Thorle schrieb:
. Aber es zeigt doch nur eins, das die Vereine alle! keine Vereine an sich mehr sind.
Na ja, ist halt eine Frage der Definition, wie viel Verein und wie viel Kapitalgesellschaft in den Clubs steckt. Bei RB und Hoffe stellt sich die Frage dann halt eher nicht.
Das Watzke und Rummenigge Bashing ist mir auch eher ein Rätsel. Das ist nun mal ihr Job.
Rummenigge hat ja Recht, wenn er einen 3stelligen Millionenbetrag für beide Ligen benennt. Wenn er das nicht mal mehr sagen darf, ohne als Dreckskapitalist abgestempelt zu werden, wo sind wir dann? Profi-Fussball hat nichts mit Sozialromantik zu tun.
Man kann nur hoffen, dass die gleichen Leute, die jetzt "hängt ihn" rufen, nicht demnächst dann gleich wieder nach Millionen schreien für ihre Lieblingsclubs, die dann vielleicht nicht da sind aber längst keiner mehr weiß, wie Corona buchstabiert wird.
Stand heute kann niemand mit Gewissheit sagen, ob das Gesamtpaket der Massnahmen richtig so, zu wenig oder zu viel war. Dem Fan kann/sollte es egal sein, dass er seine Lieblinge Mal ein paar Wochen nicht anhimmeln oder verfluchen kann. Aber die Clubs sind nun Mal Wirtschaftsbetriebe mit finanziellen Verpflichtungen und sozialer Verantwortung gegenüber ihren Angestellten und Mitarbeitern. Ergo ist es legitim, wenn da jemand Sorgen äußert. Auch eine Reizfigur wie Rummenigge darf das.
Der berühmte Greenkeeper oder die Putzfrau des beauftragten Dienstleisters schwimmen vermutlich mal eh nicht in Geld .