieren, vor allem wenn der Kader weiter sinnvoll verstärkt wird.
Aber der hat jetzt auch wieder mehr als ein Drittel eurer Tore gemacht.
Bei Bayern hätte er aber auch super Nebenleute und bei der aktuellen Ausrichtung würde man ihn sicher nicht nach München holen, damit er auf der Bank sitzt ;)
 
Thane schrieb:
@Blueeye_x
Bei Bayern hätte er aber auch super Nebenleute und bei der aktuellen Ausrichtung würde man ihn sicher nicht nach München holen, damit er auf der Bank sitzt ;)

Ja das kann sein. RB muss nur langsam damit aufhören den ganzen Angriff allein auf Werner auszurichten.

Wir müssen im Angriff flexibler werden, sodass Stürmer wie Cunha und Augustin auch davon profitieren können und wir wieder etwas unberechenbarer werden.

Alles auf Werner auszurichten hat in letzter Zeit nicht mehr so gut funktioniert.

Werner hier, Werner da, ich kann das langsam auch nicht mehr hören. Wenn er weg will, soll er halt gehen und wenn er bleiben will, soll er bleiben.

PS: Bei FM 2019 habe ich gerade mit Werner bis 2022 verlängert, Ausstiegsklausel 79 Millionen, bei Champions League Verein :)
 
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Gerade gelesen: Ronaldo ist ja nun in bester Gesellschaft und vorbestraft. 19 Mios muss er löhnen und 23 Monate und 30 Tage Haft auf Bewährung wegen Steuerhinterziehung. Ab 23 Monaten und 32 Tage hätte er ein Appartement im Knast beziehen dürfen. Schöner Deal! Irgendwas muss der Uli falsch gemacht haben!

Es ist schon eine Last mit dem vielen Geld. Man steht immer mit einem Bein im Knast.......!?
 
Na ja, ob er das wirklich zum größten Teil selbst zu verschulden hat?
Normalerweise braucht es eigentlich keine Jahre, um sowas aufzudecken. Jedoch sind es ja seine Einnahmen, weswegen man dann noch versucht, hintenrum Gelder vorbeizuschleusen, was ja nicht gerade wenig ist, verstehe ich nicht. Gibt ja genügend andere Möglichkeiten. Für das Geld könnte er eine eigene Schule, Internat aufmachen. Weniger Schaden anrichten, sondern mal wirklich nützlich sein, aber gut.
 
TM schreibt zu De Jong:
"Ausschlaggebend sei demnach vor allem die gebotene Ablösesumme, mit der Barça den ärgsten Konkurrenten Paris Saint-Germain aussticht: Knapp 90 Millionen Euro soll der spanische Klub an Ajax überweisen, PSG soll bei 75 Mio. Euro aus den Verhandlungen ausgestiegen sein. "

Das ist doch Schwachsinn oder übsersehe ich was? Sagt der Spieler etwa "ich will weg, verscherbelt mich einfach an den meistbietenden"? Wenn der zu Barca will ist doch so egal wie sonstwas was PSG bietet.
Das eigentliche Wettbieten findet doch gegenüber dem Spieler statt (Gehalt usw) und nicht bzgl der Ablöse.
 
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Musst einfach nur brav Steuern zahlen anstatt sie hinterziehen, dann gibts auch keine Anklage. Hört sich halt blöd an wenn man Millionen abgeben muss, aber diese "Verbrecher" vergessen halt auch, dass sie Millionen auch überwiesen kriegen. Ist dann ein großes Problem, dass man statt 20 nur 10 oder 15 Mio aufm Konto hat. Die Meisten kriegen nicht genug, ist ein großes Problem seit es Menschen gibt. Siehe auch FIFA. Kann leider nicht jeder denken wie Hitzfeld, der ein 25 Mio-Angebot aus China abgelehnt hat: "da hätte ich in 1,5 Jahren mehr verdient als in 7 Jahren bei Bayern". Er genießt lieber seine Rente statt weiter Kohle zu scheffeln, die man nicht ausgeben kann.
 
NoD.sunrise schrieb:
Das ist doch Schwachsinn oder übsersehe ich was? Sagt der Spieler etwa "ich will weg, verscherbelt mich einfach an den meistbietenden"? Wenn der zu Barca will ist doch so egal wie sonstwas was PSG bietet.
Das eigentliche Wettbieten findet doch gegenüber dem Spieler statt (Gehalt usw) und nicht bzgl der Ablöse.

Naja, beides Adressen die mit ihrem Charme punkten können und so ein Spieler wird ja richtig umworben.
Barcelona und Paris sind beides schöne Städte, beide Vereine erfolgreich, Barca international halt noch etwas mehr aber Paris kann da vom Werbestanding schon mithalten.

Warum soll sich der Spieler nicht mit beiden Vereinen einig sein über Modalitäten mit dem Zusatz "wir schließen das ab, wenn Ajax eurem Angebot zustimmt"?

Es ist im unseren Alltag ja nicht groß anders, da kann es auch mal sein, dass man sich vorstellen kann, bei zwei Firmen zu arbeiten und man geht zu der, mit dem besseren Angebot.
So viel anders ist das auch nicht.

Daher werden Berater und Spieler mit beiden Vereinen etwas ausgehandelt haben und dann kriegt halt der mit dem größeren Koffer das Geld.
Wobei ich glaube Paris die Möglichkeiten hätte aber eben nicht mithalten wollte.
 
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