@K-BV: na da wirfst aber nun einiges in einen Topf. Eine Abseitsstellung ist nun mal eine ganz klare Regel, die in Kraft tritt, sobald auch nur 1cm des Körpers der angreifenden Mannschaft im Abseits steht. Lässt sich mit technischen Hilfsmitteln, genau wie eine Torlinientechnik recht gut umsetzen. Vielleicht noch nicht in höchster Perfektion, aber wir haben da durch die Technik eine bessere und fehlerminimierte Lösung gefunden, anstatt auf die Augen eines Schiris zu hoffen.
Genauso wird es nie wieder in großen Turnieren bei WM oder EM ein "Wembley" 2.0 geben. das wird damit schon unterbunden und für mehr Gerechtigkeit gesorgt.
Jetzt wirfst du aber auch aus Prinzip so Sachen wie Linien bei Standardsituationen rein. Also nur weil das nicht klar geregelt und überprüft wird, soll es bei der Abseitsregel auch nicht ok sein?
Man muss auch immer den Faktor Dynamik sehen. Ein Schiri ist dazu angehalten im Sinne des Spielflusses zu entscheiden. Es werden schon Sprays eingesetzt, die klare Linien ziehen sollen und somit unsportliches Verhalten verhindern sollen.
Das Spiel muss aber weiterhin attraktiv und flüssig ablaufen und kein Football 2.0 werden, wo bei jeder Entscheidung, jeder Standardsituation das Maßband rauskommt.
Natürlich kann es am Ende des Tages genauso entscheidend sein, dass ein Spieler einen Ball beim 11Meter paar cm nach vorne legt. oder der Freistoßschütze bissl schummelt, oder die Mauer etwas weiter an den Schützen rückt. oder ein Einwurf nicht da ausgeführt wird, wo der Ball ins Aus gelangte...
all diese Dinge passieren jedes Spiel. Bei Abseits mit Torfolge wird aber überprüft. das kommt nicht 20 mal im Spiel vor, sondern 1-2 mal vielleicht. Einwurf und Ecken und Freistöße kommen häufiger vor. das alles jedes mal zu stoppen würden den Spielfluss enorm hemmen. das kann nicht Ziel dieses Spiels sein.